Verlagsgruppe Droemer Knaur



Das geheime Prinzip der Liebe

9783426513811
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Klappenbroschur, Knaur TB
14.01.2014, 256 S.

ISBN: 978-3-426-51381-1
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Roman

Eine bedingungslose Liebe, die sich während des Zweiten Weltkriegs in Paris verliert. Eine mittellose junge Malerin aus der Champagne, die für ihre Gönnerin ein Kind bekommt. Eine Frauenfreundschaft, die in Hass umschlägt ...

Hélène Grémillon erzählt in ihrem kunstvoll komponierten Roman von zwei Frauen, die um das kämpfen, was ihnen das Liebste ist.

»Eine raffiniert konstruierte Geschichte aus dem Paris der vierziger Jahre.« Spiegel online

Die Autorin

Hélène Grémillon

Portrait von  Hélène Grémillon

Hélène Grémillon wurde 1977 in Poitou (Westfrankreich) geboren. Sie studierte Literaturwissenschaft, arbeitete als freie Journalistin, als...

zur Autorin Bücher von Hélène Grémillon

Pressestimmen

"Kunstvoll komponiert."

Freie Presse, 14.02.2014

"Gremillion hat in ihrem mehrfach ausgezeichneten Roman mit geschickter Hand historische Erzählung mit psychologischer Spannung verknüpft. Uneingeschränkt zu empfehlen."

Hellweger Anzeiger, 01.03.2014

"Eine außergewöhnlich berührende Romanze. (...) Dieser Roman ist absolut fesselnd.!"

Für Sie / Petra Buchspecial, 14.04.2014

Lesetipps

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Camille Werner lebt in Paris der 70er Jahre. Nach dem Tod ihrer Mutter, erhält sie neben zahlreichen
Kondolenzschreiben, einen seltsamen Brief ohne Absender und Unterschrift. Der Brief ist an sie adressiert, allerdings scheint der Inhalt so garnichts mit ihr und ihrem Leben zu tun zu haben. Der Verfasser, Louis, erzählt in diesem Brief von seiner Freundschaft zu Annie, die 1933 im selben Dorf wie er aufgewachsen ist, bis sich ihre Wege trennten und die Welt sich veränderte.
Als das wohlhabende Paar, Monsieur und Madame M. in Louis Dorf ziehen, ist die junge Annie, 10 Jahre alt. Annie ist häufig zu Gast bei Madame M., die das talentierte Mädchen für die Malerei ermutigt und sie unter ihre Fittiche nimmt. Zwischen den zwei Frauen entwickelt sich eine innige Freundschaft und als Annie 15 Jahre alt ist, beschließt sie mit dem Paar nach Paris zu gehen um ihre Möglichkeiten als Künstlerin besser wahrnehmen zu können. Madame Ms sehnlichster Wunsch ist es, ein Kind zu bekommen und als sie immer trauriger wird, da ihr Kinderwunsch unerfüllt bleibt, macht Annie ihr das außergewöhnliche Angebot, ein Kind für sie auszutragen. Zu dem Zeitpunkt weiß sie noch nicht, dass sie eine Entscheidung trifft, die ihr weiteres Leben komplett verändern wird. Monsieur M. willigt nur wiederwillig in den Plan ein, doch im Laufe der Zeit entwickelt sich zwischen Annie und Paul eine leidenschaftliche Liebesbeziehung. Annie wird schwanger und Madame M. entdeckt die geheime Affäre zwischen der jungen Frau und ihrem Mann. Eifersüchtig und wütend, möchte sie Rache nehmen aber gleichzeitig freut sie sich inständig auf „ihr“ Kind. Als schließlich der Krieg in Frankreich beginnt und Monsieur M. an die Front geschickt wird, sind die beiden Frauen auf sich alleine gestellt und die einstige Frauenfreundschaft schlägt in Hass um.
Camille erhält weitere Briefe, in denen Louis, Stück für Stück, Annies Geschichte erzählt. Er berichtet in seinen Briefen von seinem Treffen mit Annie 1943 und enthüllt eine unglaubliche Wahrheit. Schließlich erreicht Camille ein Paket, in dem sich Madam Ms Tagebuch befindet und sie hat nun die Möglichkeit die Geschichte aus der anderen Perspektive mitzuerleben, allerdings mit einigen entscheidenden Unterschieden.
Die Autorin erzählt ihren Roman in zwei Zeitperioden. Die aktuelle Handlung spielt 1975 und dient als Rahmen für die eigentliche Erzählung. Der Fokus liegt auf der Vergangenheit und wir lesen zusammen mit Camille, über Annies und Madam Ms Leben, in den Jahren vor und während dem Krieg. Wir erleben sozusagen, eine Geschichte innerhalb einer Geschichte und wir bekommen die gesamte Handlung aus zwei Blickwinkeln präsentiert. Am Ende schafft es die Autorin die Briefe und Tagebucheinträge zu einem kompletten Bild zusammenzuführen, in dem auch Camille und Louis ihren Platz finden.
Neben Themen wie, Mutterschaft, Leidenschaft, Eifersucht, Verrat und Schuld, spielt ganz klar die Liebe in al
Katrin Putz, 05.05.2014

Ein alter Freund der Familie oder Mutters erste Liebe? Als die Mutter stirbt, werden die Kondolenzschreiben geöffnet.
Darunter befindet sich auch ein Brief. Der ihr unbekannte Lukas scheint ihre Mutter für alle Zeit geliebt zu haben und erzählt nun die Geschichte, die die Tochter nicht kannte….

