Verlagsgruppe Droemer Knaur



Das vergessene Kind

9783426412084
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E-Book, Droemer eBook
12.09.2011, 464 S.

ISBN: 978-3-426-41208-4
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Roman

Tracy Waterhouse, ehemalige Polizistin und absolut gesetzestreue Bürgerin, kauft ein Kind. Niemand ist davon mehr überrascht als sie selbst. Zwar handelt es sich dabei eigentlich um eine Rettungsaktion, dennoch ist das Ganze keineswegs legal, und Tracy ist von Stund an auf der Flucht. Da kommt es ihr höchst ungelegen, dass ein gewisser Jackson Brodie, Privatdetektiv, sie unbedingt wegen eines 30 Jahre alten Falles sprechen möchte. Tracy hat diesen speziellen Fall nie so ganz verwunden. Auch damals ging es um ein Kind, und Tracy ist fest entschlossen, diesmal das Richtige zu tun...

Das vergessene Kind von Kate Atkinson: außergewöhnlicher Kriminalroman im eBook!

Die Autorin

Kate Atkinson

Portrait von  Kate Atkinson

Kate Atkinson wurde bereits für ihren ersten Roman »Familienalbum« mit dem renommierten Whitbread Book of the Year Award ausgezeichnet. Mittlerweile...

zur Autorin Bücher von Kate Atkinson

Pressestimmen

Die in Yorkshire geborene Atkinson schreibt bemerkenswert dicht, detailliert und keineswegs linear. Irritierend und brillant ist die Paarung zwischen ihren düsteren Themen und einem bitterbösen, drastischen Humor, der immer wieder aufblitzt und diese kanpp 90minütige Lesung zu einer vergnüglichen macht.

HNA, 24.10.2011

Manche "Krimis" sind so gut, dass man sie nicht als solche bezeichnen sollte. Viele halten "Krimis" immer noch für leicht konsumierbar und oberflächlich. Kate Atkinson bewegt sich weit jenseit dieser Durchschnnittsware. (..) Dies ist ein Roman über den Zustand unserer Gesellschaft. Über die Einsamkeit, das Altwerden, die Sehnsucht nach einem Kind, scheiternde Ehen, Kindesentführung, Mord.

Die Märkische, 15.10.2011

Spannung pur

Uelzener Anzeiger, 08.10.2011

Doch Kate Atkinson beschreibt keine Verbrechen, sondern das Gesamtbild der britischen Gesellschaft. Großartig!

Woman (A), 30.09.2011

Kate Atkinson setzt die Liste der erstklassigen Krimis fort.

Braunschweiger Zeitung, 29.10.2011

Grotesk, wütend, liebevoll, unversöhnlich gegen eine Gesellschaft der Kinderschacherer.

Krimi-ZEIT-Bestenliste, Platz 1, November 2011

Die Gesellschaftskrimis von Kate Atkinson sind immer auch Bestandsaufnahmen zur Lage der englischen Nation.

Die Literarische Welt, Cora Stephan, 29.10.2011

Atkinson hat als Lehrerin und Sozialarbeiterin gearbeitet, das Milieu aus ärmlichen Reihenhaussiedlungen, den Plattenbauten der Sozialsiedlungen und der billigen Shoppingmalls gelingt ihr meisterhaft. Falls man es schafft, die Fülle der eingeführten Figuren in seinem Kopf zu ordnen und dabei alle Zeitebenen im Blick zu behalten, wird man mit der Bekannschaft von Charkteren belohnt, die zu treffen ein Vergnügen ist.

Die Zeit, Krimi-Spezial, Susanne Mayer, 03.11.2011

Spannender englischer Mix aus Krimi und Familienroman.

Elle, November 2011

Ein ganz grandioser Thriller ist zu entdecken.

Bremer Tageszeitung, Hendrik Werner, 25.09.2011

...ein atemloses Spiel, das Kate Atkinson mit viel Geschick, einem an Verwechslungskomödien erinnernden Humor und in einem permanenten Wechsel der Zeitachsen inszeniert. <br /> Fazit: Pures Krimivergnügen mit Tiefgang

Buchkultur , Dezember 2011

"Das vergessene Kind" ist ein vielfädriger, vielfältiger Roman über Bindungen, Beziehungen, Loyalitäten. Über Sehnsüchte, die sich auf einen anderen Menschen richten. Über Versäumnisse und Schuldgefühle.

