Verlagsgruppe Droemer Knaur



Sieben verdammt lange Tage

9783426404126
Erhältlich bei Ihrem Buchhändler und in diesen Formaten:
E-Book, Knaur eBook
02.12.2010, 416 S.

ISBN: 978-3-426-40412-6
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Roman

"Ich bin deine Mutter und ich liebe dich." Das sagt Mom immer. Das nächste Wort lautet stets: "Aber ..."
Die Familientreffen der Foxmans enden stets mit Türenschlagen und quietschenden Reifen, wenn Judd und seine Geschwister so schnell wie möglich einen Sicherheitsabstand zwischen sich und das Elternhaus bringen. Doch nun ist ihr Vater gestorben. Sein letzter Wunsch treibt allen den Angstschweiß auf die Stirn: Die Foxmans sollen Schiwa sitzen, sieben Tage die traditionelle Totenwache halten. Das bedeutet, dass sie auf unbequemen Stühlen in einem kleinen Raum gefangen sind und nicht davonlaufen können. Nicht vor dem, was zwischen ihnen passiert ist – und nicht vor dem, was die Zukunft für sie bereithält …

Sieben verdammt lange Tage von Jonathan Tropper: amüsanter Familienalltag im eBook!

Leselounge

Der Autor

Jonathan Tropper

Portrait von Jonathan Tropper

Jonathan Tropper wurde 1970 in New York City geboren. Er studierte Literatur und Literarisches Schreiben. Heute hält er Schreibseminare an der...

zum Autor Bücher von Jonathan Tropper

Pressestimmen

"'Sieben verdammt lange Tage' war verdammt noch mal zu kurz! Ein Buch, das ich gerne immer weiter gelesen hätte. Herrlich erfrischend zu sarkastisch zugleich."

Buchgesichter, 11.08.2010

"Wenn Sie Geschwister haben, werden Sie dieses Buch mögen. Wenn Sie Einzelkind sind, auch. Schließlich lässt der geballte Wahnwitz der Foxmans niemanden kalt - Jonathan Tropper sei Dank! Der New Yorker Autor schafft ein unterhaltsames Porträt eines ebenso skurrilen wie liebenswerten Familienclans. [...] Prügelnde Rabbis, brennende Geburtstagtorten und eine gehörige Portion Sex inklusive. Herrlich!"

WIENERIN, September 2010

"'Sieben verdammt lange Tage' besitzt eine ganz besondere Dynamik - ebenso hochexplosiv wie hochemotional und mit einem grandios trockenen Humor. Aber, und das macht diesen Roman so wunderbar, hier kämpft zwar jeder gegen jeden, und dennoch gilt letztlich die Devise: Eine Familie ist eine Familie ist eine Familie. [...] ein interessant, spannend und abwechslungsreich geschriebener Roman, der das Potential hat, zur Liebelingslektüre seiner Leser zu werden. Ein Buch von solchem Witz - jenem nämlich, der auch im Angesicht des Tragischen stets auf eine unnachahmlich ironische Art das Leben feiert -, wird man immer wieder gerne lesen. Lektüre, die das Herz und Zwerchfell bewegt."

Literaturziekel.eu, August 2010

"Tragisch, komisch und liebevoll erzählt."

In Touch, 19.08.2010

"Tragisch-komisch und liebevoll zugleich."

LEA, 25.08.2010

"Witzig und intensiv"

Super Illu, 19.08.2010

"Jonathan Troppers Roman ist wie das Leben: todtraurig, urkomisch, überraschend."

TV Spielfilm, August 2010

"'Sieben verdammt lange Tage' war verdammt nochmal zu kurz! Ein tolles Buch, das ich gerne imemr weiter gelesen hätte. Herrlich erfrischend und sarkastischzugleich."

Literatina.de, 20.08.2010

"Wer dieses Buch aufschlägt, den erwartet ein nachdenklicher, aber auch sehr humorvoller Roman, mit einem Auf und Ab der Gefühle."

Tines Bücherwelt, 30.08.2010

"'Sieben verdammt lange Tage' ist der Leuchtturm im Meer des Bücherjahres 2010 und eine uneingeschränkte Empfehlung!"

Lies-und-lausch.de, 25.08.2010

"'Sieben verdammt lange Tage' war verdammt nochmal zu kurz! Ein tolles Buch, das ich gerne und immer weiter gelesen hätte. Herrlich erfrischend und sarkastisch zugleich."

Lies-und-lausch.de, 25.08.2010

"Ironisch, schräg und ordinär schreibt Jonathan Tropper die Geschichte einer absolut unnormalen Familie."

Freundin, 08.09.2010

"Mit zerstörerischer Lust bewegt sich Jonathan Tropper auf dem Minenfeld familiärer Beziehungen, entlarvt spitzzüngig und pointiert Lebenslügen und Lebensträume. Aber er liebt seine vom Schicksal gezeichneten Figuren. [...] Troppers Roman ist eine humorvoll und temporeich erzählte lebenspralle Geschichte, die irgendwie an Woody Allen erinnert, der in seinen frühen Filmen mit jüdischem Witz den Fährnissen des Lebens die komische Seite abgewonnen hat."

Münchner Merkur, 04.09.2010

"Erfrischend sarkastisch. [...] Kurzweilig, mit viel schwarzem Humor."

Tina, 01.09.2010

"Ohne schnöde Schnörkel-Sprache, dafür mit liebevollen Details und skurrilen Charakteren sind diese sieben verdammt langen Tage viel zu schnell vorbei."

Subway, September 2010

"Schonungslos ehrlich geht der Autor mit Familienbanden, Religion und knallhartem Geschäft um - und immer wieder erwischt man sich dabei, schallend zu lachen."

Badisches Tagblatt, 28.08.2010

"Jonathan Tropper schafft es erneut, berührende, traurige, zärtliche und kluge Dinge auf ausgesprochen komische Art zu erzählen. [...] Troppers Dialoge sind unschlagbar und kinoreif, und während man über sie lacht, bricht einem gleichzeitig das Herz."

Bild am Sonntag, 19.09.2010

"Herrlich authentisch!"

Lisa, 22.09.2010

"Tieftraurig und superkomisch!"

Cosmopolitan, November 2010

"Es ist eine schrecklich nette Familie, die Jonathan Tropper mit viel Liebe zum neurotischen Detail zum Leben erweckt. [...] Schwarzhumorige Dialoge und bei aller Ironie nachvollziehbare, uralte Geschwisterkonflikte - der Wälzer ist ein großartiges Lesevergnügen. Bleibt nur ein Wunsch offen: 'Sieben Tage - der Film'. ben Stiller wäre ein perfekter Judd."

Hamburger Morgenpost, 23.09.2010

"Das Protokoll der Familienfeier ist das Lustigste, was es in diesem Jahr zu lesen gibt: lauter schöne Gehässigkeiten."

