Verlagsgruppe Droemer Knaur



T Tödliche Spur

9783426422922
Erhältlich bei Ihrem Buchhändler und in diesen Formaten:
E-Book, Knaur eBook
26.03.2014, 640 S.

ISBN: 978-3-426-42292-2
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Thriller

Weihnachtsabend auf Church Island, einer kleinen Insel vor der Küste Washingtons. Ein kleiner Junge verschwindet spurlos. Da er zuletzt am Bootsanleger gesehen wurde, wird ein tragischer Unfall vermutet. Nur seine Mutter Ava will das nicht glauben, sie erleidet einen Zusammenbruch und wird in die Psychiatrie eingewiesen. Zwei Jahre später darf Ava nach Hause – und fühlt sich dort seltsam fremd. Sie beschließt, sich auf die Suche nach Spuren zu begeben. Niemals hat sie an die Geschichte des tragischen Unfalls geglaubt, die man ihr immer über das Verschwinden ihres Sohnes erzählt hat. Auf ihrer Suche gerät sie in ein bizarres Netz aus Lügen und Intrigen, Rache und Hass.

Die Autorin

Lisa Jackson

Portrait von Lisa Jackson

Lisa Jackson zählt zu den amerikanischen Spitzen-Autorinnen, deren Romane regelmäßig die Bestseller-Listen der „New York Times", der „USA Today" und...

zur Autorin Bücher von Lisa Jackson

Pressestimmen

"Lisa Jackson kann nicht nur Spannung in Serie. Mit 'T - Tödliche Spur' legt sie einen Einzelband vor, für den die Bezeichnung nervenzerreißend noch zu milde ist. [...] Die Autorin legt gekonnt parallel falsche und richtige Spuren aus, die nicht so einfach zu entschlüsseln sind, was das Rätselraten fesselnd gestaltet."<br />

Loveletter, April 2014

"Ein spannendes Buch. Eine nervenaufreibende Geschichte voller Geheimnisse und Gefahren. (...) Der fesselnde Thriller erzeugt eine Atmosphäre mit Gänsehauteffekt."

lust-auf-buecher.de, 08.04.2014

"Zahlreiche Wendungen machen Lisa Jackson T TÖDLICHE SPUR zu einer rasanten Thriller-Achterbahnfahrt, die ihre Leser benommen und außer Atem hinterlässt."

piranha magazin, April 2014

"Ein Psychothriller, der mit einer aufwühlenden Geschichte, starken Figuren und psychologischer Tiefe überzeugt."

Denglers-buchkritik.de, 12.05.2014

"Gekonnte Thrillerunterhaltung - in einem klassisch anmutenden Szenario, das an Alfred Hitchcock erinnert."

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 27.05.2014

"Die Autorin Lisa Jackson nimmt sich die Zeit mitreißende Szenen und intensive Stimmungen nicht nur einzufangen, sondern vielmehr zu Stimmungsbildern und -landschaften zu kombinieren. Es werden daraus Gemälde im Kopf des Lesers, die sich im Verlaufe des 627 seitigen epischen Werkes zu einer Galerie zusammenfinden. [...] Lisa Jackson beherrscht die hohe Kunst falsche Fährten zu legen, die sich durchaus mit kriminalistischen Altmeistern im Range eines Alfred Hitchcock problemlos messen können."

Krimi-tick.de, 01.06.2014

"Spannung bis zum allerletzten Buchstaben: Lisa Jackson beweist erneut ihre Qualitäten als Thriller-Queen."

Für Sie / Petra Buchspecial, 14.04.2014

"Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man glatt glauben, dass TÖDLICHE SPUR aus der Feder des Teufels stammt. Lisa Jackson schreibt Romane, die in der Thrillerliteratur ohne jeden Zweifel das Beste vom Besten sind."

Literaturmarkt.info, 05.05.2014

"Dies ist ein Thriller, der unter die Haut geht. Er wird langsam aufgebaut und steigert die Spannung von Seite zu Seite. Die Autorin beschreibt Ava real und authentisch, so muss man sich einfühlen. Auch der Schreibstil ist gut und flüssig und durch die bestens durchdachte Geschichte kann man nicht aufhören zu lesen. Spannend und nervenaufreibend, was braucht man mehr. Hier ist beste Thriller Unterhaltung garantiert."

Spass-am-Buch.de, Mai 2014

"Lisa Jackson enttäuscht nicht. Ihre Bücher sind ein Garant für Spannung - so auch dieses Mal. (...) Ein spannendes Buch für aufregende Unterhaltung."

com-on-online.com, 26.05.2014

"Packender, unter de Haut gehender `Old School-Thriller´, im Stile der alten `Film Noir´ Hollywood-Klassiker."

happy-end-buecher.de, 26.05.2014

"Ein spannender Krimi in düsterer Atmosphäre. [...] Das ist zuweilen leicht kitschig, aber irre spannend. Zumal die Atmosphäre mit viel Sturm und Regen einen packt."

WDR 2, 07.07.2014

"Die psychologische Tiefe dieses Thrillers ist wie die gesamte Handlung geradezu atemberaubend. Jackson legt immer wieder neue Spuren und bietet überraschende Wendungen - bis zum Finale."

Recklinghäuser Zeitung, 16.07.2014

"Ein Thriller, den man ungern aus der Hand legt."

SR 3 - Krimi-Tipp, 16.08.2014

"Die in Oregon lebende Autorin entwirft (..) ein perfektes Hitchcock-Szenario, in dem ein einsames Eiland vor der Pazifikküste des Bundesstaates Washington, ein prunkvolles Herrenhaus mit verstaubten Dienstbotenquartieren, knackende Wasserrohre, ein unzuverlässiges Stromnetz und eine stillgelegte Irrenanstalt für nervenaufreibende Spannungsmomente sorgen."

Tagblatt, 28.05.2014

"Sehr spannend."

Radio Euroherz, 23.04.2014

"Die psychologische Tiefe dieses Thrillers ist wie die gesamte Handlung geradezu atemberaubend. Jackson legt immer wieder neue Spuren und bietet überraschende Wendungen - bis zum Schluss."

Recklinghäuser Zeitung, 16.07.2014

"Meister Hitchcock stand eindeutig Pate. Im besten Sinne altmodisch werden Figuren und Handlung ausgeschmückt."

