Verlagsgruppe Droemer Knaur



Patient meines Lebens

9783426420775
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E-Book, Droemer eBook
26.07.2013, 256 S.

ISBN: 978-3-426-42077-5
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Von Ärzten, die alles wagen

Wer wünscht ihn sich nicht: Einen Arzt, der alles, wirklich ALLES daransetzen würde, um einen vor dem sicheren Tod zu retten. Da ist der Kinderarzt, der ein Baby durchbringt, das nach Expertenmeinung keine Chance auf Leben hat – das jüngste Frühgeborene der Welt, entbunden nach 21 Wochen und fünf Tagen. Da ist das Medizinerpaar, dessen aufsehenerregende Mission es ist, eine künstliche Luftröhre zu erschaffen, um einem todgeweihten Patienten ein normales Leben zu ermöglichen. Und da ist der Stationsarzt, dem es erstmals weltweit gelingt, einen Patienten von Aids zu heilen. Sie alle standen an einem Punkt, wo man entweder den Patienten aufgeben oder mit ungewöhnlichen Methoden weiterkämpfen kann – und sie sind das Wagnis eingegangen und haben den Kampf gewonnen. Der Arzt und Wissenschaftsjournalist Bernhard Albrecht hat zehn solcher Mediziner und ihre außergewöhnlichen Fallgeschichten aufgespürt.

Der Autor

Bernhard Albrecht

Portrait von  Bernhard Albrecht

Bernhard Albrecht studierte Medizin und Publizistik in Bochum, Uppsala, Barcelona und Straßburg und promovierte zum Dr. med.. Er arbeitete zunächst...

zum Autor Bücher von Bernhard Albrecht

Pressestimmen

"Wenn jeder Mensch einen Arzt hätte, der alles für ihn gibt, wäre die Welt ein besserer Ort – das wird deutlich, wenn man „Patient meines Lebens“ liest, jenes Buch, das der Arzt und Journalist Bernhard Albrecht über hoffnungslose Fälle und die Ärzte geschrieben hat, die an ihre Grenzen gegangen sind, um Leben zu retten. Albrecht setzt damit ein Zeichen gegen die allgemeine Annahme, Ärzte seien überbezahlt und nicht engagiert genug. Wir sehen Ärzte als Künstler, die alles daran setzen, ihren Patienten zu helfen - beispielhaft für alle Mediziner, die noch an ihre Berufung glauben. Verdiente Huldigung!"

literaturtipp.de, 19.08.2013

„Medizin ist Wissenschaft und Kunst zugleich. So wichtig Studien zur Sicherung von Erkenntnis sind, so bahnbrechend sind immer wieder Einsichten von Pionieren und Einzelschicksalen. Bernhard Albrecht hat genau die Doppelbegabung, dies zu erzählen. Tiefe Recherche als Arzt und ein packender Stil als kunstvoller Autor."

Eckart von Hirschhausen

„Gänsehaut ist garantiert beim Lesen des Buches „Patient meines Lebens“ von Bernhard Albrecht.Erzählt werden neun Geschichten von schwer kranken Menschen, denen keiner helfen konnte – bis sie Ärzte fanden, die Unmögliches wagten.“

Bild am Sonntag, 25.08.2013

"Natürlich befriedigt dieses Buch im Grunde die Neugier, die man insgeheim hegt. Es hat etwas von Heldentum - nicht nur die Ärzte, sondern auch die Patienten betreffend, die sie zu diesen Leistungen inspirierten oder trieben und die teilweise extremes Leid auf sich nahmen. Dennoch, auch dem desillusioniertesten Kassenpatienten tut es irgendwo gut von solchen Menschen zu lesen, die eben nicht mit mitleidigem Blick und achselzuckend sagen "Tut mir leid, da kann man nix machen", bevor sie sich dem nächsten Patienten zuwenden, sondern alles geben."

SEIN, September 2013

"Der Arzt und preisgekrönte Wissenschaftsjournalist Bernhard Albrecht erzählt in "Patient meines Lebens" von Menschen, deren Fälle aussichtslos erscheinen und von Ärzten die alles daransetzen, die Krankheit gegen alle Wahrscheinlichkeit zu heilen und Leben zu retten."