FHM, November 2010

"Falls es Sie nicht stört, in der Bahn, im Flugzeug oder auf der Couch lauthals loszulachen, dann können Sie dieses Buch getrost lesen. Denn der neue Roman des amerikanischen Autors Jonathan Tropper ist eine Garantie für Lachanfälle. Aber es wäre kein Tropper-Buch, gäbe es bei der Schiwa neben großen Gefühlen nicht auch Wut, eine Schlägerei und eine dicke Lüge, die den zerstrittenen Kindern für einen Moment den Atem raubt."

Jüdische Allgemeine, 07.10.2010

"Eine Tragikomödie, ein großes, unterhaltsames Buch."

Wiener, 27.09.2010

"Jonathan Tropper schildert den ganz normalen Wahnsinn in einer Familie mit Witz und zärtlicher Nachsicht für die Schwächen seiner Figuren. [...] Es liest sich leicht, man amüsiert sich köstlich und legt es mit einem guten gefühl aus der Hand."

Radio Burgenland Kultur (ORF), 10.10.2010

"Autor Jonathan Tropper hat einen Familienroman geschrieben, so bunt und schullernd wie das Leben. (...) Und obwohl die Ereignisse (...) voller Tragik stecken, wird der Roman nicht zur Tragödie. Ganz im Gegenteil: Humorvoll und spannend unterhält der Autor seine Leser."

Die Rheinpfalz, 16.10.2010

"Jonathan Tropper ist mit seinem Roman eine sehr amüsante Familiengeschichte gelungen, die vergnügte Leseabende beschert."

Hotel Journal, 05.10.2010

"Troppers Roman ist eine humorvoll und temporeich erzählte lebenspralle Geschichte, die irgendwie an Woody Allen erinnert."

Oberbayerisches Volksblatt, 10.11.2010

"Wundervoll mitreißend sorgt der amerikanische Autor Jonathan Tropper für Einsichten, die auch das eigene Familienleben betreffen könnten. Und am Ende des Buches wird jeder feststellen: SIEBEN VERDAMMT LANGE TAGE können verflucht kurz sein!"

Mitteldeutscher Rundfunk, 16.11.2010

"Sieben Tage Trauer bringen alte Konflikte und unterdrückte Emotionen zutage - und das auf komisch-zärtliche Weise."

InStyle, Dezember 2010

"Sieben Tage können verdammt lang sein. Sieben Tage können aber auch recht kurzweilig sein. Es kommt darauf an, wie man sie betrachtet. Für die Familie Foxman sind es sieben Tage voller Auseinandersetzungen, Fluchtversuche und Familienchaos, aber auch voller wunderbarer Überraschungen und Humor. Schließlich stammt der Roman SIEBEN VERDAMMT LANGE TAGE von dem amerikanischen Autor Jonathan Tropper. Und der schafft es, wie schon in seinem Debütroman EIN FAST PERFEKTES LEBEN, eine todtraurige Geschichte - Schiwa sitzen für den verstorbenen Vater - so urkomisch zu erzählen, dass man sich die jüdische Totenwache in Elmsbrook noch ein paar Tage länger gewünscht hätte. (...) Eine pralle Familiengeschichte, bei der man mal schmunzeln, mal laut lachen kann."

Siegener Zeitung, 22.12.2010

"Troppers charmantem Roman gelingt (...) eine geschickte und äußerst unterhaltsame Gratwanderung zwischen Melancholie und Zynismus, die gleichzeitig eine Verbeugung vor den eigenen Wurzeln ist. Kurzum, ein echter Spaß für alle, die eine Großfamilie nicht allein als Segen empfinden."

Values & Life, Februar 2011

"Jonathan Tropper wirft einen liebevollen Blick auf die kleinen und großen Macken der Beteiligten und erzähtl Trauriges auf eine so humorvolle Weise, dass man beim Lesen oft schmunzeln muss."

Neue Welt für die Frau, 23.02.2011

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Mort Foxman ist verstorben und sein letzter Wunsch war es, dass die Familie nach dem Begräbnis zusammenkommt und

sieben Tage Schiwa, die jüdische Totenwache, sitzt. 

Familie Foxman sind die exzentrische, jung gebliebene Witwe, die als Psychotherapeutin ihren Kindern bis heute mit ihren offenherzigen Ratschlägen auf die Nerven geht, die Söhne Judd, Paul und Nachzügler Phillip sowie Schwester Wendy. 

Die Familie vermeidet es in der Regel längere Zeit auf einem Haufen zu verbringen, da dies stets in Streits und Chaos endet. 
Neben der Trauer um den Vater kehrt jedes Kind mit weiteren persönlichen Problemen in sein Elternhaus nach Elmsbrook zurück. Judd wurde von seiner Ehefrau Jennifer betrogen, die nun schwanger ist. Das erste gemeinsame Kind konnte sie nur tot zur Welt bringen. Da es sich bei dem Geliebten von Jen um Judds Chef handelt, sah dieser sich gezwungen, seinen Job als Produzent einer Radioshow zu kündigen und sieht sich mit knapp 40 Jahren ohne Perspektive dastehen. Paul ist mit Alice verheiratet, die beide an ihrem unerfüllten Kinderwunsch zu verzweifeln scheinen. Wendy ist Mutter von drei anstrengenden Kindern und mit dem Workaholic Barry verheiratet, der auch während der Schiwa permanent geschäftlich am Telefon hängt. Phillip ist mit Abstand der jüngste der Kinder und benimmt sich entsprechend unreif. 

Sieben (verdammt lange) Tage sitzen alle aufeinander und tragen, unterbrochen von Besuchen des großen Bekanntenkreises der Foxmans, alte und neue Konflikte aus. 

Der Roman ist aus der Sicht des gehörnten Ehemanns Judd geschrieben, in dessen Gefühlswelt und (Alp-)träume der Leser eintaucht und der sich während der Zeit der Trauer vor allem dem ungelösten Konflikt mit seiner Ehefrau Jen stellen muss. 

"Sieben verdammt lange Tage" ist eine tragikomische Geschichte einer jüdischen Familie. Melancholische Passagen über den Tod an sich und Erinnerungen an tragische Erlebnisse in der Kindheit wechseln sich mit komischen Szenen im Haus der Mutter oder dem Erzählen von Anekdoten aus Kinder- und Jugendtagen ab. Neben verbalen Schlagabtauschen zwischen den Geschwistern und Schwiegerkindern werden so manche (Beziehungs-)konflikte hochexplosiv und mit Fäusten ausgetragen. 

