Verlagsgruppe Droemer Knaur



Totensonntag

9783426420706
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E-Book, Knaur eBook
17.10.2013, 400 S.

ISBN: 978-3-426-42070-6
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Kriminalroman

TOTENSONNTAG erzählt Kommissar Wallners allerersten Fall: Im Herbst 1992 ist Clemens Wallner frischgebackener Kriminalkommissar. Bei einem Besäufnis auf einer Berghütte am Tegernsee, zu dem Kreuthner ihn mitgenommen hatte, geraten Wallner und Kreuthner in eine Geiselnahme. Vom Geiselnehmer erfährt Wallner von einer dramatischen Geschichte, die sich in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs ereignet hat und die Kreuthner alias »Leichen-Leo« den Hinweis zur Entdeckung seiner ersten Toten liefert. Es handelt sich um ein Skelett in einem edelsteinbesetzten Sarg mit einer Kugel im Schädel …

Der Autor

Andreas Föhr

Portrait von  Andreas Föhr

Andreas Föhr, Jahrgang 1958, gelernter Jurist, arbeitete einige Jahre bei der Rundfunkaufsicht und als Anwalt. Seit 1991 verfasst er erfolgreich Drehb...

zum Autor Bücher von Andreas Föhr

Weitere Teile der Reihe "Ein Wallner & Kreuthner Krimi"

Pressestimmen

"Kollege Kreuthner mogelt sich durch und läuft im fünften Föhr-Krimi wieder zu Hochform auf. Dabei verursacht er verlässlich lautes Lachen. Ohne ihn geht nichts."

Buchjournal, 6/2013

"Urkomischer Regional-Krimi voller Spannung und Spaß!"

Bremen Magazin, Dezember 2013

"TOTENSONNTAG ist eine gelungene Mischung aus wirklich komischen, witzigen Situationen, dramatischen Szenen und einem sehr ernsten Hintergrund. Eine gewagte und geglückte Gratwanderung."

Kues.de, 24.11.2013

"Der Krimi von Andreas Föhr ist sehr unterhaltsam."

Blog Buchblinzler, 26.11.2013

"Andreas Föhr erzählt lässig und spannend vom ersten Fall seines Ermittlerduos Kreuthner und Wallner. Ein Leckerbissen, nicht nur für Fans."

Für Sie, 25.11.2013

"Urkomischer Regionalkrimi voller Spannung und Spaß!"

Bremen Magazin, 01.12.2013

"TOTENSONNTAG ist Andreas Föhrs jüngster Krimi um die beiden Kultkommissare. Gelungen wechselt er zwischen witzigen und dramatischen Szenen. Gemütlichkeit stellt sich ein, wenn sich die beiden Ermittler in Bairisch unterhalten. Samma jetzt schlauer? Soviel sei verraten: Es wird hochspannend, denn Föhr hat einen ernsten Hintergrund gewählt."

Mühldorfer Anzeiger, 17.12.2013

"Neben einem spannenden Kriminalfall bekommt man hier noch einiges für die Lachmuskeln geliefert. Kreuthner und seine unkonventionellen und teilweise völlig übertriebenen Vorgehensweisen bieten wirklich ganz großes Kopfkino, sei es beim im Klohäuserl eingesperrten Vater oder bei der Sprengung einer Haustür, bei der so richtig das Blech weg fliegt. Sehr kurzweilig und angenehm zu lesen."

Buchlemmi, 18.12.2013

"TOTENSONNTAG knüpft erneut an die zwei erfrischend netten Kommissare an, mit deren Leben man mitfühlen kann. Die Geschichte wird wieder überaus spannend und mit hintersinnigem Humor erzählt. (...) Wieder einmal ein hervorragend gelungener Kriminalroman von Andreas Föhr, der auch für jeden Nichtbayern absolut empfehlenswert ist."

Artikeldienst-online.de, 16.12.2013

"Da schau her, der Andreas Föhr, der macht richtig was her: im Krimigenre! Nach seinen zahlreichen Bestsellern um den Kommissar Wallner und Kollegen wendet er mit TOTENSONNTAG jetzt einen Kniff an - er geht über 20 Jahre zurück zu den Anfängen des Kommissars. Der Leser erfährt so noch mehr von der Figur und auch die Spannung und der Spaß kommen nicht zu kurz."