Frankfurter Rundschau, 16.09.2011

Wer diesen Roman liest, bekommt gleich drei in einem: einen mörderspannenden Krimi, eine Familientragödie und eine beißend komische Sitcom.

Brigitte, 07.09.2011

Atkinson hat ein Herz für alle, die im Leben zu kurz kommen. Sie schreibt klug über Einsamkeit und Zuneigung, Freundschaft und Enttäuschung. Ein Buch, das man nicht so schnell vergisst.

Für Sie, 13.09.2011

Tristess haarscharf beobachtet. (...) die Autorin spürt zermürbenden Sehnsüchten und quälenden Versäumnissen nach... (...) intelligent konstruiertes Spiegelkabinett (...) Atkinson blickt ebenso tief in die verwundeten Seelen ihrer Figuren wie ins ruppige Proletenmilieu und ins mühsam pumpende Herz Englands. (...) Aber wenn die kleine Courtney im Feenkostüm ganz würdig ihren Zauberstab schwingt, gibt es für diese Welt aus Chaos, Schatten und Horror doch noch ein bisschen Hoffnung.

Kölnische Rundschau, Hartmut Wilmes, 01.12.2011

Große Kriminalliteratur.

KrimiZEIT-Bestenliste, Platz 2, Dezember 2011

Kate Atkinson weiß, wie sie ihre Leser packen muss. ...sie entwickelt in "Das vergessene Kind" ein kraftvolles Gesellschaftsporträt des englischen Nordostens. Atkinson schreibt grandiose Krimis, die keine Krimis im klassischen Sinne sind. (...) Mit ihrem neuen Buch steht sie diesen Monat auf Platz 1 der Krimibestenliste. Und egal, ob klassischer Krimi oder nicht - auf jeden Fall zu Recht.

SonntagsZeitung (CH), 20.11.2011

Bissig, spannend, harsch in der Sozialkritik, gut konstruiert, leicht fantastisch: So besticht "Das vergessene Kind" den Leser.

Frankfurter Neue Presse, 05.03.2012

Ein Muss - gerade auch für England-Fans.

Prinz - Ruhrgebiet, März 2012

Sie schreibt geist- und inhaltsreich, ihre Ausdruckskraft und ihre Liebenswürdigkeit ihren Charakteren gegenüber ist wunderbar. Kate Atkinson erhielt für "Das vergessene Kind" den "Deutschen Krimipreis 2012 - international". Gut so.

Schwäbische Post, 24.02.2012

Atkinson hat mit "Das vergessene Kind" einen wunderbar vielschichtigen Roman vorgelegt, dessen Stärke ihm stellenweise auch als Schwäche ausgelegt werden könnte: Die Parallelität von Ereignissen, die für Spannung und Situationskomik sorgt, mag in der Fülle gelegentlich etwas geschraubt wirken. Doch das ist Teil des literarischen Spiels, das Kate Atkinson so perfekt, wie unterhaltsam beherrscht.

SWR 2 Buchkritik, Frank Rumpel, 09.02.2012

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Wieder ein toller Roman aus der Jackson Brodie Reihe.

Astrid Falck, 23.06.2014

Was die „Brodie-Reihe“ betrifft gehöre ich zu den Quereinsteigern und dies war mein erstes Buch von Kate Atkinson,
welches ich im Rahmen einer Testleserunde lesen durfte.

Obwohl die letzte Seite bereits vor einigen Tagen umgeblättert war, fällt es mir nicht leicht, ein abschliessendes Urteil zu fällen, wie gut mir das Buch gefallen hat.

Der Schreibstil ist auf jeden Fall gewöhnungsbedürftig und der Leser muss bereit sein, sich auf die ausschweifende Erzählweise der Autorin einzulassen. Im ersten Teil des Buches tat ich mich vor allem mit den etwas langatmigen Vorstellungen der zahlreichen Personen schwer und ich hatte mich immer wieder mal beim Querlesen ertappt.