Als die Kinder nach einer Woche wieder abreisen, hat man das Gefühl, dass die unfreiwillige Zusammenkunft die Familienmitglieder einander näher gebracht hat und dass sie sich trotz charakterlicher Unterschiede und aller Schwierigkeiten unter und miteinander sowie den persönlichen Belastungen, die jeder hat, wenn es darauf ankommt, aufeinadner verlassen können und füreinander da sind.   

schnäppchenjägerin, 05.01.2017

Judds Vater Mort ist nach langer Krankheit verstorben. Die Familie hat sich längst über die Stadtgrenzen hinaus
verteilt und alle sind einigermaßen überrascht, als sie plötzlich erfahren, dass ihr Vater sich gewünscht hat, dass sie für ihn Schiwa sitzen. Schiwa ist ein jüdischer Brauch, bei die die Familie sieben Tage im Haus des Verstorbenen auf niedrigen Stühlen sitzt und trauert, während Nachbarn, Freunde,... Essen vorbeibringen und kondolieren. Doch für Familien, die es sonst kaum ein paar Stunden miteinander aushalten, können sieben Tage seeeeeehr lang werden. So auch für Judd und seine Geschwister...

Ich muss sagen, am Anfang hatte ich einige Schwierigkeiten in das Buch hinein zu kommen. Es beginnt sehr abrupt und man wird gleich mit einer Vielzahl von Situationen und Gefühlen konfrontiert. Mir kamen einige Leserunden dazwischen, so dass ich das Buch erst mal zur Seite gelegt habe. Als ich es mir dann vor ein paar Tagen wieder vorgenommen habe, konnte ich es flüssig lesen. Entweder ist beim Autor oder bei mir da ein Knoten geplatzt.

Auf der einen Seite finde ich Schiwa eine schöne Sitte, aber gleichzeitig bin ich froh, keine Jüdin zu sein. Judds Familie dürfte nicht die einzige sein, in der sich die einzelnen Familienmitglieder voneinander entfernt haben und also sieben Tage aufeinandersitzen vieles ans Tageslicht bringen kann, was entweder seit Tagen unter den Teppich gekehrt wurde, was noch nie jemand ausgesprochen hat oder was eigentlich keiner wissen sollte.

Fazit: Vielleicht nicht für jeden geeignet, aber auf jeden Fall für alle, die Ironie mögen.
Sara Schäfer, 21.05.2013

-"Dad ist tot"- aber es ist nicht diese Tatsache allein, die die Foxmann-Kinder so verstört, viel beunruhigender
erscheint ihnen der letzte Wunsch des Vaters an die Familie -"7 Tage Schiwa sitzen"- (7 Tage sitzen auf niedrigen Stühlen, im gleichen Raum mit den Geschwistern und einer großen Anzahl an Trauergästen). Streit, Mißverständnis und Zerwürfnis prägten das Familienleben der Foxmanns in den letzten Jahren. Werden diese 7 Tage für die Familie unerträglich oder bedeuten sie für jeden die Chance zu einem Neuanfang? Humorvoll, witzig, sensibel, aufwühlend und beeindruckend ehrlich läßt der Autor seine Romanfiguren aufgestaute Emotionen und Lebenskrisen auf- und verarbeiten.
Jonathan Tropper erweist sich mit diesem Roman als Meister der Figurenpsychologie. Ein wunderbarer positiver Roman zum Schmunzeln, trotz traurigem Anlaß.
Daniela-Luisa, 01.08.2011

mit den typischen Problemen einer Familie. Es ist aus der Sicht von Judd, dem Sohn geschrieben. Judd ist ein sehr
sensibler Mann, der eine starke Frau braucht. Klar, daß diese ihn betrügt mit seinem Chef. Ein Buch mit Witz und Komik.
Petra, 01.10.2010

An dieser Geschichte ist nicht nur jede Seite lustig und amüsant. Es ist vielmehr als das. Fast jeder Satz zaubert
einem mindestens ein Lächeln aufs Gesicht. Nie hätte ich gedacht, dass eine derart traurige Angelegenheit wie der Tod eines Angehörigen oder der Verrat durch den eigenen Partner so humorvoll und erheiternd erzählt werden kann. Jonathan Tropper zeigt dem Leser, wie man die Welt betrachten kann und weist auf, dass jede dunkle Seite eine erheiternde besitzt. Ganz nach dem Motto, „Humor ist, wenn man trotzdem lacht“ erzählt er die Geschichte eines Mannes, der über sich selbst lachen kann ohne dabei lächerlich zu wirken. Der Sprachstil ist prägnant und erfrischend und in keiner Minute langweilig.
Der Leser bekommt Einblicke in die Macken einer Familie, erkennt sich an einigen Stellen wieder und ertappt sich öfter dabei laut zu lachen!
Ein zusätzlicher Verdienst dieses Buches für mich war der Einblick in die jüdischen Bräuche, die mir noch nicht bekannt waren.
Fazit: Sieben verdammt lange Tage liest sich in verdammt kurzer amüsierender Zeit durch. Unbedingt empfehlenswert!
sevda, 14.09.2010

Judd hat es nicht leicht. Frisch getrennt, bereits mit Sarkasmus gebohren teilt ihm seine Schwester mit, dass Dad gerade
gestorben ist. Dessen letzter Wunsch war eine siebentägige Totenwache. Judd kann es kaum glauben, denn er und seine Familie verstehen sich alle überhaupt nicht untereinander und weiß jetzt schon, das diese Woche eine Woche des Schreckens werden wird.

Mit sehr gutem Witz und erstklassigen Hauptdarstellern schildert uns Tropper eine Familienszenerie, die zumindest mir manchmal bekannt vorkommt!
Tina, 22.08.2010

Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Und so ist es auch mit diesem Buch. Die eigentlich so traurige Geschichte von Judd
und seiner Familie, wird in einer humorvollen ironischen Weise erzählt. Der Autor schafft es von der ersten Seite an den Leser zu fesseln und treibt einem Freudestränen in die Augen. Man kann nicht lustiger und ironischer über den Tod und die Enttäuschung schreiben. Der Schreibstil ist flüssig und in keinster Weise langweilig. "Sieben verdammt lange Tage" hätten meinetwegen noch länger sein können. Ich habe mich köstlich amüsiert und empfehle dieses Buch jedem weiter.
sevda, 15.08.2010

Schonungslos, ernst, lustig, sarkastisch und mitten im Leben ist die Geschichte von "Judd Foxman" und seiner Familie.

Das perfekte Buch, wenn das Leben nicht läuft wie es soll, denn: Es könnte immer schlimmer sein, es könnte das von Judd sein.
Jessica, 12.08.2010

Das bleibt Judd (der in der ich Form geschrieben wurde) und seiner Familie nicht erspart. Nach langer Krankheit stirbt
sein Vater und sein letzter Wunsch war, dass die Foxmans 7 Tage Schiwa sitzen. Jetzt kann keiner davon laufen, wie es sonst immer der Fall ist.

Hatte das Buch sehr schnell gelesen, da die Kapitel ziemlich kurz gehalten sind.
Persönlich finde ich es sehr gut, dass die Charaktere und Umgebungen so gut beschrieben werden, dass man meinen könnte, jeden und alles zu kennen.

