Verlagsgruppe Droemer Knaur



Das Vorzelt zur Hölle

9783426784761
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Taschenbuch, Knaur TB
01.03.2012, 272 S.

ISBN: 978-3-426-78476-1
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Wie ich die Familienurlaube meiner Kindheit überlebte

»Jeden Sommer brachen wir mit dem VW-Bus auf von München, Neuperlach in Richtung Süden, ins Jugoskorsikalawienland oder irgendwo anders hin, wo es düstere Felsen, düsteres Meer und düstere Ortschaften mit düsteren Menschen gab. Was es dort nicht gab, war so etwas wie ein Klo oder eine Dusche. Denn meine Eltern waren nicht einfach nur Camper. Nein, sie waren überzeugte Wildcamper. Riesenspinnen auf dem Rücksitz, Schlangen in der Trinkwasserzisterne, gigantische Müllberge und sinkende Schlauchboote – es war alles dabei, was Camping in den 70ern so außergewöhnlich machte. Zumindest wenn man mit meinen Eltern unterwegs war.«

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Leselounge

Der Autor

Tommy Krappweis

Portrait von  Tommy Krappweis

Tommy Krappweis, geboren 1972 in München, ist Musiker, Comedian, Autor, Regisseur und Produzent. Nach Stationen in der Westernstadt "No Name City" und...

zum Autor Bücher von Tommy Krappweis

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Pressestimmen

"Ein Erlebnisbericht, der garantiert für Lachtränen sorgen wird."

Klagenfurt Zeitung, 21.03.2012

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Also, ich fand das Buch klasse. Bin selbst ein Camperkind - jedoch waren meine Eltern nicht ganz so extrem. Da hatte ich
wohl Glück. Auf jeden Fall kam ich bei der ein oder anderen Textstelle ganz schön ins Schmunzeln. Ein Muß für jedes "Camperkind"!
Silvia, 16.08.2013

Jeder kennt diese Erfahrungen und was bei dem einen 16 Jahre Costa del Sol ist bei Krappweis halt der alte VW-Bus.
Traumatische Szenen über Pumuckel oder genau eine Kassette im Vorrat der Reisenden! Spannend, lustig und einem so unglaublich bekannt!
Tina, 19.08.2012

Tommy Krappweis, vielen bekannt durch „Mara und der Feuerbringer“ oder aber auch „Bernd das Brot“ – lässt die
Leser nun an seinen Kindheitserinnerungen vom gemeinsamen Camping mit den Eltern teilhaben.
Schnell wird dem Leser klar, dass der Autor diese Urlaube allerdings völlig anders empfand als seine Familie.
Er schien von Kindesbeinen an, eine Abneigung zu entwickeln und schon der Titel seines Romans, lässt der Leser erahnen, dass er diese Erinnerungen voller Ironie und Humor erzählt.
Auf die einzelnen Geschichten möchte ich allerdings nicht eingehen, dies sollte der Leser für sich selbst entdecken.
Ich hatte regelmäßige Lachanfälle beim Lesen, ganz oft aber auch Mitleid. Meist mit dem Autor, ab und an jedoch auch mit seinem Vater, Werner Krappweis.
Dieser wiederum kommt in 5 Kapiteln auch zu Wort und auch er erzählt voller Humor von seinem Sohn.
Unterstützt werden diese Geschichten mit Fotomaterial, dass ziemlich mittig im Buch, auf wenigen Seiten gezeigt wird.
Aufgebaut ist das Buch in einem Prolog und mehreren kurzen Kapiteln.
Mit 249 Seiten hatte das Buch eine angenehme Länge und ich hatte es ziemlich schnell durch. Ab und an stolperte ich allerdings über den bayrischen Dialekt, der verwendet wurde wenn Werner Krappweis zitiert wurde.
Tommy Krappweis verwendet einen wirklich witzigen und oft sarkastischen Schreibstil, der mich sehr amüsiert hat.
Nicht nur der Titel sondern auch das Cover lassen erahnen um welches Thema sich diese Erzählung dreht.
Abgebildet ist ein VW- Bulli T1 (ganz wichtig für Bulli-liebhaber wie mich *g*) inklusive Vorzelt, Meer und Strand.
Die Serie zu diesem Buch soll Mitte August auf zwei DVDs erscheinen und ich bin schon sehr gespannt drauf.

