Verlagsgruppe Droemer Knaur



Die Frau in Schwarz

9783426502204
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Taschenbuch, Knaur TB
01.03.2012, 216 S.

ISBN: 978-3-426-50220-4
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Roman

Der junge Anwalt Arthur Kipps reist in eine gottverlassene Gegend, um den Nachlass einer verstorbenen Klientin zu ordnen. In dem Haus mitten im Moor stößt er auf lang gehütete Geheimnisse und begegnet immer wieder einer mysteriösen Frau in Schwarz. Als er dann auch noch geheimnisvolle Stimmen hört, ahnt er, dass er einem grauenvollen Geschehen auf der Spur ist...

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Die Autorin

Susan Hill

Portrait von Susan Hill

Susan Hill, geboren 1942 in Yorkshire, ist eine der bekanntesten Autorinnen Englands. Nach zahlreichen literarischen Romanen, Novellen und Jugendb...

zur Autorin Bücher von Susan Hill

Pressestimmen

"Eine Geistergeschichte, die alle Gesetze des Genres glänzend bedient."

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.01.2012

"Die Haltbarkeit ihrer Romane, von denen die meisten in Großbritannien niemals vergriffen waren, hat mit Hills geradliniger Sprache und ihrer raffinierten Belebung bekannter Genres zu tun, aber auch mit der zeitlosen Gültigkeit ihrer Themen - Ängste, Verlust und Trauer, Machtstrukturen in Beziehungen."

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.01.2012

"Hills aus heutiger Sicht kurzer Roman, fast eine Novelle, ist ein Meisterwerk subtilen Spannungsaufbaus und wird eindeutig dominiert von der gruselig-romantischen Atmosphäre. Während ausgefeilte Charaktere oder actionreiche Handlung völlig fehlen, beeindruckt das kleine Buch durch die unglaublich dichte Atmosphäre, in etwa wohl nur vergleichbar mit Shirley Jacksons Meisterwerk THE HAUNTING OF HILL HOUSE."

phantastik-news.de, 29.02.2012

"Äußerst fesselnd und das viel zu schnell kommende Ende ist wirklich absolut überzeugend."

Blog Bellexrs Leseinsel, 28.02.2012

"Eine nette kleine Gruselgeschichte, die einem Spannung und Gänsehaut bereitet und für ein paar Stunden schöne Unterhaltung bietet."

Blog Buchzeiten.Blogspot, 09.03.2012

"Feiner Lesestoff für Ostern!"

Klagenfurt Zeitung, 21.03.2012

"Fast 30 Jahre alte englische Schauerliteratur kann einen immer noch in seinen Bann ziehen."

Blog Claudias Bücherregal, 17.03.2012

"Susan Hill besitzt das Vermögen, die Nerven flattern zu lassen und für stundenlange Gänsehaut zu sorgen - nicht zuletzt wegen der unglaublich dichten Atmosphäre, die den Leser glauben lässt, die Gefahr befände sich hinter der nächsten Ecke. DIE FRAU IN SCHWARZ wird man nicht mehr vergessen, denn die Lektüre ist absolut fesselnd und ein Garant für reichlich Schauer."

Literaturmarkt.info, 19.03.2012

"Feinster Grusel und ein echter Klassiker der 80er Jahre"

Berliner Kurier, 26.03.2012

"Es ist dem fabelhaft altmodischen Stil Hills zu verdanken, dass das denkbar klassische Szenario ihres Roman den Leser von Beginn an fesselt. Auch wenn die Handlung der ersten Buchhälfte denkbar überschaubar ausfällt. Stattdessen setzt Hill ganz in der Tradition des Genres auf eine stimmige und nostalgisch-morbide Atmosphäre, die in der modernen Genre-Literatur keinen Vergleich kennt."

Virus, 01/2012

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Man sollte dieses Buch nicht mit heutiger Spannunsgliteratur messen. Hätte ich nicht zuerst (leider) den Film

geschaut, sondern mir das Buch zu Herzen genommen, wäre ich sicher mehr beeindruckt gewesen. So waren meine Erwartungen recht hoch, denn der Film, wenn er auch alles in allem ruhig daher kam, konnte mich doch mit Gruselmomenten überraschen.

Das Buch konnte dies auch, allerdings waren die Schauereffekte rar gesät und es entstand für mich in den 200 Seiten zwar Spannung, aber dieses mystische geheimnisvolle Flair des Films blieb beim Lesen leider aus.

Es war mein Fehler, dass ich zuerst den Film sehen musste. Man sollte diesen nicht mit dem Buch gleichsetzen. In meinen Augen versuchen Film und Buch 2 völlig verschiedene Arten von Spannung zu übermitteln, wobei der Film der heutigen Zeit eher angepasst ist.

Das Buch würde man aus heutiger Sicht zwar gut, aber an manchen Stellen doch etwas zäh und langweilig finden.

Mein Fazit

Wer weder den Film, noch das Buch kennt, dem empfehle ich auf jeden Fall zuerst zum Buch zu greifen. Man darf allerdings nicht mit zu hohen Erwartungen, zumindest was den Grusel betrifft, heran gehen. Eher darf man sich auf einen Schauerroman freuen.