Einfach ein klasse Buch!
Pia, 11.08.2010

"[...]Wir würden das Feuer am Brennen halten, beste Freunde sein und gleichzeitig jede Nacht bis zur
Besinnungslosigkeit vögeln.[...]" u.a. so beschreibt Judd Foxman, der Protagonist aus Jonathan Troppers neuem Roman "Sieben verdammt lange Tage", wie eine perfekte Ehe am Laufen gehalten werden kann. Nur dumm, dass seine Ehe in dem Moment endet, als er seine Frau an ihrem 33. Geburtstag mit seinem
Chef in ihrem Ehebett erwischt. Nicht genug das sie auch noch von diesem schwanger ist, zu allem Überfluss stirbt auch noch sein Vater und gibt als letzten Wunsch an,dass die Familie sieben Tage lang Schiwa - eine Art Totenwache - sitzen soll, ein etwas schwieriges Unterfangen wenn man bedenkt, dass die Familie nicht miteinander auskommt. Schwierigkeiten sind also vorgeplant ...
Tropper erzählt wortgewandt und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen von alltäglichen Situationen, mit denen ein jeder von uns konfrontiert werden könnte. Er bedient sich der Bildsprache und verwendet viele Metaphern, so dass es dem Leser überlassen bleibt, sich sein eigenes Bild von der jeweiligen Situation zu machen. Der nüchterne Schreibstil verleiht dem Buch eine eigene Komik und es bleibt nicht aus, auch an Stellen zu schmunzeln, von denen man meinen würde, sie seien eher tragisch.
Es ließ sich angenehm und fließend lesen, ich hatte es innerhalb von 2 Tagen durch!
Ein sehr gut geschriebenes Buch, das ich definitiv jedem weiterempfehle.
Özlem, 09.08.2010

Ich war etwas erstaunt über die doch sehr raue Wortwahl, die vor allem unter die Gürtellinie ging. Stellenweise war
das Buch interessant zu lesen, auch wenn das Ende hervorsehbar war. Ehrlich gesagt, möchte ich keine Mitglied dieser Familie sein. Auch wenn meine eigene Familie auch nicht perfekt ist, kann ich mir solch eine Story am eigenen Leib nicht vorstellen. Eine kleine Überraschung hält die Geschichte aber dennoch bereit. Das Buch ist lesenswert, aber kein Muss.
Enrico, 09.08.2010

Ich habe jetzt das erste mal ein Roman von Jonathan Tropper gelesen und bin sehr begeistert ,,Sieben verdammt lange
Tage" ist
Lustig, sarkastisch, warmherzig,voller Trauer und so, so lebensecht!
Ich werde jetzt auch seine anderen Werke lesen und bin schon sehr gespannt, ein ganz tolles lesen.
Melanie, 08.08.2010

Jonathan Tropper hat mich mit diesem Buch begeistert !

Judd Foxmann, der eigentlich nur bemüht ist, bei Familientreffen schnell wieder zu verduften, wird gezwungen, nach dem Tod seines Vaters, 7 Tage lang zusammen mit seinen beiden Brüdern, seiner Schwester und seiner Mutter, sowie dessen Angang, Schiwa zu sitzen. Dabei hat eigentlich jeder in der Familie seine Geheimnisse, seine Probleme und seine Konflikte mit den anderen. Nun müssen sie sich arrangieren und das fördert so manches zu Tage...

Genial. Eine wirklich irre Familie, die man einfach ins Herz schließen muss! Schon nach den ersten Kapiteln konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand lesen und habe es an einem Tag verschlungen. Manchmal kam ich aus den "Ahs" und "Neins!" nicht mehr raus, so witzig und gleichzeitig berührend ist dieses Buch geschrieben.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen, denn es ist frisch, liebevoll, unterhaltend und bewegend zugleich. Die Aufmachung des Buches ist ebenfalls sehr schön, das Cover gefällt mir ausgesprochen gut..

"Sieben verdammt lange Tage", ist ein Lesevergnügen und ein ganz besonderes Buch, ich kann es nur empfehlen!
Christina, 08.08.2010

Als erstes muss ich betonen, dass ich noch nie etwas von Jonathan Tropper gelesen habe, geschweige denn je von ihm
gehört. Ich begann also das Buch zu lesen und war schon nach den ersten vier Seiten voll begeistert.
Dieser Schreibstil entspricht voll meinem Geschmack. Sehr witzig, voller Ironie und Sarkasmus, schwarzem Humor..es ist alles dabei.
Erzählt wird die Geschichte von Judd, dem vorlezten Kind in der Familie von insgesamt 4.
Er erzählt, unter anderem die Geschichte von der einen Woche bei seiner Familie (der Vater wollte, dass alle Schiwa sitzen) und mittendrin auch wie seine Frau ihn betrogen hat, Erinnerungen an seinen Vater, Geschwister, Mutter, seine Exfreundinen, von allem ein bisschen.
Dabei kommen ganz unerwartete Bekenntnisse zum Vorschein.
Ich kann das Buch nur sehr empfehlen, gebe aber nur 4 Sterne, weil mir die Geschichte, wie seine Frau fremdging etwas zu detailliert und lang vorkommt.
Ach ja, Personen, die schon mal betrogen wurden und es mit angesehen haben, sollten dieses Buch eher nicht lesen :o)

Ansonsten, super, super super und am Ende gibt es noch eine nette Überraschung mit der Mutter der Familie :o)
Paula, 07.08.2010

Wie der Titel bereits verrät, beschreibt der Autor Jonathan Tropper in diesem Buch sieben "verdammt lange" Tage, in
denen sich die chaotische Familie Foxman versammelt, um für den verstorbenen Vater Schiwa zu sitzen. Neben dem Tod des Vaters muss jedes Familienmitglied mit seinen eigenen Problemen der Vergangenheit und Gegenwart kämpfen und hofft auf eine glücklichere Zukunft. So auch der Ich-Erzähler Judd Foxman, dessen Frau ihn betrogen hat, und nun nicht weiß, wie sein Leben weitergehen soll. Jonathan Tropper erzählt mit viel Witz und Ironie von den Höhen und Tiefen einer Familie, die jedoch im Ernstfall immer zueinander hält. Mir persönlich hat allerdings die ordinäre Sprache des Autors nicht gefallen, sodass ich mir während des Lesens manchmal weniger Details gewünscht hätte.
Romina, 05.08.2010

Familie, Liebe, Tod, Intrigen, Sex...dieses Buch beschreibt den ganz normalen Wahnsinn des Lebens in all seinen
Facetten, Höhen und Tiefen. Mit viel Gefühl, Witz, Spannung und einem Hauch von Erotik durchlebt der Leser eine Familienzusammenkunft der besonderen Art.
Trotz der oft ernsten Themen darf bei diesem Buch gelacht werden, um nicht zu sagen: man kommt gar nicht drum herum. Die vielen Charaktere, die absolut verrückten Umstände unter denen sie leben und die Art und Weise wie sie ihre Probleme und Situationen bewältigen sind fesselnd und spannend beschrieben. Man taucht eine in diese Familie und ist gespannt was wohl als nächstes passieren mag.
„Sieben verdammt lange Tage“ ist “…auf eine gute Art schräg“ und wirklich zu empfehlen.
Dominique, 05.08.2010

