Verlagsgruppe Droemer Knaur



„Sterben kommt nicht in Frage, Mama!“

9783426275399
Klappenbroschur, Droemer HC
04.10.2010, 304 S.

ISBN: 978-3-426-27539-9
Diese Ausgabe ist zur Zeit vergriffen
16,95
inklusive 7%
Mehrwertsteuer

Jung, glücklich, schön – und Krebs
»Als ich nach Hause komme, sehe ich als Erstes dich, kleine Paula. Du kommst an Doros Hand gerade aus dem Kindergarten. Stehst vor dem Haus und wartest auf mich. Du bist wie immer ein kleiner Fels in der Brandung, und es ist so seltsam, dich aus der Ferne zu sehen. Für dich geht alles weiter. Mit deiner gestreiften Mütze und deiner festen Stimme. Und du freust dich über mich. Für dich muss ich leben. Ich muss, ich muss, ich muss!«
Der Schicksalsbericht einer taffen jungen Frau und ihrer Tochter, die gemeinsam der Krankheit trotzen.

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Leselounge

Der Autor

Judith End

Portrait von Judith End

Judith End, geboren 1981, studierte Medienkultur, Literatur und Soziologie in Hamburg und brachte 2002 ihre Tochter Paula zur Welt, die sie allein...

zum Autor Bücher von Judith End

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Pressestimmen

"Sterben kommt nicht in Frage, Mama!" ist ehrlich, witzig, ironisch, gut geschrieben, und es erspart dem Leser nichts. [...] Wie vielfältig diese Sprache und wie feinsinnig diese Gedanken sind, zeigt Ends Buch von der ersten bis zur letzten Seite." Sarah Elsing

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.12.2010

"Erschütternd und gleichzeitig voller Hoffnung."

Alles für die Frau, 24.12.2010

"[...] ein tagebuchartiger Roman [...], der uns zum Weinen und zum Lächeln bringt."

Tush, 04 / 2010

"Eine Geschichte, die ans Herz geht." [...] "In ihrem Buch "Sterben kommt nicht in Frage, Mama!" (Droemer/Knaur, 16,95 Euro) erzählt Judith End, wie sie und ihre Tochter gemeinsam der Krankheit trotzen - ehrlich und mit einem Hauch Sarkasmus. Ein Buch, das zu Tränen rührt und gleichzeitig zum Lachen verführt."

Mamy's Place, November 2011

"Ein erschreckendes und zugleich ungeheuer ergreifendes und informatives Buch, dass Einblicke gibt in die Seelenqualen eines Kindes, dessen Urbedürfnisse mach Vertrauen und Geborgenheit mit Füßen getreten werden."

Evangelische Sonntagszeitung, 02.10.2011

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Niemand möchte sich gern mit Krankheit oder dem Tod auseinandersetzen. Und so geht dieses Buch häufig nur durch die
Hände von Selbstbetroffenen oder ihren Angehörigen. Ich selbst würde es aber jedem empfehlen, der verstehen möchte, was einen bewegt, wenn man erkrankt. Warum ist man einem Tag fröhlich und zieht sich an anderen zurück?! Warum ist der Weg zum Arzt oft so beschwerlich und was kostet noch mehr Kraft als die Erkrankung selbst?! Hoffnung und Verzweiflung liegen oft so nah beieinander. Mich persönlich hat dieses Buch sehr bewegt und ich habe den Kampf von Frau End auch später weiterverfolgt. Auch wenn mich ihr Schreibstil nicht immer angesprochen hat, hat ihr Buch auch heute noch einen ganz besonderen Platz in meinem Bücherregal.
Nicole Pfeiffer, 15.02.2014

Mutig und offen erzählt Judith End über all die Ängste, Befindlichkeiten und Nebenwirkungen ihrer so früh
eingetretenen Brustkrebserkrankung.

Als Leser dürfen wir einundzwanzig Monate lang ihr schwieriges Leben begleiten. In Tagebuchform schreibt sie über das Glück, eine kleine Tochter zu haben, die Probleme, mit 25 in die Wechseljahre versetzt zu werden und die Möglichkeit, für eine eventuelle spätere Schwangerschaft ihren Eileiter einfrieren zu lassen. Neben der kräftezehrenden Chemotherapie rafft sie sich noch zu ihrem Abschlussexamen auf, das sie trotz aller Zweifel mit "Sehr gut" besteht.