WAZ - Westdeutsche Allgemeine, 25.07.2014

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Ava ist die Besitzerin der Insel Church Island. Sie war bisher eine taffe Geschäftsfrau. Seit allerdings vor zwei
Jahren ihr Sohn bei einer Weihnachtsfeier spurlos verschwunden ist, ist sie psychisch instabil. Zurück aus der Heilanstalt will sie rausfinden, was mit ihrem kleinen Noah passiert ist. Warum hört sie ihn jede Nacht weinen? Warum sieht sie ihn immer am Anleger stehen. Heimlich setzt sie ihre Medikamente ab und beginnt nachzuforschen. Von ihren eigenen Wahnvorstellungen immer wieder zurückgeworfen, werden langsam alle Mitbewohner im Haus verdächtig. Dann wird eine Frau am Festland brutal ermordet. Kurz darauf auch Avas Psychologin. Ist Lester Reece (ein gesuchter Frauenmörder, der vor zwei Jahren aus der Irrenanstalt auf Church Island geflohen ist) wieder zurück? Oder soll Ava in den Wahnsinn getrieben werden, oder ist sie selber die Mörderin und kann sich nicht erinnern? Nur in Austin Dern, dem neuen Rancharbeiter scheint Ava Hilfe zu haben. Doch was hat Dern für ein Geheimnis?

Nach S, wieder mal ein schöner Psychothriller, wie man ihn von Lisa Jackson erwartet. Teilweise gab es Stellen, die sich sehr zogen. Doch ich konnte von Anfang an meine Verdächtigungen stellen und wurde wie immer am Ende überrascht. Gut und spannend geschrieben. Tolles Thema. Kommt aber noch nicht an die Montana - Reihe ran.
zitroenchen, 24.08.2015

Avas Sohn Noah ist spurlos Verschwunden und sie glaubt auch nicht an einen tragischen Unfall - wie alle anderen
vermuten. Nach Avas Zusammenbruch und einem zweijährigen Aufenthalt in einer Psychiatrie kehrt sie in ihr Haus auf Church Island zurück. Halluzinationen ihres Sohnes suchen Ava heim und sie ist der festen Überzeugung, dass Noah noch lebt. Sie macht sich auf die Suche nach Hinweisen und kann dabei niemanden vertrauen.
Der Anfang des Buches war durch die wechselnden Szenen etwas verwirrend, aber nachdem man etwas in die Story hineingefunden hatte, konnte man auch die Zusammenhänge erkennen. Allgemein finde ich den Schreibstil der Autorin sehr angenehm zu lesen, auch wenn in diesem Buch sehr ins Detail gegangen wurde und viele Sachen gekürzt oder ganz weggelassen werden könnten, da es dadurch manchmal langatmig wurde.
Die Story hat mich auch von Anfang an angesprochen - definitiv weniger brutal als andere Geschichten von Lisa Jackson - dafür wurde mehr auf die Charaktere und natürlich vor allem auf Avas psychische Probleme eingegangen. Trotzdem habe ich keinen Charakter irgendwie besonders gemocht, da man immer im Hinterkopf hatte, dass die Person auch irgendwie in die düsteren Machenschaften involviert sind und viele dadurch eher eindimensional beschrieben wurden.
Das Buch hat seine spannenden Stellen, aber wirklich fesseln konnte es mich nicht. Das konnte ich auch daran erkennen, dass ich für meine Verhältnisse sehr lange für dieses Buch gebraucht habe.
Das Ende war in einigen Punkten vorhersehbar, in anderen fand ich es unglaubwürdig. Abschließend kann ich sagen, dass das Buch nicht schlecht ist, aber keines der besten von Lisa Jackson.
Natalie Baumann, 17.09.2014

"Die Geister der Vergangenheit lassen Ava Garnison nicht los. Angeblich ist ihr zweijähriger Sohn Noah vom Bootsanleger
gefallen und im Meer ertrunken. Doch auch zwei Jahre nach dem vermeintlichen Unfall und Avas Aufenthalt in der Psychiatrie meint sie, ihren Sohn immer noch sehen und hören zu können. Als sie in das prächtige Herrenhaus auf Church Island zurückkehrt, haben ihre Familie und sämtliche Hausbewohner sie längst als "lästige Irre" abgestempelt. Ihre " Erscheinungen" werden als Kapriolen ihres Geistes abgetan. Nur Austin Fern, ein Farmarbeiter, nimmt sie ernst und hilft ihr, die Vergangenheit zu rekonstruieren. Denn Ava ist fest entschlossen herauszufinden, was an jenem Weihnachtsabend wirklich geschah, als Noah verschwand. Ein Entschluss, der dramatische und hochgefährliche Folgen für sie hat."

Dieser Klappentext klingt nicht nur reißerisch und klischeebeladen, er liefert auch einen deutliche Hinweis darauf, was von dem Buch zu erwarten ist.

"Tödliche Spur" ist der erste Thriller von Lisa Jackson, den ich gelesen habe. Vorab muss ich zugeben, dass ich kein Thriller- oder Krimi-Leser bin und meine Kritik übermäßig streng ausfallen könnte.

Bereits der Einstieg in das 600-Seiten-Werk viel mir schwer. Während der ersten 100/150 Seiten musste man sich richtig einarbeiten, bis die Handlung an Fahrt gewann und die Spannung deutlich stieg.

Packend war vor allem die Ungewissheit, die Avas psychischen Probleme mit sich brachten und es somit unklar war, was der Realität und was ihrer Einbildung entsprach. Allerdings wird das Geschehen durch einige Wiederholungen und eine recht vorhersehbare Romanze ausgebremst.

Auch erscheint mir die Geschichte sehr konstruiert und es gelingt der Autorin nicht, sie durch die flach gestalteten Charaktere zum Leben zu erwecken. Im Finale versuchte sie die vorab aufgebaute Spannung gipfeln zu lassen, was meinem Empfinden nach des Guten zu viel war und es durch eine reißerische Gestaltung ins Groteske zog.

Alles in allem schuf Lisa Jackson mit ihrem Thriller eine Ausgangssituation, die durchaus Potential hatte. Allerdings wurde dieses nicht ausgeschöpft, sondern sämtliche Klischees bedient.

Auch wenn die Handlung zu wünschen übrig lässt, ist der Schreibstil doch flüssig und angenehm zu lesen.

Im Ergebnis lässt sich sagen, dass es kein überraschend gutes Buch ist, man es aber durchaus lesen kann, wenn man von der Vorhersehbarkeit der Handlung absieht.
Maike K., 12.09.2014

Spannung pur. Dieser Roman ist genial.

Petra, 26.08.2014

Dieses Thriller von Frau Jackson berührt mit einem sehr eigenem Thema und einer besonderen Spannung. Allerdings ist
dieses Buch keine gute Nachtlektüre, sondern wühlt den Leser immer wieder auf. Es entsteht eine Mischung aus "Buch nicht weglegen können vor Spannung" und "Buch weglegen müssen, um abschalten zu können".