Der Roman "Sieben verdammt lange Tage" von Jonathan Tropper hat mir ausgesprochen gut gefallen, weil er sehr
unterhaltsam ist. Der Autor verwendet - wie in all´ seinen Romanen - eine einfache, intensive sowie bildliche Sprache. Es geht darin um die Einsamkeit des Menschen und um das Gefühl des Verloren-Seins, um den Tod und den Verlust geliebter Menschen; gleichzeitig wird auch dargestellt, wie man durch die Unterstützung vertrauter Menschen - der Familie - neuen Lebensmut schöpfen kann.
Shiva, 25.07.2010

Begeisterung nachdem ich dieses Buch gelesen habe, konnte ich leider keine empfinden.
Der Klappentext hört sich sehr vielversprechend an und das Buch ist in einem flotten Tempo geschrieben. Es kommt keine Langeweile auf und es gibt auch keine Durchhänger.
Allerdings erwartet man von einem Buch, dass sich mit der Totenwache für den Vater befasst, zwar wie angekündigt, etwas Humor und eine schrullige Familie, die so manche Probleme miteinander hat. Was dann allerdings alles passiert ist größtenteils unerwartet.
Der Protagonist Judd Foxman, der sein Leben gerne ändern würde, sich aber irgendwie nicht dazu aufraffen kann und zum Schluss in eine relativ ungewisse Zukunft blickt.
Die Mutter Foxman die ihr komplettes Leben schon vor dem Tod ihres Mannes umgekrempelt hat.
Und der Rest der Familie Foxman mit Wünschen, Hoffnungen, Erinnerungen und Träumen, die teilweise erfüllt werden, andere jedoch am Boden zerschellen.
Der Autor beschreibt witzig und humorvoll die Gegebenheiten in dem Haus, in dem die Familie für eine ganze Woche "gefangen" ist.
Einziger Kritikpunkt wie ich finde, ist das niedrige Niveau was Sex und Schweinereien betrifft. Teilweise schien es etwas unpassend.
Alles in Allem keine Zeitverschwendung.
Martina, 21.07.2010

"Sieben lange Trauertage" - nach dem Überfliegen des Klappentextes erwartete ich angesichts des Themas
verständlicherweise etwas schwerere Kost - doch dann kam Alles ganz Anderes. Jonathan Tropper schenkt seiner Leserschaft mit seiner neuen Geschichte ein paar ganz besondere Schmökerstunden. Von der ersten Seite an, war ich mittendrin und gefesselt vom Geschehen, fühlte mit und konnte Stimmungen durch die mit Leichtigkeit und Authentizität umschriebene Gedankenwelt der Romanfigur nur allzu gut nachvollziehen. Dabei musste ich etliche Male Schmunzeln, desöfteren sogar laut Auflachen, angesichts der Vielzahl an makaberen Situationen und der Echtheit des Dargestellten.
Letztendlich hat der Autor durch seinen wunderbaren Schreibstil eine neue Leserin gefunden und allen anderen sei gesagt: Lasst Euch den besonderen Humor des Buches nicht entgehen! Lest es und lacht anstatt zu weinen.
Nicole, 21.07.2010

„Sieben verdammt lange Tage“ bietet alles für ein ausgiebiges Lesevergnügen. Es besticht durch authentische
Charaktere, die uns vertraut erscheinen und in denen man Aspekte von sich selbst wiederentdeckt. Der Protagonist des Buches scheint auf einem Tiefpunkt seines Lebens angekommen und rollt im Verlauf der Geschichte sein Leben vor den Augen des Lesers auf – man fühlt und leidet mit ihm. Die ein wenig ironische Perspektive des Autors macht das Buch absolut lesenswert und reißt den Leser mit in einen Strudel von unterhaltsamen Situationen bis Alltagskrisen – turbulent wie das Leben eben.
Ramona, 21.07.2010

Ich bin 19 Jahre und daher in einer Generation aufgewachsen, in der Sex kein Tabuthema mehr ist, daher finde ich es
nicht schlimm, dass dieses Thema in "Sieben verdammt lange Tage" im Vordergrund zu stehen scheint. Allgemein ist der Roman sehr locker und mit Umgangssprache verfasst. Besonders klasse finde ich die Verknüpfung von Oberflächlichkeit und Tiefgründigkeit: Eine Familie,in der sich die Mitglieder ihren eigenen Leben gewidmet und sich vollkommen aus den Augen verloren habe, in der es häufig um Sex geht (sei es der Sex, der eine Ehe scheitern lässt oder der Sex, der aus Wunsch nach einem Baby praktiziert wird, oder auch der Sex, der eine neue Erfahrung auf dem dahinschreitenden Lebensweg ist),sitzt Schiwa für den verstorbenen Vater und lernt sich dabei durch Gespräche über Gefühle, Entscheidungen im Leben und Handgreiflichkeiten unter Geschwistern neu kennen. Dabei sieht man sich (egal ob als Einzelkind oder als Teil einer grossen Familie)mit den Gedanken und besonders Emotionen von Judd konfrontiert, die einen dazu veranlassen, sich selbst die eine Frage zu stellen: Was würde ich an seiner Stelle tun?
Zusammengefasst ein Buch über das Leben, über Liebe, Verlust, Schmerz, Tod und Neuanfang -durhaus mit lustigen Elementen, die den Leser des Öfteren grinsen lassen.
Benjamin, 20.07.2010

Amüsant und flüssig liest sich Troppers Buch so nebenbei weg. Leicht durchgeknallte Charaktere, wie die sexuell sehr
offene Mutter der Familie machen das Lesen zu einer Freude. Trotzdem hat man das Gefühl, dass mn einige Szenen so oder so ähnlich selbst kennt. Denn wer kennt nicht die Familientreffen auf denen es immer Reiberein gibt. Ein tolles Buch das man nur empfehlen kann.
Julia, 19.07.2010

In diesem Buch trifft sich eine Familie anlässlich der Beerdigung des Vaters. Sie soll, so soll es der letzte Wunsch
des Vaters gewesen sein, Schiwa sitzen. Dies ist eine jüdische Tradition in der die ganze Familie sieben Tage lang eine Art Trauerwache hält. In diesen sieben Tagen geschehen viele lustige, skurile Sachen rund um die Familie Foxmann. Es ist ein sehr kurzweiliges witziges Buch mit einem doch überraschenden, nicht voraussehbarem Ende. Es hat Spass gemacht, dieses Buch zu lesen. Es ist ein Buch, bei dem man während des Lesens vor sich hin schmunzelt und auch das ein oder andere Mal laut lachen muss.
Anja, 18.07.2010

Das Buch ist eifnach nur genial und man mag es gar nicht mehr aus der Hand legen, wenn man einmal angefangen hat zu
lesen.