Judith End beschreibt, wie nachlässig ihr erster Knoten in der Brust abgetan wurde und wie sie die dann scheibchenweise hergeben muss. Sie hebt die Wichtigkeit echter Freunde und den Rückhalt in ihrer Familie heraus und erzählt von den Problemen, die ihre vierjährige Tochter Paula mit den Veränderungen der Mutter hat. Als Leser dürfen wir die Freude über die bestandene Prüfung ebenso miterleben, wie die immer wieder aufkeimende Todesangst und die Schwierigkeiten, über Ämter Hilfe zu bekommen. Wir erfahren hautnah, dass der Krebs nicht nur den Körper geißelt, sondern auch der Seele schwer zusetzt. Judith End spricht Probleme an, die sich Gesunde gar nicht vorstellen können; unter anderem die unendliche Müdigkeit bei der Wiedereingliederung ins Berufsleben.

Das Buch ist meiner Meinung nach nicht nur für Leser, die selbst an Krebs erkrankt sind oder für deren Angehörige und Freunde, sondern für alle, die Interesse an Menschen und Menschlichkeit haben. Denn es hilft zu verstehen ...
gst - Leserin, 09.04.2013

Ich habe dieses Buch sofort gelesen , als es bei mir ankam und war innerhalb kürzester Zeit damit durch. Die Geschichte
von Judith fesselt , sie macht traurig, regt zum Nachdenken an und macht im Endeffekt ganz viel Mut.Sie hat Ihren eigenen Stil und eine Sicht auf ihr Leben die mich erstaunt und dennoch beeindruckt. Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen, es ist die Geschichte einer Frau , die nicht aufgibt, egal wie schwer das Leben manchmal ist.
Stefanie, 23.02.2011

Wahnsinn! Und wir regen uns wegen jeder Kleinigkeit auf? Judith hat Brustkrebs und für Sie ist eins klar: Sterben kommt
nicht in Frage! Paula, die vierjährige Tochter, soll nur diese kurze Zeit eine Mutter gehabt haben? Niemals. Doch Judith weiß nicht wie sie die nächste Zeit bestreiten soll. Denn bisher hat sie alles alleine geschafft. Studium, Praktikas und das Leben mit Paula war organisiert und hat Spaß gemacht, doch wie passt hier der blöde Krebs hinein?

Lehrreiche Geschichte über eine junge Mutter mit einer unglaublichen Familie und dem Kampf gegen die Vernichtung des eigenen Körpers!
Tina, 05.11.2010

So schnell kann es gehen! Da kämpft sie sich seit vier Jahren allein mit ihrer Tochter durchs Leben, bekommt Kind Uni
und Leben stark in den Griff und dann das: Diagnose Brustkrebs. Das wirft einen erstmal vollends aus der Bahn, so auch Judith. Sie stellt vieles in Frage und blickt zurück. Soll sie jetzt aufgeben, sich (vor ihrer Tochter) verstecken? Ich hoffe NEIN.
Diese Leseprobe hat mich sehr mitgenommen und ich hoffe dass diese starke junge Frau ihren Weg geht. Ich bin mir sicher.
Susanne, 17.10.2010

Judith End beschreibt in ihrem Buch, wie sie, trotz der Diagnose Brustkrebs, ihr Leben meistert. Durch Höhen und Tiefen
geht und dabei ihr früheres Leben nicht aus den Augen lässt und sich ihr Leben trotzdem um 180° wendet.

Absolut ehrlich geschrieben und einfach nur das wahre Leben...
Andrea, 09.10.2010

Berührend und aufwühlend, aber oft auch lustig und vor allem sehr lebensecht. Judith End läßt den Leser sehr nahe an
sich und ihre Gefühlswelt heran. Man leidet mit, als ihr junges Leben durch die Diagnose Krebs aus den Bahnen gerät. Wie sie kraftlos und manchmal auch mutlos für ihre kleine Tochter versucht, Normalität zu leben. Sie läßt den Leser an ihrem Hoffen, an ihren Ängsten und an ihrem Leiden sehr real teilnehmen und man hofft und bangt, weint und lacht mit ihr. Und zum Schluß bleibt die Erkenntnis, daß es jeden treffen kann, es aber immer einen Grund gibt weiter zu machen.
Für mich ein sehr bewegendes Buch, daß mir in einer persönlich sehr schweren Zeit viel Kraft und Hoffnung gab. Nicht weiter zu empfehlen allerdings an Menschen, die "leichte Kost" bevorzugen.
Nicole, 08.10.2010

Ich muss gestehen, mein erster Gedanke als ich das Buch in der Hand hatte war:"Oh nein nicht schon wieder ein Buch über
Krebs." Doch ich hatte nicht mit Judith End gerechnet. Sie schreibt Ihre Geschichte mit viel Gefühl aber auch Ironie und Sarkasmus und das alles in der richtigen Mischung. Herausgekommen ist dieser, unter die Haut gehende Roman!
Ich finde dieses Buch auch oder gerade wegen seinem heiklen Thema absolut lesenwert!
Stefanie, 07.10.2010

zunächst habe ich überlegt, ob ich das Buch überhaupt lesen soll, zumal es mir im Februar 2004 ähnlich ging. Ich
hatte auch Krebs und drei kleine Kinder...... Ich hatte damals die gleichen Gefühle und Ängste. Sehr autentisches Buch. Ich wünsche uns beiden ( und den vielen anderen Betroffenen) das wir nicht nochmal in diese Situation kommen werden.....
Yvonne, 07.10.2010