Lesen sollten dieses Buch nur diejenigen, die über starke Nerven verfügen.
Janine Zumpf, 05.06.2014

Wieder ein absolut spannender Thriller von Lisa Jackson- Tödliche Spur.
Am Anfang eine etwas undurchschaubare, sich langsam aufbauende Handlung, die mich aber sofort in den Bann gezogen hat. Eine wenig belebte Insel, die Erbin Ava - auf der Suche nach ihrem Sohn. Die Sory gewinnt schnell an Fahrt - wer ist Freund , wer Feind und wem oder was kann Ava glauben.
Einfach klasse!
micha0708, 26.04.2014

*INHALT*

Weihnachtsabend auf Church Island, einer kleinen Insel vor der Küste Washingtons. Ein kleiner Junge verschwindet spurlos. Da er zuletzt am Bootsanleger gesehen wurde, wird ein tragischer Unfall vermutet. Nur seine Mutter Ava will das nicht glauben, sie erleidet einen Zusammenbruch und wird in die Psychiatrie eingewiesen. Zwei Jahre später darf Ava nach Hause - und fühlt sich dort seltsam fremd. Sie beschließt, sich auf die Suche nach Spuren zu begeben. Niemals hat sie an die Geschichte des tragischen Unfalls geglaubt, die man ihr immer über das Verschwinden ihres Sohnes erzählt hat. Auf ihrer Suche gerät sie in ein bizarres Netz aus Lügen und Intrigen, Rache und Hass.

*FAZIT*

Eine Geschichte die von Anfang an fesselt aber auch ordentlich für Verwirrung sorgt.
Der Leser dieser Geschichte wurde sehr verwirrt durch die verschiedenen Handlungen der Protagonisten.
Es drehte sich hauptsächlich um Ava und ihren Sohn, wobei man nie wusste was wirklich war.
Sie selbst wirkte über die Geschichte hin verwirrt, krank, versessen ihren Sohn endlich wieder zu finden.
Doch auch Außenstehende wie Austin merkten das an den ganzen Haus was nicht stimmte, somit war er auf der Spur hinter dem Geheimnis.
Mich hat das Buch von Anfang an gefesselt, jede Seite hat noch mehr zum “mit ermitteln“ angeregt.
Man selbst war immer auf der Spur mehr zu erfahren was für Geheimnisse diese Geschichte noch verbirgt.
Das die Geschichte so eine Wendung macht hat mich erstaunt, gerade auf den letzten seiten konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, ich musste unbedingt das Ende erfahren.
Ein gelungenes Buch zum weiter empfehlen ;)
Saskia Heile, 13.04.2014

Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Am Anfang lernt man die Hauptperson Ava intensiv kennen und kann sich super
in sie hineindenken. Dies macht auch die weitere Geschichte spannend und nervenaufreibend. Es geht häufig hin und her, man hat verschiedene Gedanken, die sich dann aber doch nicht bestätigen. Am Ende wird es dann noch einmal richtig spannend und es fällt schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen.
Insgesamt hat mir das Buch, wie alle bisherigen von Lisa Jackson, sehr gut gefallen und mit diesem Schluss hätte ich nicht gerechnet!
Anni Fuhrmann, 08.04.2014

Echt gelungenes Buch! Spannend auch ohne großes Blutbad. Mit einem Thema, was besonders jede Mutter nachvollziehen
kann!
Nicole Grimm, 04.04.2014

Mein erster Thriller von Lisa Jackson worauf ich sehr gespannt war. Für mich muss ein Thriller direkt von der ersten
Seite an spannend zu lesen sein, leider kam bei Tödliche Spur erst ab Seite 280 die Spannung auf. An sich ist es ein gelungenes Thema, dennoch am Anfang und Ende zu langatmig. Auch während der Geschichte die Situationssprünge in den Kapiteln waren nicht so toll, denn das hinderte den Lesefluss, zumindest für mich.
Lydia Zuka, 04.04.2014

Ich persönlich habe mich mit den ersten beiden Kapiteln etwas schwer getan.
Man glaubt zu wissen, wie das Buch ausgeht, wer wen betrügt nur das WARUM, das erschließt sich nicht gleich und so bleibt man doch dabei und siehe da es ist doch ganz anders als angenommen.
Gibt es etwas Schlimmeres als wenn eine Mutter ihr Kind verliert? Ava ist genau das passiert. Vor etwa 2 Jahren verschwindet Ihr kleiner Sohn Noah einfach aus Ihrem Leben. Doch seine Leiche wird nie gefunden. Ava erleidet ein Trauma und kann nie damit abschließen und sich noch weniger damit abfinden, daß Noah tot sein soll. Sie wird in ein Sanatorium eingewiesen – doch ohne Erfolg. Ava glaubt immer noch Noah zu sehen. Sie glaubt nicht, daß er ertrunken ist. Traut weder ihrem Mann, noch Ihrer Ärztin – und selbst Ihre engste Freundin ist nicht mehr die Person der sie trauen will.
Tief in ihrem Innersten weiß Sie – es ist etwas auf Church Island gesehen. Sie fühlt sich dort nicht mehr sicher – doch sie will unbedingt erfahren was mit Ihrem Sohn wirklich passiert ist. Und so stellt sie sich allem und gegen alle.
Auch wenn der Beginn langatmig scheint – wie Ava, die sich benebelt fühlt durch Medikamente – es lohnt sich dran zu bleiben. Denn es wird unglaublich spannend.
Andrea GIer, 02.04.2014

Ava Garrison kommt nach einem zweijährigen Aufenthalt in der Psychatrie in ihr prächtiges Haus nach Church Island
zurück. Sie hat ihren Bruder bei einem Segeltörn verloren und ihr zweijähriger Sohn ist von einem Bootsanleger gefallen und ertrunken. Von ihrer Familie wurde sie als lästige Irre abgestempelt, doch nun versucht sie herauszufinden, was wirklich geschehen ist, da sie sich nicht mehr erinnern kann. Viele Familienmitglieder wohnen noch mit ihr im Haus, das Verhältnis zu ihrem Mann ist nicht sehr vertrauensvoll, und man weiß nie, wer aus der Familie ihr wohl gesonnen ist. Wie heißt es so schön im Buch: Keiner ist das, was er vorgibt zu sein.
Nur dem Farmarbeiter Dern vertraut sie als einzigem, obwohl ihr Mann ihn auch zu ihrer Beobachtung eingestellt hat.
Ich möchte nicht zuviel verraten, da es einige überraschende Wendungen gibt, aber das Buch ist sehr spannend geschrieben. Man leidet mit Ava Garrison mit, und ich war gespannt auf das Ende. Dieses ist auch sehr gut und alles ergibt einen Sinn. Ich kann dieses spannende Buch nur empfehlen.
Caren M., 01.04.2014

Seit vor zwei Jahren ihr kleiner Junge spurlos verschwunden ist, ist für Ava nichts mehr wie es war. Besessen von dem
Gedanken, er sei entführt worden, setzt sie alles daran dies auch zu beweisen und ihn zu finden. Doch enorme Gedächtnislücken behindern sie und lassen ihre Bemühungen oft mehr als verrückt erscheinen. Avas Familie ist ihr keine große Hilfe, im Gegenteil, sie bekommt mehr und mehr das Gefühl, dass sie niemandem trauen kann, denn jeder scheint ein Geheimnis mit sich herum zu tragen, das sie um keinen Preis entdecken darf. Auf sich allein gestellt, fasst Ava einen Entschluss, der über alles entscheiden wird...