Das Buch handelt um eine schräge Familie mit unverwechselbaren Charakteren. Obwohl es sich eigentlich in dem Buch, um negative Themen handelt wie u.a. Tod, Ehebruch vermittelt das Buch keine depressive Grundstimmung. Vielmehr ist das Gegenteil der Fall. Denn der Autor schreibt sehr humorvoll und ironisch, so das ich viel lachen musste.

Fazit ist ich kann das Buch einfach nur empfehlen!
Sabine, 15.07.2010

Das ist das erste Buch, was ich von Jonathan Tropper gelesen habe und ich bin begeistert. In kürzester Zeit schafft der
Autor es, den Leser in die Geschichte zu ziehen und man hofft die ganze Zeit, dass sie nie enden möge. Ein Buch was sich einfach so "weglesen" lässt ohne dabei anspruchslos zu sein. Am Ende ist man fast schon ein wenig wehmütig, weil man nun die ganzen liebgewonnen Charaktere "verlassen" muss.
Stefanie, 15.07.2010

Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich voller Vorfreude das Buch zu lesen: Die Familie Foxman, die bisher eher
wenig miteinander zu tun hat und z.T. miteinander zerstritten ist, soll eine 7-tägige Totenwache für ihren kürzlich verstorbenen Vater und Ehemann halten.
Ich dachte mir, dass die Familienmitglieder die meiste Zeit in einem Raum zusammensitzen und über ihre Vergangenheit debattieren. Weit gefehlt - Tatsache ist, dass, obwohl das Buch fast nur die 7 Tage Shiewa enthält, die meiste Zeit die Handlung außerhalb des Hauses stattfinden und damit meine ich nicht die Rückblenden in die Vergangenheit. Ständig stürmen die Protagonisten aus dem Haus, um sich mit Frauen zu treffen, Nachbarn abzuholen, eine Spritztour zu machen, in die alte Schule einzubrechen oder einfach mal einen brüderlich saufen gehen. Da ich kein Jude bin, kann ich nicht sagen, ob ich den Brauch der Schiwa einfach nur falsch verstanden habe oder ob sich Jonathan Tropper künstlerische Freiheiten genommen hat. Ich habe für mich irgendwann akzeptiert, dass es Letzteres sein muss, schließlich wurde das Buch durch die „Ausflüge“ auch interessanter und ich konnte die einzelnen Puzzlestücke der Geschichte zusammensetzen.
Trotz dem Titel „7 verdammt lange Tage“ ist das Buch recht kurzweilig geschrieben und bietet die perfekte Mischung aus anspruchsvoller Familiengeschichte und einem amüsanten Unterhaltungsroman.
Die Detailverliebtheit des Autors ist mir bereits nach den ersten Seiten positiv ins Auge gefallen. Tropper hat ein genaues Bild der Szenen in seinem Kopf und projiziert diese 1:1 in die Worte und damit auf den Leser. Er beschreibt jedes Detail und überlässt nichts dem Zufall.
Ganz anders verhält es sich bei den Personenbeschreibungen. Hier verliert Tropper kaum ein Wort über Aussehen und Charakterzüge. Erst durch die Beschreibung der Szenen und der Vergangenheit kann sich der Leser ein Bild der Hauptdarsteller machen und erkennt, warum sie sind, wie sie sind.
Schon allein der Schreibstil ist es wert, dieses Buch zu lesen.
Kristina, 11.07.2010

Ein weiteres Lieblingsbuch ... P.S.: Ich wünsche mir eine Verfilmung!
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Jonathan Tropper erzählt in "Sieben verdammt lange Tage" von den Erlebnissen der Familie Foxman während der Schiwa - Zeit. Dabei handelt es sich um eine Art Trauerritual. Die engsten Familienangehörigen sollen sieben Tage im Haus des Verstorbenen verbringen.
Nach dem Tod des Vaters müssen nun Judd und seine Geschwister den letzten Wunsch des Verstorbenen respektieren. Obwohl er nicht besonders gläubig ist und auch während der langen Leidensphase seiner Krankheit das Wort Schiwa nie erwähnt hat, bereitet sich nun die Familie auf die folgenden sieben Tage vor.
An diesem Punkt beginnt die Handlung...
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Judd, der gerade erst seine Frau beim Fremdgehen mit seinem Chef erwischt hat (sehr lustig beschrieben), berichtet in der Ich - Perspektive von den Erlebnissen mit der Familie:
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> Judds Mutter...eine Psychologin, die ihren Kindern stets mit Rat und Tat zur Seite steht und sie kompetent berät... manchmal mehr als ihnen lieb ist.
> Paul, der große Bruder mit Ehefrau Alice, die Judds erste Freundin war.
> Schwester Wendy (sarkastisch ohne Rücksicht auf Verluste) mit Mann Barry und ihren Kindern.
> Phillip, der junge Wilde, der jede noch so unpassende Situation mit einem passenden Filmzitat kommentiert.
> und einige andere.
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Diese unterschiedlichen Charaktere sollen nun die nächsten Tage gemeinsam verbringen. Sie werden mit verschiedenen Problemen konfrontiert, nicht nur persönlicher Art, müssen sich neuen Herausforderungen stellen und sind teilweise so voneinander genervt, dass sie einfach nur noch flüchten wollen.
Judd muss sich nicht nur mit dem Tod seines Vaters auseinandersetzten, sondern auch mit dem Ehebruch seiner Frau, der damit verbundenen Arbeitslosikeit und dem Auszug aus seinem eigenen Haus, sowie mit den Problemen seiner Familie.
Zum Schluss kommt es zu mehreren überraschenden Wendungen und es zeigt sich, welche positiven Konsequenzen das Schiwa- Ritual nach sich zieht.
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Obwohl es sich eigentlich um negative Themen handelt, Tod, Ehebruch,etc. ... vermittelt das Buch keine depressive Grundstimmung. Vielmehr ist das Gegenteil der Fall.
Tropper schreibt sehr ironisch und humorvoll. Ich habe sehr oft und sehr viel lachen müssen. Die Protagonisten werden sehr lebendig beschrieben, die ganze Handlung ist leicht und dennoch mitreißend.
"Das Happy End ist nur noch eine dramatische Geste und eine tiefempfundene Rede entfernt."
Als Leser darf man gespannt sein auf viele Überraschungen und neue Entwicklungen, mit denen man eigentlich nicht gerechnet hätte.
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Fazit: Der Text ist interessant, humorvoll, spannend und abwechslungsreich. Er verfügt also über alles, was ein gutes Buch ausmacht.
Sabrina, 09.07.2010

Judd Foxmann ist weder sonderlich attraktiv, noch sonderlich reich. Seine Frau hat ihn mit seinem Boss betrogen und zu
allem Überfluss hat sein sterbender Vater darum gebeten, dass seine Familie Schiwa sitzt. Das bedeutet, dass eine Familie, bestehend aus einer Psychotherapeutin als Mutter und vier Kindern, die sich untereinander nicht wirklich verstehen mit jeweiligen Partnern und Kindern sieben Tage unter einem Dach verbringen müssen um um ihren Vater zu trauern und sich der teils geheuchelten und teils ehrlichen Anteilnahme von Bekannten, Kollegen und Freunden zu stellen. So viel zum Inhalt.