Als ich Judith Ends Buch in den Händen hielt und den Klappentext las, musste ich erst einmal schlucken. Die junge
Autorin erzählt in Ihrem Buch "Sterben kommt nicht in Frage" von ihrem Leben nach der Brustkrebsdiagnose - damals war sie gerade einmal 25 Jahre alt, Studentin und Mutter einer vierjährigen Tochter. Die Diagnose platzt mitten in ihr Leben, in ihre Träume und Pläne und bringt Examens- und Spielplatzpläne völlig durcheinander. Doch vor allem die kleine Paula lässt nicht zu, dass der Krebs und die damit einhergehende Ungewissheit die wichtigsten Rollen im Leben der beiden spielen: "Genau. Sterben kommt nicht in Frage, Mama! Und jetzt steh auf, wir spielen Barbie." Und vor allem ihre Tochter ist es, die Judith End immer wieder die Kraft gibt, sich dem Krebs zu stellen - und ihn am Ende zu besiegen.
Judith End gelingt es mit einer ausgewogenen Mischung von Ernst und Humor diese schwierige Situation in Tagebuch-Form authentisch zu beschreiben. Das Buch ist keines dieser großen Krebs-Dramas, sondern schlicht und ehrlich. Auf diese Weise kann es Menschen Mut machen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben oder gerade machen.
Sophie, 06.10.2010

Ein Bericht, der berührt und fesselt. Da meine Mutter vor Kurzem die Diagnose Brustkrebs bekam, wollte ich das Buch
zunächst gar nicht lesen. Aber ich habe es gelesen und nicht bereut. Die Krebstbehandlung absolut unverfälscht aufgeschrieben mit allen Höhen und vor allem Tiefen, die Krebspatienten erleben.
Anna, 06.10.2010

"Diese furchtbare Diagnose nimmt mich fort, ganz und gar fort-plumps, ich bin aus der Welt gefallen." Aus einer Welt die
als allein erziehende, studierende Mutter schön zu recht gemacht, perfekt organisiert, aus den Fugen zu geraten scheint...
"Kann ich den Krebs jetzt sehen Mama?", wie soll ein Kind die Krankheit begreifen, wie begreifen dass Mama keine Haare mehr hat, wie dass sie schlapp und müde ist und dennoch dieselbe liebende Mutter, die sie immer war.
Es gibt viele Lektüren dieser Art, jedes menschliche Schicksal dieser Art berührt einen, dennoch ist es keine Niederschrift der Ereignisse als Fakten, sondern sehr gefühlvoll, ergreifend und trotz des Lebens "im Angesicht des Todes" ein sehr humorvoll geschriebener Schicksalsroman, welcher mich als Frau sehr nachdenklich gemacht hat. Ein Schicksal von vielen doch es könnte jeden treffen und dieses Buch zeigt wie man ohne sich aufzugeben auch schwere Zeiten bestehen kann.
Ein Buch das Sorglose zum Nachdenken anregt.
Ein Buch das Betroffene Kraft zum Kämpfen gibt.
Ein Buch das Leseratten zeigt, wie vergänglich das Leben sein kann, aber nicht sein muss, wenn man gewillt ist die Schönheiten des Alltags zu sehen.
Nicole, 04.10.2010

Judith End beschreibt in ihrem Buch schonungslos ihre schwere Zeit mit dem Krebs. Ihre Auseinandersetzungen mit ihrem
Umfeld und v.a. mit unserem Gesundheitswesen.
Es macht betroffen, wie viele Menschen von "Berufswegen" abgestumpft und unfähig sind mit Menschen umzugehen, und trotzdem ein Leben in der Hand haben.
Eine mutige und starke Frau, die nicht aufgibt.
Die Sicht der anderen, z.B. des Freundes kommt leider ein bischen zu kurz.
Karen, 04.10.2010

Eine Frau mit 25 Jahren entdeckt den Tod und die Endlichkeit. Ein sehr persönliches Buch über Krankheit und Tod, aber
auch über Liebe, Familie, Hoffnung und Leben. Mich als junge Frau hat das Buch sehr nachdenklich gemacht.
Anja, 04.10.2010