Berliner Kurier, August 2013

"Grimme-Preisträger Bernhard Albrecht, Wissenschaftsjournalist und Arzt, führt in imponierender Weise vor Augen was alles möglich ist, wenn Ärzte und Patienten alles geben - und ihrem Bauchgefühl vertrauen."

OBSERVER, August 2013

"Dies ist ein Buch über Grenzgänger.<br /> Albrecht schaut dabei hinter die Schlagzeilen und Kulissen des Medizinbetriebs. Er hat mit den Patienten geredet, mit Krankenkassen und natürlich den Ärzten. Der Autor selbst ist gelernter Arzt, hat Akten studiert und sich in die Krankheitsgeschichten der Betroffenen vertieft. Wer allerdings eine Fülle von Fakten erwartet und vor allem an den wissenschaftlichen Hintergründen der Therapien interessiert ist, dürfte von dem Buch enttäuscht werden. Albrecht berichtet vor allem von den menschlichen Seiten der Heilversuche. Das aber gelingt ihm eindrucksvoll. Lange gab es kein Buch mehr, das ein derart umfassendes Bild von den spektakulären Durchbrüchen der Medizin zeichnet."

Technology Review, September 2013

"Medizinisch scheinbar aussichtslose Fälle - der Autor und Arzt Bernhard Albrecht hat Patienten und Mediziner getroffen, die nach Lösungen gesucht haben, wo andere Ärzte schon aufgegeben hatten.<br /> Er hat sie begleitet, ihre Beweggründe erforscht und vor allem gefragt, wie sie - die Patienten - mit ihrem neu geschenkten Leben weitermachen."

inforadio.de, September 2013

"Sie sind viel mehr als Götter in Weiß: Mediziner müssen im Kampf um das Überleben ihrer Patienten an ihre Grenzen gehen - und teilweise auch darüber hinaus.<br /> Der Wissenschaftsjournalist und Arzt Bernhard Albrecht erzählt ihre Geschichten<br /> <br /> Spannende Fälle aus dem Arbeitsleben engagierter Ärzte."

Mini, August 2013

"extrem ungewöhnlich, mitunter spektakulär"

Rundfunk Berlin-Brandenburg, August 2013

"Albrecht, der gelernter Mediziner ist und beim "Stern" als Wissenschaftsredakteur arbeitet, gelingt es, diese von ihm gründlich recherchierten Lebens- und Fallgeschichten ruhig und sachlich zu erzählen und ohne übertrieben zu menscheln.<br /> Ansonsten aber überzeugt in seinem Buch gerade der Dreiklang aus gewissermaßen Anamnese und Patientenlebensgeschichte, den danach ins Therapiespiel kommenden Ärzten und ihren Biografien und schließlich der Übermittlung von nicht wenig medizinischen Informationen.<br /> Die Kunst Albrechts besteht darin, dass er schön die Balance hält zwischen Reportage und der Aufbereitung von medizinischem Fachwissen - und er in manchen der neun Geschichten gar ein wenig Kritik an unserem Gesundheitssystem und der höchst hierarchischen Organisation der Ärzteschaft mitschwingen lässt."

Rundfunk Berlin-Brandenburg Kulturradio, August 2013

"Wenn die Schulmedizin mit ihren etablierten Diagnose- und Therapieschemata nicht funktioniert, ist ärztliche Kunst gefordert, die improvisiert. Diese Fälle hat der Autor genau recherchiert. Er erzählt Geschichten von Entscheidungen "auf Leben und Tod", von entschlossenen Patienten, deren Fälle aussichtslos erscheinen."

DIE PTA IN DER APOTHEKE, Nr. 9/2013

"Insofern ist dieses Buch ein Glücksgriff: Denn es zeigt nicht nur, dass viele Ärzte für ihren Beruf brennen und Unglaubliches wagen, sondern dass ärztliches Heilen immer dann an seine Grenzen stößt, wenn es den behandelten Menschen aus dem Blick verliert. (…) Ein Heldenepos sieht anders aus. Und so erzählt Bernhard Albrecht hier beste Medizingeschichte."