Fazit:
Dieses Buch ist nicht nur für Campingfans ein reines Lesevergnügen. Tommy Krappweis entführt mit seinen Geschichten den Leser, egal ob jung oder alt, in die Jahre seiner Kindheit und Jugend zurück und erinnert so, den Leser vielleicht auch ein Stück an seine eigene.
Dank seinem und Werner Krappweis Humor, hatte ich wirklich eine tolle und amüsante Unterhaltung.
Die 70er Jahre wurde für mich eine Zeitlang wieder lebendig, seine Kindheitserinnerungen vermischten mich mit den meinen und so manches Mal fühlte ich mich verstanden. :O)
Daher von mir, eine ganz klare Buchempfehlung!
Gesamtwertung: 5/5 Sterne

Tommy Krappweis, geboren 1972 in München, ist Musiker, Comedian, Autor, Regisseur und Produzent. Nach Stationen in der Westernstadt "No Name City" und bei "RTL Samstag Nacht" erfand er die Kultfigur Bernd das Brot, für die er mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. Tommy Krappweis lebt und arbeitet als Produzent, Autor und Multitalent in München. (Quelle: Knaur verlag)
© Michaela Gutowsky
Michaela, 30.07.2012

Als Erstes möchte ich Ihnen mein Fazit vorstellen. Lesen!
Doch machen Sie bitte nicht den selben Fehler wie ich. Wenn sie das Buch beginnen, sollten Sie viel Zeit haben. Und nicht wie ich mit dem "Vorzelt zur Hölle" als Bettlektüre beginnen. Denn zum Einen könnte Ihnen das eine schlafarme Nacht bescheren. Zum Anderen könnten Sie an dem Kissen, in das Sie hineninlachen, ersticken. Oder Ihre Frau wecken. Es kommt darauf an, was für Sie gefährlicher ist. Nach gut der Hälfte des Buches wurde ich vom Schlaf übermannt, aber der Drang, am nächsten Morgen direkt weiterzulesen war schon beim Einschlafen präsent.
Der Autor schafft es mit einer sehr bildlichen Sprache die Siebziger Jahre wieder aufleben zu lassen. Ich wurde von meinen Eltern zwar nie zum Camping genötigt, bin dafür aber auch nach den Schilderungen von Tommy Krappweis extrem dankbar.
Man könnte meinen, dass der Autor bei seinen Schilderungen stark übertreibt, doch die Geschichten seines Vaters sind ähnlich extrem, jedoch bei gleichem Horrorgehalt stark euphorisiert. Es ist anscheindend doch schön, wenn Frau und Kind und auch man selbst mehrfach knapp dem sicheren Tod entgeht...

Dass diese Geschichten so lebhaft geschrieben sind, resultiert auch aus der Entstehungsgeschichte, wenn der Autor und seine mittlerweile geschiedenen Eltern gemeinsam in Erinnerungen, Urlaubsfotos und Super8-Filmen schwelgen.
Dank der akribischen Dokumentation entstand parallel auch eine Fernsehserie zum Buch, die ab April auf dem Alpen-TV-Sender "ServusTV" ausgestrahlt wird. Auch die Serie zum Buch ist uneingeschrenkt zu empfehlen, da ich während einer Lesung von Tommy Krappweis bereits an dem Testscreening der ersten Folge teilnehmen durfte.

Nochmals als Fazit: Unbedingt lesen. Ob als Campingfreund oder Campinghasser. Eigentlich für alle, die mal mit der Familie in den Urlaub gefahren sind. Und das sind wir ja fast alle.
Wolfgang, 09.03.2012

Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal beim Lesen so gelacht habe. Ganz im Gegensatz zu "Regine" ( in der
Rezi unter mir) finde ich, dass der Autor seinem Vater eigentlich nichts wirklich ernsthaft vorwirft. Er beschreibt, wie er es als Kind empfand und beschreibt es zugespitzt aus heutiger Sicht. Nun habe ich auf Facebook auch Ausschnitte aus der TV-Show gesehen die angeblich ab April läuft und da sieht man wirklich deutlich, dass sich die beiden gemeinsam beömmeln. Ich glaube, dass ich das auch ohne den Ausschnitt so empfunden hätte. Natürlich ist es eine Art Abrechnung, aber stets so witzig und lesbar geschrieben, dass niemals der Gedanke aufkommt, der Sohn möge dem Vater nun irgendwas heimzahlen.
Wer in den Siebzigern aufgewachsen ist und Spaß an schrägen Figuren hat, der sollte das lesen.
Mathias, 08.03.2012

Das Buch lässt sich super lesen und hat einen wirklich gelungenen und amüsanten Humor. Die einzelnen Geschichten sind
sehr unterhaltsam und sorgen für viel Schmunzeln. Auf jeden Fall empfehlenswert!
Sarah, 07.03.2012