Ein spannend und - trotz der Thematik - humorvoll geschriebenes Buch, das zwar auch medizinische Fakten nennt. Das
Schwergewicht liegt allerdings auf der "psychischen Ebene". Besonders ergreifend ist die Schilderung, welche Folgen die Erkrankung der Mutter für die kleine Tochter hat. Man möchte das Buch ohne Unterbrechung lesen.
tina, 03.10.2010

Ich habe die Leseprobe verschlungen und konnte ähnlich wie bei einem Krimi gar nicht davon lassen - man möchte
unbedingt wissen, wie die Geschichte dieser unglaublich mutigen Frau weiter geht. Man ist so nah dran an der Geschichte und nimmt sehr stark Anteil an diesem Schicksal, das jede von heute auf morgen treffen kann. Sprachlich hat es mir auch sehr gut gefallen - es liest sich unglaublich gut und der Stil bringt es für mich sehr gut auf den Punkt. Auf jeden Fall ein Buch, das nachhaltig beschäftigt!
Heike, 03.10.2010

Eine Autobiografie zu einem immer noch tabuisierten Thema, ich nahm das Buch erst nur zögerlich zur Hand, war jedoch
nach wenigen Seiten durchaus angetan: ich finde es bemerkenswert, wie Judith End ihre Geschichte schildert. Mal unsentimental, mal melancholisch, mal drastisch und immer auf eine Weise, dass ich mir dachte: ja, so könnte ich vielleicht fühlen und denken, wenn "es" mir selber passieren würde. Ich habe mit ihr mitgelitten, konnte aber auch lachen und mich mit ihr freuen. Ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben, aber ich bin auch froh, ihr Schicksal bisher nicht geteilt zu haben! Ich glaube, dies ist für mich "die Moral von der Geschicht": nach der Lektüre ist man beeindruckt von der Art, wie die Autorin mit ihrer Krankheit umgegangen ist und ich persönlich bin einfach nur erleichtert, dass es ein Einblick in eine Welt ist, die für mich eine völlig fremde ist und hoffentlich auch immer bleibt!
Marion, 03.10.2010

„Sterben kommt nicht in Frage, Mama!“ ist eines der bedrückendsten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe.
Die Autorin Judith End berichtet über ihr Leben mit Brustkrebs. Judith End ist gerade einmal 25 Jahre alt als sie erfährt, dass sie an Brustkrebs erkrankt ist. Niemals würde man mit so einer Diagnose bei einer so jungen Frau rechnen. Von nun an ist das Leben für Judith End nicht mehr so einfach, denn es wird von der Tatsache, Krebs zu haben, bestimmt.

Obwohl Judith Ende zunächst in ein tiefes Loch zu fallen scheint, lebt sie doch ein Leben, dass es wert ist zu leben. Sie ist zwar alleinerziehende Mutter, aber sie liebt ihre Tochter über alles und dafür lohnt es sich zu kämpfen. Es ist bemerkenswert wie diese junge Frau gekämpft und alles durchgestanden hat.

Wer sich mit der Thematik Krebs bisher nicht auseinander gesetzt hat, wird spätestens jetzt einen Einblick bekommen. Der Leser erfährt wie sich Judith End fühlt als ihr die Haare ausfallen und wie sie damit umgeht. Trotz dieser Diagnose nimmt sie ihr Leben in die Hand und versucht das Beste daraus zu machen. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen!
Claudia, 03.10.2010

Bei dem Memoir von Judith End handelt es sich um ein sehr lesenswertes Buch. Es dreht sich um den Kampf einer jungen
Frau mit dem heimtückischen Brustkrebs, den sie inmitten von Studium, Tochter Paula und dem täglichen Leben ausficht.
Dabei beschränken sich ihre Erzählungen nicht nur auf die starken Momente, die sie ihre Erkrankung kämpferisch betrachten lassen, sondern auch auf die schwachen, in denen sie nicht mehr weiter wusste und Trost brauchte. Diese offene Erzählung macht es dem Leser leicht, sich einzufühlen und mitzuhoffen.
Judith End schafft den Spagat zwischen kämpferischer Ansage und wahrheitsgetreuer Dokumentation ihrer Krankheit, was ihr meinen Respekt einbrachte.
Ihr Stil ist klar, doch wohlüberlegt, ohne viele Schnörkel, sehr schön zu lesen.
Alles in allem: ein wunderschön geschriebenes Buch über (und von) eine Kämpferin, von der es sich lohnt, sie kennenzulernen!
Raphaela, 03.10.2010

So unmittelbar, so ehrlich geschrieben, dass man Judiths Gefühle beinahe selbst fühlt, ihre Gedanken beinahe selbst
denkt, ihre Ängste mit ihr aussteht und ihre Stärke im Dunkeln findet. Die bewundernswerte Geschichte einer bewundernswert starken jungen Frau, die sich aufzugeben weigert.
Marie, 02.10.2010