DeutschlandRadio Kultur, 17.09.2013

"Albrecht versteht es, komplexe medizinische Sachverhalte so zu vereinfachen, dass auch medizinische Laien nicht den Faden verlieren, im Gegenteil. Ein Schuss Voyeurismus ist natürlich auch immer dabei, aber in Zeiten der Arztserien im Fernsehen ginge das wahrscheinlich auch gar nicht mehr ohne.<br /> <br /> Hier und da gelingt es dem Autor aber wirklich, die ganze Komplexität der Materie vor seinem Lesern auszubreiten - etwa dann, wenn er zeigt, wie Patienten nach erfolgreicher Behandlung trotzdem nicht glücklich sind. Da sieht man Leben, so wie es ist. Irrational eben. Und es bewahrt alle Leser auch davor, tatsächlich an Wunder im ganz großen Stil zu glauben. Und das ist gut so."

derstandard.at, September 2013

"Autor Bernhard Albrecht ist nicht nur Mediziner, sondern auch Journalist. Mittlerweile arbeitet er beim "Stern", und er versteht sein Handwerk: Keine der hier geschilderten neun Fallgeschichten lässt einen kalt.<br /> <br /> All das wird fachkundig beschrieben, kein medizinisches Detail bleibt außen vor, mehr noch: Diagnose, Behandlung und Biografie werden in jeder Fallgeschichte zu einem großen Ganzen verwebt. Mediziner und Patienten stehen gleichberechtigt nebeneinander. Anders als der erste Eindruck vermuten lässt, ist dies hier kein Lobgesang auf einen Berufszweig, der in den letzten Jahren Ansehen einbüßen musste.<br /> <br /> Insofern ist dieses Buch ein Glücksgriff: Denn es zeigt nicht nur, dass viele Ärzte für ihren Beruf brennen und Unglaubliches wagen, sondern dass ärztliches Heilen immer dann an seine Grenzen stößt, wenn es den behandelten Menschen aus dem Blick verliert. Oder wie einer der im Buch beschriebenen Ärzte es auf den Punkt bringt: Er sei für das Gelingen der Operation zuständig, nicht für das, was danach mit dem Leben der Patienten passiert. Auch deshalb gehen in diesem Buch nicht alle Geschichten gut aus. Ein Heldenepos sieht anders aus. Und so erzählt Bernhard Albrecht hier beste Medizingeschichte."

dradio.de, September 2013

"Unter dem Motto "Medizin ist Wissenschaft und Kunst zugleich" wird das Thema packend aufbereitet."

Eurojournal, Heft 3

"Es ist ein Sachbuch mit Romancharakter, das meisterhaft das persönliche Schicksal der Patienten mit den bemerkenswerten Arbeitseinsätzen und interessanterweise auch dem Privatleben der Ärzte verknüpft."

Rhein-Neckar-Zeitung, 21.11.2013

"Wer je ernsthaft krank war, kennt das Glück, auf einen Arzt zu treffen, für den man keine Nummer ist. Der Mediziner und Journalist Bernhard Albrecht erzählt neun bewegende Geschichten von imponierenden Ärzten, die anders gehandelt haben als üblich. Ein Mutmachbuch und Plädoyer für Menschlichkeit."

Für Sie, 25.11.2013

"In "Patient meines Lebens" schildert Arzt und Jounalist Bernhard Albrecht neun außergewöhnliche medizinische Fallgeschichten. Den beschriebenen Ärzten ist eines gemeinsam: Statt einen aussichtslosen Patienten aufzugeben, haben sie therapeutisches Neuland betreten und mit ungewöhnlichen Methoden um dessen Gesundheit weitergekämpft."

mainpost.de, 06.11.2013

"Eindringlich und bewegend sind die Schilderungen in "Patient meines Lebens". Albrecht skizziert den Idealismus und die Courage von Ärzten, die sich über Normen hinwegsetzen, um Leben zu retten."

roter-reiter.de, 05.11.2013

"Es sind packende Geschichtem die Albrecht erzählt, auch wenn sie nicht immer zum Wohl des ersten Patienten ausgingen."

