Verlagsgruppe Droemer Knaur



Bullenpeitsche

9783426420591
Erhältlich bei Ihrem Buchhändler und in diesen Formaten:
E-Book, Droemer eBook
26.09.2013, 224 S.

ISBN: 978-3-426-42059-1
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Kriminalroman

Kein guter Sommer für Staatsanwältin Chas Riley: Regen, Regen, Regen – und ein brutaler Polizistenmord in den Elbvororten. Die Ermittlungen schieben Chas und ihre Kripokollegen in ein schmieriges Karussell aus Korruption, Gefälligkeiten und Männerfreundschaft. Am Ende ist ein weiterer Kollege am Ende, eine Frau verschwunden, eine Freundin verheiratet. Und der große Gangster lernt, dass gegen die große Einsamkeit keine Knarre gewachsen ist.

Die Autorin

Simone Buchholz

Portrait von  Simone Buchholz

Simone Buchholz, geboren 1972, wohnt mit Mann und Sohn im Herzen von Hamburg. Mit Staatsanwältin Chastity Riley aus St. Pauli - erster Auftritt in ...

zur Autorin Bücher von Simone Buchholz

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Weitere Teile der Reihe "Ein Fall für Chas Riley"

Pressestimmen

Simone Buchholz schreibt, wie kaum eine andere deutsche Autorin, eine ganz eigene Atmosphäre herbei. Sie trifft mit ihren lakonischen Sätzen mitten ins Herz.

BRIGITTE, Heft 21 / 2013

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Steno für Fortgeschrittene ...


Im Hamburger Elbvorort Groß Flottbek werden zwei Streifenpolizisten erschossen. So schnell sich erste Erfolge bei den Ermittlungen einstellen, so abrupt kommt plötzlich auch alles zum Stillstand. Staatsanwältin Chastity Riley wird hineingezogen in einen Strudel aus Macht und Korruption und gerät an ihre Grenzen …

„Bullenpeitsche“ ist bereits der fünfte Band aus der Chas Riley-Serie und war gleichzeitig mein erster Roman der Autorin. Ich liebe Krimis mit viel Lokalkolorit und davon ist in diesem reichlich vorhanden. Das verregnete Hamburg und sein St. Pauli bieten die perfekte Kulisse für die Handlung.

Der Sprachstil war etwas gewöhnungsbedürftig für mich. Ich mag zwar gerne Romane lesen, die ohne Schnörkel, kurz und bündig geschrieben sind, aber Simone Buchholz‘ Schreibstil hat mich eher an Steno für Fortgeschrittene erinnert. Passt aber zum Umfang des Buches, welches mit 220 Seiten nicht gerade zu den dicksten Wälzern gehört.

Protagonistin Chas Riley ist eine humorvolle Frau, manchmal etwas derb – was jedoch an der Hamburger Schnauze liegt – hat aber einen sehr guten Draht zu ihren Kollegen. Ihr Privatleben kam leider etwas kurz und so bin ich mir noch nicht ganz sicher, wie und wo ich sie einstufen soll. Ich habe schon das Gefühl, dass mir dadurch, dass ich die anderen Bände nicht gelesen habe, einiges an Vorwissen fehlt. Der Krimi ist aber ohne Probleme eigenständig zu lesen.

Positiv anzumerken ist, dass sich dieser Roman deutlich vom Einheitsbrei abhebt. Um mir ein besseres Bild von der Protagonistin zu machen und um zu sehen, ob ich die Reihe weiterverfolge, werde ich mir auf jeden Fall noch einen Band zu Gemüte führen. Von mir gibt es vier Sterne.
 

goat, 04.11.2016

Erstmal ein Hinweis: "Bullenpeitsche" ist nicht das erste Buch mit Staatsanwältin Chas Riley, aber man kann es trotzdem
problemlos lesen, wenn man die vorhergehenden Bücher nicht gelesen hat - das habe ich nämlich auch nicht. (Werde es aber schnellstmöglich nachholen!)

Das Cover ist sehr schlicht und unspektakulär - und damit passt es ganz gut zu diesem eher ruhigen Krimi mit Lokalkolorit und oft kargem Schreibstil. Das klingt jetzt erstmal so, als hätte ich das Buch nicht gemocht, oder zumindest den Schreibstil nicht, aber tatsächlich ist es für mich einer der besten Krimis, die ich in den letzten Jahren gelesen habe!

Das liegt vor Allem an Chastity "Chas" Riley, die sehr schwierig sein kann, aber auch sehr verletzlich. Aus ihrer Sicht und mit ihrer Stimme bekommen wir die Geschichte erzählt, und das finde ich fantastisch, denn sie hat oft einen wunderbaren feinen Humor und eine ganz eigene Poesie. Und sie ist so vielschichtig wie Blätterteig.