Das Vorzelt zur Hölle, Untertitel: Wie ich die Familienurlaube meiner Kindheit überlebte, von Tommy Krappweis, dem
Erfinder von Bernd, dem Brot.
Wirklich begeistert hat mich das Buch nicht. Ich war auf den ersten hundert Seiten auch mehrmals am Überlegen, ob sich die ins Lesen investierte Zeit nicht sinnvoller verbringen liesse, da ich aber grundsätzlich keine Bücher abbreche, denn jeder Autor soll eine faire Chance bekommen, zwang ich mich, mit dem Lesen fortzufahren.
Zum Inhalt: Tommy Krappweis, geboren 1972, berichtet von den Urlauben mit den Eltern bevorzugt in den 70 iger Jahren.
Seine Eltern, besonders sein lebenslustiger Vater, sind -wie es damals üblich war- Campingfans. Mit den damals fehlenden Sicherheitsbestimmungen und den einfachen, oft pimitiven Mitteln, nutzten Tommys Eltern jeden Urlaub um fremde Länder zu erkunden und oft lebensbedrohliche Erlebnisse zu meistern.
Wer in diesen Jahren aufgewachsen ist, der wird sicher über ähnliche Erlebnisse berichten können, da ich 7 Jahre älter bin als der Autor habe ich meist schulterzuckend die dramatisch dargestellten Erinnerungen gelesen und oft gedacht, "Was regt sich der Autor so auf, das ist doch harmlos!"
Das war Zahn der Zeit, das war so üblich, das war halt so, mit dem Unterschied, dass der Sohnemann, der ganz offensichtlich nicht so wirklich in die Familie passte, abgöttisch geliebt wurde.
Bei mir wurde zur gleichen Zeit gnadenlos zurechtgeprügelt und mir als Kleinkind unterstellt, dass ich als Kind (!!!) ja nur Spass daran hätte, den Familienplanungen mit Krankheit und Unwohlsein den Spass zu verderben.
Nichtsdestotrotz liest sich der Anfang des Buches wie ein einzig Anprangern des Vaters, ein Beschweren und Lamentieren, ich konnts kaum aushalten.
Interessant wurde das Buch erst, als auch der Vater zu Wort kam. Ein aufgeräumter, lebenslustiger Mann, der mit viel Humor an die damalige Zeit zurückdenkt und vermutlich heute alles wieder gleich machen würde, denn er hat uns heutigen Erwachsenen eines voraus: Er hat gemacht, was ihm Spass machte, ohne zu grübeln oder nach Unmöglichkeiten zu suchen.
Ich muss gestehen, ich habe in der zweiten Hälfte des Buches manchmal Tränen gelacht, über den Vater, über die Verrücktheiten dieses Mannes, aber eben nicht über Tommy Krappweis Abrechnung.
Schade eigentlich, dass Tommy Krappweis, Vater einer inzwischen 3 jährigen Tochter, nicht toleranter ist, nicht den Humor besitzt, herzhaft zu lachen, statt überall aus heutiger Sicht mit "Sicherheit" und anderen Vorkehrungen alles madig zu machen.
Die 70 iger waren eine verrückte Zeit, etwas mehr Lockerheit täte uns heutzutage nicht schlecht, denn dieses nur nach Paragraph und nur nach Bestimmungen zu leben, das beschränkt schon extrem die Freiheit. Und auch die Lebensfreude.
Dabei finde ich es eigentlich schade, denn Tommy Krappweis beweist mit dem Buch, dass er schreiben kann, drollige Ausdrucksweise
Regine, 03.03.2012

Ein jeder kann darüber glücklich sein, wenn die Urlaubsinteressen von Eltern und Kindern übereinstimmen. Dem Autor
ist dieses Glück nicht beschieden. Auf amüsante Weise beschreibt er die "Hölle" des Campingurlaubes auf vermeintlichen Luxuszeltplätzen, so man der Meinung des Vaters glauben darf. Gelungenes Buch, welches beim Lesen deutlich zum Lachen anregt.
Matthias, 01.03.2012

Sprachgewandt, ehrlich, voller Situationskomik aber auch mit einer Spur von Haß schreibt sich Tommy Krappweis in kurzen
Erzählungen seinen unverarbeiteten Camping-Frust aus den 70er Jahren von der Seele. Auf unterhaltsame Weise erlebt der Leser wie sich sein Unmut allmählich verflüchtigt und sich statt dessen ein gewisses Verständnis für den "Wildcamper" Vater entwickelt. Titel und Cover passen sehr gut zum Text.
Fazit: Ein Buch, das jeden zum Schmunzeln bringt und zum Nachdenken anregt.
Daniela-Luisa, 01.03.2012

