Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Die Totenleserin

9783426634905
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Taschenbuch, Knaur TB
01.04.2008, 496 S.

ISBN: 978-3-426-63490-5
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Roman

Cambridge 1170. Ein kleiner Junge wird tot aufgefunden, angeblich von den Juden gekreuzigt. Als drei weitere Kinder sterben, droht ein Aufruhr. Heinrich II., König von England, muss den wahren Mörder finden und sendet nach einem Totenarzt. Keiner ahnt, dass es sich dabei um eine junge Frau handelt, die Beste ihres Fachs.
An der berühmten Hochschule von Salerno ist Adelia eine der wenigen Medizinerinnen ihrer Zeit. Doch im kalten England muss sie ihre wahre Identität verbergen, um als Frau überhaupt ermitteln zu können. Die Stadtväter versuchen eine Aufklärung der Morde zu vereiteln; das nahe gelegene Kloster ist nur an dem schwunghaften Reliquienhandel mit den Gebeinen des Jungen interessiert, und auch Sir Rowley, der Steuereintreiber des Königs, scheint verdächtige Ziele zu verfolgen. Zugleich weckt er in Adelia Gefühle, die sie verwirren. Wem kann sie vertrauen?

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Leselounge

Die Autorin

Ariana Franklin

Portrait von Ariana Franklin

Ariana Franklin arbeitete als Journalistin, bevor sie die Schriftstellerei für sich entdeckte. Ihr erster Roman mit ihrer ungewöhnlichen Heldin Adelia...

zur Autorin Bücher von Ariana Franklin

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Pressestimmen

"Die Medizinthriller haben sich als eigenes Genre etabliert. Meist erledigen Frauen die Arbeit an Leichen ganz souverän, und Frauen gehören auch zu den eifrigsten Leserinnen dieser Bücher."<br /> <br /> "Doch auch in diesem Genre gibt es neue Varianten. Ariana Franklin hat nun mit der italienischen Ärztin Adelia in "Die Totenleserin" dem Genre noch eine historische Dimension gegeben."<br /> <br /> "Mit ihrem Debütroman erzählt Franklin eine ungewöhnliche und höchst spannende Geschichte für alle, die Medizinthriller schätzen."

Buchmedia.magazin, Frühjahr/ Sommer 2007

"CSI trifft Tempelritter: Mit ihrem Roman ist der Journalistin Ariana Franklin ein großer Wurf gelungen - eine spannende Mischung aus modernem Pathologiekrimi und historischem Roman

Main-Echo, 28.04.2007

»Mit Quincy wurde die Pathologie salonfähig. Seitdem ist das Interesse von Lese- und Fernsehgemeinde gleichermaßen unersättlich, was die Verbrechensaufklärung mittels akribischer Spurensuche am Körper der Toten angeht.[...]<br /> Ein vielschichtiger Roman mit originellen Figuren und einer höchst faszinierenden Protagonistin. Hochgradig spannend.«

Münstersche Zeitung, 15.02.2007

»Ein vielschichtiger Roman mit originellen Figuren und einer höchst faszinierenden Protagonistin. Hochgradig spannend.«

Ruhr Nachrichten, 15.02.2007

"Franklin ist die historische Patricia Cornwell."

Bild am Sonntag, 11.03.2007

»Fesselnder Mix aus Historienroman und Krimi. Spannend!«

Laura, 31.01.2007

"Der fesselnde Krimi von Ariana Franklin entführt den Leser ins tiefste Mittelalter, wo sich Aberglaube und Vorurteile zu einer gefährlichen Mischung verbinden. Den historischen Thriller gibt es auch als spannende Lesung auf Hörbuch."

Münchner Merkur, 05.05.2007

"Ein spannender, erster Fall und gelungener Auftakt zur Reihe um die Pathologin Adelia."

Happy-end-bucher.de, April 2008

»KRITIK Äußerst spannender Krimi vor authentischer mittelalterlicher Kulisse. Fürs Wochenende aufheben, man kann den Roman nicht mehr aus der Hand legen.«

Blick, 29.01.2007

»Ariana Franklins Roman ist nicht nur sehr spannend, sondern auch mit leichtem Humor gewürzt.«

NDR 1 Radio Niedersachsen, „Bücherwelten", 06.02.2007

»Obduktions-Literatur ist der Renner: Titel wie „Tote lügen nicht" oder „Knochenlese" von Kathy Reichs verkaufen sich in hohen Auflagen. Und mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden lösen Forensiker in Fernsehserien die vertracktesten Fälle – etwa die rebellische Pathologin aus „Crossing Jordan". Wer aber waren die Vorgänger dieser Wissenschaftler, die sich heute mit modernster Technik der Aufklärung von Verbrechen widmen? Nun, eine könnte Adelia gewesen sein: „Die Totenleserin", die Autorin Ariana Franklin zum Leben erweckt hat...[..]<br /> spannend erzählte Kriminalgeschichte aus dem Mittelalter[..]«

Offenbach-Post, 10.02.2007

"In "Die Totenleserin" erzählt Franklin die Geschichte einer sehr mutigen und sehr modernen Frau, die auf die Ärztin Trotula aus Salerno zurückgeht. Selbstbewusst behauptet sie sich in der Männergesellschaft des mittelalterlichen Cambridge. Als Medizinerin und Mensch bricht sie Tabus, überschreitet Grenzen und schafft so Gerechtigkeit. Ihre Faszination für vergangene Zeiten verfolgt Franklin schon lange. Neben der Erziehung ihrer beiden Töchter widmete sie sich leidenschaftlich dem Studiun mittelalterlicher Geschichte. Mit grossem Erfolg. "Die Totenleserin" ist eine gelungene Mischung aus Fakten und Fiktion - grausam, aber auch spannend und unterhaltsam."