Denglers Buchkritik, 23.12.2013

"Ein wirklich anspruchsvoller und unterhaltsamer Regionalkrimi. Doch auch Humor kommt hier nicht zu kurz. Das Buch lässt sich sehr gut und angenehm lesen. Die Story ist sehr interessant und spannend geschrieben, so dass man ungern eine Pause einlegen möchte. Alles in allem sehr gelungen und eine Empfehlung für Krimi-Liebhaber!"

over-view.de, Januar 2014

"Der bisher beste Krimi mit Wallner und Kreuthner und ein absoluter Lesegenuss."

Blog Paetzilore, 03.01.2014

"Ein ganz toller, spannender Krimi mit Lokalkolorit."

Radio Donau3 fm, 08.01.2014

"Ein ungewöhnlicher Krimi voller Tragik und zugleich voller Komik. Einfühlsam und nie belehrend lässt Andreas Föhr sein ungleiches Ermittlerduo einen Mord aufklären, der in der schwierigsten Phase deutscher Geschichte begangen wurde und Nachwirkungen über Jahrzehnte hatte. Dabei auch noch unterhaltend zu sein und die Spannung zu halten, das ist eine reife Leistung."

SR 3 Saarlandwelle, 08.02.2014

"TOTENSONNTAG ist ein runder Kriminalroman, in dem das Stilmittel der Mundart die Geschichte authentischer und lesenswerter macht. Er ist historisch interessant, stellenweise sehr heiter und im letzten Viertel sehr spannend."

Blog 17-02, 07.02.2014

"Andreas Föhr zeigt sich einmal mehr als guter Geschichtenerzähler, der die Leser mit seinem Schreibstil zu fesseln vermag. (...) In gewohnter Weise kombiniert Andreas Föhr spannende Abschnitte mit wirklich hervorragender Situationskomik."

Krimi-Couch.de, Andreas Kurth, Februar 2014

"Fesselnde Spannung und eine gehörige Portion bayerischer Humor zeichnen die Krimis von Andreas Föhr aus. (...) Jeder, der gerne Heimat- und Alpenkrimis liest, ist hier bestens bedient."

Quo Vadis, April 2014

"Für mich bisher der beste Band der Reihe. Ein spannender Fall mit komplexem Hintergrund, kombiniert mit fantastischen Figuren und trockenem Humor, die perfekte Krimilektüre!"

leser-welt.de, 22.04.2014

"Föhr vermeidet es geschickt in Schwarzweißmalerei zu versinken, und präsentiert überraschende Zusammenhänge únd die verheerende - oder tragische - Kausalität von Ursache und Wirkung."

Goslarsche Zeitung, 01.12.2014

"Eine intelligente, spannungsreiche und verwinkelte Story.."

Goslarsche Zeitung, 01.12.2014

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Spannend, witzig und super Handlung!

Es beginnt mit dem 1. Mai 1945. Wir befinden uns in der Nähe von Miesbach. Eine Gruppe mit KZ-Häftlingen, bewacht von SS-Männern, marschiert über die Wiesen und quartiert sich in einer Scheune ein. Nachts wird eine der Frauen flüchtig: Frieda Jonas. Nun wechselt die Handlungszeit und wir befinden uns im Herbst 1992. Leonhardt Kreuthner und Clemens Wallner sind beide erst Anfang zwanzig und noch recht frisch bei der Polizei. Am Abend befinden sich beide, mit noch vielen anderen, auf einer  Hütte zum „Austrinken“. Mit dabei: Thomas „Dammerl“ Nissl, der stadtbekannte Ganove, der nun ausgerechnet heute dingfest gemacht wurde. Da Nissl nicht ins Gefängnis möchte, nimmt er kurzerhand die Anwesenden als Geisel. Auf seiner Flucht erzählt er Wallner von einem mit Edelsteinen besetzen Sarg. Dieser Sarg soll sich in Dürnbach unter der Kirche Sankt Veit befinden. Kreuthner und Wallner machen sich auf die Suche und werden bei Kreuthners Onkel Simon fündig. Und siehe da, bei der Toten im Sarg handelt es sich um Frieda Jonas! Was ist 1945 passiert? Und wieso wurde Frieda aufgebahrt? Es beginnt eine sehr spannende Ermittlungsarbeit, die die Miesbacher Kollegen in die Zeit des Kriegsendes zurückführt und so manch ein Geheimnis ans Licht bringt. In diesem Krimi erzählt Andreas Föhr sozusagen die Vorgeschichte zu seinen bisherigen Krimis um Kreuthner und Wallner. Und dabei werden auch so manche Geheimnisse um die beiden gelüftet. Zum Beispiel, warum Wallner immer friert und warum Kreuthner allein mit seinem Großvater zusammenwohnt. Dieser Krimi ist wieder mal sehr witzig und dennoch spannend. Man hat genug Möglichkeiten selbst mit zu ermitteln und befindet sich bis zum Schluss im Ungewissen, wer der Täter ist. Es lohnt sich auf jeden Fall dieses Buch zu lesen!