Gesundheit und Gesellschaft, Oktober 2013

"Aufwühlende Geschichten aus der Praxis."

Focus Spezial: Die besten Bücher 2013, Dezember 2013/Januar 2014

"Verdiente Huldigung!"

Literaturtipps.de, 07.11.2013

"Zehn faszinierende medizinische Fallgeschichten schildert Albrecht in seinem Buch - eine spannende Lektüre."

GlücksPost, 21.11.2013

Wahre Geschichten von Ärzten, die in scheinbar aussichtslosen Fällen um Patienten kämpfen - mit Erfolg."

Laura, Nr. 48/2013

"Es ist ein neuer Ansatz, den Albrecht hier versucht, um dieses komplexe Geschehen einzufangen. Kenntnisreich und fesselnd geschrieben."

Deutsches Ärzteblatt, 22.11.2013

"Mutig. Solche Ärzte wünscht sich jeder."

Wienerin, November 2013

"Der dramatische Titel verspricht nicht zu viel - das Sachbuch liest sich besser als die meisten Kriminalromane."

Pharmazeutische Zeitung, 05.06.2014

"Immer bleibt die Annäherung einfühlsam und respektvoll, niemals wird der ton weinerlich oder bombastisch. Das Buch zeigt Momentaufnahmen aus den Kliniken und beschreibt, für den Laien genügend vereinfacht, den stand der Forschung. Eine spannende und dennoch ausgewogene Lektüre."

"Neues Deutschland", 22.01.2015

"Spannend wie in einem Krimi."

Der Nierenpatient, Nr. 3 / Mai 2015

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Ein fesselndes Buch, das zum Weiterlesen zwingt. Keine erfundenen Figuren, sondern Menschen aus dem Alltag.

Schicksale, die jeden von uns treffen können. Jeder kann dann froh sein, Ärzte zu treffen, die ihren Beruf und ihre Berufung ernst nehmen. Und denen der Mensch, dem sie helfen sollen, wichtig ist. Ein packendes Buch, das mich auch zwischendurch zum Erschauern gebracht hat. Sehr empfehlenswert, sollte Pflichtlektüre für alle Ärzte sein!

Kathrin Köhne-Müller, 28.06.2016

Verschiedene vermeintlich hoffnungslos Krankheitsfälle werden vorgestellt - die Ärzte setzen alles daran, dass den
Patienten doch noch geholfen wird. Die Lebenswege sowohl der Patienten als auch der Ärzte werden sehr einfühlsam dargestellt
Diese Geschichten machen Hoffnung. Bücher dieser Art sollte es viel mehr geben! Absolute Leseempfehlung von mir!
Dorothee, 27.12.2013

In diesem Buch werden einzelne Patientenschicksale mit medizinischem Hintergrundwissen perfekt zusammen gebracht. Als
Leser ist man von den verschiedensten, seltenen oder schweren, Krankheiten tief betroffen. Dazu ein starkes Engagement der Ärzte.
Der Autor hat einen tollen Spagat zwischen Medizin und Patientenschicksal geschafft, der den Leser tief berührt. Absolut lesenswert!
Claudia Jordan, 21.11.2013

Bernhard Albrecht hat ein Buch geschrieben über Patienten, die eigentlich nicht mehr zu retten waren. Und Ärzte, die
diese Prognosen so nicht akzeptieren wollten und deshalb vorgegebene Pfade verlassen haben. In leicht verständlicher Sprache werden (medizinische) Lebenskrisen und deren Verlauf und Behandlung beschrieben. Albrecht wendet sich mit seinem Buch eben nicht an Mediziner oder fachlich vorgebildete LeserInnen, sondern wirklich an jeden Leser. Ein Buch, das manchmal schwer auszuhalten ist, weil mich das Gefühl des Voyeurismus beschlich, aber trotzdem mit eben diesen Einschränkungen lesenswert!
Petra Mund, 09.09.2013

Hört sich sehr vielversprechend an und bin sehr gespannt und neugierig.