Was tust du, wenn du weißt, dass du nicht verrückt bist, aber alle anderen dich so behandeln? Wenn deinen Handlungen wahrhaftig etwas seltsames anhaftet? Wenn du niemandem mehr vertrauen kannst? Mit diesen und noch einigen anderen Fragen sieht sich Ava, die Hauptprotagonistin konfrontiert. Auch wenn ausschließlich der Prolog aus ihrer Perspektive geschrieben ist und das sonstige Geschehen beobachtend geschildert wird, kann man sich sehr schnell in ihre Lage hinein versetzen. Die Darstellungen sind so lebhaft, dass man glaubt, selber auf dieser Insel zu sein. Tatsächlich kann man nicht auf Anhieb einschätzen, was Realität und was Einbildung ist, aber gerade dadurch wird die Spannung zusätzlich angetrieben.

Generell ist von Anfang an eine angespannte Atmosphäre zu spüren, die sich mit der Zeit immer weiter auflädt. Zwischenzeitlich sieht es zwar so aus, als würden die Wogen sich glätten, dies ist aber nur die berühmte Ruhe vor dem Sturm. Man sollte sich also nicht gleich zurücklehnen, das Grauen ist noch lange nicht vorbei. In der ersten Hälfte allerdings gibt es ein paar wenige Passagen, die mitunter zu langwierig geraten sind und die Spannung absinken lassen. Zwar schafft die Autorin es immer relativ bald wieder die Kurve zu bekommen, es ist für den Lesefluss jedoch störend. Die zweite Hälfte hat nicht mehr mit diesem Spannungsabfall zu kämpfen, hier wird der Sog so stark, dass man sich der Geschichte weder entziehen kann noch will. Schließlich möchte man endlich wissen, was sich wirklich auf der Insel abspielt. Dies ist absolut unklar und kaum vorherzusagen, weshalb man schlussendlich Gewissheit haben möchte.

Alles in allem hat Lisa Jackson mit „T – Tödliche Spur“ einen Thriller geschaffen, der unter die Haut geht. Wenn man sich überlegt, selber in einer solchen Situation wie Ava zu sein, wird einem schnell ganz anders. Trotz einen kleinen Kritikpunkt absolut empfehlenswert für jeden, der es gerne spannend und undurchsichtig mag.
Christiane Demuth, 31.03.2014

Eine verdächtig Verrückte versucht auf 627 Seiten in einem Gewirr von Intrigen und Lügen ihren vermissten Sohn wieder
zu finden. In geschickt in die Handlung eingesponnenen Rückblenden wird ihre eigene Geschichte Stück für Stück wie ein Puzzle aufgedeckt. Obwohl der größte Teil des Thrillers, der seine Bezeichnung wirklich verdient, auf einer Insel vor der Küste Washingtons spielt, kommt nie auch nur ein Hauch von Langeweile oder künstlicher Längung auf. Ein aus einer ehemaligen Irrenanstalt auf der Insel entflohene Mörder spielt in den Verwicklungen ebenso eine Rolle wie der die Öffentlichkeit liebende Sheriff.
Durch die Übersetzung gehen vielleicht einige sprachliche Feinheiten verloren, insgesamt bleibt dieses Buch aber mehr als lesenswert!
Hannes Kraft, 30.03.2014

Ich muss zugeben. das war mein erstes Buch von Lisa Jackson und ich war gespannt. Aber ich bin echt positiv überrascht.
Ein echt spitzenmäßiger Roman.
Es gibt eine Haupthandlung um Ava Garrison, die den Leser einfach mitreist.
Es geht um die verzweifelte Suche einer Mutter, deren 2jähriger Sohn vor zwei Jahren verschwand. sie versucht herauszufinden, was damals geschah.
Dabei verdächtigt sie alle um sich herum ( ihre Familie und Freunde, sogar ihren Ehemann). Die ganze Geschichte ist so spannend geschrieben, dass man sich als Leser selbst dabei erwischt, wie man selbst jede Figur in diesem Roman verdächtigt und mit Ava mitfühlt und -kämpft.
Ich habe den Roman nur so "verschlungen". Man muss einfach weiterlesen, um zu erfahren, wie es Ava weiter ergeht.

Fazit: Ein echt spannendes Buch mit einem Thema, dass besonders jede Mutter ( oder Vater) gut nachvollziehen kann!
Nicole Grimm, 30.03.2014

Lisa Jackson kannte ich bis jetzt vor allem als eine Lieblingsschriftstellerin meiner Schwester, aber die Inhaltsangabe
von „T – Tödliche Spur“ hat mich neugierig gemacht, so dass ich auch mal selbst einen genaueren Blick in ein Werk der Bestseller-Autorin gewagt habe.
Auf der familieneigenen Insel nah der amerikanischen Küste und in der näheren Umgang war Ava Garrison früher als knallharte Geschäftsfrau und Verwalterin des üppigen Erbes bekannt, doch zwei Schicksalsschläge haben sie ein paar Jahre zuvor aus der Bahn geworfen. Vor allem die zweite Tragödie, das spurlose Verschwinden ihres kleinen Sohnes Noah, der mit hoher Wahrscheinlichkeit ertrunken ist, hat Ava nicht verkraftet. Nach einem Selbstmordversuch und anschließendem Psychiatrie-Aufenthalt wird sie noch heute von Wahnvorstellungen geplagt und hat große Erinnerungslücken. Doch wie sich mit der Zeit herausstellt, ist die Protagonistin längst nicht so verrückt, wie es zuerst scheint. Wer treibt sein böses Spiel mit ihr?
Diese Frage gilt es nun natürlich zu klären, genau wie das Rätsel um Noah. Und dies geschieht so spannend, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Vor allem zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und es kommen einige fiese Überraschungen auf Ava und den Leser zu. Interessante Nebencharaktere wie die schräge, verbitterte Cousine Jewel-Anne oder der geheimnisvolle neue Mitarbeiter Austin Dern tragen viel zum Spannungsaufbau bei. Auf der Insel scheint wirklich jeder irgendwelche eigenen Intrigen zu spinnen...
Die meiste Zeit über begleitet man Ava selbst beim stückweisen Lüften der Geheimnisse bzw. beim (oft schmerzhaften) Aufdecken verschütteter Erinnerungen und man kann sich sehr gut in die Lage der verzweifelten Mutter hineinversetzen, ab und zu werden aber auch kurz andere Figuren wie ein Polizist oder Mr. Dern beleuchtet, um ihre Sicht der verzwickten Situation zu zeigen.
Im Lauf der Geschichte gibt es zwar auch ein paar eher ruhige, gemächlichere Abschnitte, insgesamt verläuft das Geschehen aber wie gesagt sehr spannend, so dass die vielen Seiten im Nullkommanichts durchgelesen sind.
Christina Schmitt, 29.03.2014