Jung, schön, dynanisch – das alles und noch viel mehr ist Judith End. Die Fünfundzwanzigjährige schafft den Spagat
zwischen Hochschulstudium und Muttersein – und hat sogar noch Zeit für eine neue Liebe. Doch dann setzt Stille ein. Ganz plötzlich. Weil der schmerzende Knoten in Judiths Brust doch nicht so harmlos ist, wie die Ärztin es bei der letzten Untersuchung gesagt hat. Weil sie jetzt Krebs hat. Weil jetzt etwas Neues beginnt, das ihr Leben gewaltsam verändert oder es sogar beendet- wer weiß das schon? Judith verfällt in eine Schockstarre, betrachtet Tochter Paula, Eltern und Schwester aus der Ferne – kann nicht mehr teilhaben am Leben und Zusammensein der Anderen. Ihr Krebs in der Brust ist tatsächlich und im wahrsten Wortsinne Judiths Alleinstellungsmerkmal.
Und nun beginnt das, was den Reiz und den Sog dieses Buches ausmacht: die Erziehung der Judith End durch den Krebs – etwas überspitzt ausgedrückt, aber eben doch wahr. Aus der Multitasking-Königin wird eine erwachsene Frau, die ihre Brust verliert, ihre Haare, ihre Figur, ihre Schönheit, ihre Liebe, ihr Urvertrauen. Aber sie gewinnt auch vieles. Einsichten, Tiefe und einen Blick für das, was ein Leben ausmacht. In manchem Verlust kann bei genauerer Betrachtung eben auch ein Gewinn stecken.
Ohne Pathos, ohne Scham erzählt Judith End die Geschichte ihrer Erkrankung und ihres Erwachsenwerdens. Und das mit einem Blick für die kleinen Absurditäten und bizarren Momente, die sich aus einer Krebserkrankung eben auch manchmal ergeben. Schmunzeln scheint gestattet, ja gewollt zu sein. Und doch ist da immer ein Schatten im Hintergrund: der Krebs, der lauert und so schlecht zu zähmen ist. Judith Ends Buch passt nicht in die Abteilung „Mein Krebs und ich“. Es ist keine rührselige Geschichte einer Läuterung. Aber auch kein Buch mit dem Untertitel „So schlimm war es auch nicht“. Nein, es ist die Geschichte einer jungen Frau, die den Kampf mit einer Bedrohung aufnimmt, weil sie es muss, weil es keine andere Möglichkeit gibt, weil Sterben eben nicht in Frage kommt.
Ein Buch, das mich über die Lektüre hinaus beschäftigt hat und mir zu denken gibt: Wie viel man schaffen kann, wenn man es nur versucht. Wie lohnend ein Kampf ist. Wie sehr man wächst.
Maike, 27.09.2010

Judith End nimmt die Leser mit hinein in eine Fahrt mit der Gefühlsachterbahn zwischen lebensbedrohlicher Diagnose,
Hoffnung und Kampfgeist. Mit klaren und drastischen Worten beschreibt sie die Zerbrechlichkeit des Lebens, das von einer Sekunde auf die andere auf den Kopf gestellt wird. Die Achterbahnfahrt wird beschleunigt den chronologischen tagebuchähnlichen Aufbau und das rasante Erzähltempo. Ein Buch, das Mut macht und Verständnis schafft.
Ulrike, 23.09.2010

Für Leser die Schicksalsgeschichten lieben sicherlich genau das Richtige. Hier erzählt eine junge Frau auf sehr
persönliche Weise ihre Geschichte. Man durchlebt diese Phasen hautnah mit. Allein der Schreibstil ist mir persönlich zu "authentisch". Es liest sich wirklich wie ein Tagebuch. Mir hätte hier ein bißchen mehr Professionaliät und stärkeres Lektorat besser gefallen. Andererseits führt dies dazu sich stark mit den Personen zu identifizieren. Kurz und gut: ein lesenswertes Buch!
Heike, 21.09.2010

Diese ersten Seiten waren ehrlich und erschütternd zugleich, mutig und authentisch. Bin auf das ganze Buch dieser
toughen Frau gespannt!
irmgard, 21.09.2010

Dieses Buch liest sich trotz der heftigen Thematik flüssig wie ein guter Krimi und hat mich nicht mehr losgelassen./> Es regt mit allen Höhen und Tiefen zum Nachdenken an und zumindest für einige Zeit verändert sich der Blick auf das eigene Leben. Was wäre, wenn man selbst betroffen wäre ? Könnte man so stark wie die Autorin sein ? Das Thema Krebs wird unverblümt hart und dennoch auch ironisch geschildert.
Es handelt sich hier um einen Schicksalbericht, der wahrschienlich vor allem Frauen anspricht.
TANJA, 21.09.2010

