Verlagsgruppe Droemer Knaur



Der Geiger

9783426415740
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E-Book, Droemer eBook
20.08.2012, 304 S.

ISBN: 978-3-426-41574-0
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Kriminalroman

In einer Nacht im Mai 1948 verliert der begnadete Geiger Ilja Grenko seine beiden wertvollsten Schätze: seine Familie und seine Stradivari. Erst dem eigensinnigen Sascha Grenko, Iljas Enkel, wird es viele Jahrzehnte später gelingen, Licht in das grausame Geschehen von damals zu bringen. Doch der Preis dafür ist hoch – viel zu hoch ...

Die Autorin

Mechtild Borrmann

Portrait von Mechtild Borrmann

Mechtild Borrmann, Jahrgang 1960, verbrachte ihre Kindheit und Jugend am Niederrhein. Bevor sie sich dem Schreiben von Kriminalromanen widmete, war...

zur Autorin Bücher von Mechtild Borrmann

Pressestimmen

In "Der Geiger" verbindet Borrmann Familiendrama, Krimi und historisches Lehrstück zu einem stimmigen Ganzen.

Weser Kurier, 26.08.2012

Mechtild Borrmann ist zu Recht in die erste Reihe der Krimi-Autorinnen aufgestiegen. Weil das sehr solide und klar konstruierte Bücher sind, die auch immer Zeitgeschichte erzählen und das ohne jede Aufdringlichkeit tun.

NDR Kultur Leseherbst 2012, Rainer Moritz, 25.09.2012

Mechtild Borrmann gelingt eine beklemmende Familiensaga, die erschüttert und anrührt zugleich. In drei Erzählsträngen beschreibt die Autorin die Schicksale ihrer Protagonisten. Kurze, prägnante Sätze treiben die Handlung vorwärts und führen dem Leser bestürzend authentisch Lagerleben und Verbannung vor Auge, den Überlebenskampf und die Hoffnung auf bessere Zeiten. "Der Geiger" schildert glaubwürdig ein erschütterndes Stück Zeitgeschichte.

Ruhr Nachrichten, 20.08.2012

Ein besonders spannendes Buch.

Deutschlandradio, Kultur, 31.08.2012

Mechtild Borrmann kombiniert kenntnisreich und einfühlsam Schilderungen aus den Zeiten des Gulags bis ins globalisierte Russland des 21. Jahrhunderts.

Basler Zeitung, 02.09.2012

Mechtild Borrmann ist ein sehr ungewöhnlicher Krimi gelungen. Knapp und meisterhaft erzählt.

Lesart, Heft 3, Herbst 2012

Mit "Der Geiger" festigt Mechtild Borrmann ihren Status als eine der derzeit herausragenden Autorinnen.

www.krimi-couch.de, Jochen König, 20.09.2012

Auf emotional berührende Weise wird das Schicksal einer russischen Familie zwischen offizieller Wahrheit und stalinistischer Willkür dargestellt. Der weite Bogen bis in die Gegenwart verleiht dem Geschehen eine grausame Spannung.

Schweriner Volkszeitung, 15.09.2012

"Der Geiger" ist eine packende Geschichte aus eisiger Vergangenheit, die uns noch immer frösteln läßt.

Die Literarische Welt, Cora Stephan, 08.09.2012

"Der Geiger" ist eine packende, mitreißende Familiengeschichte, die mitten ins Herz trifft und - Vorsicht! - für Aussetzer sorgt. Ohne Pathos. Echt gut!

MDR Sachsen-Anhalt HF, 04.09.2012

"Der Geiger" ist ein Krimi, der Familien- und Zeitgeschichte virtuos verbindet, spannend unterhält und den ein sensibler Blick für die Lebenswirklichkeit der russischen Spätaussiedler und ihrer entwurzelten Kinder in Deutschland auszeichnet.