Geli Block, 21.08.2013

Sicher hat jeder schon mal von einem Menschen gehört, bei dem die Chance auf ein gesundheitlich normales Leben
aussichtslos war.
Bernhard Albrecht berichtet in seinem Buch „Patient meines Lebens“ von mehreren solchen Fällen. Jeder der hier vorgestellten Menschen stand in seinem Leben an einem Punkt an dem es schon fast keine Hoffnung mehr gab. Doch Albrecht zeigt dass es bei uns auch Ärzte gibt, die sich über die allgemeinen Regeln hinwegsetzen um den Menschen wirklich zu helfen und sie nicht nur mit lächerlichen Diagnosen wieder abschieben. Dass diese Verfahrensweisen zum Teil auf große Kritik stoßen und den betreffenden Ärzten wahre Schwierigkeiten bereiten ist für uns (die einfache Bevölkerung) schwer nachvollziehbar.
Warum können beispielsweise keine schmerzlindernden Medikamente verschrieben werden, nur weil sie (in falscher Dosierung oder zweckentfremdet verwendet) als Rauschmittel gilt? Muss es wirklich sein dass ein erfolgreicher Schmerztherapeut aus Angst vor der Justiz seine Patienten in andere Bundesländer schickt? Warum leben wir ewig mit anscheinend unheilbaren Krankheiten und erfahren, wenn überhaupt, nur durch Zufall, dass es doch eine Behandlungsmöglichkeit gibt?
Durch die emotionalen Erzählungen der Patienten gelingt es dem Autor in diesem Buch mitreisende Beispiele der umstrittenen Medizin aufzuzeigen und regt uns Leser ernsthaft zum Nachdenken an.
Dieses Werk ist nicht nur für Mediziner ein Muss, es ist auch für jeden Anderen eine interessante und für diese Thematik spannende Lektüre.
Anne Gründler, 20.08.2013

Ein packendes Buch, das mich für viele Stunden fesselte. Es wurde sehr verständlich geschrieben, ohne in
Arzt-Latein-Begriffen zu schwelgen. Die Kurzgeschichten wurden kurz und abgeschlossen wieder gegeben. Also klarre, man könnte sagen für das breite Volk geschriebene menschliche Krankenberichte.
Harry Gehrke, 19.08.2013

Bernhard Albrecht, engagierter Mediziner und Publizist, Redakteur der Zeitschrift " Der Stern", beschreibt in seinem
neuen Buch
die vier Kardinalpunkte im Leben eines Menschen:

+ Die Geburt, + Die Pubertät, + Die Krankheit, + Der Tod

Mit diesen Wendepunkten muss sich jeder Mensch in seinem Leben konfrontieren. Die Faszination für den Arzt Dr. Albrecht ist die
Größe der Aufgabe, jenseits von einengenden Vorschriften und Leitbildern. "Sehr vielen Patienten könnte besser geholfen werden, wenn sie nur einen entsprechend engagierten Arzt finden würden", meint der Autor und führt in seinem Buch etliche Beispiele auf! Wer würde es sich nicht wünschen, einen Arzt, der wirklich ALLES daran setzen würde, um Leben zu retten!? Um mein Leben zu retten. Einen Arzt, der auf mich eingeht und sich um mich kümmert, bei dem ich mich aufgehoben fühle. Einer, der hergebrachte Methoden aufgibt und das Wagnis eingeht
auf neuen Wegen zu helfen! Alle seine Geschichten handeln von so aussergewöhnlichen Ärzten, die auf Neuland Erfolge hatten...