Bezaubernd schön und ein wenig melancholisch.
Tina Bauer, 24.03.2014

Meine Rezenssion :

Hèlène Grèmillon

Das geheime Prinzip der Liebe


Ein bewegende und ergreifendes Frauenschicksal


Sehr schön hat die Autorin, die gemeinsame Geschichte von den beiden Frauen verwebt.
In einer klaren und fesselnden Sprache , erzählt sie deren gemeinsames Schicksal, um die Liebe für ihr Kind , in den wirren des 2. Weltkrieges. Ein Geheimnis das sie aneinander fesselt.
Ihre Protagonisten kommen sehr lebendig und real daher. Spannend , Lebendig und fast schon Poetisch liest sich dieser Debüt Roman . Von Seite zu Seite versteht sie die Spannung auf zubauen.

Es geht um die 35 Jährige Verlegerin Camille , die nach dem Tode ihrer Mutter wöchentlich mysteriöse Briefe von einem Louis erhält. Ein Autor , der ihr so sein Buch schmackhaft machen will ?
In den Briefen geht es um die Blutjunge Annie und Madame M. , zwei Frauen die sich anfreunden.
Annie , die junge Malerin , findet Unterstützung und Anerkennung in ihrer neu gewonnenen Freundin. Madame M. Bringt Annie unbewusst dazu , für sie ein Kind von ihrem Ehemann zubekommen. Annie bemerkt nicht wie Skrupellos und Gewissenlos ihre Freundin ist , und sie und ihren Mann nur belügt und ausnutzt . Aus dieser innigen Freundschaft , wird eines Tages nur noch Hass und Verachtung , als Annie die Wahrheit erkennt.
Auch Camille , stößt durch das Lesen der Briefe auf ein Altes Familien Geheimnis und die wahre Geschichte , tiefe Abgründe tun sich vor ihr auf. Langsam begreift sie wer ihr wirkliche Mutter wahr.
Sie macht sich auf die Spurensuche von Annie und Louis...........

„ Eine spannende Geschichte um das Schicksal zweier Frauen „
Ein Buch das man sich nicht entgehen lassen sollte
Edeltraud Lenz, 27.02.2014

"DAS GEHEIME PRINZIP DER LIEBE" ist die Geschichte zweier Frauen, die für immer auf recht tragische Weise verbunden
sind.
Annie die talentierte Malerin, die mit ihrer erfrischenden Art schnell das Herz der melancholischen Madame M., die verzweifelt versuch ein Kind zu bekommen. Die zwei Frauen freunden sich an. Doch die Freundschaft endet in einer Tragödie, die für alle Beteiligten weitreichende Folgen hat.

Eigentlich mag ich Bücher in Briefform, aber ich muss gestehen, dass es mich in diesem Falle nicht intensiv genug packen konnte. Trotzdem habe ich den Roman bis zum Ende gelesen, was mich nur noch mehr in meiner Meinung bestärkt hat, dass man die Dramatik durchaus anders hätte verpacken können. Anfangs verwirren die Figuren des Romans ein bisschen, später plätschern die Ereignisse nur so dahin, um sich dann zu überschlagen.
Das Ende widerum ist grandios und auch die "französische Atmosphäre" kommt nicht zu kurz.
Insgesamt bleibt "Das geheime Prinzip der Liebe" zwar lesenswert, aber kein Muss.
Ricarda Ohligschläger, 27.02.2014

Die Geschichte beginnt recht harmlos, auch für den Leser. Camilles Mutter ist gestorben und zwischen den vielen
Kondolenzbriefen bekommt die Verlegerin einen Brief, der offensichtlich der Beginn einer Lebensgeschichte ist. Zuerst hält sie das Schreiben für eine Falschlieferung und versucht, den richtigen Empfänger dafür herauszufinden. Als dann der nächste Brief bei ihr ankommt, vermutet sie einen findigen Autor dahinter, der ihr auf diesem Weg ein Manuskript unterjubeln will. Doch ein paar Briefe später, die Geschichte hat sie schon längst in ihren Bann gezogen, erkennt sie, dass hinter den tragischen Geschehnissen, von denen sie liest, eine noch tragischere Wahrheit liegen muss. Aber warum bekommt gerade sie diese Briefe? Die junge Annie und keine der anderen darin genannten Personen ist ihr bekannt.

Der Verfasser der Briefe erzählt von seiner großen Liebe Annie, einem einfachen Mädchen, dessen Leidenschaft die Malerei ist und die von ihrer reichen Gönnerin unterstützt wird. Aus diesem freundschaftlichen Verhältnis wird dann aber eine hasserfüllte Beziehung, als Annie für diese ein Kind austrägt. Eine Spirale aus Misstrauen, Eifersucht, Betrug, Rache und Zerstörung dreht sich immer weiter hoch und zieht mehrere Menschen mit sich fort.