Der kleine Noah verschwand vor zwei Jahren am Weihnachtsabend spurlos. Da war er zwei Jahre alt. Alle bis auf Ava gehen
davon aus, dass der Kleine sich unbemerkt aus dem Haus gestohlen hat und vom Bootsanleger in den Ozean gefallen ist. Doch Ava glaubt nicht daran und versucht, die Wahrheit herauszufinden.

Ava Garrison wurde vor Kurzem nach 2 Jahren aus der geschlossenen psychiatrischen Abteilung des Krankenhauses entlassen. Alpträume quälen sie noch. Ständig sieht sie ihren Sohn am Pier stehen und nach ihr rufen. Früher war Ava eine knallharte Geschäftsfrau; durch das Verschwinden ihres Sohnes ist sie nun eine gebrochene Frau. Sie lebt mit ihrer Familie und einigen Angestellten auf Church Island, einer Insel vor Washington. Früher gehörte diese Insel ihrem Ururgroßvater. Nach und nach hat Ava ihren Verwandten ihre Anteile an Church Island abgekauft und ist fast alleinige Besitzerin dieser Insel. Lediglich ihre Cousine Jewel-Anne weigerte sich, ihre Anteile an Ava zu veräußern. Jewel-Anne macht Ava veranwortlich für den Tod ihres Bruders Kelvin, der vor 5 Jahren bei einem Bootsunglück ums Leben kam und sie, Jewel-Anne, an den Rollstuhl fesselte.
Auf Chruch Island gab es früher eine psychiatrische Klinik (Sea Cliff). Vor 5 Jahren floh von dort der letzte Patient: Lester Reece, ein Serienkiller. Er verschwand spurlos. Die Psychiaterin, die Ava nach ihren Klinikaufenthalt betreut, hat früher in dieser Klinik gearbeitet.
Alle auf Chruch Island halten Ava für paranoid und verwirrt, außer Austin Dern, ein Farmarbeiter, der aus einem bestimmten Grund den Job in Avas Haus angenommen hat.
Die Psychiaterin verschreibt Ava Medikamente, die sie ruhig stellen sollen. Ava setzt diese Medikamente selbständig abund beschließt mit Hilfe einer Hypnotiseurin der Wahrheit über das Verschwinden ihres Sohnes auf den Grundzu gehen.
In Anchorville und auf Church Island geschehen merkwürdige Dinge. Will Ava jemand glauben lassen, dass sie verrückt ist, weil sie immer wieder ihren verschwundenen Sohn sieht und im Haus rufen hört? Gibt es jemanden, der ihr dermaßen psychische Schmerzen zufügen will? Ava versucht mit technischen Mitteln diesen Täuschungen auf den Grund zu gehen und ist überrascht über das Ergebnis ihrer Ermittlungen.
Es geschehen drei brutale Morde an Menschen, die Ava nahe standen. Sind diese etwas dem spurlos verschwundenen Lester Reece anzulasten?
Auf den letzten 150 - 200 Seiten überschlagen sich die Ereigniss. Dem Leser wird schwindelig bei den ganzen Wendungen, die hier geschehen. Gefühlte 1000 Puzzleteile werden hier zu einem Ganzen zusammengesetzt.

Der Schreibstil von Lisa Jackson überzeugt. Der Leser wird immer wieder in die Lage versetzt, genau wie Ava, sich zu fragen: Ist es Realität? Ist es eine Wahnvorstellung? Was ist denn nun wirklich geschehen? Die psychische Spannung wird durch das ganze Buch durch hoch gehalten. Lisa Jackson hat die Gabe durch ihre
Manuela Rader, 29.03.2014

T-Tödliche Spur - ein Buch, das den Leser gefangen nimmt, von der ersten bis zur letzten Seite! Lisa Jackson versteht
es die Ängste einer Mutter vor dem Verschwinden des eigenen Kindes in die Geschichte einfließen zu lassen. Immer, wenn man denkt, das Komplott edr Gegenspieler aufgedeckt zu haben und förmlich die Luft anhält, ergibt sich eine neue spannende Situation und man rätselt von Neuem bis zum verblüffenden Schluss.
Ein Buch, das den Leser fesselt, unter die Haut geht und Spass macht zu lesen und das man nur höchst ungern aus der Hand legt.
Ich freue mich schon auf weiter Bücher von Lisa Jackson!
Sabine Delenk, 29.03.2014

Inhalt

Der Albtraum jeder Mutter wird bittere Realität für Ava, als ihr Sohn Noah spurlos verschwindet. Zuletzt wurde er am Bootsanleger gesehen, sodass die Vermutung naheliegt, dass er durch einen Unfall ums Leben gekommen ist. Nur Ava kann dies nicht glauben. Sie erleidet einen Zusammenbruch und wird erst zwei Jahre später aus der Psychiatrie entlassen. Als sie wieder nach Haus kommt, muss sie schnell erkennen, dass sie niemandem trauen kann. Selbst ehemals beste Freunde verhalten sich merkwürdig fremd. Sie beschließt Nachforschungen anzustellen und ihren Sohn zu finden. Aber wird ihr das wirklich gelingen? Ist er am Leben oder doch Tod, so wie alle behaupten?

