Verlagsgruppe Droemer Knaur



Jenseits von Feuerland

9783426416822
Erhältlich bei Ihrem Buchhändler und in diesen Formaten:
E-Book, Knaur eBook
02.04.2012, 768 S.

ISBN: 978-3-426-41682-2
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Roman

Punta Arenas, die südlichste Stadt der Welt. Hier kämpfen zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können, um ihre Zukunft und ihre Freiheit –und um die Liebe: Emilia ist die Tochter von deutschen Auswanderern und flieht von zu Hause, nachdem sie ein dunkles, beschämendes Familiengeheimnis enthüllt hat. Die zurückhaltende Rita dagegen hat nur einen Wunsch: Sie will von den Chilenen als Weiße anerkannt werden, denn sie ist die Tochter einer Weißen und eines Mapuche und wird als Mischling brutal verfolgt.
Im sturmgepeitschten Patagonien entscheidet sich das Schicksal der beiden Frauen …

Leselounge

Die Autorin

Carla Federico

Portrait von  Carla Federico

Carla Federico ist eine österreichische Autorin, die unter anderem Geschichte studiert hat und heute als freie Autorin in Frankfurt am Main lebt. Ihre...

zur Autorin Bücher von Carla Federico

Weitere Teile der Reihe "Die Chile-Trilogie"

Lesetipps

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ch habe die gut siebenhundert Seiten verschlungen. Die Kraft, die Emilia an den Tag legt ist beeindruckend und
inspirierend. Wir nehmen das Leben, welches wir heute führen dürfen als viel zu selbstverständlich hin und uns ist oft nicht bewusst, was wir haben. Für uns ist es normal Arbeit, Essen, ein Dach über dem Kopf zu haben. Emilia schuftet Tag für Tag hart, damit sie und Rita ein Bett, was zu Essen und ein wenig Lohn bekommen. Sie lässt sich von all den schweren Rückschlägen nicht unterkriegen. Sie kämpft weiter. Was bleibt ihr auch anderes übrig. Sie hat nicht so wie wir heute, die Qual der Wahl. Sie MUSS arbeiten, keiner schickt ihr Geld wenn sie arbeitslos ist. Ein Sozialstaat wie wir ihn haben ist purer Luxus. Ebenso, dass wir einen funktionieren Rechtsstaat haben mit Polizei die uns beschützen können. All das hätte insbesondere Rita damals gut gebrauchen können.
Das Schicksal von Emilia und Rita motiviert mich noch heute aktiver zu sein, das Leben zu genießen und es Wert zu schätzen. In Deutschland leben zu können ist keine Selbstverständlichkeit. Genauso gut hätten wir in Afrika, Syrien oder Nordkorea geboren worden sein können.
Sich das öfter mal bewusst zu machen, kann helfen das Leben etwas heller und freundlicher zu betrachten <3
Carina, 08.09.2013

Einmal angefangen, kommt man von dem Leben dieser zwei Frauen nicht mehr los. Erst nach der letzten Seite kann man das
Buch aus der Hand legen und sich wieder dem eigenen Leben widmen.
Marlene, 19.07.2011
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