Ich muss sagen, ich bin kein Leidensgenosse, ich musste nicht mit meinen Eltern zum Camping. Vielleicht wurde ich aus
diesem Grund nicht so richtig von dem Text mitgerissen.
Die ausführlichen Beschreibungen der Lebensumstände in den 70iger sind ganz amüsant, auch die alten Geschichten wie 'Spinne in der Yucca Palme' sind ganz nett zu lesen.
Dieses Buch hat mich nicht vom Hocker gerissen, auch bekam ich keine Lachanfälle.
Fazit: M.E. eher ein Buch für Betroffenen.
Sylvia, 29.02.2012

Als ich „Das Vorzelt zur Hölle“ zum ersten Mal in den Händen hielt, dachte ich zunächst, es würde sich um einen
Thriller handeln. Wenn man jedoch den Untertitel liest, wird einem klar, dass es sich um ein Buch über die Urlaubserlebnisse von Tommy Krappweis handelt.

Tommy Krappweis lässt den Leser an seinen zum Teil skurrilen Urlaubserlebnissen im Kreise seiner Familie teilhaben. Er erzählt wie begeistert sein Vater Werner Krappweis immer vom Camping war und heute immer noch ist. Dieses Gen hat er seinem Sohn eindeutig nicht vererbt. Denn Tommy würde viel lieber daheim mit seinen Büchern und seinen Pumuckl-Kassetten bleiben. Da diese Möglichkeit leider nicht besteht, bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich auf den abenteuerlichen Urlaub im Kreise der Familie in den urigen Weiten anderer Länder einzulassen. Dass es da ab und an zu Unfällen oder nicht gewollten Begebenheiten kommt, lässt sich nicht vermeiden. Allein die Fahrt zum Urlaubsort wird zum Abenteuer, wenn eine Spinne mitreist.

Auch Werner Krappweis kommt zu Wort und schildert die Erlebnisse aus seiner Sicht. Die Anekdoten aus seiner Jugend sind ebenso witzig und mit trockenem Humor gespickt wie die Geschichten seines Sohnes. Dieses Gen wurde eindeutig an Tommy vererbt.

Bereits nach den ersten Seiten konnte ich nicht mehr mit dem Lachen aufhören. Ich habe regelrecht Tränen gelacht. Die Darstellung der Familien-Camping-Urlaube ist einfach zu komisch. Kommt dann auch noch der trockene Humor von Tommy Krappweis hinzu, erhält man eine unschlagbare Mischung. Es kam sogar vor, dass ich nicht einschlafen konnte, weil ich mich so munter gelacht habe. Ich habe zwar niemals Camping-Urlaub gemacht, aber diese Geschichten machen regelrecht Lust eigene Abenteuer zu erleben. Dieses Buch kann ich ohne Einschränkungen weiterempfehlen, egal ob für jung oder alt.
Claudia, 29.02.2012

Es geht um eine Zeitreise in die Kindheit des Autors und seine zum Teil amüsanten Campingurlaube und die damit
verbunden Kindheitserinnerungen, die einen schnell an die eigenen Erlebnisse erinnern. Einige Episoden aus dem Buch finde ich persönlich etwas zu überspitzt dargestellt, davon abgesehen hat der Autor aber eine unkomplizierte Schreibweise und der Phantasie des Lesers sind keine Grenzen gesetzt.
Alles im Allen ist es ein lustiger Leckerbissen für Campingfreunde und die, die es vielleicht bald sein werden!!!
Cover:Um ehrlich zu sein hätte ich im ersten Moment wegen des Buchtitels und des Titelbildes vermutet, dass es sich hierbei um eine Geschichte aus einem Kriegsgebiet handelt!
Anja, 29.02.2012

Das Buch von Tommy Krappweis handelt von den Familienurlauben seiner Kindheit, die er -ein wenig eingefärbt und
verzerrt, aber sehr unterhaltsam und amüsant - wiedergibt. Sehr authentisch und mit sehr viel Witz geschrieben! Sehr gut: der Vater, über den sich der Autor munter auslässt, stellt in eigenen Kapiteln so einiges richtig. Als "leichtere" Lektüre: unbedingt lesen!
Raphaela, 29.02.2012