Auch ihre Kollegen und Freunde sind großartige Charaktere, die alle ihre Schwächen und Fehler haben, dabei aber rundum echt und meist auch sympathisch wirken. "Eine merkwürdige kleine Familie sind wir", sagt Chas einmal. "Wie uns das Leben auf Sankt Pauli eben zusammengewürfelt hat." Oft kommt da ein Gefühl von "Wir gegen den Rest der Welt!" auf, eine fast schon rührende Kameradschaft.


Es gibt viele Lokalkrimis, fast jede Buchhandlung hat dafür ein Extra-Regal. Ehrlich gesagt war das bisher nicht mein Lieblingsgenre, aber "Bullenpeitsche" hat mich umgehauen mit seiner Mischung aus Krimi, Korruption, menschlichen Problemen und klarsichtigen Beobachtungen des Lebens. Das kann nirgendwo anders spielen als in Sankt Pauli. Und der Schreibstil... Der Schreibstil war für mich eine Offenbarung. Manchmal klang Simone Buchholz, meiner Meinung nach, wie eine literarische Schwester von Antonia Michaelis. Zwar sind viele Passagen knapp und wortkarg, dafür gibt es aber auch Metaphern und Bilder, die ich mir direkt mehrmals durchgelesen habe, um sie eine Weile auf der Zunge zergehen zu lassen. Oft fand ich den Schreibstil richtig mutig, denn die Autorin scheut auch nicht das Ungewöhnliche.

Das Buch ist kein Thriller. Es ist noch nicht einmal ein sehr temporeicher Krimi. Die Dinge entfalten sich eher langsam im Morast der Korruption, aber ich fand es dennoch spannend - wobei die Spannung für mich eher in der menschlichen Seite lag als in der kriminologischen. Wobei ich nicht sagen will, dass es keine echte Krimihandlung gibt, denn die gibt es: zwei Polizisten wurden ermordet, und bei den Ermittlungen stellt sich heraus, dass jemand aus den eigenen Reihen Dreck am Stecken hat... Außerdem bekommen es Chas und ihr Team mit dem Albaner zu tun, einem Erzfeind, der für sie das ist, was Moriarty für Sherlock Holmes ist - übermächtig, dreist, bösartig, und dennoch fast unmöglich zu fassen. Der ist ganz klar schon in fr
Mikkaela Gottstein, 15.08.2014

Diejenigen, die Hamburg und den Kiez lieben, werden das auch nach Lektüre dieses Buches (vermutlich) noch tun - den
anderen wird, wie mir, die "geschrieben gesprochene" Sprache in diesem Buch weder die Stadt noch die stark typisierten (und nach meinem Geschmack öfter stereotypisert agierenden und sprechenden) Protagonisten) näherbringen. Das ist nicht unbedingt negativ zu sehen, da es gar nicht die "Aufgabe" dieses Buches ist und sein kann, "Fremdländern" die Facetten Hamburgs sozusagen auf- oder vorzublättern. In Abwandlung eines Titels von BAP. der mir gerade zufällig in den Sinn kommt, also "vun drinne noh drinne".
HGG, 08.07.2014

Bullenpeitsche ist die Fortsetzung von 'Schwedenbitter'. Mir hat der Krimi viele Fragen gelöst, die ich in
'Schwedenbitter' mir selbst gestellt habe. Das Ende ist ein echter Showdown. Eine sehr sympathische Autorin, deren Lesung in Schwarzenbek mich von einigem abgelenkt hat, was mich zur Zeit bewegt.
Susanne Keller, 29.03.2014

Zunächst einmal gefällt mir die Aufmachung des Buches sehr gut.
Dieses Taschenbuch ist ein Softcover, also eine Klappenbroschur und hat im Cover eine Falz, so dass der Buchrücken keine Leseknicke bekommt, das gefällt mir. Die Ecken des Buches sind abgerundet, so werden Eselsohren vermieden.
Das Cover ist jetzt nicht so spektakulär, aber okay und passt zu den anderen der Reihe.

„Bullenpeitsche“ ist der fünfte Band um die Hamburger Staatsanwältin Chastity Riley.
Anfangs konnte mich die Handlung noch nicht so richtig fesseln, wurde aber später noch spannender.
Anfangs fand ich den Schreibstil noch etwas ungewohnt. Der Kriminalroman ist in der Ich-Form und im Präsens geschrieben. Viele Sätze sind kurz und knapp. Der Schreibstil lässt sich jedoch flüssig und sehr leicht lesen.
Als ich mich an diesen Erzählstil gewöhnt hatte, gefiel er mir immer besser.
Den Kriminalfall fand ich jetzt nicht ganz so interessant, obwohl es noch spannender wurde. Mir hat jedoch die Staatsanwältin Chas schon gleich sehr gut gefallen. Ihre Kommentare sind teilweise doch witzig und mir gefällt auch ihr Umgang mit den Kollegen.

