Verlagsgruppe Droemer Knaur



Safa

9783426420799
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E-Book, Knaur eBook
28.01.2014, 304 S.

ISBN: 978-3-426-42079-9
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Die Rettung der kleinen Wüstenblume

Die kleine Safa Idriss Noura aus Somalia spielt in der Verfilmung des Weltbestsellers "Wüstenblume" die dreijährige Waris Dirie. Als Waris das Mädchen zum ersten Mal erblickt, fühlt sie sich schmerzlich an ihre eigene Kindheit erinnert. Die dramatische Szene, in der das Mädchen gewaltsam beschnitten wird, bringt die Menschen in den Kinos zum Weinen. Umso größer ist Waris‘ Bestürzung, als sie erfährt, dass der Eingriff unmittelbar bevorsteht. Und sie beschließt: Dieses Mädchen muss um jeden Preis vor der Genitalverstümmelung geschützt werden.

Die Autorin

Waris Dirie

Portrait von  Waris Dirie

Als somalisches Nomadenkind geboren, durchlitt Waris Dirie im Alter von fünf Jahren die unmenschliche Prozedur einer genitalen Verstümmelung. Mit 13...

zur Autorin Bücher von Waris Dirie

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Pressestimmen

"Die sehr nah und intim erzählte wahre Geschichte über die Rettung des Mädchens durch den unerschütterlichen Einsatz der Autorin und Anti-FMG-Aktivistin ist zugleich ein authentisches und eindringliches Plädoyer, im Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen im Namen von Tradition, Ehre und Religion nichts unversucht zu lassen."

Frauenrechte.de, online

"Jeden Morgen wird die hoch motivierte Schülerin von ihrer Slum-Behausung in die private Internationale Schule gefahren.... Scheinbar mühelos schafft Safa den Spagat zwischen den Welten. Die Rolle als Außenseiterin und Familienernährerin hat sie stark gemacht. " Irmgard Hochreither

Stern, Print "Ein Besonderer Mensch"

"In ihrem Buch beschreibt Dirie, wie lang der Weg in eine Welt ohne weibliche Genitalverstümmelung noch ist. ..... 'Denn als kleines Mädchen in Afrika wird dir mit dem barbarischen Akt der weiblichen Genitalverstümmelung gezeigt, wo dein Platz in der Gesellschaft ist', sagt Dirie. 'Unten, ganz unten'." Andrea Wieser

Tiroler Tageszeitung, Magazin

"Noch in diesem Jahr will ich mindestens tausend Mädchen wie die kleine Safa vor der weiblichen Genitalverstümmelung retten", sagt Dirie. Ihr neues Buch wird ihr Aufmerksamkeit für diese Mission sichern."

Maxi, März 2014

"Das Buch ist [...] inhaltlich hochwertig mit vielen Informationen versehen, die emotional und flüssig an den Leser vermittelt werden"

Heidi Zengerling, 31.08.2014

"Dies ist ein Buch, das jeder lesen sollte - denn dies ist kein Roman, es ist die Realität! (KK)"

Con-on-Online.com, 06.10.2014

Lesetipps

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Inhalt:
Die kleine Safa wächst in Dschibuti auf. Und in ihrer Person vereinen sich auf dramatische Weise Fiktion und Wirklichkeit. Sie wird als Darstellerin der kleinen Waris Dirie im Film „Wüstenblume“ ausgewählt und berührt mit ihrer Darstellung Millionen Menschen.

Doch dann holt die brutale Welt, in der wir noch immer leben das Kind und alle, die sich für ihr Schicksal interessieren ein. Denn auch das kleine Mädchen soll beschnitten werden. Dieser Umstand und die Geschichte der Mädchen im 21. Jahrhundert in vielen islamischen Ländern ist der dramatische Hintergrund dieses Buches und nichts für zarte Gemüter, aber eben harte Realität.

Meine Meinung:

Die Brutalität der Realität

Vor Jahren habe ich das Buch „Sklavin“ von Mende Nazer gelesen und das war meine erste Begegnung mit dem Thema Beschneidung von Mädchen. Kurz darauf erfuhr ich auch von Waris Dirie und ihrem Kampf gegen diese Beschneidung, die auch heute noch –man mag es kaum glauben!- unter barbarischen Umständen durchgeführt wird und nicht selten den kleinen Mädchen das Leben kostet.

Diese bildhübsche Frau, dieses wunderschöne Gesicht, wie nicht von dieser Welt erscheinend, hat selbst ein Märtyrium erlebt, erzählt aus ihrer eigenen Geschichte, bringt dieses unbeschreibliche, altertümliche Gebaren der Genitalverstümmelung, all das Leid, was jeglicher logischen Grundlage entbehrt, immer und immer wieder an das Licht der Öffentlichkeit. Sie prangert an, was ihr selbst widerfahren ist, wovor Mädchen in islamischen Ländern bewahrt werden müssen, mit aller Vehemenz. Und es sollte noch mehr im Fokus stehen, wenn es nach der von ihr gegründeten Desert-Flower-Foundation geht und ja, auch ich und viele Menschen der westlichen Welt stehen dahinter.

Aus diesem Grund habe ich mich sehr gefreut, dass dieses Buch von Afroport verlost wurde und mir die Glücksfee hold war, mich als Gewinnerin gezogen hat. Es war mir klar, auf was ich mich einließ, als ich den Klappentext und Rezensionen zum Buch kurz überflog, das Thema ist mir wie gesagt auch nicht fremd.

Nichtsdestotrotz hat es mich zum wiederholten Mal nun ganz tief getroffen, macht mich betroffen, treibt mir die Tränen in die Augen, wenn es mir so wirklich zu Bewusstsein kommt, dass es sich nicht um Fiktion handelt, sondern Tatsachen sind, die da nur in eine „ansprechende“ Form gebracht werden, um sie uns nahe zu bringen, quasi als mundgerechtes Häppchen…

Dieses Buch ist nichts für zwischendurch, kein Spaß, keine wirkliche Freude, dennoch lohnt es, zu lesen, sich mitnehmen zu lassen. Genug Leute, die vom schwarzen Kontinent träumen, gibt es ja! Doch, halt, bedenkt, es ist kein Abenteuerroman, es wird keine rührselige Liebesgeschichte mit dem Hauch Wildheit Afrikas geboten, nein, keine luxuriöse Lounge lädt zur Safari ein, lasst die Fotoapparate zuhause, es wird hart, bö
Sabine Kettschau, 20.04.2014

Es ist bedrückend , entsetzlich und enttäuschend zu lesen, dass die grausamen und unsinnigen Verstümmelungen der
Mädchen immer noch stattfinden. Außerdem ist es ernüchternd zu konstatieren, dass sich auch in der Zukunft -wenn überhaupt- etwas an dieser Grausamkeit ändern wird.
Kornelia Schulte, 07.02.2014

Noch immer, Jahre nach der Wüstenblume ist es ein bedrückendes Thema. Feinfühlig beschrieben die Leiden der Mädchen
denen man dieses Unrecht aus einem Irrglauben heraus antut, denn nicht der Koran, nicht die Bibel noch sonstige heiligen Bücher schreiben ein solches Ritual vor.
Einzig um die Frauen gehorsam zu machen geschieht dies. Sind die Männer dort so feige, dass sie Mädchen verstümmeln müssen um sie später an sich zu binden?
Ich denke ein Buch das jeder lesen sollte.
Ich kann es guten Gewissens weiterempfehlen.
Thomas Jessen, 07.02.2014
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