Verlagsgruppe Droemer Knaur



Madame le Commissaire und der verschwundene Engländer

9783426422694
Erhältlich bei Ihrem Buchhändler und in diesen Formaten:
E-Book, Knaur eBook
26.03.2014, 368 S.

ISBN: 978-3-426-42269-4
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Kriminalroman

Isabelle Bonnet, hochdekorierte Leiterin einer geheimen Spezialeinheit in Paris, wäre bei einem Sprengstoffattentat fast ums Leben gekommen.
Um sich zu erholen, reist sie in ihren beschaulichen Geburtsort Fragolin im Hinterland der Côte d’Azur. Doch aus der ersehnten Ruhe wird nichts: In einer Villa wird eine halbnackte Frauenleiche gefunden, und der Hausherr, ein mysteriöser Engländer, ist spurlos verschwunden.
Isabelle Bonnet lässt sich überreden, den Fall zu übernehmen – was bei den Kollegen vor Ort nicht gerade Begeisterung auslöst …

Der Autor

Pierre Martin

Portrait von  Pierre Martin

Hinter dem Pseudonym Pierre Martin verbirgt sich ein Autor, der sich mit Romanen, die in Frankreich und in Italien spielen, einen Namen gemacht hat. F...

zum Autor Bücher von Pierre Martin

Weitere Teile der Reihe "Ein Fall für Isabelle Bonnet "

Pressestimmen

"Der erste Roman, den der Autor unter dem Pseudonym Pierre Martin veröffentlicht hat, riss mich vom ersten Kapitel mit. Ihm ist mit der Figur der Madame Le Commissaire alias Isabelle Bonnet eine absolut greifbare Persönlichkeit gelungen. Und nicht nur das: Auch die anderen Beteiligten werden - wie nebenher - fassbar plastisch eingeführt und entwickelt."

Blog Kaliber 17 Krimirezensionen, 10.04.2014

"Mit MADAME LE COMMISSAIRE UND DER VERSCHWUNDENE ENGLÄNDER präsentiert der Autor Pierre Martin einen unterhaltsamen Kriminalroman, der eine Menge Urlaubsatmosphäre und Frankreichflair zu bieten hat."

zauberspiegel.de, 11.05.2014

"Krimi mit Spannung, viel Witz und Lokalkolorit."

Börsenblatt Spezial, 12.06.2014

"Passendes Ambiente und interessante Protagonisten machen eine gelungene Mischung aus Spannung und Lokalkolorit zu einem sommerlichen Page-Turner."

Buchmarkt, Sommer 2014

"Was zeichnet einen guten Autor aus? Richtig, er kann nicht nur schreiben, sondern auch etwas faszinierend beschreiben. Eine Szene oder einen Menschen lebendig werden lassen und er nimmt den Leser mit auf die Reise mit allen Sinnen: riechen, sehen, hören, fühlen. Und genau das macht Pierre Martin schon auf der ersten Seite."

SR3 Sommerkrimis, 04.08.2014

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Zunächst ein Hinweis: natürlich spiegelt diese Rezension nur meine eigene Meinung wieder und ist ironisch

überspitzt formuliert. Mir ist bewusst, dass andere Leser diesem Buch deutlich mehr abgewinnen können als ich und möchte das auch niemandem absprechen.

Originalität / Einfallsreichtum:

Routinierte Krimikost, gepaart mit penetrantem Urlaubsfeeling – ständig ist das Meer azurblau, alles riecht nach Lavendel und der Autor wirft französische Satzbrocken ein, die prompt ins Deutsche übersetzt werden. Mon dieu, mein Gott.

Spannungsbogen:

Vielleicht würde mehr Spannung aufkommen, wenn a) Madame und ihr Assistent nicht einfach alles könnten und b) der glückliche Zufall nicht sein Übriges tun würde, damit von echten Ermittlungen kaum die Rede sein kann. Gegen Schluss vergisst Madame schnell ihr Handy und fährt in eine gefährliche Situation, ohne jemandem Bescheid zu sagen, aber das hilft dann auch nicht mehr.