Meine Meinung

Lisa Jackson legt mit ihrem Thriller "Tödliche Spur" einen Wälzer von über 600 Seiten vor, der ziemliche Anlaufschwierigkeiten hat. Sie schreibt zwar sehr flüssig und unterschwellig spannend, aber leider wiederholt sich auf der ersten Hälfte so einiges, was dem Leser Geduld abverlangt. Ihre ausschmückende und sehr detaillierte Erzählweise bremst den Thrill über weite Strecken aus und hat auch bei mir schon fast dazu geführt, dass ich das Buch zur Seite gelegt hätte. Hier wären ein paar Seiten weniger wirklich mehr gewesen und die Geschichte zu straffen hätte auch der Spannung gut getan. Aber dann gelang ihr das fast unmögliche. Das Tempo wurde angezogen, die Spannung konstant aufrecht erhalten und es gab einige Momente, die bei mir Gänsehaut erzeugt haben, weil sie so gruselig beschrieben wurden. So ist es auch nicht verwunderlich, dass ich das Buch dann sehr schnell zu Ende gelesen habe, weil ich einfach nicht aufhören konnte und wissen musste, ob Ava ihren Sohn findet oder nicht.

Interessant, wenn auch nicht gänzlich neu, ist auch die Geschichte selber. Ava ist stark traumatisiert von dem Verschwinden ihres Sohnes. Sie hat immer wieder Flashbacks, in denen sie ihren Sohn am Bootsanleger sieht und kann einfach nicht akzeptieren, dass er tatsächlich Tod sein soll. Ihre Familie und Freunde sind ihre keine große Hilfe bei der Bewältigung ihrer Probleme. Ganz im Gegenteil erkennt sie, dass sie niemandem trauen kann und unter permanenter Beobachtung steht. Ava ist sympathisch und authentisch skizziert und auch wenn ich keine Mutter bin, konnte ich jederzeit mit ihr mitfühlen und ihre Verzweiflung spüren.

Fazit

Tödliche Spur ist ein Thriller, der erst gemächlich daher kommt, dann aber umso spannender wird. Leser, die ein wenig Geduld haben, werden dafür ab der zweiten Hälfte mit einer guten Mischung aus Thrill, Mystik und teilweise auch Grusel entlohnt.
Manuela, 28.03.2014

T Tödliche Spur Lisa Jackson

Zu Beginn habe ich mich mit den ersten 50 Seiten sehr schwer getan.

Es ist in den verschiedenen Szenen immer in der dritten Person geschrieben, GsD auch ab und zu von anderen Charakteren, als nur der Hauptperson Ava, sonst hätte ich wohl die Flügel gestreckt ^^

Die erste Hälfte des Buches hatte für mich einige Längen, aber auf den letzten über 300 Seiten war es so spannend, das ich es gestern Nacht dann doch in einem Rutsch gelesen habe.

Ich mag die Romane von Lisa Jackson sehr gerne, aber dieses Buch hätte trotzdem locker eine Kürzung von mindestens 50 Seiten vertragen, ohne das es einem nennenswert aufgefallen wäre.

Ich muss zum Beispiel nicht immer minutiös lesen, wenn jemand aus dem Bett steigt... seine Pantoffel sucht .... seinen Morgenmantel überstreift, zum Bad geht, dort in den Spiegel kuckt ... das Wasser
aufdreht... usw und so fort ...

In die Bewertung hier möchte ich aber meine Abneigung gegen diese Schreibform nicht so sehr einwirken lassen. Es war ja wenigstens keine Ich-Form, die ich noch weniger mag ;)

Das ich nur 4 von 5 Sterne gebe, liegt nicht an der Schreibform, sondern daran, das für mich die ganze Geschichte nicht ganz "rund"
war. Einige Handlungssprünge wurden mir zu stark durch Avas psychische Probleme und ihre Gedächtnislücken konstruiert, so dass mir die Geschichte am Schluss nicht ganz stimmig vor kam.

An manchen Stellen des Buches kam ich mir vor wie in einem Edgar Wallace Film, 5 Seiten weiter dann wie in einem alten britischen Gruselfilm, wo der leise Grusel einem dem Nacken runterrieselt, um weitere 10 Seiten weiter in einem amerikanischen Thriller mit Schockeffekten zu landen ... so als Ganzes betrachtet, fand ich die Mischung aber dann doch recht interessant und gut.

Es ist ein spannendes und zu empfehlendes Buch.
Irmina Lövenich, 26.03.2014

Das für das Genre recht gewöhnlich Cover - schwarz, weiß, rot- und der uninspirierte Titel „Tödliche Spur“
wirken auf den ersten Blick recht einfallsarm und wenig einladend. Hier ist die Übersetzung aus dem Englischen meiner Meinung nach weniger geglückt; der Originaltitel lautet: „You don’t want to know“.
Der Roman kommt leider auch nur sehr schwer in Gang. Die ersten paar hundert Seiten sind sehr handlungsarm. Zwar startet die Handlung fulminant mit einer dramatischen Szene - Protagonistin Ava stürzt sich von den Klippen, weil sie ihr vermisstes Kind dort meint zu sehen - , verliert dann aber sogleich wieder an Geschwindigkeit.
Der Erzähler legt zunächst seinen Fokus hauptsächlich auf das Innenleben und die Wahrnehmung der verwirrten Protagonistin. Ist sie verrückt? Lebt ihr verschwundenes Kind noch? Wie kann sie ihre Gedächtnislücken schließen? Der Erzähler dokumentiert ihren Prozess der Normalisierung und Resozialisierung, wobei sich die Grenzen zwischen normal und verrückt - psychisch gestört - zu Gunsten der Protagonistin Ava verschieben.
Der Erzähler spannt nach und nach ein verwobenes Spinnennetz auf, in dem Ava gefangen zu sein scheint und gegen das sie versucht anzukämpfen. Dass sie auf einer Insel lebt, eingepfercht mit ihrer feindseligen Familie, die aus egoistischen Einzelgängern besteht, die alle eigene, unbekannte Motive verfolgen, steigert nach und nach die Spannung. Die gesamte Konstruktion - verzweifelte, gelinkte Protagonistin, zwielichtiger Ehemann, Familie, attraktiver mysteriöser Retter - scheint sehr klischeehaft und typisch für das Genre. Dennoch intelligent arrangiert. Gegen Hälfte der Handlung nimmt der Roman Fahrt auf. Es geschehen drei Morde und Ava gerät nach und nach in das Visier der Ermittler. Ihr Ehemann, der wie Ava erfährt, ihr juristischer Vormund ist, will sie auch noch zurück in eine psychische Klinik schicken. Die Lage spitzt sich zu. Dabei ist sie drauf und dran das Puzzle zusammenzusetzen, um ihr vermisstes Kind Noah zu finden.
In einem wirklich packenden und intensiven Schlussszenario - fast schon kinoreif- wird das Rätsel gelöst. Dabei wird der Leser durch die retardierte Auflösung - verursacht durch wechselnde Erzählperspektiven- auf die Folter gespannt. Die Auflösung, weil unvorhersehbar, ist wirklich erfrischend im Gegensatz zu vergleichbaren Werken.
Alles in allem ein Thriller, der, wenn zu Beginn etwas gestrafft, ein durchaus sehr intensives und unterhaltsames Leseerlebnis bieten kann.
Hannah Busshoff, 26.03.2014