Ich fand dieses Buch sehr mitreißend. Gerade heraus geschrieben und nüchtern beobachtet vermittelt es einem den
Schrecken und die Konsequenzen der schweren Erkrankung einer jungen Mutter. Und macht dadurch vielleicht gerade Mut das eigene Schicksal anzunehmen.
Bettina, 19.09.2010

Keine Frage, so eine Geschichte in Worte fassen zu wollen, erfordert auch viel Mut.
Es sollte daher keine Tränendrüsengeschichte werden. Gut - das ist es tatsächlich nicht geworden.
Dafür ist der Stil so nüchtern distanziert, dass ich mich frage was die Intention war, diese Lebenschronik über den familiären Horizont hinaus zu veröffentlichen.
Michaela, 18.09.2010

Der Klappentext verspricht: "Judith End ist eine Autorin, deren Erzähltalent, deren Sinn für Dramatik, deren offene
Nüchternheit und deren großes Maß an Selbstironie Leserinnen und Leser von der ersten Seite an in ihren Bann schlagen."

Und JA! von der ersten Seite an wollte ich das Buch nicht weglegen. Ich habs in 2 Schüben in mich eingeatmet! Das Buch war so offen, so erschreckend, so herzzereißend! So locker, so trocken, so lustig! Eine Achterbahn der Gefühle!
Judith End schreibt so toll, dass ich gestaunt habe, wie sie Worte für Situationen gefunden hat, die ich nichtmal vernünftig denken könnte.
Das Buch bekommt von mir eine 1+ und wird aufjedenfall weiterempfohlen!
Eine der besten Biografien, die ich seit langem gelesen habe!
Maria, 17.09.2010

Ich hatte ein Buch erwartet, dass Mitleid erregen soll: junge Frau, kleines Kind, Krebs. Schrecklich.
Aber das Buch ist anders. Judith End beschreibt, was sie empfunden hat und zieht den Leser mit in ihre Erfahrungen und ihr Leben hinein. Es geht nicht um Mitleid, sondern um das Leben mit und trotz Krebs.
Katharina, 17.09.2010

In beeindruckender Weise beschreibt Judith End in ihrem als Tagebuch geführten Bericht nicht nur die Ängste, Sorgen
und Probleme einer jungen , an Krebs erkrankten Frau und Mutter, sondern sie verschweigt auch nicht ihre schwachen Stunden und Tage. Hilfreich ist das Buch daher nicht nur für Betroffene, die sehen, dass sie nicht allein sind, sondern auch für die Begleiter dieser Menschen: viele Reaktionen und Verhaltensweisen werden verständlich.
Von dieser Thematik ist letztendlich jeder berührt : ein Drittel von uns wird irgendwann an Krebs erkranken; ein Viertel von uns wird daran versterben !
Darum : Unbedingt lesen !
Hermann, 17.09.2010

Das Buch zeigt einem mal wieder auf wie wichtig wir jeden einzelnen Tag nehmen sollten. Das Bewußtsein leben zu
dürfen, und wie nachlässig wir immer wieder damit umgehen.
Das ist eine von vielen Geschichten die uns wachrütteln.
Sehr lebensnah beschrieben und gut zu lesen.
Sabine, 15.09.2010

Eigentlich bin ich kein großer Fan von autobiografischen Werken. Schon gar nicht, wenn es um Krankheiten geht. Doch
dieses Buch kann ich allen LeserInnen weiterempfehlen, die mehr als oberflächliche Urlaubslektüre suchen.

Ohne jetzt nochmals weiter auf die Handlung einzugehen:
Dieses Buch mit dem wahrlich bedückendem Thema Krebs ist sehr ergreifend geschrieben. Es liest sich nicht immer ganz leicht, jedoch fühlt man auf jeder Seite mit der Hauptperson mit. Die Schreibweise, ähnlich eines Tagebuchs, tut dabei ihr Übriges.
Natalie, 14.09.2010

Ich finde den Roman sehr bewegend und nachdenklich. Besonders wenn man Kinder im selben Alter hat wie die Tochter. Man
kann sehen wie "gut" es einem geht und wie schnell man in ein ganz tiefes Loch fallen kann.
Heinrich
Heinrich, 13.09.2010

Die Leseprobe hat mich sehr beeindruckt, da ich mich sehr oft in Gedanken mit dem Thema Krebs befasse und ich mich dann
frage, wie ich wohl auf solch eine Diagnose reagieren würde. Es ist toll, das Judith End den Krebs bekämpft hat. Es ist sehr fesselnd geschrieben und ich konnte gar nicht aufhören zu lesen.
Sylke, 12.09.2010