Dies war mein erster Roman von Simone Buchholz.
Der Schreibstil der Autorin hat mir richtig gut gefallen und auch Chastity Riley. Ich bin jetzt richtig neugierig geworden auf die anderen Romane der Reihe.
buchleserin, 12.03.2014

Ein Polizistendoppelmord dient als Aufhänger der Geschichte, in der eigentlich um ganz andere Dinge geht. Um Korruption
und organisiertes Verbrechen, Kinderprostitution, oder kurz gesagt um die Jagd auf den „Albaner“- volles Programm!

Ja, es gibt auch noch Krimis, in denen nicht ständig die Perspektive zwischen Opfer, Ermittler und Täter gewechselt wird. Die einfach damit auskommen, dass die Protagonistin die Ereignisse aus ihrer ganz persönlichen Sicht schildert und das liest sich wirklich gut.

Staatsanwältin Chastity Riley, ständig am Limit, muss einen brutalen Fall aufklären. Langweilig ist Chas bestimmt nicht dafür sorgt schon ihr chaotisches Gefühlsleben. Und ihre schrillen, nonkonformistischen Freunde vom Kiez muss man einfach mögen. Mehr Vergnügen hätte man allerdings, wenn man die vorherigen Bücher der Serie kennen würde.

Die Sprache und den Stil von Simone Buchholz möchte ich als einzigartig beschreiben. Eine Mischung aus poetisch und schnoddrig, wie ich es so noch nicht gelesen habe. Kurze knappe Sätze, wie aus dem Maschinengewehr abgefeuert, peitschen den Fall voran. Schade, dass es kein befriedigendes Ende gibt. Aber so ist das wohl im richtigen Leben und manchmal auch im Roman.

Fazit: Ein Krimi, der aus dem Rahmen fällt – kurz, knackig und knallhart.
Monika Albert, 13.01.2014

Zunächst einmal gefällt mir die Aufmachung des Buches sehr gut.
Dieses Taschenbuch ist ein Softcover, also eine Klappenbroschur und hat im Cover eine Falz, so dass der Buchrücken keine Leseknicke bekommt, das gefällt mir. Die Ecken des Buches sind abgerundet, so werden Eselsohren vermieden.
Das Cover ist jetzt nicht so spektakulär, aber okay und passt zu den anderen der Reihe.

„Bullenpeitsche“ ist der fünfte Band um die Hamburger Staatsanwältin Chastity Riley.
Anfangs konnte mich die Handlung noch nicht so richtig fesseln, wurde aber später noch spannender.
Anfangs fand ich den Schreibstil noch etwas ungewohnt. Der Kriminalroman ist in der Ich-Form und im Präsens geschrieben. Viele Sätze sind kurz und knapp. Der Schreibstil lässt sich jedoch flüssig und sehr leicht lesen.
Als ich mich an diesen Erzählstil gewöhnt hatte, gefiel er mir immer besser.
Den Kriminalfall fand ich jetzt nicht ganz so interessant, obwohl es noch spannender wurde. Mir hat jedoch die Staatsanwältin Chas schon gleich sehr gut gefallen. Ihre Kommentare sind teilweise doch witzig und mir gefällt auch ihr Umgang mit den Kollegen.

Dies war mein erster Roman von Simone Buchholz.
Der Schreibstil der Autorin hat mir richtig gut gefallen und auch Chastity Riley. Ich bin jetzt richtig neugierig geworden auf die anderen Romane der Reihe.
buchleserin, 17.12.2013

Leicht zu lesen, doch schon am Anfang finde ich den Stil leicht unterkühlt.
Man "fröstelt" beim Lesen, doch nicht wegen der Spannung, sondern der fehlenden Emotionen.

Ansonsten kommt man gut durch.
Doch es ist und wird keins meiner Lieblingsbücher.

Durch die große Schrift auch sehr gut für Wenigleser geeignet.
Kurz und schmerzlos.
Andrea Hockwin, 21.11.2013

Ein sehr gutes Buch. Mal was anderes wie die üblichen Krimi.Hat Spass gemacht es zu lesen.

