Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Das Schwert des Normannen

9783426420959
Erhältlich bei Ihrem Buchhändler und in diesen Formaten:
E-Book, Knaur eBook
26.09.2013, 400 S.

ISBN: 978-3-426-42095-9
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Roman

Die Normandie im 11. Jahrhundert: Der berüchtigte Robert Guiscard von Hauteville, genannt das Schlitzohr, ist auf der Flucht nach Süditalien, wo seine Brüder sich als Kriegsherren einen Namen gemacht haben. Unter Roberts Gefährten befindet sich der 17-jährige Gilbert, dessen Herkunft im Dunkeln liegt und der bei den Hautevilles als Schweinehirt aufgewachsen ist. Durch seine Treue und Waghalsigkeit gewinnt er Roberts Vertrauen, der ihn zu seinem engsten Begleiter macht. Sie beginnen als Raubritter, für die nichts als Gold zählt, und sind doch dabei, ein Reich zu schaffen, das in Europa seinesgleichen suchen wird.

Der Autor

Ulf Schiewe

Portrait von Ulf Schiewe

Ulf Schiewe wurde 1947 geboren. Er begann seine Berufskarriere als Software-Entwickler und war später in mehreren europäischen Ländern als...

zum Autor Bücher von Ulf Schiewe

Weitere Teile der Reihe "Die Normannensaga"

Pressestimmen

"So konnte mich der Roman doch sehr fesseln, denn hier wird Geschichte lebendig, nicht beschönigt oder verharmlost, sondern so dargestellt, wie sie wahrscheinlich wirklich war."

Blog Klusiliest, 08.11.2013

"Die Spannung zieht sich durch das ganze Buch. (...) Durchweg interessant und faszinierend zu lesen."

Blog Kleeblatts-buecherblog, 14.11.2013

"Der Roman macht diese wechselhafte und blutige Geschichte geradezu hautnah erlebbar mit anschaulich geschilderten Orten und Landschaften und packend geschilderten Abenteuern, seien es Beutezüge und regelrechet Schlachten, seien es Familienzwiste, ausschweifende Feiern und Versuche, sich im Land niederzulassen. Das Buch lebt jedoch vor allem von den authentischen Charakteren, die nicht einfach grob und blutleer als >Gute< oder >Böse< gezeichnet werden wie in so manchem historischen Roman, sondern facettenreich, einer Entwicklung unterworfen nud sehr lebendig."

Media-Mania.de, 02.12.2013

"Ulf Schiewe ist es hier gelungen, historisch verbürgte Personen und Ereignisse wieder lebendig werden zu lassen. Ich garantiere spannende und lehrreiche Lektüre bis zur letzten Seite."

Märkische LebensArt, Winter 2013

"Ein opulenter, spannender und äußerst interessanter Roman über die Besiedelung Süditaliens durch die Normannen."

Blog Bellexrsleseinsel, 21.10.2013

"Wer gerne ins Mittelalter abtaucht, wird mit Ulf Schiewes Roman kurzweiliges Lesevergnügen finden."

Schreib-Lust.de, 17.11.2013

"Man fliegt durch die Story, möchte immer weiterlesen und erfahren, was als nächstes geschieht. Und ist am Ende sogar traurig, dass es nicht weitergeht. Oder irgendwann vielleicht doch? Zumindest ist für 2014 eine Fortsetzung angekündigt ..."

Karfunkel, Dzember 2013

"Schiewe ist ein Fuchs. Er schafft es nämlich, den Leser gleich auf den ersten Seiten zu fesseln. Und das nicht nur mit Geschichten, sondern auch mit Geschichte. Seien Bücher sind ausgesprochen akkurat recherchiert."

Stadtgespräch, 1/2014

"Durchweg spannend kurzweilig und bildhaft flüssig und natürlich authentisch und an Stellen, wo es die Geschichte so schrieb, auch hart und gewalttätig - aber real und offen."

Heidi´s Schreibbüro, 14.01.2014

"Dieser Roman hat alle Zutaten, um sowohl Frauen als auch Männer anzusprechen"

Radio ZuSa, 02.09.2014

"Unterhaltend und spannend beschrieben, begleiten wir die Haudegen durch die Intrigen der Mächtigen. Gute Kurzweil mit historischem Hintergrund."