Kerstin, 30.08.2016

Der junge Wallner gerät auf einer Berghütte eher zufällig in eine Geiselnahme eines verzweifelten älteren Mannes,
der nicht ins Gefängnis will. Er verrät dem jungen Ermittler, dass in einer Gruft in St. Veit eine ermordete Frau begraben sein soll. Wallner beginnt mit den Ermittlungen, die ihn bis zum Kriegsende 1945 zurückführen... .
Dem Autor Andreas Föhr ist es gelungen, mit ,,Totensonntag" einen spannenden und authentischen Fall zu schreiben und dem Leser Wallners erste Ermittlung zugänglich zu machen.
Die Handlung wird zeitlich gesehen einmal aus dem Jahr 1945 und dann wieder von 1992 erzählt. So erfährt man als Leser zunächst immer ein Stückchen mehr, was damals passiert ist und sieht dann, wie es dem jungen Ermittler gelingt, das Vergangene aufzudecken.
Die Figuren werden gut beschrieben und charakterisiert. Man kann sich den jungen Wallner richtig gut vorstellen.
Föhr gelingt es, die Spannung kontinuierlich oben zu halten und immer wieder eine Prise Humor einzuarbeiten. Dadurch hat mich der Krimi gut unterhalten und zum Ende hin richtig überrascht.
Insgesamt ist ,,Totensonntag" ein toller Krimi, der spannend bis zum Ende bleibt.
Curin, 04.09.2015

Eine wirklich gelungene Mischung – spannend, todtraurig und irre witzig zugleich.

guybrush, 30.06.2015

Humorvoll, leicht und mit viel Charme!

tragalibros, 24.04.2015

Mit „Totensonntag“ schickt uns Autor Andreas Föhr in die Jugend seiner beiden Ermittler Clemens Wallner und Leo
Kreuthner. Ich muss dazu sagen – die weiteren Krimis mit diesem Duo kenne ich (noch) nicht – aber bald!!! Denn ich bin von dieser Mischung aus amüsantem Regio-Krimi und ernsthafter Vergangenheitsbewältigung sehr angetan gewesen.

Manchmal ist es wirklich lustig und man möchte am liebsten lauthals losprusten – aber nie gleitet die Geschichte deshalb ins Lächerliche ab. Zwischendurch ernsthafte und wirklich dramatische Ereignisse, die sich in den letzten Tagen des zweiten Weltkriegs abgespielt haben.

Die auf zwei Zeitebenen (1945 / 1992) erzählte Geschichte lebt davon, dass die Kriegsveteranen zu diesem Zeitpunkt Anfang der 90er Jahre weitestgehend noch am Leben sind und sich mit ihrer Vergangenheit auseinander setzen können (oder müssen). Der reizvolle Kontrast zwischen dem dreisten Kreuthner und dem biederen Wallner setzt zusätzliche Akzente.