Im Verlaufe der Geschichte lernt man jedoch die Protagonisten und ihre Verhaltensweisen immer besser kennen und es blitzen immer wieder Aha-Erlebnisse und Erkenntnisse auf, die eine gewisse Spannung aufkommen lassen, neugierig machen und damit zum Weiterlesen ermutigen.
Eines muss man Kate Atkinson lassen: sie versteht es ausgezeichnet, spannende und auch überraschende Verknüpfungen zu stricken, die zwar immer mehr verraten und den Nebel etwas lichten lassen - aber nur gerade so viel, dass die Spannung noch weiter steigt.

Dennoch handelt es sich bei diesem Buch um keinen klassischen Krimi oder Thriller. Dafür sind die psychologischen Zeichnungen der Figuren und die Studien des sozialen Umfeldes zu intensiv. Es sind aber gerade auch diese Einblicke in die Tiefe der menschlichen Psyche (z.B. wie jemand soweit kommt, etwas zu tun), die das Besondere dieser Geschichte ausmacht.
Bis zum Schluss werden viele Puzzleteile an ihren Platz gelegt – und was die fehlenden betrifft, muss der Leser sich wohl bis zum Folgeband gedulden. Ob ich diesen dann selber lesen möchte, kann ich noch nicht so sagen. Ich denke, ich lasse das auf mich zukommen und entscheide mich dann spontan beim Erscheinen des Buches. Ich würde auf jeden Fall den Lesezeitpunkt mit Bedacht wählen – denn meiner Meinung nach sind die Bücher von Kate Atkinson keine leichte Lektüre für zwischendurch und sie bedürfen einer gewissen Bereitschaft und Muse des Lesers.

Trotz meiner Einstiegsschwierigkeiten in die Geschichte und der oft zu langatmigen Passagen, fühlte ich mich gut unterhalten und ich vergebe 7 von 10 Punkten.
Flavia Maltritz, 18.10.2013

Zwei Szenen wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Ende der Siebziger in einem verwahrlosten Vorort in Amerika
machen sich zwei Polizisten auf um dem Verdacht einer Leiche in einer stinkenden Wohnung nachzugehen und finden darin ein kleines Mädchen und dann gleich der Wechsel in die Gegenwart, wo zwei Söldner versuchen, in Deutschland ein kleines Mädchen zu entführen....

Atkinson – ein Garant für Spannung!
Tina, 11.03.2012

Ich war richtig neugierig auf dieses Buch da der Klappentext ja schon recht mysteriös und geheimnisvoll klang.
Irgendwie hatte ich hier auf eine spannende und tragische Geschichte gehofft, die mich mitreißt, das war allerdings nicht der Fall.
Die Handlung an sich ist eigentlich sehr gut durchdacht. Sie baut auf Schicksale und Zufälle auf und löst einige Geheimnisse, von dem man anfangs gar nicht dachte, dass sie möglich gewesen wären.
Es gibt in diesem Roman zwei Protagonisten dessen Perspektiven der Leser abwechselnd erlebt.
Tracy ist eine pensionierte Polizistin, die ganz plötzlich in einem Einkaufscenter ein Kind einer Drogenabhängigen abkauft.
Jackson Brodie, ein Privatdetektiv soll ein Geheimnis lösen, das 30 Jahre zurückliegt. Jedoch kann Tracy, die sich seit dem gekauften Kind auf der Flucht befindet, nun alles andere als einen schnüffelnden Privatermittler gebrauchen.
So nimmt ein Drama nach dem anderen in diesem Ort seinen Lauf, denn irgendwie ist alle verstrickt mit der Vergangenheit und der Gegenwart. Viele Missverständnisse und Geheimnisse verbinden fast einen ganzen Ort mit einer schrecklichen Tragödie.
Allein dadurch, dass der halbe Ort mit seinen Mitbewohnern verwickelt ist, spielen hier recht viele unterschiedliche Personen mit, was mir das Lesen und Verstehen der Handlung nicht wirklich erleichterte.
Es gab einfach zu viele Wiederholungen und der Roman zog sich zu sehr in die Länge, um an Spannung aufzubauen.
Doch kommen wir noch mal zurück zu den Protagonisten. Während ich mit Tracy eigentlich sehr schnell warm wurde, kam ich mit Jackson Brodie überhaupt nicht zurecht. Ich fand ihn selbstherrlich und egoistisch, er war mir einfach zu selbstverliebt und seine vielen Frauengeschichten, die für mich immer verworrener wurden, ließen mich das Buch fast abbrechen.
Wäre da nicht das vergessene Kind gewesen, dessen Geschichte mich so reizte.
Es gab auch viele Stellen, die auf mich für eine so ernste Handlung, zu unrealistisch wirkten.
Jackson eignet sich einen Hund an, Tracy ein Kind, beide so gesehen zeitgleich auf nicht legale Art und Weise. Kam mir ehrlich gesagt dann etwas übertrieben vor.
Die Handlung spielt übrigens abwechselnd in zwei Etappen.
Zum einen erleben wir das Jahr 1975, bei dem Tracy noch ganz frisch bei der Polizei ist, zum anderen spielt die Geschichte in der Gegenwart, in der sie pensioniert ist.
So hielt ich weiter durch, kämpfte mich durch all die Verwicklungen, um plötzlich überraschend festzustellen, dass der Roman ab dem letzen Drittel so richtig an Fahrt aufnimmt.
Bei 454 Seiten eine wirkliche Erleichterung. Ein paar Seiten weniger wären vielleicht auch gut gewesen.
Die Covergestaltung allerdings finde ich sehr schön und auch hier finde ich es zu einem Roman eher passend als zu einem Kriminalroman.