Brigitte Weggenmann, 18.11.2013

Ein Kriminalroman- ohne ermüdende Längen-mit Protagonisten, die schnell Sympathie wecken - die Sprache ist in weiten
Teilen telegrammartig, aber wunderbar bissig und eher ungewöhnlich, die Hauptfigur- Staatsanwältin Riley ist eine Figur mit spürbaren Ecken und Kanten, aber mit viel Herz und Tiefgang, unkonventionell und ihren Ermittlungspartnern Inceman und Calabretta bis aufs Engste verbunden. Das Buch bereitete mir unendlichen Lesespaß und weckt in mir die Lust mehr über Chas Riley zu lesen, der Fall des Mordes an 2 Polizisten drängt sich nicht in den Vordergrund, die Arbeitsmethodik und die Beziehungen unter den ermittelnden Kollegen bilden den starken Rahmen der Geschichte- bis zum unerwarteten Ende.
Absolut empfehlenswerte und spannende Unterhaltung im Hamburger Mileu!
Ute Dirnberger, 20.10.2013

Von Sankt Pauli bis zum Villenvorort Groß Flottbek nur Regen, Regen und nochmals Regen

Das ist mein 1. Buch von Simone Buchholz und auch wenn einem die Charaktere nicht geläufig sind, findet man sich schnell rein.
Staatsanwältin Chas Riley und ihre Kollegen von der Polizei müssen einen Polizistenmord aufklären, der so seine Tücken mit sich bringt. Denn schnell ist klar, dass viel mehr dahinter steckt. Dieses Netz von Bestechung, Korruption und Einschüchterung von Zeugen, muß nun Chas und ihre Kollegen erstmal entwirren, was für viel Spannung sorgt, bis zur letzten Seite.
Chas als Charaktere ist sehr gut getroffen, sie raucht wie ein Schlot, trinkt gerne einen über den Durst und gesteht sich die Liebe zu ihrem Nachbarn nicht ein, sie so herrlich normal.

Hier werden alle Register gezogen und somit das ideale Buch für ein verregnetes Wochenende!

Tamara Block, 20.10.2013

Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten damit, mit der - für mich neuen - Schreibweise zurecht zu kommen. Die Sätze
sind knapp, trocken, aber doch sehr treffend und ehrlich. Hat man sich mit diesem Stil erst mal angefreundet, ist man schnell von der Geschichte gefesselt.
Die vorherigen Bände dieser Reihe kenne ich leider bisher noch nicht. Aber dieses Buch macht Lust auf mehr Geschichten mit Hamburg Flair.
Christine Hofer, 20.10.2013

Mit dem Anfang tat ich mich etwas schwer. Gegenwart ... Das war schon eine Umgewöhnung und dann auch noch Ich-Erzähler
....
Und jetzt kommt das aber ... Zu diesem Buch passt es einfach perfekt. Ich habe noch nie ein Buch mit Ich-Erzähler so verschlungen, wie die Bullenpeitsche von Simone Buchholz.
Der Polizistenmord am Anfang ist nur die Spitze des Eisberges von Korruption und Ehrenkodex. Von einem Mord der nur aus purem Zufall passiert und dem organisierten Verbrechen in einer für mich interessanten Kulisse "Hamburg". Die zwei Stränge zum einen der Fall und zum anderen die Höhen und Tiefen der Hauptakteurin werden perfekt verbunden.
Kurz um, es sind genau die richtigen Gewürze wie Spannung, Persönliches und ein Schuss von gutem nordischen Humor, die das Buch einfach nur gut machen.
Regina Dupuis, 18.10.2013

Chas Riley , Staatsanwältin in Hamburg und ermittelt mit Kripokollegen in einem brutalen Polizistenmord. Da dies der
erste Band ist den ich von der Chas-Riley-Serie lese hatte ich Schwierigkeiten mich einzufinden, denn ich konnte mir die Protagonisten nicht vorstellen, nur das Chas dauernd raucht macht noch keine Persönlichkeit aus. Der Schreibstil gleicht einem Berichtstil und die sich wiederholenden Wetterangaben nerven nach einiger Zeit. Der Spannungsbogen ist flach.
robberta, 16.10.2013

Die Gestaltung des Buches ist sehr ansprechend. Cover und Rückseite mit umgeknickt wie bei einem Schutzumschlag, innen
schönes Foto mit Hamburg-Motiv. Die Ecken sind abgerundet und Vorder- und Rückseite haben einen wirklich genialen Pfalz als Soll-Knick-Stelle, welche beim Lesen den Buchrücken effektiv vor den gewohnten häßlichen Knicken bewahrt. Eine echt tolle Lösung!

Zum Inhalt des Buches:
Es war mein erster Band dieser Reihe, der aber eigentlich der fünfte ist. Das hat nicht großartig gestört, weil Vorwissen nicht unbedingt erforderlich ist.