Nur eins vermochte die gute Lesestimmung (für mich persönlich) etwas zu trüben. Da ich selbst überhaupt keine Verbindung bzw. Affinität zur Tegernsee-Region habe, in der die Handlung angesiedelt ist, habe ich mich in der Krimi-Umgebung nicht so wohl gefühlt wie bei anderen deutschen Kriminalromanen. Und auch der Wechsel zwischen Hochdeutsch und Dialekt im geschriebenen Wort kam bei mir daher nicht so gut an. Deshalb einen Stern Abzug. Aber vielleicht müsste man die anderen Romane einfach als Hörbuch hören.
Caillean, 14.03.2015

Das Buch teilt sich in zwei Erzählstränge. Einmal wird von einem der Todesmärsche berichtet, die 1945 kurz vor
Kriegsende vom KZ Dachau an den Tegernsee führten. Der zweite Strang erzählt vom Fund einer weiblichen Leiche, die von einem der Todesmärsche stammt und 1992 unter einer Kapelle gefunden wird.
Diese Erzählweise macht das Buch lebendig und die Spannung bleibt bis zum Schluss bestehen.
Ein guter Krimi, der Geschichtliches und Spannung erstklassig verbindet und gut recherchiert ist.
westeraccum, 23.01.2015

nun da geht es ja zu den Anfängen zurück bin schon ganz gespannt was der Kreuthner in seiner Bierseligen laune wieder
so anstellt u sein Chef Wallner
sicher wieder einen brisanten fall löst. Bisweilen habe ich alle gelesen u auch den Krimi werde ich mir zu gemüte führen
Anette Wagner, 12.09.2014

Beim "Austrinken" auf einer Berghütte, dem Hirschberghaus, kommt es nach dem ausschweifenden Trinkgelage zu einem
folgenschweren Unglück. Thomas "Dammerl" Nissl stürtzt sich aus einer Materialgondel in den Tod. Vorher hat er Leonhardt Kreuthner von einer Toten in einem edelsteinbe-setzten Sarg erzählt, die in St. Veit in einer Gruft bei einem kleinen Kircherl liegen soll. Und tatsächlich werden die Gebeine einer jungen Frau mit einer Wollmütze gefunden, mit einem Loch im Kopf. Kriminalkommissar Clemens Wallner, Leonhardt Kreuthner beginnen zusammen mit Staatsanwältin Claudia Lukas und ihrem Vater von der Miesbacher Polizei zu ermitteln...

Ich kenne bereits die anderen Krimis vom Tegernsee von Andreas Föhr. In diesem neuen Buch entführt er mich in eine ganz andere Zeit - zu den Anfängen von Clemens Wallner in das Jahr 1992. Aber auch Tage aus dem Jahr 1939 und der letzte Kriegstag am Tegernsee, der 2. Mai 1945 spielen eine große Rolle. Die polizeilichen Protagonisten kenne ich zum großen Teil schon, erfahre noch mehr aus ihrem Privatleben, was den ein oder anderen noch sympathischer macht, oder mich nur noch schmunzeln lässt.

71 kurze Kapitel führen mich durch 395 spannende Seite. Die vielen Wendungen, die die Geschichte nimmt und die immer wieder wechselnden Zeiten steigern die Spannung bis zum Schluss. Ich hatte immer mal wieder einen Täter in meinem Kopfkino ausfindig gemacht. Aber zum Schluss, nach der Aufklärung, war ich bass erstaunt, als sich mir der wahre Täter selbst präsentiert hat.

FAZIT: Wieder ein gelungener Krimi rund um den Tegernsee, der auch mal die dunklen Seiten des Tals beleuchtet.
Gaby Hochrainer, 27.08.2014

Den Autor kannte ich bisher nicht und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist gut und spannend geschrieben. Es ist
zwar schwierig den Zeitsprüngen zu folgen, aber es geht.
Den Autor und das Buch kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen.
Christina Strehlow, 09.05.2014