Sächsische Zeitung, 20.10.2012

Eine blitzgescheit komponierte Geschichte, packend erzählt und höchst spannend. Große Kunst, toll zu lesen. Ein weiteres Meisterstück von Mechtild Borrmann.

WDR 4 HF "Bücher", 16.10.2012

Ein historisches Lehrstück, verpackt in einem Familiendrama.

hr Kultur HF, 18.10.2012

Wortmächtiger und klug aufgebauter Thriller. Borrmann verbindet packend Familiengeschichte, Krimihandlung und historisches Lehrstück zu einem stimmigen und unterhaltsamen Ganzen.

ZEIT LITERATUR, Krimi-Spezial, 31.10.2012

Das mit dem sich gut unterhalten, hat zwar hervorragend geklappt. Aber dieser Roman ist kein Kriminalroman. Es ist die unglaublich spannende Bestandaufnahme über die Zustände in der Sowjetunion nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Es ist fast ein historischer Roman, interessant und sehr gut erzählt.

WDR frauTV, Christine Westermann, 17.01.2013

"Eine packende, emotional berührende Familiengeschichte über drei Generationen. Spannend, tragisch von der ersten Zeile an."

Lust-auf-buecher.de, Dezember 2013

"Spannender als ein Krimi."

Blitz, 26.01.2014

"So mitreißend geschrieben, dass ich ihn nicht aus der Hand legen konnte. Wer sich für die russische Geschichte nach dem zweiten Weltkrieg interessiert und spannende Krimis mag, für den ist dieses Buch genau das richtige."

Blog armariumnostrum, 10.02.2014

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Wieder mal eines dieser Bücher, bei denen einem beim Lesen häufig der Gedanke kommt: „Gott sei Dank

lebe ich im Jetzt und im freien Deutschland.“ Willkürlich, wie es scheint, wird der Violinist Ilja Grenko eines Abends nach einem Konzert verhaftet. Man wirft ihm vor, angeblich mit dem westlichen Feind Kontakte zu pflegen, ja sogar mit Fluchtgedanken zu spielen. Erst glaubt Ilja noch an einen Irrtum. Doch der erhoffte Prozess bleibt im versagt, seine geliebte Geige verschwindet und seine zurückgebliebene Familie wird in die Verbannung geschickt. Viele Jahre später begibt sich sein Enkel Sascha auf Spurensuche und gerät dabei selbst ins Kreuzfeuer. Was er aufdecken wird, erschüttert den Leser zutiefst. Mit ihrem wunderbaren, wenn auch verschreckenden, Roman gibt uns Mechthild Borrmann mal wieder das Thema Vergangenheitsbewältigung mit auf den Weg. Dieser Weg führt uns ins Arbeitslager im bitterkalten Sibirien, lässt uns die Familie in die Verbannung begleiten, lässt uns mit Ilja, aber auch seiner Frau Galina, einen grausamen Überlebenskampf führen und macht uns auf eindringliche Weise mit den Zuständen in Russland nach dem zweiten Weltkrieg vertraut ohne jedwede Effekthascherei. Dieser Roman steht ihrem preisgekrönten Buch Wer das Schweigen bricht in nichts nach. Ich freue mich auf weitere Lektüre dieser tollen Schriftstellerin.    

engi, 19.04.2016

Die Leseprobe , zu diesem Buch hat mich überzeugt .
Auch die Pressestimmen , entspricht das Buch doch genau meinem Genre.
Es kommt ganz oben auf meinen Wunschzettel !
Arietta, 18.08.2014

Fazit: Ein beeindruckender, ergreifender und hochspannend erzählter Roman über das Schicksal einer Familie auf der
Suche nach ihrem lang verschollenen Familienbesitz.
Isabel Roosen, 24.07.2014

"Der Geiger" von Mechthild Borrmann ist aus meiner Sicht weniger ein Krimi als viel mehr eine traurige und erschreckende
Familiengeschichte. Der Geiger Ilja Grenko wird 1948 nach einem erfolgreichen Konzert in Moskau verhaftet und verliert in diesem Moment nicht nur seine geliebte Stradivari, sondern auch seine Familie. Er wird wegen versuchter Landesflucht (Er hatte einen Antrag auf Konzertreise nach Wien gestellt.) verurteilt und in das Arbeitslager Wokuta gebracht.