Insgesamt war mir die Geschichte aber deutlich zu handlungsarm. Richtig passiert ist erst ab Seite 130 von 220 etwas. Und auch dann ist der Schreibstil in der Ich-Perspektive leider nicht geeignet, Spannung aufzubauen. Die stärkste "Action-Szene" des Buches nimmt gerade einmal eine knappe Seite ein und ist dermaßen lapidar beschrieben, dass es auch um eine Schilderung einer Nebensächlichkeit gehen könnte.

Genervt hat mich auch die ständige Erwähnung des "Albaners", der sich offenbar als eine Art Dauerbösewicht durch alle Romane zieht und wahrscheinlich nie zur Strecke gebracht wird. Inflationär ist auch die namentliche Aufzählung der Kollegen und ihrer Tätigkeiten. Man ist als Leser niemals drin im Geschehen, sondern nimmt es alles wie eine abstrakte Erzählung war. Ich fand das sehr langweilig.

Ich kann daher das Buch nicht weiterempfehlen. Es gibt eine Vielzahl von deutlich interessanteren Krimireihen, die auch ohne übertriebene Gewaltdarstellungen wesentlich mehr Stimmung und Spannung erzeugen.
Michael Henz, 15.10.2013

Durch die einfache und leicht verständliche Sprache und den häufigen Scenenwechsel wird das Interesse an diesem Buch
schnell geweckt und die Spannung gesteigert. Des weiteren bekommt man einen Einblick von Sankt Pauli und Hamburg. Mir hat der Krimi sehr gut gefallen und ich konnte ihnn kaum weglegen. Die Staatsanwältin ist authentisch dargestellt.
Weiter so Frau Buchholz!
Cornelia Koske, 13.10.2013

So ganz konnte mich dieses Buch nicht begeistern. Ich vermute auch, dass ich kein Buch mehr lesen werde, welches von der
Staatsanwältin Riley handelt.
Irgendwie plätscherte es nur so vor sich hin, wirklich spannend fand ich es die ganze Zeit nicht. Das fand ich schade. Dadurch fehlt halt einfach zu viel. Es passiert zwar alles Schlag auf Schlag, aber es konnte mich einfach nicht fesseln. Es war in meinen Augen auch einfach zu viel, was auf den wenigen Seiten passiert. Zu überladen sollte ein Buch halt auch nicht sein - denn auch das kann meiner Meinung nach die Spannung nehmen. Der Schreibstil war nicht so ganz meins irgendwie. Es lässt sich zwar flüssig lesen, aber manchmal bin ich beim lesen doch abgedriftet. Es ist mir nicht nervenaufreibend genug geschrieben.
Ich konnte mich allerdings auch nicht richtig in Riley und Co reinversetzen. Vielleicht war auch das ein Hauptproblem. Auch find ich es komisch, dass die Staatsanwältin selbst mit ermittelt, das ist so unrealistisch. Ich denke auch das ist einer der Punkte, warum ich dieses Buch nicht mochte.
Eigentlich klang es vom Thema her so gut, aber es war leider sehr schlecht umgesetzt.
Die Punkte gibt es noch für das Thema, die Idee dazu und dafür das es recht flüssig zu lesen war.
Stephanie, 12.10.2013

Das Ermittler Team in Hamburg ist eine bunt gemischte Truppe: Die Staatsanwältin hat einen amerikanischen Vater,
Polizisten mit denen sie arbeitet, haben ihre Wurzeln in Italien und in der Türkei. Genauso bunt ist auch das Umfeld, in dem man lebt und genauso ungewöhnlich ist der Umgangston.

Es passiert sehr viel zwischenmenschliches in diesem Buch, in dem es aber auch eine Krimi-Handlung gibt. Zwei Polizisten werden erschossen, die der Leser gleich zu Beginn des Buches kennengelernt hat. Eine junge Mutter und ein alter Herr kurz vor der Pensionierung. Der Täter wurde zwar gesehen, die Beschreibung hilft aber nicht direkt bei der Suche. Also werden andere Auffälligkeiten gesucht. Ein reicher Lobbyist gerät ins Visier, verschwindet dann. Unterschwellig wird ein Zusammenhang mit Größen der Unterwelt vermutet. Kurz: Es gibt eine Menge Sackgassen, in denen es um Glücksspiel, Prostitution, Drogenhandel geht. Auch als sich ein Täter findet ist das Team nicht zufrieden, hat ein ungutes Gefühl. Gefühle spielen eben eine große Rolle!

