Verlagsgruppe Droemer Knaur



Das Buch in dem die Welt verschwand

9783426414736
Erhältlich bei Ihrem Buchhändler und in diesen Formaten:
E-Book, Knaur eBook
03.02.2012, 496 S.

ISBN: 978-3-426-41473-6
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Roman

Man schreibt das Jahr 1780. Revolutionäre Ideen durchziehen das Land. Mystische Zirkel und Geheimbünde bekämpfen sich allerorten.In der fränkischen Grafschaft Alldorf ist es zu merkwürdigen Todesfällen gekommen, und der junge Arzt und Epidemieforscher Nicolai Röschlaub soll bei der Aufklärung helfen. Wenn es ein Gift war, so hinterlässt es keine Spuren. Eine Verschwörung ist denkbar, doch wen hat sie zum Ziel? Begleitet von einer rätselhaften jungen Frau, macht sich Nicolai auf den Weg an die äußersten Grenzen des Reiches - und gleichzeitig ins Innerste seiner Seele. Die Zeit drängt, denn das Geheimnis ist aus dem Stoff, der eine Welt zerstören kann.

Leselounge

Der Autor

Wolfram Fleischhauer

Portrait von Wolfram Fleischhauer

Wolfram Fleischhauer wurde 1961 in Karlsruhe geboren. Bei Droemer erschienen seine vier Romane über die Künste ("Die Purpurlinie", "Die Frau mit den...

zum Autor Bücher von Wolfram Fleischhauer

Lesetipps

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Auch wenn Titel und Klappentext vielversprechend waren, konnte ich mit dem Buch nicht wirklich etwas anfangen und obwohl
ich Zeit hatte, lange Passagen am Stück zu lesen, hat sich mir der Sinn nicht erschlossen.
Nein, ich habe keinen Krimi erwartet, aber alle medizinischen und philosophischen Erkenntnisse der Zeit der Aufklärung und ihre politischen Geschehnisse empfinde ich als überwiegend nur angedeutet, teilweise auch verwirrend und unlogisch.
Auch wenn es ein Roman, also Fiktion ist, mag ich es, wenn gut recherchiert ist. Reist man nördlich von Nürnberg nach Eschenau, kommt man niemals nach Schwabach, das im Süden liegt; der Justizrat von Wetzlar hätte keine Berechtigung gehabt, in Nürnberg und Umgebung zu ermitteln...
Saguna, 31.10.2014

Grausame Morde, auf den ersten Blick ohne jeden Zusammenhang - bis der junge Arzt Nicolai Röschlaub, die Hauptperson
des Romans, entdeckt, dass sie alle an einem seltenen Geschwür litten -, rätselhafte Überfälle auf Kutschen, Illuminaten und eine geheimnisvolle Frau führen den Leser in die Irre. Kaum scheint der eine Handlungsstrang entwirrt, da ist schon wieder alle anders als gedacht.
Dabei wird sowohl das Alltagsleben im Kleinstaatendeutschland am Ende des 18. Jahrhunderts in allen Fazetten glaubwürdig dargestellt, als auch die Gedankenwelt, in der die Aufklärung und nicht zuletzt deren überragender Vertreter Immanuel Kant die bisherigen Anschauungen und Weltordnungen bis in die Grundfesten erschüttern.
kurzum: eine gelungene Kombination zwischen Philopsophie und Thriller!
Veronika Janssen, 01.04.2013
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