Dieses Buchist sehr ehrlich geschrieben. Es beschreibt das Leben einer alleinerziehenden jungen Mamma wunderbar ohne
Verfälschungen, für die plötzlich das Leben sich durch eine Diagnose verändet. In diesem Buch sind die Gefühle, Empfindungen und Sorgen einfach wundervoll ehrlich geschrieben bzw. auch beschrieben.Eigentlich ein trauriges, ehrliches Buch welches man sicherlich nur kurz aus der Hand legt.
Christiane, 12.09.2010

ich finde dieses Buch sehr tragisch, herzzerreißend
und dramatisch zu gleich. Der Überlebenswille von
der Schriftstellerin ist unglaublich. Ich finde es auch
gut, dass sie über Ihre Angst und ihre Gefühle schreibt, vor allem dass sie alles überstanden hat. Und geheilt ist vom Brustkrebs. Dieses Buch sollten sich auch die Menschen lesen. Die an Brustkrebs
erkrankt sind. Dieses Buch von der Schriftstellerin macht Mut und gibt denjenigen Kraft und Hoffnung.
Natascha, 11.09.2010

Ich wollte dieses Buch zunächst nicht lesen, nicht, weil mich Schicksale nicht interessieren oder ich sie abwerten
wollte, sondern einfach, weil ich, ganz egoistisch, keine Kraft habe, meinen ausreichenden privaten Tränen noch Tränen um fremdes Leid hinzuzufügen. Trotzdem habe ich es gelesen und bin sehr froh, dass ich meinem ersten Impuls nicht nachgegeben habe. Judith Ends Bericht heischt nicht um Mitleid, sondern erzählt unverblümt und echt von den Höhen und Tiefen einer jungen Mutter, die an Brustkrebs erkrankt ist. Ich denke, es spricht besonders auch den jungen Leser und zeigt, dass man eben nicht im vermeintlichen Krebsschutzschneckenhaus des Alters sitzt und diese Erkrankung keinen Bogen um die Jugend macht. Dieses Buch berührt ebenso, wie es auch aufrütteln will. Und weil es Augen öffnet und gleichermaßen Liebe und Kraft reflektiert, verdient es, gelesen zu werden!
Gesine, 10.09.2010

....hart ist dieses Buch!!! Man muss einfach immer weiter lesen!
HUT AB vor dieser jungen Frau!!!!
Marion, 09.09.2010

Judith End beschreibt ihr Leben nach der Diagnose :Krebs. Und das mit 25 Jahren. Und das mit einem kleinen Kind. Es gibt
sicher viele Frauen in einer ähnlichen Situation. Ausgesprochene Ängste und Gefühle helfen zur Bewältigung einer solchen Lebenssituation. So kann das Buch auch Mut machen.
Jeanette, 09.09.2010

Ich habe die Leseprobe verschlungen. Ehrlichkeit über sich selbst und dabei so gut beschrieben, als würde man daneben
stehen.
Ich leide selbst an chronischen Knochenmarksentzündungen und kenne daher das Gefühl gut immer gegen etwas kämpfen zu müssen.
Trotzdem bewundere ich diese Stärke an Judith. Vielen Dank für diesen Einblick
Barbara, 09.09.2010

Die Geschichte von Judith End berührt den Leser sehr stark. Judith End schildert in einer klaren und einfachen Sprache,
was in einem Menschen vorgeht, der plötzlich mit dem Tod konfrontiert wird. Als Leser denkt man darüber nach, wie man selbst mit einer solchen Situation zurechtkäme und was der Tod wirklich bedeutet.
Einige Passagen sind jedoch etwas langatmig, weshalb ich nicht alle fünf Sterne vergebe.
Das Buch ist sehr authentisch und auf jeden Fall lesenswert.
Kornelia, 09.09.2010

Beklemmend und ermutigend zugleich liest sich der Anfang dieses Buches.
Hochachtung vor dieser Frau!
Ürsula, 09.09.2010

Ein beeindruckendes Buch einer starken Frau. Die Leichtigkeit der Sprache fängt die Schwere des Themas auf. Ein Thema,
das viel zu lange verdrängt und verschwiegen wurde. Der Gedanke, krank sind immer nur die Anderen ist weit verbreitet. Um so schmerzhafter, wenn man selbst betroffen ist.