Fazit:
„Das vergessene Kind“ ist eine fast tragische Erzählung mit
Michaela, 09.11.2011

man muß sich in dieses Buch doch sehr rein lesen, ich hatte am Anfang schwierigkeiten der Handlung zu folgen. Wenn man
sich dann aber reingelesen hat,ist es ein sehr spannendes Buch,auch wenn man wie ich nicht so viele Krimis lese. Werde ich mir sicher noch einmal ein Buch von Kate Atkinson besorgen. Evelyn
Evelyn, 19.09.2011

Hier hat man ein außergewöhnliches Buch in der Hand: Erst zieht sich einige Seiten gekonnt ein aufgesetzt langweiliger
Text...plötzlich ist man aber mittendrin im Geschehen und hofft dass man nichts überlesen hat.
Dann kann man plötzlich nicht mehr aufhören mit dem Lesen und kann sich gut einfühlen.


Dieses Buch wirft viele Gedanken auf, die man normal nicht hätte. Viele Gedanken um Themen die menschliche Probleme ansprechen, und selbst den Leser in tiefe Verzweiflung stürzen, weil er längst die Rolle der handelnden Person aus dem Buch übernommen hat...

Ein sehr gutes Buch, das man gelesen haben muss!
Juliana, 18.09.2011

Das vergessene Kind ist ein anspruchsvoller, aufrüttelnder Krimi der Sonderklasse. Er spiegelt den heutigen Zeitgeist
wider "Der Mensch als Verdrängungskünstler und seine vereinfachte Vorstellung von Recht und Unrecht".

Aufbau:
Viele parallel laufende Geschichten mit sehr vielen Namen und plötzlichen Zeitsprüngen stiften beim Leser zu Beginn Verwirrung. Meine Empfehlung: zügiges Weiterlesen –ohne Unterbrechung- vereinfacht das Verständnis und belohnt mit hochwertiger Literatur.
Inhalt:
In einer persönlichen Rettungsaktion kauft die ehemalige Polizistin Tracy Waterhouse ein Kind. Ihre Handlung bleibt jedoch nicht unbemerkt. Zur gleichen Zeit befindet sich Privatdetektiv Jackson Brodie auf der Suche nach der Identität seiner Klientin. Auch sein Weg wird hierbei von zahlreichen Personen gekreuzt und seine Nachforschungen –wecken schlafende Hunde-.

Brilliant erzählt und psychologisch bis ins kleinste Detail ausgefeilt werden dem Leser die Charaktere der einzelnen Personen nahegebracht. Die Beweggründe ihres Handelns, ihre Ängste, Zweifel, Hoffnungen, Begierden, Freude und unterdrücktes Leid berühren und stimmen nachdenklich. Der Roman liest sich ausgesprochen spannend, ist aber kein typischer Krimi. Mehr durch Zufall lösen sich die einzelnen Fälle, nicht spektakulär und ohne große kriminalistische Recherchen. Das Buch zählt vielmehr zu den Kriminalromanen die tiefgründig sind und Spuren hinterlassen.