Versetzt euch für einen Augenblick zurück in eure Kindheit. Denkt an gemeinsame Familienurlaube zurück. Und dann
stellt euch vor, eure Eltern sind die schlimmsten Camper, die jemals aus einem Zelt gekrabbelt sind! Sie umkurven zielsicher jeden Sandstrand, meiden andere Camper und bevorzugen auch eher die idyllische Natur. Jedes Jahr auf’s Neue, ohne Chance zu flüchten!
Tommy Krappweis hat ein wunderbares Talent, aus Alltäglichkeiten brüllend komische Situationen zu gestalten. Ein flotter Spruch, ein lustiger Vergleich, oder bitterböse Analysen seiner Umwelt und der Familie, reichten völlig aus, um mein Mitleid mit ihm in Grenzen zu halten und kichernd durch die Seiten zu wandern.
Gleichzeitig schaffte er es durch eine bildhafte Sprache, die gesammelten Urlaubsorte vor den Augen entstehen zu lassen. Fast immer hatte ich, dank der Beschreibungen, ein klares Bild vor Augen, wie die momentane Urlaubshölle ausschaut.
Tommy Krappweis versteht sein Handwerk, schreibt selbstironisch über seine Kindheitserlebnisse und spielt dabei geschickt mit Worten, die treffsicher die Lachmuskeln erwischen. Spaß und Unterhaltung pur!
Vanessa, 28.02.2012

Tommy Krappweis erzählt in sehr unterhaltsamer Manier von seinen Reisen mit seinen Eltern. Dabei schildert er schlichte
Situationen, die eigentlich nicht lustig sind. Durch seine Beschreibungen entstehen wunderbare Bilder im Kopf, welche durch Fotos im Buch abgerundet werden. Ich kann dieses recht amüsante Buch ohne zu Zögern an alle Altersgruppen empfehlen.
Michael, 27.02.2012

Lang, lang ist's her. Nichtsdestotrotz, als ich das Cover las, war mein erster Gedanke: "Aha, ein Leidensgenosse". Und
schon war ich gefangen.
Der Autor erzählt hier auf eine höchst amüsante Weise seine "Leidensgeschichte" wie er als Kind gezwungen war den Camping-Urlaub seiner Eltern mitzumachen. Viele Episoden à la "erinnerst du dich..." werden hier in einzelnen Kapiteln erzählt. Dazu lässt er auch seine Eltern mit eigenen Beiträgen zu Worte kommen.
Würde man die Erlebnisse nüchtern als Fakten darstellen, so wäre es ein "Du meine Güte, der arme Junge. Wie können diese verantwortungslosen Eltern das Kind nur in eine solche Gefahr/Situation bringen". Doch so, wie der Autor es erzählt, lacht man Tränen.
An jene Leser, welche seinerzeit noch nicht gelebt haben bzw. nicht einen solchen Urlaub haben durchleiden müssen, denen kann ich nur sagen: Auch wenn manche Episoden erzähltechnisch etwas überspritzt dargestellt werden, das hat es echt gegeben. Auch mich kann man bis heute zu keinem Camping-Urlaub überreden - für immer verdorben.
Fazit:
Das Buch ist wirklich ein herrlicher Freizeitspaß, wenn man mal wieder herzhaft lachen will.
Brigitte, 27.02.2012

Als ich das Buch bekam, war ich zuerst mehr als skeptisch. Das Cover war einfach scheußlich. Der Titel schreit einen in
gelber Schrift an, daneben prangt ein pinker Button mit einem reißerischen Untertitel und alles hinterlegt mit einem Foto aus den Siebzigern (Blautöne dominieren). Alles in mir sträubte sich gegen ein solches Layout.
Irgendwann nahm ich das Buch dann doch zur Hand, denn wenn man liest muss man sich den Buchdeckel zum Glück nicht ansehen. Und ich muss sagen, ich habe lange nicht mehr so herzhaft und laut gelacht, wie bei dieser Lektüre. Tommy Krappweis schafft es seine ganze Abscheu vor dem Familiencampen und allem drum und dran so bitterböse zu beschreiben und dabei gleichzeitig so lebendig, ironisch und humorvoll zu sein, dass man ihm die Spitzen gegen Familie, Freunde und Bekannte nicht übelnehmen kann. Die Urlaubslektüre schlechthin! Für Camper wie auch Nichtcamper geeignet.!
Stephanie, 23.02.2012

Im lockeren Stil der stand-up-comedy erzählt Tommy Krappweis von den traumatischen Campingurlauben seiner Kindheit. Das
Buch ist für Campingliebhaber und -hasser ein Muss!
Und letztendlich eine späte Versöhnung mit dem umtriebigen Vater des Autors.
Dagmar, 21.02.2012

Kreativer Lesespaß ...mit Ironie und Sarkasmus... dazu tolle Fotos aus den damaligen Urlauben lassen einen sehr gut
nachempfinden, warum der Autor heute nur noch in Hotels übernachtet.
Interessant waren auch die "Zwischenrufe" des Vaters des Autors zu lesen, denn hin und wieder erfolgt die Berichterstattung aus dessen Blickwinkel.
Alles in Allem ein empfehlenswertes Buch, was sich schnell durchlesen läßt.
bianka, 19.02.2012