Seine Familie wird in die Verbannung geschickt und muss nun in Karaganda ums Überleben kämpfen. Galina, seine Frau, glaubt (wenn auch nur sehr zögerlich) aufgrund von Berichten und Erzählungen, dass er sich abgesetzt und seine Familie im Stich gelassen hat.

Viele harte Jahre (Jahrzehnte) vergehen und nun begibt sich Sascha Grenko auf die Suche nach der Stradivari. Er hat eine verzweifelte Nachricht von seiner Schwester Vika die er seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hat, erhalten. Doch noch bevor er sie sprechen kann, wird sie vor seinen Augen ermordet und nun ist er auch in Gefahr.

Der Leser springt immer wieder von der Vergangenheit (mal aus der Sicht von Ilja, mal aus der Sicht von Galina) in die Jetzt-Zeit (Sascha). Mechthild Borrmann baut langsam eine Spannung auf, die den Leser dann nicht mehr loslässt. Die Verstrickungen zwischen dem Mentor von Ilja, der Staatssicherheit und einzelnen Personen sind gut aufgebaut worden und es ist interessant, des Rätsels Lösung immer näher zu kommen.

Traurig und erschreckend ist der geschichtliche Hintergrund der Geschichte, die Grausamkeiten und die Intrigen, um einen Menschen vom Erdboden verschwinden zu lassen und ganze Familien (und teilweise auch nachfolgende Generationen) zu zerstören.
Ritja, 14.02.2014



In einer Nacht im Mai 1948 verliert der begnadete Geiger Ilja Grenko seine beiden wertvoll­s­ten Schätze: seine Familie und seine Stradivari. Erst dem eigensinnigen Sascha Grenko, Iljas Enkel, wird es viele Jahrzehnte später gelingen, Licht in das grausame Geschehen von damals zu bringen. Doch der Preis dafür ist hoch – viel zu hoch …

Mal ehrlich, dieses Buch ist so unscheinbar und dann klappe ich es auf, fange an zu lesen und weiß plötzlich: Dies ist Juwel, eines, das wahrscheinlich viel zu wenig Leser haben wird und dagegen muss ich etwas tun.

Die Protagonisten:

Ilja Grenko trifft mich mitten ins Herz. In jeder Faser seines Körpers und in jedem Satz spürt man die Liebe zur Musik und die Liebe zu seiner Geige. Es ist sein Besitz, etwas sehr wertvolles in einem Land, dass ihn bespitzelt, Angst vor allem hat und seine Menschen quält.

Seine Familie, der zweite wunde Punkt, ist durchdacht und voller Charaktere, die man durch ihre Eigenarten ins Herz schließt. Seine Kinder, später ist sein Sohn die Hauptperson, sind Menschen, denen das Leben auch nicht immer freundlich gesinnt war. Aber nie vergessen sie die Familie, die alles zusammenhält. Auch wenn bald niemand mehr davon da ist….

Die Kulisse:

Mai 1948 – sofort schrillen die Glocken. Nach dem Krieg, es ist ein schwere Zeit. Stalins Willkür regiert, foltert Menschen, verbannt Familien und kostet vielen das Leben. Egal, ob Kasachstan, Moskau oder später Köln, Mechthild Borrmann hat sie die richtigen Schauplätze ausgesucht. Gegensätze ziehen sich an und so ist es das weltoffene Köln, dass verlassen wird um ins immer noch sagenumwobene Geheimdienstland Russland zurückzugehen.