Sabine Ibing (Blog), 16.02.2017

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

DIese neue Serie um den Normannen Gilbert hat zweifellos Suchtpotential.

claude20, 21.05.2015

Im 11. Jahrhundert wird das Dorf des 17-jährigen Gilbert von Normannen überfallen, die ihn als Geisel mitnehmen.
Gilbert wird in der Familie seines Entführers Robert Guiscard de Hauteville wie ein Familienmitglied aufgenommen. Gilberts eigene Herkunft birgt einige Geheimnisse, kennt er doch seinen eigenen Vater nicht. So wird Robert zu seinem Vorbild und Gilbert folgt diesem und seinen Männern auf einer langen und beschwerlichen Reise nach Süditalien, wo die Normannen von italienischen Fürsten dafür bezahlt werden, um deren Streitigkeiten zu erledigen. Roberts Ehrgeiz, sich in Italien Macht, Geld und Land anzueignen, stößt bei seinem Halbbruder Drogo, der dies bereits erfolgreich in die Tat umgesetzt hat, auf Unverständnis und Widerstand. Auch das katholisch geprägte Italien hält nicht viel von den rauen Methoden der Normannen und probt den Aufstand.
Ulf Schiewe bringt dem Leser mit seinem Roman „Das Schwert des Normannen“ die Besetzung Italiens durch die Normannen im 11. Jahrhundert näher. Die akribische Recherche des Autors wurde sehr gut in die Romanhandlung eingefügt und haucht den Normannen durch einen hervorragenden Schreibstil wieder Leben ein. Die Raubzüge und die strapaziösen Reisen zur damaligen Zeit werden ebenso bildhaft und anschaulich beschrieben wie die Schlachten. Als Leser hat man das Gefühl, hautnah dabei zu sein und die rauen Normannen auf Schritt und Tritt zu folgen. Mit Gilbert hat Ulf Schiewe dem Leser den Erzähler geliefert, dessen Entwicklung und Prägung vom jungen Mann zum Erwachsenen im Roman sehr gut zu verfolgen ist. Zu Beginn noch eher ruhig und unüberlegt, entwickelt er sich zu einem cleveren jungen Mann, der die Liebe ebenso kennenlernt wie das Töten. Protagonist Robert Guiscard de Hauteville ist als normannischer Herrscher eine belegte Persönlichkeit, die der Autor als sehr cleveren und guten Strategen mit den Raubzügen betraut hat.
Ulf Schiewe hat dem Leserpublikum wieder einen sehr spannenden historischen Roman vorgelegt, der die vergangenen Zeiten wieder lebendig werden lässt und den Leser mitreißt. So macht Geschichte wirklich Spaß. Absolute Leseempfehlung!!!
S. Kaldich, 07.03.2014

Der 5-jährige Brynjarr muß zusehen wie seine Mutter von Robert de Hauteville, genannt das Schlitzohr, und seiner
Truppe überfallen und getötet wird. Robert nimmt ihn mit heim zu seiner Familie. Fressenda, seine Mutter, kümmert sich fürgsorglich um ihn, genannt wird er von nun an Gilbert. Nach einigen Jahren zieht es Robert und seine Truppe nach Italien und er nimmt Gilbert, samt seiner Freundin Gerlaine, mit. Dies sind die Lehrjahre für Gilbert und im Laufe der Zeit wird er immer mehr gefordert und wird zum engsten Vertrauten von Robert. In Italien sind die Normannen, um zu kämpfen und sie werden zu wahren Raubrittern und es fließt sehr viel Blut. Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz und so wird die Geschichte angereichert durch Gaitelgrima und Adelrade.

Ich habe schon einige Bücher von Ulf Schiewe gelesen, deshalb war mir der Schreibstil vertraut. Er lässt die Figuren lebendig werden, manche findet er Leser sympathisch andere weniger. Die Geschichte fand ich sehr gut recherchiert und im Nachwort sind noch einige Erläuterungen nachzulesen. Das Cover fand ich sehr treffend und die Landkarte nützlich. Bei Band 2 bin ich auf alle Fälle wieder dabei!
Rita Roesser, 19.02.2014