 

MeloftheShell, 06.11.2016

Ganz aktuell läuft gerade im Kino die Verfilmung dieses Klassikers. Das und auch die Inhaltsangabe waren für mich
Grund genug das Buch lesen zu wollen.
Erzählt wird die Geschichte von Arthur Kipps, der für seine Kanzlei in eine verlassene Gegend in den Marschen reist, um den Nachlass der verstorbenen Klientin Mrs. Drablow zu regeln. Schon während der Reise bemerkt er, dass es um diese Dame und ihrem Haus Geheimnisse gibt, jedoch schrecken ihn diese nicht ab. Voller Mut und Zuversicht begibt er sich allein in dieses Haus und wird schnell mysteriösen Ereignissen ausgesetzt.
Die Charaktere werden von Susan Hill sehr gut dargestellt, einige Personen wirken geheimnisvoll, andere wiederum so offen wie ein Buch. Der Protagonist Arthur wird unbesonnen und mutig aber auch recht naiv dargestellt. Er war mir eigentlich auch sehr sympathisch und stellte die Rolle als junger Anwalt sehr glaubhaft dar. Auch die Ortsbeschreibung ist sehr gelungen, vor allem wenn die Autorin von dem dichten Nebel berichtet. Diese detaillierten Szenen verleihen dem Buch einen leicht gruseligen Zug und sorgen für ein wenig Spannung. Dabei passiert nicht wirklich viel Schlimmes in diesem Buch, sodass ich es in die Kategorie „unblutige Grusellektüre“ einordnen würde.
Der Protagonist Arthur Kipp, erzählt zunächst in der Gegenwartsform, um dann seine Geschichte während der Weihnachtstage niederzuschreiben und aus der Vergangenheit zu berichten.
An sich ist der Schreibstil sehr leicht, in der Ichform geschrieben und ermöglicht einen raschen Lesefluss. Allerdings trotzt dieses Buch nicht vor Spannung oder gruseligen Szenen, sondern überzeugte mich persönlich eher, mit seinen glaubhaft dargestellten Personen und Handlungszügen, die für mich sehr interessant erschienen und von denen ich wissen wollte, wie sie sich weiter entwickeln würden.
Es fehlte mir nur die erhoffte gruselige Atmosphäre, die für mein Empfinden leider nur rechts selten präsent wurde. Hier hätte ich mir einfach etwas mehr Spuk gewünscht, auch wenn einige Stellen recht mysteriös erschienen.
Dennoch hatte die Geschichte genug Potenzial um mich in ihren Bann zu ziehen und das Buch in einem Rutsch zu lesen.
Mit 216 Seiten ist dies allerdings auch nicht sehr schwer und auch das enthaltende Fotomaterial mit gewissen Filmszenen waren sehr interessant anzuschauen.

Fazit:
Ich würde diesen Klassiker in als leichte Grusellektüre bezeichnen, da er recht unblutig ist und nur selten wirklich spannend. Ich weiß nicht, wie die neue Verfilmung umgesetzt wurde, ich für meinen Teil, werde diesen nicht im Kino schauen, da mir schon der Roman die gruselige Atmosphäre nicht so vermitteln konnte wie erhofft.
Dennoch ist „die Frau in Schwarz“ eine interessante und geheimnisvolle Geschichte, die zumindest am Ende bei mir einen leichten Schauer hinterlassen konnte.

Susan Hill, geboren 1942 in Yorkshire, ist eine der bekanntesten
Michaela, 18.04.2012

Huch ... also ernsthaft. Ich wußte ja, daß es sich um eine Schauergeschichte handelt. Und ich bin bei solchen Sachen
doch recht hart im nehmen. Ich gucke die härtesten Horror-Filme ohne mit der Wimper zu zucken .. Gewohnheit denke ich mal. Aber dieses Buch hat mir tatsächlich eine Gänsehaut gebracht. Gelesen habe ich es allein, morgens um halb fünf, weil ich nicht schlafen konnte. Und während des Lesens habe ich mich mehr als einmal umgedreht und hatte wirklich mehrmals eine Gänsehaut, die mir über die Arme bis in den Nacken lief.

Der Schreibstil der Autorin wirkt ein wenig angestaubt. Eigentlich genau so, wie man sich eine alte englische Geschichte vorstellt. Und so finde ich, paßt er zu der vorliegenden Geschichte auch sehr gut. Die Schilderungen über die Landschaft und die Menschen, aber auch über die Erscheinungen lassen das Kopfkino recht schnell angehen. Noch besser ist es natürlich, man schaut sich vorher kurz den Kino-Trailer an, denn was ich dort sehen konnte bezüglich der Lage des Hauses und wie das Haus aussieht, war es natürlich noch viel einfacher, sich alles vorzustellen.

Arthur Kipps, der Anwalt um den es hier geht, ist in meinen Augen ein typisch naiver Darsteller in einer Schauergeschichte. Er macht alles das, was ein Leser oder Zuschauer nur mit Kopfschütteln betrachtet. Falle vorprogrammiert sozusagen. Aber gut, würde er nicht so handeln, würde es wohl nicht zu einer schönen gruseligen Geschichte kommen.

Diese Geschichte ist kein Horror oder ähnliches ... mit diesen Erwartungen darf man nicht an das Buch herangehen. Vielmehr nähert es sich langsam und still den Gruselnerven und hält sich dann irgendwann konstanz daran fest. Man hat keine Angst beim lesen ... aber es löst doch den Impuls des Umschauens aus. Ich finde es wirklich gelungen.

Der Ausgang der Geschichte hat mich sehr überrascht, obwohl es eigentlich so kommen mußte, wie es kam. Denn auch dies ist eigentlich sehr typisch für so eine Geschichte. Trotzdem .. ich hatte nicht damit gerechnet und das gefiel mir noch einmal gut.

Fazit:
Eine nette kleine Gruselgeschichte, die einem Spannung und Gänsehaut bereitet und für ein paar Stunden schöne Unterhaltung bietet.
Sandra, 09.03.2012
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