Tommy Krappweis entführt uns mit seinem Buch in seine Kindheit. Eine Kindheit, geprägt von den ständigen
Campingurlauben seiner Eltern. Tommy Krappweis hat diese Urlaube gehasst. Er wollte keinen Campingurlaub machen, hat lieber irgendwo gesessen oder gelegen und hat dabei gelesen. Sein Vater, der noch heute dem Camping fröhnt, hatte immer irgendwelche Abenteuer auf Lager. Sei es die Fahrt mit dem Schlauchboot auf eine kleine Insel, von der sie fast nicht mehr weggekommen sind, weil die Wellen auf einmal so hoch schlugen oder sei es, dass er seinen Sohn überreden konnte, endlich mal mit ins Wasser zu gehen und Tommy prompt Bekanntschaft mit einer Feuerqualle gemacht hat.

Wer kennt sie nicht, diese Urlaube mit den Eltern, die sich für eine bestimmte Sache so restlos begeistern konnten, wo man selbst am liebsten was ganz was anderes gemacht hätte? Eine Reise in die eigene Vergangenheit. Beim Lesen fielen mir jede Menge eigene Geschichten ein. Ich musste beim Lesen oft schmunzeln, kamen doch wieder die eigenen Erinnerungen hoch. Es hat riesigen Spaß gemacht, das Buch zu lesen!
Dirk, 16.02.2012

In Zeiten, zu denen man den perfekten urigen Campingplatz noch nicht mit Google Maps oder der ein oder anderen
heruntergeladenen App finden konnte, muss Tommy unzählige Urlaube in Wohnwagen und Zelt über sich ergehen lassen. Gemeint sind die wilden 70er, in denen ein grüner VW-Bus absolut hip war und obendrein das liebste Modell seines Vaters. Denn dieser ist, ganz im Gegensatz zu seinem Sohn, vom Camping mehr als nur überzeugt. Solche Urlaube sind für ihn zu einer Art Obsession geworden. Nicht wenige der Verhaltensweisen seines Sohnes erscheinen ihm daher fremd. Tommy, zu dem wie er selbst sagt die Charaktereigenschaft des Einzelgängertums gehört, ist gerne Herr seiner Freiheit. Nur ungern lässt er sich darauf ein, seine freien Tage eingesperrt auf einem Campingplatz zu verbringen. In den ersten Jahren seiner Kindheit bleibt ihm allerdings keine andere Wahl, er muss weg von seinem geliebten zu Hause, dem gewohnten Umfeld. Hinein ins Abenteuer.
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Und als Leser darf man wirklich dankbar sein, dass Tommy regelmäßig von seinen Eltern zu solchen Urlauben gezwungen wurde, denn nur so konnte er seine Erfahrungen in diesem Buch verarbeiten. Es ist eine Sammlung der witzigsten Geschichten entstanden, die in einzelne thematische Kapitel gegliedert sind. Beschrieben werden die Schwierigkeiten des geringen Stauraums, die Fahrt aus der Perspektive eines Kindersitzes, Campen auf Korsika oder die Irrungen und Wirrungen des Vorzelt-Aufbaus, wobei ihn die bloße Erinnerung daran schon nervös werden lässt. Doch nicht nur Tommy schildert seine Erlebnissen. Vielmehr kommt auch sein Vater in einzelnen „Zwischenrufen“ selbst zu Wort. Hochinteressant ist hier der Perspektivenwechsel und die unterschiedlichen Sichtweisen von Vater und Sohn im Vergleich.
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Unsinkbare Schlauchboote, die ersten amourösen Beziehungen, ironisch-sarkastisch kommentierte Peinlichkeiten und die volle Kraft des familiären Zusammenhalts, genau darum geht es auf der unterhaltsamen Reise zurück auf den Campingplatz der 70er. Die einzelnen Kapitel zeugen von einem unglaublichen kreativen Schreibtalent des Autors. Durch den kreativen Umgang mit Worten wird das Lesen zu einem sprachlich-ästhetischen Genuss, auch auf der Ebene des Humors. Dokumentarische Fotos der eigenen Campingtouren mit der Familie im Mittelteil des Buches führen vor Augen, wie es sich damals abgespielt haben muss. Die Geschichte des Jungen, der heute nur noch in Hotels übernachtet, kann man einfach nur mögen. Ein herrliches Leseereignis, das beim Leser selbst fuer so manche Erinnerung an die wilden 70er sorgt! Sehr zu empfehlen.
Sabrina, 15.02.2012