Fazit: 5 Sterne sehr lesenswert
Daniela-Luisa, 14.09.2011

Der Roman „Das vergessene Kind“ ist der 4. Band aus der Jackson-Brodie-Reihe von Kate Atkinson. Da die Romane
jeweils in sich abgeschlossenen Geschichten erzählen, kann der Leser problemlos einsteigen, ohne die vorherigen Bände gelesen zu haben.

„Das vergessene Kind“ erzählt eine Kriminalgeschichte, die sowohl im Jahre 1975 als auch 30 Jahre später spielt. Beide Handlungen sind miteinander verbunden, was sich dem Leser jedoch zu Beginn nicht unbedingt erschließt. Dadurch wirkt der Anfang des Buches etwas unzusammenhängend und behindert ein wenig den Lesefluß.

Je weiter die Geschichte fortschreitet, umso mehr wird deutlich, wie die beiden Geschichten ineinandergreifen. Auch die Charaktere bekommen mehr und mehr Kontur, so dass sich der Leser gut in die einzelnen Protagonisten herein versetzen kann.

Sehr schön finde ich – neben der Tatsache, dass es sich um einen eher „stillen“ Krimi ohne Blutvergießen handelt - , dass am Ende des Buches nicht alle offenen Fragen geklärt sind. Der Leser wird quasi gezwungen, sich nach der letzten Seite noch einmal mit der gesamten Geschichte und dem Geschehen der letzten 30 Jahre auseinanderzusetzen.
Susan, 13.09.2011

Der Klappentext macht neugierig und sobald man angefangen hat das Buch zu lesen auch jede weitere Seite! Schon nach
kurzer Zeit taucht man in das Leben von Tracy ein und lässt sich mitreissen! Ein rundum gelungener Krimi, den man gelesen haben muss!!
Alina, 12.09.2011

Nachdem ich ziemliche Mühe hatte in das Buch reinzukommen, hat es mich dann doch gefesselt. Es gelingt Kate Atkinson
sehr gut, die anfangs wie zufällig verstreut scheinenden Handlungsstränge zu einem stimmigen Ganzen zusammenzuführen, wodurch man den einen oder anderen Aha-Effekt erlebt. Alles in allem ein lesenswertes Buch.
Anne, 12.09.2011

Das Buch lässt schon hinsichtlich des Klappentextes auf Spannung hoffen. Und so war es auch!

Zum Inhalt möchte ich nicht allzu viel sagen, sonst wird zuviel verraten. Nur so viel sei gesagt, dass die Geschichte sowohl im Jahre 1975 und als auch im Heute in England spielt. Sehr interessant sind auch die einzelnen Charaktere der Geschichte, die mittels der Zeitsprünge nach und nach besser kennengelernt werden.

Das Buch an sich war sehr interessant und wurde gegen Ende immer spannender. Auch von der Aufmachung des Buches hat es mir sehr gut gefallen.

Einen kleinen Abzug gebe ich jedoch dafür, dass es durch die Zeitsprünge bzw. die vielen Charakteren teils zu Verwirrung meinerseits kam. Aber ansonsten kann ich das Buch jedem nur empfehlen!
Nicole, 11.09.2011

Das Buch könnte eine Biographie sein.
Es geht um die Guten und die Bösen…
Aber wer ist wann gut und warum ist jemand böse?
Wer entscheidet dies? Die Gesellschaft? Der Richter?
Es ist wirklich ein spannendes Buch, mit überaus traurigen und erschreckenden Details einer Seite unserer Gesellschaft, von der die meisten so nichts wissen.
Wer bei einer Straftat zu schaut und nichts unternimmt, ist das Unterlassene Hilfeleitung. Wenn man dem Opfer hilft, kann es auch passieren dass man vom Täter angezeigt wird, wegen Körperverletzung. Verdrehte Welt.
Die Autorin stellt im Buch verschiedene Personen, in jedem Alter und in verschiedene Lebens Situationen dar. Sie konnte sich sehr gut in diese Menschen hinein versetzen. Irgendwann reiht sich alles zusammen und jeder von ihnen versucht, seine vorherigen Fehler, wieder gut zu machen. Das Ende klärt alles auf und lässt aber auch noch ein paar Fragen offen, zum Nachdenken.
Anita, 11.09.2011