Logik / Schlüssigkeit / Glaubhaftigkeit:

Madame erholt sich von schwersten Verletzungen, wird bei Bedarf aber trotzdem zur Kampfmaschine. Ihr Assistent, der wohlgemerkt bisher nur im Archiv gearbeitet hat, spricht Arabisch, hackt Computer, hat ein fotografisches Gedächtnis, inhaliert Ermittlungsakten in kürzester Zeit, führt ohne entsprechende Ausbildung Vernehmungen und richtet nebenher noch das Büro neu ein.

Charaktere:

Die beiden Hauptcharaktere haben trotz ihrer beeindruckenden Fähigkeiten nur wenig echte Persönlichkeit: Madame ist flach und blutleer, ihr Assistent hingegen so überzogen, dass er wie ein Cartooncharakter wirkt.

Schreibstil:

Wie schon erwähnt, fließen wahllos und ständig französische Phrasen ein. Dazu kommt, dass Dialoge oft in indirekter statt in direkter Rede geschildert werden, was einem natürlichen Sprachfluss nicht guttut und zu einer inflationären Häufung von “könne”, “solle”, “habe”, “müsse” etc. führt.


Romantik:

Die Liebesgeschichte erschien mir sehr aufgesetzt, von Chemie keine Spur – zwischendurch bekommt Madame noch einen zweiten Verehrer, der dann aber doch keine Rolle spielt und somit keine Würze in die Geschichte bringt.

Sonstiges:

Im Buch wird mehr als einmal ein sehr fragwürdiges Frauenbild von der taffen Heldin überhaupt nicht hinterfragt. So spricht sie zum Beispiel mit einer Bekannten und es entspinnt sich folgender Dialog:

Zitat:
»Jeanne war gerade bei mir und hat sich ausgeweint. Sie behauptet, mein Bruder habe sie geohrfeigt.«
»Pascal? Glaubst du ihr?«
»Möglich wär’s. Pascal ist unheimlich eifersüchtig, und Jeanne flirtet nun mal gern.

Mikka, 12.12.2018

Madame le Commissaire und der verschwundene Engländer ist der erste Band einer Serie die in der kleinen

beschaulichen, französischen Stadt Fragolin spielt. Es ist eher ein gemütlicher Krimi mit Urlaubsfeeling und Lokalloriot als mit Spannung und Action. Obwohl er zwischendrin schon mal spannende Momente aufweist.

 

Isabelle Bonnet, Leiterin einer Spezial Einheit in Paris, reist nach einem Bombenattentat in ihre Heimat Fragolin um sich dort von ihren Verletzungen zu erholen. Doch schon am Tag ihrer Anreise erfährt sie von einem Verbrechen. In der Villa eines zurückgezogenen Engländers findet man die Leiche einer jungen Frau. Vom Engländer fehlt jede Spur. Von ihrem Chef wird sie gebeten den Fall zu untersuchen und den Engländer zu finden. Gleichzeitig versucht Isabelle auch noch einen ganz Privaten Fall zu lösen, nämlich den Tot ihrer Eltern. 

 

Der Schreibstil war teilweise etwas gewöhnungsbedürftig da es viele französische Wörter oder Redewendungen mit eingeflossen sind die dahinter nochmal auf Deutsch standen. Das hat den Lesefluss für mich etwas gehemmt. An sich bin ich aber gut in die Geschichte reingekommen und habe mich mit dem Buch wohl gefühlt. Ich bin mit Isabelle auf Ermittlungstour gegangen und habe mich gefragt was hinter allem steckt. Der Autor versteht es den Leser auf eine falsche Spur zu locken um ihn am Ende zu überraschen. So bin ich erst recht spät darauf gekommen wer der Täter war. 

 

Die Charaktere sind authentisch und sympathischen beschrieben. Gerade Isabelle entwickelt sich im Laufe des Buches weiter, und das in eine ganz andere Richtung. Auch ihr Assistent Apollinaire gefiel mir sehr gut. Er war mir von Anfang an sympathisch und hat mich immer wieder zum schmunzeln gebracht. Genauso die Landschaft, obwohl es schon ab und zu störend war, dass das Wasser scheinbar immer azurblau ist. Allerdings spielt der Roman im Sommer und da es sich hierbei um einen leichten sehr gemütlichen Krimi handelt schaue ich da gerne drüber weg. 

nasa, 02.11.2018
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