Der Mediziner Albrecht weiß packend und trotzdem detailreich zu erzählen. DIESEM Arzt würde man sich jederzeit bedenkenlos anvertrauen!
Manuela Donath, 16.08.2013

Ein sehr bewegendes Buch. Auch ohne medizinisches Fachwissen sehr verständlich geschrieben. Es erzählt unglaubliche
Begebenheiten, die leider nicht immer mit einem HappyEnd abschließen. Aber auch in der heutigen Zeit und bei den fortschritten in der Medizin ist der Tot immer noch allgegenwärtig. Das Buch erzählt spannend und mitreissend, ich wollte nicht aufhören zu lesen. Als Krankenschwester wurde mir bewußt, daß auch das medizinische Personal nicht immer alles mitbekommt, was es in der Forschung neues gibt. Wo war mir die Geschichte über die Luftröhre nicht bekannt. Das Buch beschreibt anschaulich wie innig ein Arzt-Patient-Verhältnis sein kann und wie in Sekundenbruchteilen über Leben entschieden wird. Als Fazit: Für jeden sehr zu empfehlen. Hoffe auf Fortsetzung
Manuela Friedl, 16.08.2013

Das Buch "Patient meines Lebens" von dem renommierten Wissenschaftsjournalist Bernhard Albrecht hat mich sehr berüht
und gleichzeitig fasziniert.
Das Buch gefällt mir, da der Autor sehr verständlich schreibt und man kein Fachwissen braucht um es zu verstehen. Mir gefallen besonders die Kapitel 1 "Atmen", 3 "21 Wochen, fünf Tage" und 7 "17 Grad".
Mir hätte es gefallen, wenn es mehr Kapitel gegeben hätte, da ich dieses Buch regelrecht verschlungen habe.
In dem Buch wird das Arzt-Patient Verhältnis ähnlich wie eine Ehe dargestellt. Da sich die beiden sozusagen perfekt ergänzen und es meist zu einer Lösung von einem Problem kommt (in diesem Fall zur Heilung des Patienten).
Im Endeffekt würde ich das Buch insbesondere an Leute weiterempfehlen, die die TV-Serie "Dr. House" mögen. Außerdem hoffe ich auf eine Fortsetzung.
Mark Kampmann, 14.08.2013

Das Buch habe ich innerhalb weniger Tage gelesen, nein....verschlungen. ;-)

Ich bin dem Autor über die Veröffentlichung dankbar, denn das ist ein Buch, das HOFFNUNG macht.
Wenn man selbst in einer gesundheitlich kritischen Lebenssituation ist, ist man jeder positiven Resonanz aus der medizinischen Wissenschaft angetan.
Besonders hat mir gefallen, dass man als "medizinischer Laie" sofort verstehen konnte, wenn eine wissenschaftliche Erklärung so beschrieben wurde, dass sie allgemein verständlich war.
Das macht das Lesen des Buches einfacher und man kann sich besser in die Situationen der Ärzte und Patienten versetzen.
Meine Empfehlung an den Autor: Eine Bitte um Fortsetzung.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Vielen Dank dem Verlag und natürlich dem Autor.
Ulrike Hinrichs, 09.08.2013

Unter dem Titel "Patient meines Lebens" konnte ich mir nicht so wirklich etwas vorstellen. Nachdem ich das Buch gelesen
habe, kann ich nur sagen: toll! Ein mutmachendes, informatives, einfach lesenswertes Buch. Es zeigt auf, daß es immer einen Weg gibt, man nie aufgeben soll und vieles möglich ist.
Es geht um Patienten, die "austherapiert" sind, für die es "normalerweise" keine Chance gibt, deren Krankheit es nicht gibt...
und denen doch geholfen werden konnte. Und dabei ist das Ganze fesselnd und verständlich geschrieben, selbst wenn es um hochkomplexe medizinische Sachverhalte geht. Hier werden keine Wunderheilungen mit irgendwelchem HokusPokus beschrieben, sondern konkrete Hilfe von Ärzten, die auch mal ab von der Norm etwas gewagt haben und damit heilen konnten.
Ich kann das Buch nur jedem empfehlen!
Monika Schultze, 05.08.2013

