Der Untergang der islamischen Welt Der Untergang der islamischen Welt
Der Untergang der islamischen Welt
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Der Untergang der islamischen Welt

Eine Prognose

Der Islam: rückwärtsgewandt und unfähig zur Reform
Aus der Misere der islamischen Staaten erwächst eine globale Gefahr. Eine innovationsfeindliche Kultur, eine rapide wachsende, dabei arme und unterdrückte Bevölkerung, zur Neige gehende Erdölvorkommen und klimatische Probleme ergeben ein explosives Gemisch. Der deutsch-ägyptische Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad zeichnet ein düsteres Bild vom Zustand und der Zukunft der islamischen Kultur und wagt eine scharfe, zwingende Prognose für deren Zukunft: Die islamischen Staaten werden zerfallen, der Islam wird als politische und gesellschaftliche Idee, er wird als Kultur untergehen.

Die islamischen Länder eint ein Glaube, aus dem sie ein seit Jahrhunderten überholtes Menschen- und Gesellschaftsbild ableiten. Ungeheure kreative und geistige Ressourcen können deshalb nicht genutzt werden. Die politische, wirtschaftliche und soziale Misere der Staaten wird konsequent als Ergebnis »der feindlichen Politik des Westens« gedeutet. Jeder Versuch der Veränderung wird von der islamischen Orthodoxie und der Machtbesessenheit der Herrschenden erstickt. Bildung und Religion beschränken sich darauf, zu Gehorsam gegenüber den herrschenden Regimes zu erziehen
Die Perspektiven für die Länder von Marokko bis Indonesien sind bedrohlich, da die Mischung aus einer innovationsfeindlicher Kultur, einer rapide wachsenden, armen Bevölkerung, zur Neige gehender Erdölvorkommen und dramatischer klimatischer Veränderungen ein hochexplosives Gemisch ergeben.


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Erscheinungstermin: 10.09.2010

Bibliographie
  • Verlag: Droemer HC
  • Erscheinungstermin: 10.09.2010
  • Lieferstatus: Nicht mehr verfügbar
  • 240 Seiten
  • ISBN: 978-3-426-27544-3
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Der Untergang der islamischen Welt
Der Untergang der islamischen Welt
Pressestimmen
  • "Hamed Abdel-Samad ist nicht der erste Moslem der sich mit dem Islam auseinandersetzt. (...) Aber so gründlich, so radikal, so konsequent wie er hat es in den letzten Jahren keiner gemacht. Der "postkoranische Diskurs", den er wagt, geht weiter als Islamkritik."

    , 5. September 2010
  • "Hamed Abdel-Samad war einst ein Islamist. Inzwischen bekämpft der Publizist jedoch mit heiligem Furor das, wofür er einst stand. (...) Er ist ein ägyptischer Salman Rushdie (...)"

    www.SZ.de, 26. November 2013
  • "Hamed Abdel-Samad wurde 1972 in der Nähe von Gizeh geboren. Er war 23 als er 1995 nach Deutschland kam. Er spricht und schreibt besser deutsch als die meisten von uns. Er ist auch neugieriger. Wer von uns hat schon Englisch, Französisch, Politikwissenschaften, Shintoismus, Buddhismus und jüdische Kultur studiert? Das alles wäre nicht möglich, wenn Hamed Abdel-Samad nicht auch mutig wäre. Sein Mut beginnt nicht erst, wenn er sich wehren muss gegen Feinde. Sein Mut ist jener, viel besungene, aber wenig praktizierte Mut gegenüber den Freunden. Der Mut, der dazu gehört sich loszusagen von seiner Umgebung, von Eltern und Verwandten. Diese Art Mut ist nichts, das man sich vornehmen, keine Tugend, die man erlernen kann. Meist ist sie ein Laster, jedenfalls ein Widerspruchsgeist, den man schon am Kind beobachtet.(...) Wir wissen nicht, ob das Verschwinden von Hamed Abdel-Samad etwas mit seinem Mut, mit seiner Kritik an der Welt, in der er aufwuchs zu tun hat.(...) Was immer der Grund für sein Verschwinden ist - wir wünschen uns, dass Hamed Abdel-Samad wieder auftaucht und dass er seinen klaren Verstand noch hat, damit er weitermachen kann, was er bisher getan hat. Auch uns auf die Füße zu treten."

    Frankfurter Rundschau, 27. Januar 2013
  • " Ohne Zweifel legt der Autor den Finger zurecht in die Wunden. Radikal und schonungslos benennt er die Probleme, an denen die islamische Welt leidet. Seine Intention ist klar: Er möchte den Islam nicht abschaffen, sondern sorgt sich um ihn.[...] mit seinen ketzerischen Forderungen ist Hamed Abdel-Samad seiner Zeit weit voraus. Die Frage ist, wann die Muslime ihn einholen werden."

    Deutschlandfunk Kultur, 3. Januar 2011
  • "In der ungewohnten Perspektive, einer muslimischen Innensicht, liegt ein Vorzug dieses Buches."

    Hessische Niedersächsische Allgemeine, 20. Dezember 2010
  • "Mutig und streitbar [...]."

    Braunschweiger Zeitung, 27. November 2010
  • "So gründlich, so radikal, so konsequent wie Hamed Abdel-Samad hat in den letzten Jahren kein Moslem den Islam kritisiert.Er fordert eine "geregelte Insolvenz" für den Islam, denn wenn er eine Firma wäre, "wäre er längst Pleite gegangen".

    , 5. September 2010