Menschen in Trauer sind immer schwierige Protagonisten, insbesondere, wenn diese Charaktere nicht wissen in welche emotionaler Richtung sie sich gerade bewegen. Jonathan Tropper schafft es jedoch, diese Charaktere und insbesondere den Protagonisten sehr glaubhaft zu schildern. „Sieben verdammt lange Tage“ ist ein Buch, in das man sich hinein fallen lassen kann, nicht, weil es etwa sonderlich lustig oder romantisch wäre, sondern weil man glaubt in Judd Foxmann nicht irgend eine fiktive Person zu sehen, sondern jemanden, dem man auch auf der Straße begegnen könnte. Er ist nicht perfekt, doch dafür scheint er zum Greifen nah.

Alles in Allem ist es ein Buch, das man gut mit in den Urlaub nehmen kann, um es dort zu lesen und einfach mal abzuschalten, trotz des relativ ernsten Inhalts, aber auch wegen der glaubhaften Charaktere und ihren teilweise bissig-schönen Kommentaren.
Christina, 09.07.2010

Die Foxmans sind eine ganz normale Familie: da hat jeder so seine kleinen Geheimnisse und Eigenheiten. Kein Wunder, dass
es rund geht, als der Vater stirbt und sein letzter Wunsch ist, dass die Familie sieben Tage für ihn Shiwa sitzt. Sieben Tage in einem Raum? Da kommt so einiges ans Licht, was sonst verdrängt oder versteckt wurde. Ein unterhaltsamer Roman, die die nicht immer einfachen Familienbande beleuchtet. Hier findet sich jeder ein bisschen wieder, und witzig ist es auch noch. Großartige Ferienlektüre!
Inga, 08.07.2010

Man fühlt, leidet und lacht mit den Charakteren des Buches!

Angelika, 08.07.2010

Jonathan Troppers Roman über die Familie Foxman, die daran krankt: Gefühle zeigen zu können, selbst beim Tod des
Vaters, der nach seinem Fall ins Koma noch 4 Monate braucht , um sterben zu können;
scheint für den Leser ein vielversprechendes Werk zu sein.
Zumal der Icherzähler ( Judd) sich einer metaphorischen Sprache bedient z.B.
"Schutzpanzer liegt in Schutt und Asche.........,
"nicht zullassen, dass sie (Jen) in einem Trojanischen Pferd an Mitgefühl........"
und nun an den Wunsch seines Vaters gebunden sich 7 Tage seiner Familie "stellen muss"
Ruth, 08.07.2010

Ich hatte, ehrlich gesagt, noch nie etwas von Jonathan Tropper gehört, weil ich sonst in anderen Genres unterwegs bin,
aber nach "Sieben verdammt lange Tage" werde ich definitiv wieder zu einem seiner Romane greifen. Mit diesem Buch bietet er hohes Identifikationspotenzial für die Generation der 30-Jährigen, die beruflich mitten im Leben steht, im Grunde nicht mehr orientierungslos durch den Tag strauchelt, aber vielleicht mit dem ersten familiären Verlust durch Tod oder Scheidung konfrontiert wird. Tod des Vaters und Ehebruch durch die Angetraute treffen den Protagonisten und Ich-Erzähler Judd sozusagen gleichzeitig und lassen einem direkt ein "Oh Mann, du arme Socke" über die Lippen flutschen. Dazu kommt noch, dass die Familie, einschließlich psychologisierender Beststellerautorinnen-Mama und drei höchst unterschiedlichen Geschwistern, turbulent verkorkst ist, sich liebt und hasst und es keine Minute miteinander aushält. Ohne auch nur eine Zeile lang oberflächlich zu wirken, gelingt es Tropper mit viel Wortwitz und einer ordentlichen Portion Sarkasmus das ernste Thema der Trauer um den Vater, für den nun alle Shiva sitzen müssen, aufzugreifen und die familiären Verwirrungen im Erzählwechsel zwischen Präsenz und Vergangen zu beleuchten. „Sieben verdammt lange Tage“ ist von Anfang bis Ende rund und dynamisch und nie langweilig, bietet kleine Überraschungen und macht trotz der Fingerspitzenthematik Spaß. Allen, die gerne über liebenswert nervige Familien lesen, sehr zu empfehlen.
Gesine, 05.07.2010

Aus dem Leben gegriffen es könnte eine Familie aus der Nachbarschaft sein. Freue mich sehr das Buch zu lesen.

Barbara, 03.07.2010

Witzig, traurig und auch nachdenklich zugleich. Die Beziehungen der Geschwister untereinander werden im weiteren Verlauf
sicherlich gut dargestellt. Es liest sich sehr gut und ist weiterzuempfehlen.
Sylke, 02.07.2010

Die Leseprobe liest sich sehr "vielversprechend". Ich würde gerne das ganze Buch als Tester lesen.

Ursula, 01.07.2010

Ein Atheist, der die Shiwa 7 Tage von seiner hauseigenen, genmanipulierten Kindermischung halten lassen will, deren
Mutter sich Sorgen über das Trinkgeld des Leichenbestatters macht......
Eben Tropper, er schafft es mit Humor, aber den Blick auf die Widersiningkeiten des menschlichen Seins eine Familiengeschichte zu beschreiben, die mal wieder Lust auf mehr macht.
Warum nur, kann sich der Leser selbst erkennen?
Sind wir nicht alle ein wenig Familie Foxman?
Einfach wieder urkomisch, todtraurig.
Unbedingt lesen!!
Astrid, 28.06.2010

eine eigene welt für sich...solch eine familie...wie eigentlich jede familie. - der text erinnert mich an den film "
allles auf zucker" zum ähnlichen thema.....macht lust aufs weiterlesen!!!!!!
Charlott, 28.06.2010

Jeder, der verkorkste Familienbeziehungen kennt (und wer tut das nicht?) versteht, die vielen oft schwierigen
Zwickmühlen, Tretminen und Entscheidungen. Ich habe laut gelacht und hatte auch oft einen Kloss im Hals. Die Geschichte ist gewohnt liebevoll erzählt. Witzig, mitreißend und auf jeden Fall mit unterhaltsamen Charakteren, die vielschichtig und interessant und natürlich auch manchmal überzeichnet sind, mit Macken und Schrullen, die sie erst liebenswert machen. Ich hatte auf jeden Fall nach den ersten paar Seiten schon ein paar Lachfältchen mehr…
Christoph, 28.06.2010