Die Ich-Erzählerin ist die Staatsanwältin Chastity Riley, die eine eigenartige Art hat, sie anderen Personen zu schildern. Sie heißen der Calabretta, der Inceman, der Schulle oder Klatsche. Die Typen selbst sind auch schon eigenartig bis hin zu einem depressiven, rauchenden Hund. Ein ungewöhnlicher Schreibstil, den die Autorin da hat, man braucht etwas Zeit, um sich einzulesen, aber dann nimmt sie den Leser gefangen. Chas hat auch an vielen Fronten zu kämpfen. Da spielen alte Beziehungen eine Rolle, die man nur erahnen kann, wenn man die beiden vorherigen Bücher nicht gelesen hat (was ich nachholen werde!). Eine Freundin muss verheiratet werden, der zuvor noch zu einem Brautkleid verholfen werden muss und dann muss der Verlust dieser Freundin verkraftet werden.

Fazit: Eine Menge ist da in diese gut 200 Seiten gepackt worden, was auch als Krimi durchgehen kann, was aber eigentlich viel mehr ist. Wer sich auf ausgetretenen Pfaden bewegt, wird keinen Gefallen daran finden, wer aber bereit für Neues ist, der wird viel Freude an diesem Buch haben, das es verdient, öfter gelesen zu werden.
Leseratte, 11.10.2013

"Bullenpeitsche" ist mein erstes Buch, das ich von Simone Buchholz gelesen habe und es konnte mich teilweise wirklich
überzeugen. Die stakkatohafte und reduzierte Sprache, die sich dem Milieu auf St. Pauli anpasst, hat mir gut gefallen und mich zeitweise an Adrian McKinty erinnert, den ich wirklich verehre. Ein wenig ging mir aber in den Nebenschauplätzen die eigentliche Handlung unter. Vielleicht liegt es daran, dass ich die Vorgänger nicht gelesen habe, aber die vielen privaten Probleme von Staatsanwältin Chas Riley und ihrem Team waren doch zu viel des Guten. Manchmal habe ich das Gefühl, dass weniger in diesem Fall mehr gewesen wäre. Ansonsten habe ich mich aber gut unterhalten gefühlt, auch wenn das Ende nach 3/4 des Buches eigentlich vorhersehbar war.
Markus Riedelsheimer, 09.10.2013

Eine Handlung, die einen sofort packt: Zwei Polizisten werden ermordet, und alles ist in Aufruhr. die Ermittlungen
laufen an, schnell hat man eine heiße Spur. Doch diese wird von irgend jemandem kalt gemacht. Nicht gut. Und es kommt noch schlimmer…
Dabei ist man als Leser(in) immer live dabei. Die Geschehnisse werden unmittelbar aus Sicht der Staatsanwältin Chastity Riley erzählt. Immer im Präsens, großteils gespickt mit den Gedanken der Staatsanwältin und ihren Gefühlen. "Das, was ihr durch den Kopf geht, halt." Oft in kurzen Sätzen, meist in Umgangssprache. Aber trotzdem - oder gerade dadurch? - wirkt die Handlung merkwürdig distanziert. Obwohl so unmittelbar, erleben wir sie ja doch nur indirekt als Gedanken der Protagonistin. Zu dieser gefühlten Distanz mögen auch teilweise surreale Elemente beitragen, wie zum Beispiel ein depressiver Hund, der gern Zigaretten raucht. Ein Krimi wie im Traum. Aber unbedingt spannend. Und immer in einer düstern Nieselregenstimmung.
Auch wenn der Stil von Simone Buchholz im ersten Moment gewöhnungsbedürftig sein mag, so ist er doch unbedingt passend für die Geschichte, die sie erzählt. Insgesamt ein kleines, feines, aber gerade dadurch umso stärkeres Krimi-Bändchen, das allen ans Herz gelegt sei, die einmal etwas anderes als die Mainstream-Bestseller lesen möchten.
Jochim Hansen, 06.10.2013

Das Buch handelt von der couragierten Staatsanwältin Riley, die gemeinsam mit ihren Polizeikollegen einen brutalen
Polizistenmord aufklären muss. Dabei erfährt man viel von der kraftraubenden, oft zermürbenden Arbeit des Ermittlungsteams, die oft a n ihre Grenzen geraten und sich nicht selten in Lebensgefahr begeben.
Die Sprache, die die Autorin Simone Buchholz benutzt, ist abgehackt, lakonisch gefärbt. Dieser Schreibstil fällt von der ersten Seite an auf und ist wohl das Markenzeichen der Autorin.
Das Buch macht neugierig auf weitere Kriminalfälle von Simone Buchholz.
Simone Kuttruff, 06.10.2013

Die Hamburger Staatanwältin Riley und Ihre Kollegen von der Polizei haben einen neuen Fall zu bearbeiten. Es wurde
zwei Polizisten im
Einsatz erschossen. Der Oberstaatsanwalt, ein Baulöwe, der Hamburger Bausenator und ein Gängsterboss (der Albaner) sind hierin verstrickt.
Doch wer genau ist nun Schuld am Tod der Polizisten? Dies gilt es im
nassen und trüben Hamburg zu klären.