Die Autorin hat hier einen Krimi geschrieben, der sehr vielschichtig ist. Die Beschreibung über das Leben der
Beteiligten ist sehr gut dargestellt und man kann sich sehr gut in deren Leben versetzen - und zwischendurch bilitzt herrlich der schwarze britische Humor durch. Der Spannungsbogen wird über das ganze Buch hindurch gehalten - und ich konnte erst aufhören mit lesen, als ich auf der letzten Seite war - mit dem überraschenden Ende.
, 11.09.2011

Ich gab dem Buch einige Seiten mehr als üblich die Gelegenheit, mich zu überzeugen. Gut, dass ich mir die Zeit dafür
genommen habe. Die Geschichte nimmt erst ein wenig später an Fahrt auf, benötigt jedoch diese Zeit, um alles in Szene zu setzen und die Charakter einem emotional nahe zu bringen. Meiner Meinung nach wunderbar gelungen. Die Beschreibung der Charaktere und die seelischen Tiefgänge werden auf den Punkt beschrieben. Für mich ist es kein Thriller – eher ein Krimi, in einem Schreibstil , in den ich mich ab und an erst „hineinschaukeln“ musste – aber es lohnt sich. Der Plot ist für mich doch gut durchdacht und gut zu Ende geführt - ohne viel Trommelwirbel, dennoch sehr spannend. Die Stimmung des Buches erinnert mich an einen Herbsttag. Regenhimmel, stürmische Winde, nasses Herbstlaub unter den Schuhen, ab und zu mal ein Sonnenschein – das alles jedoch ohne düster oder depressiv zu wirken. Und ich liebe den Herbst.
Julia, 11.09.2011

aber man muß sich sehr reinlesen. guter buchaufbau, viele namen. schlimme story. alles sehr gut.

regina, 08.09.2011

Das Buch lässt schon hinsichtlich des Klappentextes auf Spannung hoffen. Und so war es auch! Zum Inhalt möchte ich
nicht allzu viel sagen, sonst wird zuviel verraten. Nur so viel sei gesagt, dass die Geschichte sowohl im Jahre 1975 und als auch im Heute in England spielt. Sehr interessant sind auch die einzelnen Charaktere der Geschichte, die mittels der Zeitsprünge nach und nach besser kennengelernt werden.
Das Buch an sich war sehr interessant und wurde gegen Ende immer spannender. Auch von der Aufmachung des Buches hat es mir sehr gut gefallen. Einen kleinen Abzug gebe ich jedoch dafür, dass es durch die Zeitsprünge bzw. die vielen Charakteren teils zu Verwirrung meinerseits kam. Aber ansonsten kann ich das Buch jedem nur empfehlen!
Stefanie, 08.09.2011

Der private Ermittler Jackson Brodie wird von der Neuseeländerin Hope McMaster beauftragt, ihre Wurzeln zu ergründen,
sie wurde als Kleinkind in England adoptiert, ihre mittlerweile verstorbenen Eltern haben ihr jedoch nie etwas über die Adoption und die leiblichen Eltern erzählt. So begibt sich Jackson auf Spurensuche, begleitet von Jane, seinem Navigationsgerät, seiner in seinen Gedanken omnipräsenten ehemaligen Lebensgefährtin Julia, mit der er imaginäre Gespräche führt und schließlich einem Hund, den er vor einem Schlägertypen rettet.
Parallel dazu wird die Geschichte von Tracy Waterhouse erzählt; eine alleinstehende, kinderlose Ex-Polzistin, die ein kleines Mädchen vor ihrer sie misshandelnden Mutter retten will, es ihr schlichtweg abkauft und von nun an ihre Flucht ins Ausland plant.
Ein Mord an einer Prostituierten aus dem Jahr 1975, bei dem Tracy als junge Polizistin vor Ort war, kommt ans Tageslicht und langsam fügen sich die Mosaikstücke zusammen und ein Gesamtbild entsteht.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, trotz der dramatischen Thematik wird die Geschichte leicht und charmant, teilweise humorvoll erzählt. Die Charaktere haben Ecken und Kanten, es gibt keine strahlenden Helden, als Leser findet man sich in der Position wieder, mit Tracy, die ein Kind gekauft und mit ihm fliehen will mitzufiebern. Die einzelnen Erzählstränge sind thematisch relativ eng miteinander verbunden, so dass selbst in der ersten Hälfte, in der sie relativ wenig miteinander zu tun haben, ein einheitliches Bild entsteht. Die Erzählweise ist sehr ruhig, die Dramatik entsteht zumeist durch die inneren Konflikte der Protagonisten. Dass am Ende ein paar Fragen nicht geklärt werden, finde ich eigentlich ganz spannend, ich denke, dass sie vielleicht in einem der folgenden Bände aufgegriffen werden.