Bin mal gespannt wie diese Dialoge weitergehen,
ob traurig, witzig, oder ernst. Freue mich schon auf dieses Buch. Habe es sofort bei meinem Buchhändler vor Ort vorbestellt.
Sieglinde, 27.06.2010

Ich bin nach den ersten Zeilen einfach kleben geblieben. Es liest sich leicht, obwohl es gar nicht um Leichtigkeit geht.
man schmunzelt und erkennt...sich....Familie....Bekannte....
Und bleibt gespannt zurück. Sie werden die 7 Tage schon rumkriegen. Aber ich glaube, danach ist keiner mehr so, wie er vorher war....
Der Anfang klingt nach einem tollen Buch
Petra, 27.06.2010

Eine schöne und treffend formulierte Sprache der Jetztzeit. Lesen mit einem Schmunzeln. Ach ja, die liebe Familie ...
kennt doch jeder - irgendwie.
Birgit, 26.06.2010

Nach der Leseprobe bin ich sehr gespannt, wie sich die "Schiwa" entwickelt. Ich finde es immer wieder interessant wie
das jüdische Familienleben stattfindet, da man doch leider sehr wenig darüber weiss, obwohl es ja viele hervorragende Autoren gibt, die sich damit beschäftigen. Also ich freue mich darauf das Buch zu lesen.
Monika, 26.06.2010

...frei nach dem Motto: Familie kann man sich nicht aussuchen. Genauso passiert es doch oft in Familien auf
Familientreffen, dass irgendjemand ein Thema anschneidet oder eine Situation da ist, mit der keiner umgehen kann. Und dann passiert es, lange unterdrückter Ärger, Frust etc. kommen zur Eskalation.
Die Leseprobe ist sehr kurzweilig zu lesen. Die einzelnen Personen sind farbig beschrieben.....einfach klasse.
monika, 26.06.2010

Mitten im Geschehen

Susanne, 26.06.2010

Die Geschichte beginnt so, das ich gespannt darauf warte, was in der Familie während der "erzwungenen" sieben Tage
passiert. Die Sprache ist sehr direkt und
natürlich, ich war sofort in der Geschichte drin.
Heidi, 25.06.2010

Puh, das ist ja ganz schön böse ;o)

Die Leseprobe ist die reinste Zusammenstellung von schwarzem Humor. Bitterböse aber trotzdem irgendwie lustig. Klingt lesenswert!
Manuela, 25.06.2010

Ich fand die Leseprobe sehr amüsant. Jetzt hat die
Familie mal die Gelegenheit über alles nachzudenken.
Da der Vater verstorben ist. Komischer Weise, bietet
sich hier eine zweite Chance die sollte man nutzen.
Und alles von Anfang an neu angehen lassen.

Es ist eine Famile, wie man sie im alltäglichen Leben
findet. Das finde ich toll. Ich frage mich wie das Schiwa abläuft und das Ende. Wäre interressant.
Natascha, 25.06.2010

Was kann schöner sein als Familie? Doch man kann sie eigentlich nur höchstens drei Tage ertragen dann freut man sich
auf das nächste Mal...
Aber wie kriegt man es hin, sieben Tage und so, dass man danach wieder miteinander redet???
Spannendes Thema. Mal sehen, wie es umgesetzt wird.
Rebecca, 25.06.2010

... gelebt in einer heutigen Familie, die sich mit alten Traditionen plötzlich neu auseinandersetzen muss. Köstlich
geschrieben und ich freue mich auf die weiteren Kapitel.
Karin, 25.06.2010

Schon die Leseprobe supergut. Bin gespannt auf das komplette Buch. Familiengeschichte wie im "richtigen Leben".

Sabine, 25.06.2010

Simpel, witzig, herzerfrischend! Viel anderes kann man dazu nicht sagen. Wie aus dem Leben gegriffen! Bin echt gespannt,
wie es weiter geht!
Tanja, 25.06.2010

Das Thema Trauer in Familiengeschichten ist ja nicht neu. Aber so, wie Jonathan Tropper ins Thema führt: gleich mitten
ins Gewühl, Gefühlschaos, die gut verpackte Trauer und Liebe - sowohl zum verstorbenen Vater als auch zu den Geschwistern - das macht neugierig.
Freu mich aufs Weiterlesen, denn langweilg wird's bestimmt nicht.
Monica, 25.06.2010

In seinem neuen Buch verarbeitet Jonathan Tropper mal wieder einige Probleme: den Tod des Vaters, die Streitigkeiten
unter den GEschwistern, das Ende einer Ehe. Obwohl es sich hierbei um ernste Dinge handelt, kann man beim Lesen nicht ernst bleiben. Der Text steckt so voller Witz, Ironie und Sarkasmus, dass man ständig schmunzeln muss. Ein wahres Lesevergnügen! Dieses Buch kommt sofort auf meine Wunschliste.
Elke, 25.06.2010

Die Leseprobe läßt sich gut lesen. Mit Tempo und Witz. Der Vater ist gestorben. Die Familie wird sich zur Totenwache,
die sich über 7 Tagen hinziehen wird, versammeln. In der Familie scheint es viele zwischenmenschliche Probleme zu geben.

Ich bin sehr neugierig wie es weitergeht. Ein schönes Buch.
Carola, 25.06.2010

Leichtfüßig und mit viel Witz erzählt der Autor die Geschichte einer Familie. Sie beginnt mit dem Tod des Vaters, der
sich eine siebentägige Totenwache gewünscht hat. Nun versucht Wendy die älteste Tochter die Familie zusammen zu trommeln. Judd der Protagonist der Geschichte wird telefonisch informiert und ist mehr als erstaunt, dass sein Vater auf einmal religiös geworden ist.
In kürzester Zeit gelingt es dem Autor seine Figuren vor dem geistigen Auge lebendig werden zu lassen.
Ich persönlich liebe den jüdischen Humor der hier aus allen Zeilen spricht. Ich freue mich sehr auf den neuen Tropper und bin gespannt wie es weitergeht...
Regine, 25.06.2010

die ersten Seiten überzeugten mich von dem Buch. Familienintrigen, Familientragödien mit allen Charaktären die das
Leben hergibt. Flott zu lesen - gefällt mir gut. Bin nu nsehr gespannt darauf, wie diese sieben Tage ablaufen.
Brigitte, 25.06.2010

Bestimmt sehr spannend und vielleicht manchmal
auch komisch. Fragt man sich, wie würde ich mich
in dieser Situation verhalten ?
Ürsula, 25.06.2010

Auf den Punkt gebracht, faszinierend; Familien wie du und ich.... Bin auf den Ablauf der Schiwa gespannt, die dialoge
müssen so gut sein....
Birgitta, 25.06.2010
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