Wie sehr kämpft man um das Leben eines Anderen?
Dieser Frage hat sich Bernhard Albrecht gestellt. Denn viele Patienten werden nach vorgegebenen Standards behandelt, doch was passiert, wenn diese Behandlungsmethoden nicht genügen?
So greift manch ein Arzt auf den unheimlichen Überlebenswunsch des Kranken hin zu extremen Methoden.
Und auch Menschen, die gar nicht mehr leben wollten, erhalten eine zweite Chance, weil ihr Arzt das Unmögliche wagt.
Im Laufe des Lesens wird man mit mehreren Patienten und ihren Ärzten bekannt, die sich entschlossen haben zu kämpfen, ob gegen angeborene Verformungen, Krebs oder gar Aids. Denn den Versuch und sei er noch so extrem, ist es wert.
Ein fesselndes und erschütterndes Buch über den Tod, den Schmerz und den Kampf gegen sie.
Ich bin begeistert von der Hingabe der Ärzte und hoffe, dass sich in Zukunft mehr in diese Richtung bewegen, denn jeder sollte in einer Notlage alle Hilfe bekommen, die möglich ist.
Sabine Jüttner, 02.08.2013

Eckart von Hirschhausen sagte über den Autor des Buchs:
"Medizin ist Wissenschaft und Kunst zugleich. Bernhard Albrecht hat diese Doppelbegabung: tiefe Recherche als Arzt und einen packenden Stil als kunstvoller Autor."- und dem kann ich mich nur anschließen.

Zugegeben, ich hätte es nicht erwartet, dass ein Sachbuch über die Mediziner so spannend zu lesen ist. Ich habe diesen Roman innerhalb eines Tages gelesen, weil ich nicht aufhören konnte und noch mehr über weitere Fälle wissen wollte. Dazu sollte ich vielleicht auch erwähnen, dass ich mich nicht auf der Seite der Menschen im weißen Kitteln befinde, sondern direkt gegenüber. Und deswegen hat mich das Buch auch persönlich stark angesprochen und sehr bewegt.
Denn genau so ist es: "Wer wünscht ihn sich nicht: einen Arzt, der alles, wirklich alles daransetzt, um einen vor lebenslanger Krankheit oder dem sicher geglaubten Tod zu bewahren".
Einen Arzt, der keine Angst hat über die Grenzen des Gelerntes zu gehen, einen Arzt, der nicht an die strickte Regeln der Behandlung gebunden ist, oder einen Arzt, der einen Weg findet, diese zu umgehen...

Sicherlich ist es nicht einfach, und bestimmt spielt dabei die Berufung eine größere Rolle als Beruf, aber gerade diese Menschen, diese Mediziner sollten öfter erwähnt werden, man sollte Berichte über sie erstatten, und mehr Bücher darüber schreiben. Das Thema der Heilung, oder genauer gesagt, das Gespräch über die, die für ihre Patienten über die Grenzen des Erforschten, des Erprobtes gehen, steht zu sehr im Hintergrund der Medien oder der Gesellschaft, und der gebührende Respekt und Dankbarkeit solchen Ärzten gegenüber, bleibt oft aus.

In seinem Buch stellt Albrecht Bernhard acht Geschichten vor, über ganz besondere Fälle, bei denen den Ärzten gelungen ist, das Unmögliche möglich zu machen. Während der Recherche zu diesem Buch hat er diese Patienten kennengelernt, mit den Ärzten gesprochen und gesteht in seinem Vorwort zu diesem Buch, dass diese Gespräche auch ihn geändert haben, auch er, obwohl er sich mit der Thematik auskennt, konnte dabei emotional nicht unbeteiligt bleiben...

So erging es mir beim Lesen seiner Geschichten auch, ich muss zugeben, dass die Tränen nicht nur ein Mal geflossen sind: aus Mitgefühl, Empathie und Freude darüber, dass es solche Mediziner gibt, und dass der Autor ein Buch darüber geschrieben hat. Die Geschichten, wie schwer die auch zum Teil sind, tragen Hoffnung in sich. Und das hat mir am meisten gefallen.

