Verlagsgruppe Droemer Knaur



Das Mädchen am Kreuz

9783426510308
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Taschenbuch, Knaur TB
01.12.2011, 368 S.

ISBN: 978-3-426-51030-8
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Kriminalroman

Bizarre Todeskunstwerke erschüttern Dänemark. Die Ermordeten sind nackt, am ganzen Körper bemalt, in ihren Händen liegt ein Schweinekopf. Die klassischen Ermittlungsarbeiten der Polizei führen ins Leere. Erst als Kommissar Berg einer jungen Frau mit einer Begabung für Muster Aufnahmen von den Tatorten zeigt, gelingt es Mona Lisa Kirk, Hinweise in den Bildern zu entdecken – können diese zum Mörder führen?

Die Autorin

Lene Rikke Bresson

Portrait von Lene Rikke Bresson

Lene Rikke Bresson, geboren 1963, ist Wirtschaftswissenschaftlerin und lebt mit ihrem Mann und fünf Kindern in der Nähe von Horsens. In den letzten...

zur Autorin Bücher von Lene Rikke Bresson

Pressestimmen

"Gäbe es eine perfekte Mischung aus Lebensdrama und Krimi, so wäre das Buch ein grandioses Exemplar."

Blog Prinzessin Anne, 16.01.2012

"DAS MÄDCHEN AM KREUZ ist spannend, kurzweilig und der Beweis, dass mit Lene Rikke Bresson eine Autorin die Literaturbühne betritt, von der man noch einiges erwraten darf. Ihr Kriminalroman ist fesselnde Unterhaltung, die die Nerven unter eine starke Belastungsprobe setzt. Und das ist erst der Beginn, denn die dänische Autorin hat mit ihrem Debüt den Startschuss für eine neue atemberaubende Krimireihe gelegt."

Literaturmarkt.info, 12.01.2012

Lesetipps

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Schon lange hat mich ein Kriminalroman nicht mehr so nachdenklich und verwirrt zurückgelassen.
Die Handlung beginnt mit einem Prolog: In der dänischen Heidelandschaft wird ein junges Mädchen tot aufgefunden, sie liegt auf einem Kreuz, hält einen Schweinekopf und verbrennt in den Flammen. Alles deutet auf einen Ritualmord hin.
Danach wechselt die Handlung zu Mona. Sie steht kurz vor ihrer Hochzeit, scheint eine ziemlich religiöse und leichtgläubige Familie zu besitzen und erlebt einen schweren Autounfall. Nach diesem Unfall scheint sie in der Lage sein, Muster zu erkennen und lernt Kommissar Berg kennen.
Soweit zur eigentlichen Handlung.
Der Inhalt, der im Klappentext beschrieben ist, beginnt leider erst sehr spät ab ca. Seite 180.
Bis dahin dreht sich es sich fast ausschließlich um Mona, die extrem launisch und selbstzerstörerisch ist, ihrer Familie, die äußerst religiös ist und dauernd etwas über einen Fluch erzählt. Monas Schwester scheint irgendeine Persönlichkeitsstörung zu haben und vermittelt ein wenig Spannung.
Das war es dann aber auch schon. Bis dahin dreht sich einfach alles um Mona, Mona, Mona.
Man merkt schon, die Protagonistin war mir äußerst unsympathisch. Sie wirkte egoistisch, dickköpfig und wehleidig auf mich.
Eigentlich finde ich es gut, wenn die Protagonistin in Kriminalromanen etwas intensiver dargestellt werden, dennoch sollten sie eher am Rand erscheinen, und die kriminalistische Handlung, sowie seine Ermittlungen im Vordergrund stehen. In diesem Roman hier war es leider genau andersherum.
Gleichzeitig fesselte mich aber die intensive Personen- und Umgebungsbeschreibung, die in mir ein wahres Kopfkino auslösen konnte. Die Charakterbeschreibungen waren sehr ausführlich und gut dargestellt.
Hätte sich doch nur die Handlung nicht so ewig hingezogen.
Erschwerend kam für mich auch noch der Schreibstil hinzu der auf mich sehr sprunghaft wirkte.
Es tauchen sehr viele Namen auf und ich hatte echt Problem mich am Anfang hineinzufinden und auf die Handlung einzulassen. Als ich dann den Einstieg gefunden hatte, ließ mich das Buch aber auch nicht mehr los.
Die Geschichte war für meinen Geschmack auch recht unblutig vor allem aber undurchsichtig.
Aufgebaut ist die Handlung in 3 Teilen sowie einem Prolog. Bei jedem Kapitel sind ein Datum und eine Tageszeit angegeben. Erzählt wird dieser Roman in drei verschiedenen Perspektiven.
Hauptsächlich erzählt die Protagonistin Mona, aber auch Helens Vater und Monas Schwester, Teresa berichten.

Fazit:
Ich bin hin und hergerissen. Hätte dieses Buch nicht ein solches Kopfkino bei mir ausgelöst und irgendwie das „gewisse etwas“ besessen, ich hätte es abgebrochen. Am Ende ließ es mich verwirrt und nachdenklich mit einem großen Fragezeichen zurück. Entweder habe ich die Handlung von vorne bis hinten nicht verstanden oder ich konnte sie nicht für mich annehme
Michaela, 20.02.2012
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