Ich habe dieses Buch ohne längere Pausen durchgelesen.
Dies hat mehrere Gründe: zum einen die lustig, lockere Ausdrucksweise des Autors( wo man wohl den comedian raus hört), dann war ich fasziniert von den kurzweiligen "Kathastrophen" - Erzählungen und zuletzt hauptsächlich deswegen, weil mich interessiert hat, wie das Buch endet.
Mein Fazit: für jeden Camper wird in diesem Buch wohl die eine oder andere Erinnerung stecken (mit dem Aha Effekt, dass manches doch kein Einzelschicksal war/ist, was einem im Urlaub so wiederfährt).
Daher finde ich, es ist die ideale Urlaubslektüre fürs Wohnmobil.
Wer allerdings noch nie auf einem Campinplatz oder im Zelt übernachtet hat, wird mit diesem Buch wohl weniger anfangen können...
Susanne, 15.02.2012

Der Anblick des Covers (eine leicht vergilte Aufnahme aus den Siebzigern, die zwar das Meer im Hindergrund zeigt, im
Vordergrund aber eine heterogene Reihe von etwas, das mir zunächst als kleiner Slum erschien) und dem Titel des Buches (“Vorzelt zur Hölle”) war mein erster Gedanke: “Ah, die tragische Geschichte einer südamerikanischen Großfamilie, die in einer kleinen Zeltstadt ums Überleben kämpft.” Mit meiner ersten Vermutung lag ich so weit entfernt wie nur möglich und habe es doch irgendwie ganz gut getroffen: Comedian und Regisseur Tommy Krappweis arbeitet in diesem Buch die traumatischen Erlebnisse seiner Kindheitsurlaube mit den Camping-affinen Eltern auf. Die Camping-Abenteuer der Familie Krappweis werden mit natürlich mit dem Humor erzählt, den man von einem Comedian erwartet, aber die Ausdrucksweise ist elegant und clever, sehr angenehm zu lesen.

Auch Tommys Vater hat einige Kapitel beigesteuert, um die Geschichte aus seiner Sicht darzustellen. Dadurch gewinnt man zwar eine andere Perspektive, die Leiden des kleinen Tommy wirken dadurch aber nicht weniger dramatisch, ganz im Gegenteil, es wird klar, dass der Vater wenig Verständnis für den von Quallen- und Seeigelangriffen gemarterten Tommy hatte. Auch beschreibt der Vater seine ersten Campingerfahrungen und schließlich den Moment, als er zum ersten Mal das Meer sah und seitdem immer wieder dorthin zurück wollte.

Für mich schien es zunächst kein Buch, dass man am Stück lesen sollte, mir fehlte auch der Spannungsbogen eines Romans, aber schon bald konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Ich habe teilweise herzlich gelacht, wurde an eigene, wenn auch weit weniger dramatische Campingurlaube erinnert und kann das Buch wärmstens weiterempfehlen.
Nadine, 14.02.2012

Oh, oh.... da erkenne ich uns wieder und überlege fieberhaft, wie unser "Kind" (heute 40) das damals wohl empfunden hat
! Wa wir als Freiheit verstanden könnte für ihn ein Alptraum gewesen sein.......
Ilona, 13.02.2012

"Tommy Krappweis massiert mit seinem "Das Vorzelt zur Hölle" das Zwerchfell eines Jeden, der Campingurlaube liebt -
oder auch hasst. Mit großer Situationskomik wird der berühmte VW-Bus der 70er Jahre gepackt. Es werden Lagerfeuer entfacht und Feste gefeiert, an die sich die Beteiligten ihr Leben lang erinnern werden. Keine Urlaubsanekdote bleibt bei Tommy Krappweis ohne Katastrophe, die den Leser, wenn nicht zum lauten Lachen, dann doch auf jeden Fall zum Schmunzeln bringt. Ergänzend zur Campingphobie des Sohnes lesen sich die Kapitel vom unternehmungslustigen Papa ebenso interessant wie komisch . Ein absolut amüsantes, vergnügliches Buch für alle, die wildes Camping und "kleine" Abenteuer lieben - oder eben auch hassen".
Sabine, 13.02.2012

Ich habe Tränen gelacht , denn so war es in den Siebzigern. Dies ist ein schönes Buch um sich bei schlechtem Wetter
auf das Sofa zu kuscheln, mit einem Tee und dann, lesen, lesen... bis es zu ende ist. Denn man/ frau hat schon Lust auf mehr gemacht, man/frau will doch gerne wissen wie hat er das alles durch gehalten, ohne bleibende Schäden davon getragen zu haben.
Claudia, 12.02.2012

Dieses Buch wird eine ganze Generation unterhalten - nämlich die, die mit Camping, LPs oder Pumuckl aufgewachsen sind.
Sicher weckt es Erinnerunen und sorgt für Gesprächsstoff a la " Weisst Du noch, damals"

Man sollte aber nicht vergessen, dass alle anderen darüber vielleicht nicht lachen können und es war natürlich auch nicht alles so schlecht.