Dies ist der vierte Historische Roman den der Autor Ulf Schiewe geschrieben hat.
Für mich war es allerdings erst der zweite Roman den ich von diesem Autoren gelesen habe.
Zu Beginn habe ich mich etwas schwer getan mich in die Geschichte hinein zu finden, aber nach einiger Zeit hat dies dann gut geklappt.
Wie ich es schon von dem anderen Buh her kannte, war auch dieses Buch wieder sehr gut geschrieben und es hat auch die Geschichte Europas erzählt.
Doch dies ist auch erst der erste Band über die Familie Hauteville und wie sie in Süditalien zu ihrem Rang und Namen kamen. Da es aber diese Familie wirklich gab, ist der Großteil von dem was man hier in diesem Buch liest auch nachvollziehbar und auch wenn der Autor sich einige Schriftstellerische Freiheiten erlaubt hat.
Was mir aber gut gefallen hat, war das mit Gilbert eine fiktive Person die Geschichte erzählt hat und man so wie ein Außenstehender auf die Geschichte der Familie Hauteville schauen kann. Auch hat mir gut gefallen, dass Gilbert eine „eigene“ Geschichte hat und nicht nur als relativ blasse Figur auftaucht.
Alle in diesem Roman auftauchenden Figuren sind so detailliert beschrieben, dass man sich diese beim Lesen des Romans sehr gut vorstellen konnte.
Ebenso waren auch alle Handlungsorte sehr genau beschrieben, und durch die Karte die am Anfang des Buches ist und Süditalien im 11. Jahrhundert zeigt, konnte man auch die Lage der Orte nachvollziehen und so hatte man alles besser vor Augen.
Mir Persönlich hat die Figur der Gerlaine sehr gut gefallen auch wenn sie keine allzu große Rolle in der Geschichte gespielt hat, hatte sie eine Art die mir irgendwie gefallen hat.
Im Sommer kommt schon die Fortsetzung auf den Markt und ich bin wirklich gespannt wie die Geschichte der Normannen weiter geht.
Alles in allem hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen und es ist sehr empfehlenswert wenn man Historische Romane ma
Rebecca Kiwitz, 17.02.2014

Gilbert wurde als kleiner Junge bei einem Überfall auf ein Dorf von Robert von Hauteville gerettet und in seine Familie
aufgenommen. Die Hautevilles führen ein sehr streitbares Leben. Plündern und töten gehören zum Alltag. Als Robert aus seiner Heimat in der Normandie fliehen muss, zieht er mit einer Gruppe Männer und Gilbert in Richtung Italien. Der Mezzogiorno gilt als das gelobte Land.
Anhand der fiktiven Figur Gilbert, der als Waisenkind in der normannischen Familie der Hauteville aufwächst wird anschaulich gezeigt, wie die Inbesitznahme des Mezzogiornos durch die Normannen im 11. Jahrhundert vor sich gegangen ist beziehungsweise sein könnte.

Gilbert ist Adoptivbruder von Robert Guiscard und dient ihm auf Raub- und Feldzügen als Schildknappe. Die Normannen lassen kaum eine Gelegenheit aus, um Beute zu machen. Sie verschonen auch arme Bauern und Klöster nicht und führen äußerst blutige Kämpfe.

Der Roman ist aus der Sicht von Gilbert in der Ich-Erzählform verfasst. Ulf Schiewe setzt innere Monologe sparsam ein und lässt die Handlung sehr sachlich von Gilbert berichten. Dennoch ist man hautnah dabei, wenn es um Beutezüge oder gemütliches Beisammensein in Burgen geht. Selbstverständlich gibt es auch eine sich anbahnende Liebesgeschichte und jede Menge interessanter und anschaulich beschriebener Schauplätze.

Für mich besticht das Buch vor allem durch eine Vielzahl an historischen Figuren und überlieferten Begebenheiten. Da hätte ich mir neben der hilfreichen Italienkarte eigentlich noch eine Liste mit den historisch verbürgten Figuren gewünscht. Wenn ein Autor so profunde Recherchen betreibt und seinen Roman so nah an den historischen Begebenheiten aufbaut, darf man das ruhig zeigen.

Das Buch ist in angenehm flüssiger Sprache verfasst, so dass die 400 Seiten sehr schnell dahin fliegen und man sich auf die Fortsetzung freut, die im Juli 2014 erscheinen wird.

Mir hat dieses Buch die Türe zu einem eher unbekannten Kapitel der europäischen Geschichte geöffnet und ich kann die Geschichte um Friedrich II, der in Sizilien aufgewachsen ist, nun in einem weiteren Zusammenhang sehen. Ich gebe zu, dass die meisten meiner Empfehlungen eher Frauen ansprechen. Dieses Buch ist aber definitiv auch was für Männer.