Einziges Manko war die Übersetzung. Im Großen und Ganzen recht gut, scheint mir an einigen Stellen etwas zu wörtlich übersetzt worden zu sein und im Englischen übliche Redewendungen wurden stumpf wörtlich übersetzt, statt nach einer deutschen Entsprechung zu suchen.

"Das vergessene Kind" war mein erster Roman von Kate Atkinson, aber ich muss sagen, ich bin jetzt richtig "angefixt" und werde moglichst bald die ersten drei Teile der Reihe lesen.
Nadine, 07.09.2011

Leeds 1975. Es ist die Zeit des Yorkshire Rippers als die junge Polizistin Tracy Waterhouse mit ihrem Kollegen zu einem
Mordfall in einer anonymen Wohnhaussiedlung gerufen wird. Über dreißig Jahre später kauft Tracy der drogensüchtigen Kelly ihr Kind spontan auf der Straße ab und ist von nun an auf der Flucht. Dabei kreuzen sich die Wege von Tracy und Privatdetektiv Jackson Brodie und dann ist da noch der Mordfall aus den 70er Jahren...
Dies ist das erste Buch von Kate Atkinson, das ich gelesen habe und es hat mir sehr gut gefallen. Gleich von der ersten Seite an wird der Leser anschaulich in Zeit und Umgebung versetzt und kann so das Leben der Protagonistin Tracy nachvollziehen. Ebenso entspricht J. Brodie der Vorstellung des einsamen Detektives, der auf der Suche auch mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Der Schreibstil ist flüssig, gut nachvollziehbar und wechselt gekonnt das Tempo. Gelungen ist auch der Schluss. Anstelle alle Fäden in einem großen Finale zusammen laufen zu lassen, deckt Kate Atkinson die offenen Fragen schrittweise auf, ohne das ihr Buch dabei langweilig wirkt. Daher gibt es von meiner Seite 4 Sterne für diesen spannenden Krimi.
Sabine, 07.09.2011

Wie dem Titel des Buches zu entnehmen, startet diese Leseprobe mit der Entdeckung eines Kindes in einer abgeschlssenen
Wohnung, deren schlechte Geruchsentwicklung die Nachbarn dazu brachte die Polizei zu rufen.
In München wird in einem Villenvierten die Entführung eines Kindes vorbereitet, das aus Ägypten stammt.
Trotz der sehr kurzen Leseprobe, wird das Interesse des Lesers durch dies beiden Szenen geweckt,der wohl eine spannende Geschichte erwartet darf.Als Fan von Kate Atkins freue ich mich besonders auf ihr neues Buch.
Andreas, 31.08.2011

Das Buch gehört zur Jackson-Brodie-Reihe. Der Privatdetektiv wird von einer adoptierten Frau beauftragt etwas über
ihre Herkunft herauszufinden. Dabei stößt Jackson Brodie auf Tracy Waterhouse, eine ehemalige Polizistin. Sie hat beobachtet, wie eine Mutter ihr Kind schlecht behandelte und kaufte ihr das Kind ab. Doch wohin jetzt mit dem Kind ? Das Buch ist in einer wunderbaren Sprache geschrieben. Jackson Brodie grübelt über sein Leben und seine Vergangenheit. Mehrere Personen im Buch haben eine eigene Geschichte und doch führt plötzlich alles zusammen . Ein neuer, wunderbarer Jackson-Brodie-Krimi von Kate Atkinson.
Anke, 30.08.2011

Zwei Städte in zwei Ländern, unterschiedliche Akteure - man ist gleich gespannt, wie es wohl weiter geht. Teils wird
für den deutschen Leser viel Wissen über Grossbritannien vorausgesetzt. Insgesamt sehr flüssig und spannend geschrieben
Peter, 27.08.2011

Der Klappentext verspricht viel. Die Leseprobe dagegen ist viel zu kurz.
Die Geschichte klingt sehr interessant und spannend. Die Leseprobe ist flüssig geschrieben.

Ein Buch, das auf meiner Liste "to read" steht.
Brunhilde, 27.08.2011
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