Die Geschichte erschließt sich dem Leser aus mehreren Perspektiven. Zum einen natürlich die Gegenwart in der Person der Camille, auch wenn sie für mich eher blass geblieben ist. Ihr Part und ihre Gedanken zu den Briefen werden in Kursivschrift erzählt, im Wechsel dazu bleiben die Briefe selbst in Normalschrift. Wir erfahren darin die direkte Sicht des Verfassers, soweit er die Geschehnisse damals mitbekommen hat, und wir erfahren dazwischen zusätzlich in seinen Worten die Sichtweise der jungen Annie, zumindest soweit diese ihm ein paar Jahre später ihre Erlebnisse berichtet hatte. Hier zeigen sich schon die ersten tragischen Verläufe, die durch Fehlinterpretationen und Verschweigen entstanden sind. Die volle Tragik erfahren wir dann im letzten Abschnitt, als eine weitere Perspektive dazukommt und die andere Seite der Geschehnisse zeigt. Und was dabei nach und nach ans Licht kommt, wohin das Hineinsteigern in Eifersucht, Rache und Hass die Menschen führen kann, das ließ mich dann mehr und mehr schlucken.

Mich haben die Geschehnisse schnell in ihren Bann gezogen. Dadurch, dass man als Leser sich die Puzzleteile erst nach und nach zu einem Gesamtbild zusammensetzen konnte und für manche Wendung nicht gleich eine Erklärung hatte, blieb für mich die Spannung oder besser Anspannung immer oben. Ich spürte, dass die Frauen und ihre Lieben auf ein großes Unglück zusteuerten und fürchtete mich vor jeder weiteren unberechenbaren Aktion. Ganz toll gemacht war dann die Auflösung, deren Perspektive einige unerwartete Wendungen und unangenehme Überraschungen erklärte und die zeigte, dass es oft ganz gezielte Kleinigkeiten waren, die doch so eine gr
Barbara Wenzler, 18.01.2014

Viel zu wenig, um sich eine Meinung bilden zu können.
Ein Hauch von Melancholie, tiefe Trauer um die Mutter, ein rätselhafter Brief... ich hätte gerne mehr davon gelesen.
Christina Argirios, 17.01.2014

Nach dem Unfalltod ihrer Mutter findet Camille unter den Kondolenzschreiben einen merkwürdigen Brief, der keine
Unterschrift trägt.
In ihm liest sie über die Freundschaft der jungen Malerin Annie zu der wohlhabenden Madame M., die ihre Malerei großzügig mit Farben und Leinwänden unterstützt.
Aus Dankbarkeit erklärt sich Annie 1939 bereit, für ihre unfruchtbare Freundin ein Kind auszutragen....

Camille glaubt zunächst, dass sich der Verfasser des Briefes in der Adresse geirrt haben muß, aber jede Woche erhält sie eine Fortsetzung des Schreibens, die sie schon bald mit Spannung erwartet.
Denn je mehr Camille über Annies Schicksal erfährt, um so mehr erhärtet sich ihr Verdacht, dass es mit ihrem Eigenen verknüpft ist....

"Es gibt Menschen, die denken, sie werden sterben, wenn ihr Unzertrennliches verschwindet. Aber ich habe schon immer gewusst, dass man dieses Glück nicht hat." (Seite 138)

Mit ihrem Buch "Das geheime Prinzip der Liebe" stellt uns die Französin Hélène Grémillon ihr beeindruckendes schriftstellerisches Debüt vor.
Sie überzeugt mit einer wundervollen Sprache, deren Poesie und Klarheit den Leser bereits mit dem Lesen der ersten Seiten in ihren Bann zieht.

Die Geschichte, die sie uns erzählt, tut das Übrige dazu.
Es ist schier unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen, bevor man nicht weiß, was das Schicksal für Annie vorgesehen hat, das uns aus unterschiedlichen Perspektiven nahe gebracht wird.

Der geheimnisvolle Briefeschreiber, Annie selbst sowie auch Madame M. kommen zu Wort, legen schonungslos und berührend ihre Gefühle dar, konfrontieren und verstören mit ihrem zuweilen erschreckenden Innersten und erreichen somit eine große Nähe zum Leser, dem bei der Lektüre vieles klar wird....und vieles auch nicht!

Denn diese Geschichte ist nicht zu Ende, wenn das Buch ausgelesen ist.
Sie lädt vielmehr zum Nachdenken ein, erweckt den Wunsch, alles noch einmal mit den neuen Erkenntnissen zu lesen...
Sie lässt uns Leser genauso zurück, wie sie Camille zurückgelassen haben muss...

Ich habe "Das geheime Prinzip der Liebe" in einem Rutsch durchgelesen und bin begeistert!
Das war wirklich Literatur vom Feinsten!
Bleibt zu hoffen, dass wir von der Autorin Hélène Grémillon in naher Zukunft noch viel zu lesen bekommen werden...
Anja Mätzig, 17.01.2014

ein wunderbares buch
schöne sprache
toll zu lesen
berührende geschichte
, 26.12.2013
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