Die Handlung:

Erzählt wird in zwei handlungssträngen. Einmal in der Vergangenheit: 1948, die Geschichte von Ilja Greko und seiner Geige. Das Verschwinden und die Folter, das Arbeitslager und die immer währende Angst. Die Verbannung der Familie, ein versteckter Neuanfang und wieder ganz viel Angst – das ist die Vergangenheit.

Die Gegenwart: Köln, Jahre später. Ein Sohn auf der Suche nach der Wahrheit und einer Geige, die jetzt viel Wert ist. Verschlungene Pfade, Angst und ein hoher Preis, der fast stündlich gefordert wird.

Ilja und sein Leid, diese beiden Dinge haben mich tief berührt. Jeder weiß ein bisschen über die Machenschaften Stalin bescheid. Oft sagt man: “Ja, das war schlimm.” Erst hier, mit diesem Buch wird mir bewusst wie schrecklich es wirklich gewesen sein muss. Das Leider wird personalisiert, bekommt ein Gesicht und verletzt mich.

Vielleicht merkt ihr, dass mir der Erzählstrang in Russland besser gefallen hat. Ich vermute, dass die Gegenwart einfach mit dem Schrecken nicht mithalten kann. Trotzdem ist auch der andere Erzählstrang gut durchdacht und lesenswert.

Die Gestaltung:
Franziska, 13.05.2013

Sascha Grenko, vor Jahren mit seinen inzwischen verstorbenen Eltern aus Kasachstan in die BRD übergesiedelt, erhält
einen Brief seiner Schwester. Dieser führt ihn auf die Spur einer kostbaren Stradivari, die einst seinem Großvater und berühmten Geiger Ilja Grenko gehörte. Durch eine Intrige wurde Ilja 1948 zu 20 Jahren Arbeitslager verurteilt, seine Frau und die beiden kleinen Söhne in die Verbannung geschickt. Von alldem ahnt Sascha nichts...
Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt. Mechthild Borrmann schafft es mit ihrer klaren, präzisen und schnörkellosen Sprache die Gedanken und Gefühle ihrer drei Protagonisten auf den Leser zu übertragen. Man spürt förmlich die Angst, Verwirrung und die Zweifel am geliebten Ehepartner, die Ilja und Galina durch die Lügen der stalinistischen Offiziere wie Gift eingeträufelt werden. Welch ein perfides Spiel wurde damals mit unschuldigen Bürgern getrieben!
Die beiden historischen Erzählstränge um Ilja und Galina haben mich am meisten beeindruckt.
Der dritte Teil um Sascha, den Enkel der Beiden, der auf der Suche nach dem verschollenen kostbaren Instrument seines Großvaters ist, ist auch packend geschrieben, kommt in seiner Eindringlichkeit aber nicht ganz an die tragische Geschichte seiner Großeltern heran. Auch ist das Ende etwas kompliziert. Man muss schon sehr genau lesen um alle Geschehnisse richtig einzuordnen. Trotzdem hat mir die Verknüpfung von historischen Elementen mit einer aktuellen Krimihandlung sehr gut gefallen. Ein absolut lesenswertes Buch!
Nosch, 27.03.2013

Mechthild Borrmann benötigt 298 Seiten für ein Buch, bei dem viele andere wahrscheinlich das Doppelte gebraucht
hätten. Natürlich ist dies keine neue Geschichte, die hier erzählt wird. Geschichten und Dokumentationen über die Willkür der Stalin-Ära und ihre katastrophalen Folgen für die Betroffenen gibt es viele. Doch der Schreibstil der Autorin hat mich von der ersten Seite an gefangen genommen. Die Dichte der Erzählung, die Intensität und die Gradlinigkeit, mit der sie sich auf das Wesentliche beschränkt und trotzdem dafür sorgt, dass die Personen Glaubwürdigkeit und Tiefe erhalten, haben dafür gesorgt, dass ich dieses Buch nicht so schnell vergessen werde.