Ein schöner Start, der Lust auf diese Normannenreihe macht. Von mir 4 Sterne mit einer Leseempfehlung.

allegra, 10.01.2014

Das Buch bildet der Auftakt zu einer Reihe über die Normannen in Italien, insbesondere der Familie von Hauteville im
11. Jahrhundert. Ihr Aufstieg zu einem Reich, welches in Europa gefürchtet werden sollte.

Robert Guiscard von Hauteville ist auf der Flucht nach Süditalien. Das Land, in dem seine Brüder es zu einem Namen gebracht habe und von dessen Wohlstand auch er etwas ab haben möchte. An seiner Seite einiger seiner engsten Gefährten und ein Junge, dessen Herkunft nicht sehr bekannt ist. Gilbert ist als Schweinehirt bei den Hautevilles aufgewachsen und nun ein treuer Weggefährte von Robert.
Doch in Italien erwartet sie nicht der erhoffte Reichtum und so verdingen sie sich erst als Räuber, um sich ein Reich zu erschaffen, dass den Gegnern das Fürchten lehren soll.

Ulf Schiewe macht Geschichte lebendig und spannend. So erzählt er auch den Werdegang von Robert Guiscard von Hauteville, absolut lebendig, spannend und fesselnd. Besser er lässt diese Geschichte erzählen, denn Gilbert, der treue Weggefährte von Robert, erzählt uns diese Geschichte. Nah an den Fakten, mit ein wenig Phantasie gespickt, bekommt man ein sehr gutes Bild von dem Leben der Normannen in Italien und den Problemen, die auf sie warteten. Was sonst sehr trocken und schwer zu lesen ist, ist hier lebendig und facettenreich gestaltet.

Die Protagonisten stehen in einer ständigen Entwicklung und mit jedem Kapitel entdeckte man neue Charakterzüge von ihnen. Mal war ich sehr überrascht, weil ich ihnen das ein oder andere Verhalten nicht zugetraut hätte, bei anderen Personen in dem Buch war es mir eigentlich schon klarer, besser, ich hätte es ihnen auch so zu getraut. Mit wunderbaren Landschaftberschreibung, begleitet man Robert auf seine nicht gerade gefahrlose Reise, nach Süditalien. Ulf Schiewe hat ein Gespür dafür, die Details genau richtig zu dosieren, so dass man als Leser nicht abtriftet. Diese Dosis behält er auch bei, wenn es um Kampfszenen geht. Denn es war eine harte Zeit. Räubereien, Kriege, Mord und Totschlag gehören mit dazu. Wer eine romantische Liebesgeschichte sucht, die zwar als Randthema vorkommt, der sollte dieses Buch nicht lesen.

Ulf Schiewe lässt das 11. Jahrhundert wieder aufleben, so wie es damals gewesen sein könnte. Dabei versucht er nicht künstlich eine altertümliche Sprache aufleben zu lassen, denn vom Schreibstil lässt sich das Buch flüssig lesen. Die Menschen lässt er so sprechen, wie man es heute macht, halt nur ohne den neumodischen SchnickSchnack.

Es ist ein Buch, wo ich nicht gedacht hätte, dass ich so eine Wortgewalt wiederfinde, wie ich sie von seinen anderen Büchern kenne, da es mit knapp 400 Seiten ein recht dünnes Buch ist. Aber sie ist da und sie zieht einen in den Bann. Man kann nicht mehr aufhören zu lesen und besonders am Ende, wo alles Schlag auf Schlag geht und eine unheimlich hohe Spannung aufgebaut ist, ist es verdammt schwe
Simone Jennewein, 05.01.2014

Fazit: Ein opulenter, spannender und äußerst interessanter Roman über die Besiedelung Süditaliens durch die
Normannen.
Isabel Roosen, 21.10.2013

Ulrich Schiewe - da kann man nichts verkehrt machen. Habe alle seine Bücher gelesen und bin immer wieder erstaunt,
wieviel man dabei lernt.
Herr Schiewe beherrscht die hohe Kunst der Unterhaltung auf meist sehr, sehr vielen Seiten:-).
Ich freue mich schon jetzt. Danke.
Fiona63, 21.07.2013
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