Erzählt wird aus der Sicht der Staatsanwältin.
Ein Krimi, dies war mein erster von Simone Buchholz, welcher sich auch ohne "Vorgeschichte" gut lesen läßt.
Man liest sich schnell in das Geschehen ein, da der Krimi sehr dirket, ohne viele Ausschweifungen, geschrieben wurde.

Im Großen und Ganzen ein gelungener Krimi.
Silke Bucher, 02.10.2013

Chastity ist in Hamburg Staatsanwältin und der neue Fall, den sie und ihre Polizeikollegen bearbeiten müssen , ist
kein einfacher, denn zwei Polizisten sind im Einsatz erschossen worden. Auf der Suche nach dem Täter stößt der Trupp bald an seine Grenzen, die andere Seite zieht alle Register der Einschüchterung und Verschleierung.

Dies war mein erster Krimi von Simone Buchholz, doch obwohl ich die Charaktere der Hauptprotagonisten nicht kannte, kommt man schnell in das Geschehen und in das komplizierte Verhaltensmuster der Staatsanwältin hinein. Diese, alleinstehend, kettenrauchend, bindungsscheu und mit sich selbst im unreinen, steht immer hinter "ihren" Polizisten und setzt sich mit Leib und Seele ein, auch wenn sie dabei die Hochzeit ihrer Freundin vergisst.

Der Schreibstil ist direkt, auf den Punkt gebracht und schnörkellos und so ganz anders, als gewohnt. Fast im Stakkato-Stil. Erzählt wird aus Sicht der Staatsanwältin, anschaulich dabei ihr Gefühlschaos, ihre Emotionen und Schwingungen Der Fall ist nicht ganz so überraschend, aber klar gezogene Abhängigkeiten und Verwicklungen.
Insgesamt gesehen ein düster gezeichneter Fall, eine unkonventionelle Staatsanwältin im grauen, regennassen Hamburg.
vielleser18, 01.10.2013

Der Autorin ist wieder ein expressiver Hamburg-Krimi gelungen. Die erfahrene Ermittlungsgruppe um die Hauptperson
Chastity Riley versucht dem Gangsterboss aus dem Balkan das Handwerk zu legen.
Die gefährlichen, verdeckten Ermittlungen fordern persönliche Opfer. Gegen den korrumpierten menschlichen Sumpf kämpft die Staatsanwältin mit ihrem Team unermüdlich an. Die Autorin verbindet gekonnt eine tiefsinnige Stimmung im hochspannenden Verlauf der Ermittlungen.
Der prägnante norddeutsche Schreibstil spricht mich sehr an und ich hoffe bald den Fortsetzungskrimi zu lesen.
Bettina Brinkmann, 29.09.2013

Zum Inhalt:
Kein guter Sommer für Staatsanwältin Chas Riley: Regen, Regen, Regen – und ein brutaler Polizistenmord in den Elbvororten. Die Ermittlungen schieben Chas und ihre Kripokollegen in ein schmieriges Karussell aus Korruption, Gefälligkeiten und Männerfreundschaft. Am Ende ist ein weiterer Kollege am Ende, eine Frau verschwunden, eine Freundin verheiratet. Und der große Gangster lernt, dass gegen die große Einsamkeit keine Knarre gewachsen ist.
Zum Buch:
Die Autorin prescht mit gnadenloser Thematik in dem Buch voran. Der Schreibstil ist faktisch und knallhart. Gerade diese Art und Weise des Schreibens passt unheimlich Gut zur Geschichte. Die Protagonisten bekommen schnell ein Gesicht und die Persönlichkeiten werden schnell und objektiv beschrieben. Der Verlauf des Buches ist strikt und gut nachvollziehbar. Mir wäre an manchen Stellen etwas mehr Gefühl und Emotion lieb gewesen. Aber das ist bekanntlich Geschmacksache. Die Ereignisse sind aufgrund der vielen Krimis, welche ich schon gelesen habe, leider teils sehr vorhersehbar und ähneln bereits vorhandenen Krimis. Aber an sich sind die Schauorte und Begebenheiten nett beschrieben und ausgeschmückt, dodass man trotz der Vorhersehbarkeit keine Langeweile oder Trott verspürt.
Mein Fazit:
Ein erfrischender Krimi mit einem Maß von Spannung und Überraschungsmomenten. Gerne zu empfehlen!
nadine schomakers, 29.09.2013

Die Ausschnitte lesen sich irre spannend, wäre prima den ganzen Krimi zu erhalten!