Durch die verschiedenen Zeitebenen und Schauplätze wächst die Geschichte langsam ineinander und beleuchtet das Schicksal der Familie Grenko über drei Generationen hinweg. Für mich war dies eher eine Familiengeschichte als ein Krimi, spannend und tragisch von Anfang bis Ende. Auch wenn die Figuren fiktiv sind, sie haben mich berührt.

Ohne die Leserunde in der Büchereule wäre ich auf die Autorin nicht aufmerksam geworden und hätte ein wirklich tolles Buch verpasst.
Ulrike, 17.10.2012

Diesen Roman habe ich zur richtigen Zeit mit der richtiger Stimmung gelesen. Es fing schon bei dem Konzert an, ich habe
mir eingebildet die Geige zu hören.

Für mich war das eine realistische traurige Familiengeschichte. Der Geiger Ilja Grenko wird 1948 nach einem Konzert verhaftet und verschwindet für die Welt und die Familie.

Gerade weil man von den Gefangenen des Stalinregimes schon viel gehört und gelesen hat, nehmen mich diese Erniedriegungen und Grausamkeiten ganz schön mit.
Seine Frau Galina erlebt mit ihren zwei Söhnen auch ein Drama. Die Ungewissheit und die eigene Verbannung, bringt sie oft ans Ende ihrer Kräfte.

Der Roman springt zwischen den Erlebnissen und Gedanken Iljas, der seiner Frau Galina und seines Enkels Sascha hin und her.

Sascha fliegt nach Moskau und gibt nicht auf, bis er alle Hintergründe auflöst.

Mechtild Borrmanns Schreibstil ist fesselnd und einfühlsam.
Inge,, 19.09.2012

Von Mechtild Borrmann hatte ich bisher noch nichts gelesen und die Thematik des Romans weckte nicht unbedingt mein
Interesse. Aber schon während der kurzen Leseprobe hat mich der Erzählstil gefesselt und neugierig gemacht – und ich wurde nicht enttäuscht.

In einer atemberaubenden Mischung aus Familiendrama und Politthriller erzählt die Autorin eine Geschichte um Willkür und Demütigung, Schuldgefühle und Mitmenschlichkeit, die mich vom ersten bis zum letzten Satz in den Bann geschlagen hat. Nie hätte ich vermutet, dass mich ein Roman über eine Geige und Deportationen in stalinistische Arbeitslager dermaßen fesseln könnte, aber schon der Aufbau in drei Erzählstränge auf zwei Zeitebenen sorgte durchweg für Spannung und ließ keinerlei Längen aufkommen. Iljas und Galinas Schicksal geht unter die Haut und steht stellvertretend für unzählige Menschen, die unter dem Stalin-Regime zu leiden hatten – und nicht nur damals und dort…!

Die Auswirkungen dieses Dramas um die Familie Grenko und ihre Stradivari reichen bis in die heutige Zeit und sechzig Jahre später gelingt es Sascha Grenko, dem Enkel von Ilja und Galina, die Geschehnisse von damals zu entschlüsseln, die auch sein eigenes Leben entscheidend geprägt haben. Dieser Handlungsstrang in der Gegenwart fällt gegenüber den tragischen Ereignissen der Vergangenheit etwas ab, aber mit hat auch dieser Teil sehr gut gefallen. Sascha ist für mich ein spannender und interessanter Protagonist, dessen Vielschichtigkeit und Tiefe in diesem „actionlastigeren „Teil vielleicht nicht so richtig zur Geltung kommt.

Letztlich am faszinierendsten empfand ich den Sprach- und Erzählstil der Autorin. Verblüffend und genial, wie sie mit so wenigen, präzisen Worten eine derart komplexe Geschichte erzählen kann, eine so dichte Atmosphäre und einen immensen Lesesog entstehen lässt.

Ein wirklich besonderes Buch, das man gelesen haben sollte und welches sicher keinen Leser unberührt lassen wird.
Ulrike, 18.09.2012
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