Es sind natürlich die ausgefallenste Geschichten der Medizin, die ganz besondere Fälle: wie, zum Beispiel, die Geschichte über Singh, der aus Indien stammt, verliebt und verheiratet war, und mit einer ungeheuerlichen Kraft leben wollte - und doch eines Tages versucht hat, sich mit Reinigungsmitteln umzubringen, da er eine unheilbare Diagnose erhielt. Seine Speiseröhre war verätzt und mit dem "soforti
Eshta, 01.08.2013

Erster Eindruck:
Endlich mal wieder ein Buch, bei dem das Cover nicht auch zu 5 andere Bücher passen würde! Die Beschreibung auf der Rückseite finde ich allerdings nicht so gelungen, sie scheint mir etwas reißerisch.

Inhalt:
Bernhard Albrecht schreibt über Ärzte. Und über Patienten. Und darüber wie beide zusammen Krankheiten besiegen. Denn das ist Albrecht wichtig zu betonen. Alle diese Geschichten haben eins gemeinsam: Der Patient vertraut dem Arzt bedingungslos und ist bereit alles zu geben und geheilt zu werden. Insgesamt finden sich 9 einzelne Berichte im Buch. Vom Frühchen über die Schmerzpatienten zum HIV-Infizierten. Alles ist dabei und jede einzelne Geschichte ist anders. Einige Ärzte betreten gar nicht wirklich Neuland sondern sie gehen nur den nächsten logischen Schritt in ihrer Entwicklung. Andere fangen wirklich etwas ganz Neues an.

Meine Meinung:
Besonders bewegt hat mich die Geschichte über den „Berlin Patient“, der durch eine Stammzellentransplantation von HIV geheilt wurde und nach einem Rückfall heute in Armut lebt. Auch die Geschichte über die beiden Frühchen, die in der 21 Woche geboren wurden und von denen eines trotzdem durchkam war sehr bewegend. Weniger interessant war dagegen das Kapitel „Neue Füße“. Hier ging es hauptsächlich darum wie lange es dauert bis man einen Arzt findet, der weiß was er tut. Aber insgesamt war nichts wirklich Neues oder Spannendes an der Geschichte, auch wenn sie natürlich sehr tragisch war. Als jemand, der sich im Studium mit Naturwissenschaften beschäftigt und auch schon in der Schule Wissen über Biologie, Chemie und Medizin quasi aufgesogen hat waren mir einige der Erklärungen etwas zu einfach gehalten. Andererseits weiß ich auch, dass natürlich nicht jeder einen solchen Hintergrund hat. Teilweise ist einfach nicht klar für welche Zielgruppe das Buch geschrieben wurde. Für den BILD-Leser ohne Vorbildung von nebenan oder für den Geo-Leser, der auch schon seine Kolumne verfolgt hat und sich den Naturwissenschaftlichen Hintergrund wie selbstverständlich erschließt.

Fazit:
Ein Buch, das zum Nachdenken anregt. Und einen in die Welt hinter der Krankenhaus-Fassade entführt. Man möchte aufstehen und Medizin studieren um einen Tages auch genau solche Dinge für eine andere Person vollbringen zu können. Es ist auch ein Buch, dass wahrscheinlich nur ein Mensch wie Albrecht hätte schreiben können. Das Zitat von Eckart von Hirschhausen auf der Rückseite trifft es da gut: „Medizin ist Wissenschaft und Kunst zugleich. Bernhard Albrecht hat diese Doppelbegabung: tiefe Recherche als Arzt und einen packenden Stil als kunstvoller Autor“
Lena Byl, 31.07.2013

Ich bin sehr gespannt auf den Inhalt, der Titel ist schon sehr vielversprechend!

Kathrin Köhne-Müller, 24.07.2013

Ein Arzt der alles für seine Patienten gibt, wer will das nicht. Ich bin gespannt auf das Buch.

Eva Wagner, 13.07.2013

Die Kurzen Seiten machen sehr neugierig, gibt es sie wirklich? Anscheinend ja. In der heutigen Zeit hat man oft das
Gefühl, bloss nicht krank werden!
Leider gibt es viele viele Ärzte die Ihren Beruf falsch gewählt haben.
Ich denke dieses Buch kann Chronisch Kranken, die noch auf der Suche nach Hilfe sind, vielleicht Hoffnung machen doch den "Einen" zu finden, der einem helfen kann.
Ute Thrien, 12.07.2013
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