Nicole Brecht, 27.09.2013

Bin total gespannt und wahnsinnig neugierig.

Geli Block, 26.09.2013

bin sehr gespannt !

Barbara sülzer, 18.09.2013

Die kurzen Ausschnitte die ich lesen konnte waren schon sehr spannend. Da freut man sich schon auf den ganzen Roman.

Beate Schäfer, 17.09.2013

Die Leseprobe verlangt nach MEHR!

Anica Cyprian, 17.09.2013

Der Anfang macht neugierig. Komische Namen und Bezeichnungen

Helmut Frank, 15.09.2013

das schmierige Karussell der Korruption dreht sich fort und fort
bin gespannt auf diese geschichte
Barbara sülzer, 14.09.2013

Eine mir bis jetzt unbekannte Autorin, aber nach dieser Leseprobe wird sich das ändern. Ein sehr ergreifender Beginn,
bei dem man unbedingt wissen will, wie es weitergeht.
Helga Ritter, 14.09.2013

Spannung und dunkle Gefühle.. lesenswert

Markus Anhalt, 14.09.2013

Eine für mich unbekannte Autorin hört sich spannend und traurig für mich an

Elke maaß, 13.09.2013

ich liebe Krimis über alles und bin neugierig, wie das Buch ausgeht
waltraud krenn, 13.09.2013

ich liebe Krimis und freue mich auf das Buch
waltraud krenn, 13.09.2013

Der Prolog hat auf eine schlimme Sache vorbereitet. Das Verbrechen erscheint sinnlos und unnötig. Die Leseprobe macht
aber neugierig auf den Rest der Geschichte. Die Sprache ist schön bildhaft und beschreibt Stimmungen und Situationen gut. Ich denke, die Story wird mir gut gefallen. Von der Autorin habe ich bisher nichts gelesen. Könnte sich aber schnell ändern.
Beate Rogmann, 13.09.2013

Endlich wieder einmal Elbe und nicht die Isar, denn auch hier gibt es Korruption, Spusies und vieles mehr, wenn dann
auch noch die Autorin in HH lebt, dann heißt es nur noch zugreifen.
Petra Bogdanski, 13.09.2013

Die Inhaltsangabe verspricht viel. Da würde ich gerne weiterlesen.

Sigrid Vondraschek, 13.09.2013

Der Roman beginnt ein wenig rätselhaft, kommt dann aber schnell auf den Punkt. er verspricht Spannung, aber auch eine
gehörige Portion Sprachwitz, sodass er sicher vergnüglich zu lesen ist.
Monika Weyel, 13.09.2013

Diese kurze Leseprobe hat mir gereicht um sagen zu können: Auf dieses Buch freue ich mich. Ich kannte die Autorin
bisher nicht werde mir aber mit Sicherheit auch andere ihrer Krimis gönnen.
Ich bin Nichtraucherin, aber die Idee mit dem rauchenden Hund und "seinen Grund" finde ich spitze. Das ist ja mal einen Lacher wert!
Ulrike, 13.09.2013

Dieser Kriminalroman verspricht Spannung und Unterhaltung!

buchleserin, 13.09.2013

Ich habe alle Bücher von Simone Buchholz im gelesen und erwarte dieses natürlich mit Spannung.

Sabine Seidel, 13.09.2013

Die Geschichte ist bisher gut und flüssig zu lesen.
Die Probeseiten machen neugierig auf mehr.
Ausserdem gefällt mir die Erzählung in Ich-Form, da man sich gut vorstellen kann selbst zu erzählen.
Auch die etwas flapsige Sprache gefällt mir recht gut.

ich würde sagen, sicher sehr Unterhaltsam.
Nefertari, 13.09.2013

überraschend, erst werden die Charaktere beschrieben und das häusliche Umfeld, der Hamburger Regen darf natürlich
nicht fehlen und die depressive Stimmung der Bewohner, aber dann kommt ein kleiner Lichtblick in der Gestalt einer reichlich betuchten Augenzeugin, also wie nennt man diese bei der Polizei "Schnittlauch" "Perle", einfach köstlich, diese kleine Ironie, das Buch nimmt langsam an Spannung zu und ab Seite 23, möchte man schon nicht mehr aufhören zu lesen, ich finde es absolut empfehlenswert
Maria Müller, 13.09.2013
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