In Totensonntag erzählt Andreas Föhr vom Beginn der Karriere seines Ermittlerduos Clemens Wallner und Leo Kreuthner,
die aus bisherigen Veröffentlichungen bereits den Fans von Andreas Föhr bekannt sind. Dafür geht er zurück ins Jahr 1992: Die DNA-Analyse steckt noch in den Kinderschuhen, Handys sind noch auf dem Vormarsch und EDV-Archive im Aufbau.
Eine alte Geschichte von Schuld und Schande aus den letzten Kriegstagen im Mai 1945 bilden die Grundlage für die Ermittlungen in der Gegenwart (1992), in der der 23-jährige Wallner und sein jüngerer Kollege der Schutzpolizei, Leo Kreuthner, am Anfang ihrer Karriere stehen und unverhofft in Mordermittlungen stolpern.
Letztgenannter ist ein Anarchist in Uniform, denn was er anpackt vermag er in eine Katastrophe zu wandeln. So macht er sich zu Beginn der Geschichte gegen jede Vorschrift mit dem Gefangenen Nissel auf dem Weg zu einer entlegenen Berghütte, um am sogenannten "Austrinken" teilzunehmen.
Nissel, von Panik ergriffen, weil er vor Gericht gestellt werden soll und nicht mehr mit einer Bewährungsstrafe rechnen darf, nimmt kurzerhand die Gäste der mehr als ausgelassenen Feier in Geiselhaft und will sich so seinen Weg in die Freiheit erpressen. Auf dem Weg in diese wird ihm seine aussichtslose Lage von Wallner bewusst gemacht und er nimmt sich das Leben. Doch seine letzten Worte, gerichtet an Wallner, bringen diesen dazu, der Ermordung von Frieda Jonas im Mai 1945 nachzugehen.
Gemeinsam mit der zehn Jahre älteren Staatsanwältin Claudia Lukas, seinem Chef Erich Lukas und seinem Kollegen Kreuthner nimmt er die Fährte auf. Das geheime Grab der 24-jährigen Frieda Jonas ist bald entdeckt, doch dieses wirft umso mehr Fragen auf.
Ermittelt wird hauptsächlich in Dürnbach, wo sie auf mauernde Alteingesessene stoßen, aber auch auf den Privatschnüffler Uwe Beck, der das Hobby seines Vaters, die Bespitzelung aller Dorfbewohner inklusive ausführlichster Dokumentation, übernommen hat. Doch Beck erweist sich als wenig kooperativ, und das nicht nur der Staatsgewalt gegenüber, sondern auch bei denjenigen, die er mit seinem Material zu erpressen versucht, was ihm zum Verhängnis wird.
Als die Ermittelnden dem vermeintlichen Täter zu nah kommen, inszeniert dieser die Entführung der Staatsanwältin, was die Ermittler in das Münchener Rotlichtmilieu führt, wo einstige Naziverbrecher Karriere machten.
Kreuthner brilliert mit unkonventionellen Ermittlungsmethoden, die ganz im Gegensatz zu Wallners gewissenhafter und prinzipientreuer Art stehen. Doch der Autor schafft es, überzeugende Charaktere aufzubauen, auch wenn der 23-jährige Wallner stellenweise zu routiniert auftritt. Die Verknüpfung von Ereignissen von 1945 und 1992 ist gelungen und auch die Entführung der Staatsanwältin wirkt im Nachhinein nicht überzogen, da Andreas Föhr keine Fragen offen lässt.
Totensonntag ist ein runder Kriminalroman, in dem das Stilmittel der Mundart
Nora, 07.02.2014

Als Fazit vergebe ich gerne vier Sterne. „Totensonntag“ ist ein unterhaltsamer und durchaus anspruchsvoller
Regional-Krimi, bei dem auch der Humor nicht zu kurz kommt. Sprache und Satzbau sind (trotz mancher direkter Reden in bayerischem Dialekt) klar und eingängig, das Buch liest sich insgesamt sehr angenehm und „rund“.
Ich konnte es nicht aus der Hand legen und das ist IMMER ein sehr gutes Zeichen!
Swantje Niemann, 21.01.2014

TOTENSONNTAG erzählt Kommissar Wallners allerersten Fall: Im Herbst 1992 ist Clemens Wallner frischgebackener
Kriminalkommissar. Bei einem Besäufnis auf einer Berghütte am Tegernsee, zu dem Kreuthner ihn mitgenommen hatte, geraten Wallner und Kreuthner in eine Geiselnahme. Vom Geiselnehmer erfährt Wallner von einer dramatischen Geschichte, die sich in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs ereignet hat und die Kreuthner den Hinweis zur Entdeckung seiner ersten Toten liefert. Es handelt sich um ein Skelett in einem edelsteinbesetzten Sarg mit einer Kugel im Schädel.
Schon der Einstieg ist lesenswert. Doch natürlich müssen die Helden noch viele andere Situationen meistern. Aber Föhr sucht nicht nur nach dem kurzen Lacher. Seine Bücher zeichnet es aus, dass er Spass mit ernsten Momenten und Themen verbindet. Wie schon in den anderen Bänden hat er auch hier eine zweite Ebene eingezogen - eine dramatische Episode aus den letzten Tagen des 2.Weltkrieges. Sie bildet einen spannenden Kontrast. Und so gelingt Föhr eine geniale Mischung aus Komik und Tiefgang. Dies liegt aber auch daran, dass die Figuren selbst alle Tiefgang haben, ihre Charaktere so wunderbar gezeichnet sind. Dieses Buch kann ich nur empfehlen.
Franziska Dieckmann, 11.01.2014