Alles in allem für mich unterhaltsame Literatur, aber es wird eines der Bücher sein, die ich nur einmal mit Vergnügen lese und dann nicht noch einmal.
TANJA, 12.02.2012

Wenn ich mir Urlaub im Zelt oder Wohnwagen vorstelle, dann kann ich nur sagen: Lieber keinen Urlaub. Warum sollte es
schön sein alle Bequemlichkeit, die man zu Hause hat, aufzugeben, um in beengten Verhältnissen für einige Wochen zu leben.
Diese Einstellung wird durch die Leseprobe bestätigt. Natürlich ist alles stark überspitzt. Aber ich würde genau so empfinden.
Brunhilde, 11.02.2012

Ich bin sofort auf das Buch angesprungen.Meine Eltern waren zwar keine Camper aber auch gerne in den Bergen unterwegs
und ich war auch immer froh, wenn ich etwas alleine machen konnte ohne den ganzen Tag zu kraxeln und in der Natur unterwegs zu sein, welch ein Erlebnis, wenn es warm wa und wir mir zuliebe ins Schwimmbad gingen
Helga, 09.02.2012

Die knappe Leseproe weckt das Interesse und verlangt nach mehr Lektüre. Sie verspricht eine amüsante Lektüre und man
ist gespannt auf die Kindheitserlebnisse des Protagonisten mit seinen Hippie-Eltern.
Ülrike, 08.02.2012

Als Camperkind und heute immer noch Camper kommt man ins Schmunzeln,wenn man das Buch liest. Man fühlt sich doch oft an
seine eigene Kindheit erinnert! Total witzig geschrieben kann man es nicht aus der Hand legen.
Silvia, 08.02.2012

köstlich, ich denke das ich mitten im Geschehen bin.

marianne, 08.02.2012

Ich finde die Leseprobe sehr gut. Der Schreibstil ist flüssig und die Personen so real, dass man sich in sie rein
versetzten kann. Man hat ein Lächeln auf den Lippen und denkt an seine eigene Kindheit zurück. Für dden jetzigen Winter eine tolle Lektüre. Ich würde gern mehr von Tommy Krappweis lesen
Romy, 08.02.2012

also, die ersten zeilen hören sich spannend an.
ich bin schon ganz neurieg auf das buch
claudia, 08.02.2012

Die Leeprobe hat mir gefallen - mehr davon!

Karin, 08.02.2012

ein tolles witziges Buch über die Familienurlaube des kleinen Tommy bzw. Werner Krappweis!
Die Leseprobe hat schon sehr viel Spaß und Lust auf mehr gemacht!
Wir waren zwar keine Camper, aber auch unsere Kinder werden sich an viele ähnliche Begebenheiten im Urlaub erinnern!!!
Gabriele, 08.02.2012

Weil der Autor vom beliebten KiKa-Brot Bernd sein Kindheitstrauma vom Campingurlaub noch nicht überstanden hat, muss
nun auch Bernd mit seinen kurzen Ärmchen versuchen, ein Zelt aufzubauen. Mit all seinen Tücken beschreibt Tommy Krappweis dieses schier unmögliche Unterfangen.
Kann er doch auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen - in seiner Kindheit wurde der Familienurlaub mitsamt grünem VW-Bulli, Massen an Konservendosen, Boot, Zelt und Co. in Italien, Jugoslawien, Griechenland usw. verbracht.
Krappweis schreibt locker flockig über die Probleme und Problemchen, die der Ordnungs- und Packwahn des Vaters verursacht, über seine eigene Sehnsucht, in Ruhe lesen zu dürfen, über die Mutter, die lange Zeit einfach nur still war und ihren Mann machen ließ.
Nett zu lesen, mit einigen Schmunzlern, aber - zumindest auf den Seiten der Leseprobe - nichts Tiefschürfendes, richtig Bewegendes. Eine passende Lektüre für den Urlaub - um sich selbst zu vergewissern, dass dieser doch deutlich besser ist.
Karin, 08.02.2012

Ja, ich musste schmunzeln. Die Erfahrungen des Autors mit elterlicher Unnachgiebigkeit, dem Do-it-yourself-Wahn der
70er-Jahre etc. klingen seehr bekannt. Allerdings muss ich gestehen, dass mir das Schmunzeln und Kopfnicken schon auf diesen wenigen Seiten der Leseprobe zu eintönig wurde. Wenn das auf den folgenden ca. 250 Seiten genauso weitergeht ... s. Überschrift
M., 08.02.2012

Na - eine nettes "Büchlein" - eine Generatiion erkennt sich wieder.
Lesenswert !
Helke, 08.02.2012
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