Seite 4 - Das Magazin der neuen Bücher, Esther Sambale, Frühjahr 2007

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Ich habe dieses Buch mit wachsender Begeisterung gelesen und freue mich auf die nächsten Bände mit der Totenleserin.

Doris Krämer, 13.08.2014

Historien-Krimi der besonderen Art! Als Frau muss Adelia im Mittelalter besonders auf der Hut sein vor Verrat, ist sie
doch die Totenleserin und übt einen Beruf aus, der zu der Zeit nur Männern vorbehalten war. Ein wirklich gelungener und fesselnder Krimi über grausame Kindsmorde und eine tapfere Frau, die dem Täter auf der Spur ist!
Angelika Oberleitner, 17.01.2014

Spannendes Buch über die Totenleserin Adelia, die einem sofort ans Herz wächst. Die Story ist gut und gleichzeitig
etwas ausgefallen, sodass man gerne immer weiterliest. Ein schönes Buch!
Fabian Hartl, 12.07.2013

Brutale Kindermorde in Cambridge 1170.

Nach einer langen Suche wird der kleine Peter ermordet aufgefunden. Schnell sind sich die Bürger von Cambridge sicher, dass ihn die Juden der Stadt gekreuzigt haben müssen. Aus Furcht werden diese in die verlassene Burg gesperrt und warten dort auf ihren Prozess.
Doch weitere Kinder verschwinden und werden tot geborgen, trotzdem bleibt für die Bevölkerung nur ein Tätergruppe bestehen, die Juden.

Gleichzeitig beauftragt der König von Sizilien seinen besten Totenarzt und einen Ermittler damit, nach dem wirklichen Täter von Cambridge zu suchen. Doch ahnt in England niemand, dass es sich bei diesem Arzt um eine Frau handelt. Und diese macht sich mit ihren Ermittlungen nicht nur Freunde...




Mit „Die Totenleserin“ hat Ariana Franklin einen guten Auftakt für eine historische Krimireihe geschaffen.

Ich selber lese nicht so oft historische Bücher, habe dann aber den Anspruch, dass mich das Buch auch fesseln muss. Gerade weil ich vor jedem Buch immer angst habe, dass dieses Genre mich nicht gut unterhält. Warum auch immer dies so ist, denn viele Fehlkäufe hatte ich hier noch nicht.

„Die Totenleserin“ hat mich aber wirklich überzeugen können. Bereits zu Beginn lernen wir die Hauptcharaktere kennen, die gemeinsam die Reise (zurück) nach Cambridge antreten. Alle haben dort ihren Heimatort gefunden, bis auf Adelia, die Totenärztin und ihren beiden Begleiter.
Und bereits hier bekommt man als Leser/ Leserin schnell einen Eindruck der Personen. Manche mag man sofort und ein paar sind dabei, die auf alles andere als auf Sympathie stoßen und eher merkwürdig wirken.

Zusätzlich wird auf den ersten Seiten auch erwähnt, dass der Kindermörder unter dieser Gruppe ist. So begann ich sofort zu rätseln und meine ersten Verdächtigen zu bekommen.

Mit hat bei diesem Buch besonders gut gefallen, dass Adelia als Hauptperson so anders ist. Sie ist Ärztin, was es in England zu der Zeit nie gegeben hätte und ist sehr neutral anderen Kulturen gegenüber. Zusätzlich hat sie einen klaren Blick für die Verbrechen und geht stetig ihre Weg auf der Suche nach dem Mörder. Dies machte dieses Buch wirklich spannend, aber auch unterhaltsam.
Und es gibt doch ein paar Wendungen, die ich noch zu Beginn nicht vermutet hätte. Also alles andere als ein 08/15-Krimi.

Weitere Bücher der Reihe sind übrigens auch schon bei Droemer Knaur erschienen:

Die Totenleserin
Die Teufelshaube
Der König und die Totenleserin
Der Fluch der Totenleserin



Von mir gibt es hier 9 von 10 Punkten!
Corinna, 27.03.2013

Ein wahnsinnig guter Roman mit einer tollen Geschichte. Spannend und fesselnd von Anfang bis Ende. Nicht lange drüber
nachdenken, sondern lesen, es lohnt sich.
Britta, 22.08.2011

Ein spannender Roman über eine selbstbewußte Frau, die ihren Weg geht und somit aus der damaligen Rolle fällt, die
den Frauen zugeteilt war. Ich freu mich schon mehr von Adelia zu lesen!
Kirsten, 28.11.2009
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