Das Buch T Tödliche Spur von Lisa Jackson hat mich von Anfang an gefesselt, befasst es sich doch mit dem Albtraum jeder
Mutter - das eigene Kind verschwindet spurlos - und eines jeden Menschen - man wird zu Unrecht für schwachsinnig und psychisch krank erklärt. Wie schön, dass Ava in dieser Phase einen Verbündeten findet. So kann der Leser mithoffen, mit verzweifeln, mitbangen und mitfiebern.
Für mich ein Buch, dessen Ende ich kaum erwarten konnte! Allerdings ist es kein Buch, das man mal eben nebenbei lesen kann, dafür handelt es sich um eine zu verstrickte Geschichte und löst zu viele Emotionen aus.
Lisa Jackson kommt auf meinen Wunschzettel, sie trifft meinen Nerv :-)
Katja Luedemann, 26.03.2014

Meine Meinung:
Ein Psycho-Thriller, der wohl kaum eine Mutter kalt lässt. Lisa Jackson beschreibt wohl DEN Albtraum, ein Szenario, in das man sich nur zu gut hineinversetzen kann: ein zweijähriges Kind verschwindet, wahrscheinlich ertrunken, die Leiche ist nicht auffindbar. Die Mutter, Ava Garrison, kann und will sich nicht damit abfinden, sie verzweifelt schier, sucht nach ihrem Sohn, nach einer Leiche, nach Hinweisen, sie will wissen, was genau damals geschehen ist…
Die Autorin versteht es, sich in Ava hineinzuversetzen und deren Emotionen an den Leser weiterzugeben. Genauso wie sie es versteht, auch die anderen Charaktere einzubeziehen, Avas Mann, ihre Freundin…
Gleichzeitig gelingt es Lisa Jackson, eine geheimnisvolle, ja manchmal gar mystische Atmosphäre aufzubauen, die alles und jeden infrage stellt und die dafür sorgt, dass der Leser bald genauso kritisch und argwöhnisch jede Person beobachtet, visiert… Wem kann Lisa trauen, wer wird ihr ernsthaft und ohne Hintergedanken behilflich sein – die Nerven liegen blank, nicht nur bei Ava, sondern auch ich ertappte mich dabei, dass ich immer misstrauischer gegenüber allen Personen in Ava’s Umfeld wurde.

Trotz aller psychologischen Raffinesse legt dieser Thriller kein allzu schnelles Tempo vor: er beginnt geradezu gemächlich, beginnt mit Ava und ihrem Leid, ihrer aktuellenSituation, ihren Erinnerungen an den schicksalhaften Tag vor zwei Jahren, um dann später jedoch immer umfassender zu werden und an Tempo zuzulegen. Manches Mal verliert sich die Autorin geradezu in allzu ausführlichen Situationsbeschreibungen, in Gedankengängen der Protagonistin, verliert dabei jedoch nie den roten Faden und fügt alles zu einem schlüssigen und letztendlich überraschenden Gesamtbild zusammen.
Positiv fällt auf, dass „Tödliche Spur“ mit wenigen Nebensträngen auskommt - nur hin und wieder werden perspektivische Wechsel vorgenommen, die jedoch nicht ausufern oder allzuviel Raum einnehmen, sie bleiben übersichtlich und sorgen gleichzeitig für zusätzliche Spannung – dennoch ist und bleibt die Hauptperson eindeutig die verzweifelte Mutter Ava, die wirklich nichts unversucht lässt, um die Wahrheit über das Verschwinden ihres Sohnes zu erfahren. Sie und ihre Verzweiflung, ihre "Ermittlungen", ihr Misstrauen, verbunden mit mystischen Elementen und psychologischen Einblicken sorgen für ein unterhaltsames und spannungsreiches Leseerlebnis.

Fazit:
Nervenaufreibend, spannend, mit einem Hauch Mystik - ein Psychothriller um die verzweifelte Suche einer Mutter nach ihrem Kind, nach der Wahrheit. Ein Thriller, der es in sich hat !
Birgit Theis, 25.03.2014

Lisa Jackson verfolgt in ihrem neuen Roman "Tödliche Spur" verschiedene Handlungsstränge. Sie schildert den
Handlungsverlauf aus der Sicht verschiedener Personen und so wird man immer tiefer in das Geschehen hineingezogen: Ist Ava nun verrückt oder verfolgt ihr Ehemann oder einer ihrer Verwandten das Ziel, sie in den Wahnsinn zu treiben? Treibt ein Mörder noch sein Unwesen auf Church Island?
Auf jeden Fall gelingt es der Autorin den Leser so zu packen, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Manchmal allerdings war die Zusammenführung der verschiedenen Handlungsstränge ein bisschen zu viel - und man wünscht sich, das Lisa Jackson ein bisschen weniger psychologische Erklärungen einbauen würde.
Gegen Ende bekommt man langsam eine Ahnung, wer die Fäden zieht und ist froh, dass Ava die Kraft hat, sich gegen die Medikamentation zu entscheiden und ihr Leben wieder selbst in die Hand nimmt.
Wer gerne Lisa Jackson liest, ist bei diesem Buch wieder gut aufgehoben. Denn fängt man einmal an zu lesen, dann kann man kaum aufhören, weil man wissen möchte, was wirklich mit Ava los ist.
Kerstin Berg, 23.03.2014

Ein Buch, für dessen 627 Seiten ich etwa 8 Stunden gebraucht habe.
Schon die ersten Zeilen fesseln den Leser und man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen vor Spannung.

Das Schicksal von Ava, dass sie anderen ihre Zurechnungsfähigkeit beweisen muss und Ihre Überzeugung, dass ihr kleiner Junge noch irgendwo am Leben ist, treibt einem die Gänsehaut auf den Körper.
Die völlige Hilflosigkeit und Verzweiflung die sie durch das Verhalten der Familie und auch von Aussenstehenden, die versuchen, sie in den Wahnsinn zu treiben, erfahren muss,könnte jeden treffen und man ist dem hilflos ausgeliefert.

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite ohne auch nur eine Einzige langweilige Passage !
Tanja Wortmann, 23.03.2014

eine horror Vorstellung - wer verkraftet so etwas ??? Ich würde als Mutter sicherlich verrückt werden!!!