Mir wurde ein Knoten aus der Brust entfernt - Verdacht auf Krebs. Hat sich zum Glück nicht bestätigt. Aber wie habe ich gelitten.
Birgit, 09.09.2010

"Sterben kommt nicht in Frage, Mama." Wenn ich ein Buch dieses Titels in einer Buchhandlung entdeckt hätte, wäre ich
ganz sicher nicht auf die Idee gekommen es zu kaufen. Umso mehr freue ich mich, dass es mir der Zufall in die Hände geweht hat.
Es handelt sich um die autobiographische Beschreibung einer jungen Frau die gegen den Krebs kämpft. Mit einer schonungslosen Ehrlichkeit, die ans Unerträgliche grenzen würde, wäre da nicht diese Mischung aus Hoffnung und Humor beschreibt Judith End ihren Leidensweg, der gleichzeitig doch auch immer ein Weg des Schicksals, ein Sich-Entwickeln und Wachsen ist.
Das Buch ist so eindringlich geschrieben, dass ich den Leser sehen möchte, der davon unberührt bleibt. Ich selbst habe es binnen eines Tages verschlungen. Ein Buch das aufrüttelt und verstört, ängstigt und Mut macht, Kraft gibt und Kraft kostet. Eine spannende Lektüre die dem Leser einiges abverlangt aber gleichzeitig Hoffnung und Zuversicht schenken kann.
Evelyn, 09.09.2010

Eine intensive eindrückliche Schleifspur - zwischen Angst, Orientierungslosigkeit, Zerbrechlichkeit und hoffen. Die
offenen, starken Worte lassen neimanden kalt.
Christoph, 09.09.2010

man ist sofort im geschehen eingewickelt. man hat das gefühl es passiert einem selbst. vollkommen identisch

gabi, 08.09.2010

Sehr interessantes Thema sensibel verpackt.....
als alleinerziehende Mama von drei Kindern ist dieser Roman für mich emotional überzeugend geschrieben - das Buch möchte ich auf jeden Fall lesen.
Krebs ist der Schrecken eines jeden Menschen......oftmals stehen wir diesem Thema machtlos gegenüber.......
Christiane, 08.09.2010

Als Judith von Ihrem Arzt erfährt, das der "harmlose" Knoten, der ihr gerade aus der Brust entfernt wurde, nicht
harmlos, sondern pathologisch ist, bricht ihr Leben, das sie mit so viel Kraft am Laufen hält, völlig zusammen. Der Tod ist plötzlich eine Option und, als wäre das nicht schon schlimm genug, bedroht er nicht nur ihr eigenes, sondern auch das Leben ihrer kleinen Tochter. Judith End schildert ihr Schicksal absolut glaubwürdig und mitreißend, von dieser Frau kann frau viel lernen !
Claudia, 08.09.2010

Dieses Buch ist zutiefst berührend. Wohl kein Gesunder kann die Gefühle der Betroffenen nachempfinden.
Empfehlenswert für alle am Leben Interessierten!!
Cornelia, 08.09.2010

Judith End legt mit ihrem Buch "Sterben kommt nicht in Frage, Mama!" einen Erfahrungsbericht vor, wie er schonungsloser
nicht sein könnte. Von Anfang an nimmt sie einen mit auf einen Tour de Force der Gefühle. Nicht nur, dass man ihre Emotionen - vor allem als Mutter - nachvollziehen kann, man lebt und leidet förmlich mit ihr mit. Eigentlich ist dies so gar nicht mein Genre, aber Judith End hat mich mit ihrem Erzählstil in den Bann gezogen.
Simone, 08.09.2010

das Buch ist sehr authentisch und einnehmend geschrieben. Man ist sofort wie gefesselt und mitten im Geschehen.
Beängstigend realistisch und vorstellbar schildert die Autorin ihre Sicht der Dinge.
Trotz allem wirkt es in sich bedrückend und beklemmend. Man wird nachdenklich und traurig, stellt eigene Ansprüche in Frage, fühlt sich unwohl, weil es einem vielleiht grade mal gut geht.
Wie gesagt, wenn mand as Buch liest, muss man bereit sein, mit allen Emotionen darin und in sich selbst, umgehen zu können.
Anika, 08.09.2010

Machen Bücher dieser Art noch einen Sinn? Es gibt eigentlich genug davon. Zur Unterhaltung taugen sie jedenfalls nicht.
Einen Wissensgewinn versprechen sie in der Regel auch nicht. Wozu dann aber....?
Es ist die persönliche Betroffenheit, die zu diesen Büchern greifen lässt, die dem Leser vor Augen führen, wie es ist, wenn - und wie es sein könnte, wenn...
Judith End beantwortet diese Fragen mit ihrem "Krebstagebuch". Mit dem Bericht über Leben und Leiden einer jungen Frau - und was dieses Leiden mit ihr macht. Und mit den Angehörigen. Und das macht das Buch so interessant und zwingt zum Weiterlesen.
Ein Stück traurige Lebenserfahrung zwischen zwei Buchdeckeln. Unsentimental, irgenwie nüchtern und deshalb ergreifend.
Günter, 08.09.2010
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