Andrea Gier, 11.03.2014

der Verlust eines Kindes, so beginnt diese Story, wie wird sie enden??? Das schlimmste was einer Mutter passieren kann,
daneben ein sehr irritierendes Umfeld. Was steckt dahinter. Sehr spannend.
Nefetari, 10.03.2014

Immer wieder träumt Ava Garrison einen schrecklichen Traum von ihrem kleinen Sohn Noah, der auf Church Island vor zwei
Jahren verschwunden ist.
Der Junge wurde zuletzt am Bootsanleger gesehen und es wurde vermutet, dass er ertrunken ist.
Ava hatte einen Zusammenbruch und sie ist sogar im Nachthemd ins Wasser gesprungen. Man hält sie für verrückt und bedauert ihren Mann. Dreht sie wirklich durch? Doch irgendwie glaubt sie nicht an die Geschichte des Unfalls.

Das Cover ist zunächst einmal sehr auffällig mit dem blutroten Buchstaben.
Ein spannender Einstieg in das Buch. Eine bedrückende Atmosphäre, die man direkt beim Lesen spüren kann. Was ist mit dem Jungen wirklich geschehen? Gab es wirklich ein Unglück oder will man das Ava nur einreden? Die Leseprobe hat mich sehr neugierig gemacht auf das Buch. Ich bin sehr gespannt, was wirklich mit Noah passiert ist und wie es weitergeht.
buchleserin, 10.03.2014

eine grausige Vorstellung, ich glaube , ich würde ebenso handeln.

Barbara sülzer, 10.03.2014

Ich finde die Inhaltsangabe des Buches einfach nur spannend. Es reisst einfach mit und ich möchte gerne wissen, wie das
Buch ausgeht. Freu mich schon!
waltraud krenn, 10.03.2014

Ich habe schon das letzte Buch von Lisa Jackson gelesen und war total begeistert. Die Spannung baut sich kontinuierlich
auf und ich glaube, dass das auch bei "Tödliche Spur" ist. Auf alle Fälle möchte ich das Buch unbedingt lesen!
Waltraud Krenn, 10.03.2014

Ich habe bereits zwei Bücher von Lisa Jackson gelesen und war immer von Anfang an mitgerissen von der Lektüre. Auch
dieses Buch verspricht atemlose Spannung von Anfang bis Ende. Man möchte wissen, was mit dem kleinen Jungen tatsächlich passiert ist und was seine Mutter Ava tatsächlich herausfindet.
A bürkle, 09.03.2014

Ein Buch, bei dem man schon ab der ersten Seite mitfiebern kann und sich die Frage stellt: Was ist tatsächlich mit Noah
passiert?
Renate, 09.03.2014

Schon der Prolog zum Thriller, der den scheinbar immer wiederkehrenden Albraum von Ava Gerrison beschreibt, nämlich den
Tag an dem ihr kleiner Sohn Noah am Pier des Familiensitzes auf Church Island, verspricht Hochspannung. Ava erwacht im Schlafzimmer des Herrenhauses Neptune's Gate mit hämmernden Kopfschmerzen und belauscht das Gespräch der Köchin und einer weiteren Haushaltshilfe, die sich über Avas vermeintlich gebeutelen Ehemann und den Reichtum von Avas Familie, der der Großteil der Insel gehört, unterhalten. Plötzlich meint sie im Nebel ihren Sohn am Pier stehen zu sehen, worauf sie durch den Hintereingang aus dem Haus schleicht, zum Pier läuft und sich in den Pazifik stürzt, auf wilder und traumatischer Suche nach Noah. Glücklicherweise wird sie von einem neuen Angestellten, dessen Anwesenheit sie bereits wieder verdrängt hatte, aus den Fluten gerettet. Man erfährt, dass Ava in ihrer Jugend eine sehr sportliche und smarte junge Frau war, was ab und an durch ihr Trauma und ihre Trauer, ihre Schmwerzen hindurch sichtbar wird. Was haben Avas ständig vor ihr flüchtender Ehemann Wyatt, ihre beste Freundin Khloe, ihre querschnittsgelähmte und elvis-fanatische Cousine Jewel-Anne und deren Nerd-Bruder Jacob sowie weitere, bisher nur angedeutete Familienmitglieder mit Noahs Verschwinden zu tun? Ist Ava tatsächlich diejenige, an deren Geisteszustand zu zweifeln ist, oder sind es Andere, ihr vertraute Menschen? Man möchte es wissen, und unbedingt weiterlesen!
Nadine Baumann, 08.03.2014

es verspricht eine sehr spannende Geschichte zu werden -

Petra Wilschewski, 08.03.2014

Schon die Leseprobe ist so spannend, dass man unbedingt das Buch weiter lesen möchte. Ein Thriller der Emotionen weckt.
Senta Konopke, 08.03.2014

Der Titel und auch die Inhaltsangabe versprechen viel Spannung und Gänsehaut. Wie gehts weiter?

Sigrid Vondraschek, 08.03.2014

Der Anfang macht Lust auf mehr. Da will man das Geheimnis lüften

Helmut Frank, 07.03.2014

EIn Kind zu verlieren, dass möchte sicher keine Mutter erleben. Ob es wirklich ein Unfall war? Wenn das Gefühl etwas
anderen sagt, kann man auch verstehen, dass die Mutter austickt. Sicherlich sehr spannend.
Judith Kuhn, 07.03.2014

Das Buch verspricht, wie nicht anders von Lisa Jackson zu erwarten, von Anfang an viel Spannung.
Ist Ava's Sohn wirklich vor zwei Jahren durch einen Unfall ums Leben gekommen. Ava zweifelt daran.
Die Leseprobe war sehr eingängig. Ich würde sehr gern weiterlesen!
Claudia Wulbrandt, 07.03.2014

Lisa Jackson fesselt den Leser förmlich. Die Leseprobe liest sich flüssig, ein toller Schreibstil.
Was wird Ava herausfinden und vor allem lebt ihr Sohn noch? Was ist die tötliche Spur? Viele Fragen und ich hätte am liebsten weitergelesen.
Steffi, 07.03.2014

Hört sich spannend und interessant an.

Andrea Klein, 07.03.2014

"Ein bizarres Netz aus Lügen und Intrigen, Rache und Hass"
Ja wenn das kein Stoff für einen Thriller bietet....
Die Leseprobe ist leicht und gut verständlich zu lesen und verspricht eine spannende Handlung.
Ist Ava´s Junge wirklich verschwunden? Was genau ist passiert?
Grrrrrrrrr.....würde jetzt gerne wieterlesen :-))
vöglein, 07.03.2014
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