Andreas Föhrs spannend-amüsante Krimireihe rund um Kommissar Wallner und Polizeiobermeister Kreuthner besteht
inzwischen aus 5 Büchern:
1. Der Prinzessinnenmörder
2. Schafkopf
3. Karwoche
4. Schwarze Piste
5. Totensonntag

"Totensonntag" ist also bereits das 5. Buch der Reihe, erzählt wird aber eigentlich die Vorgeschichte der anderen vier Bücher. Wir reisen quasi zurück in den Herbst 1992 und erleben dort, wie der noch sehr junge Kriminalkommissar Wallner seinen ersten großen Fall löst. Natürlich steht ihm sein Kollege Kreuthner dabei wieder tatkräftig zur Seite, was zuweilen aber auch eher hinderlich sein kann.

Zum Fall an sich:
Kreuthner freut sich schon seit Langem auf das alljährliche "Austrinken", das zum Saisonende in einer Berghütte stattfindet. Er hat auch Wallner und die Staatsanwältin Claudia Lukas dazu eingeladen und das Ereignis vollmundig angepriesen.
Als Kreuthner dann an besagtem Abend plötzlich für einen "erkrankten" Kollegen einspringen soll und sein Feierabend kurzerhand gestrichen wird, reagiert er leicht ungehalten. Ein Anruf in der Hütte bestätigt schnell seine Vermutung: der ach so kranke Kollege amüsiert sich köstlich. Kreuthner will diesen sofort zur Rede stellen und bricht auf - leider muss er dabei den inhaftierten Thomas Nissl mitnehmen, denn dieser kann nicht alleine in der Zelle bleiben.
In der Berghütte angekommen, eskaliert plötzlich die Situation und es kommt zu einer Geiselnahme. Außerdem erfahren Clemens Wallner und Claudia Lukas von Thomas Nissl eine interessante alte Geschichte über eine tote Frau in einem Glassarg, der sie unbedingt nachgehen sollten.
Damit nimmt das Schicksal seinen Lauf - und am Ende ist doch nichts so, wie es schien.

Meine Meinung:
Der Schreibstil von Andreas Föhr ist einfach genial, eine absolut gelungene Mischung aus Spannung und Humor steckt in diesem Buch.
Für Fans der Reihe ist dieses Buch besonders toll, da viele Eigenheiten der Personen aufgeklärt werden und man viel über die Anfänge und Hintergründe erfährt. So wachsen einem die Protagonisten noch mehr ans Herz, finde ich.
Die Geschichte wird in zwei Zeiten erzählt: zum einen befinden wir uns im Jahr 1992, in dem noch ohne Handy und anderen Schnickschnack ermittelt wird und zum anderen spielt sich die Handlung im Jahr 1945 ab. Dort erfahren wir in Rückblenden, was im Mai 1945 geschah, als der Krieg gerade zu Ende ging.
Die Handlung ist super durchdacht und wartet mit vielen überraschenden Wendungen auf. An einigen Stellen kann man richtig lachen, an anderen Stellen geht es sehr brutal und emotional zur Sache.

Fazit:
Ein Wahnsinnsbuch, das mich allerbestens unterhalten hat. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil der Reihe!
Angi Stumpf, 10.01.2014

Inhalt:
Bei "Totensonntag" handelt es sich um Clemens Wallners - frischgebackener Hauptkommissar - ersten Fall.
Auf einer Berghütte am Tegernsee findet ein Saufgelage statt. Kreuthner, der in der Ausübung seines Dienstes nicht so pflichtbewusst wie sein Kollege Wallner ist und sich geflissentlich auch mal mit C4 aus der Asservatenkammer Zutritt zu Tatorten verschafft, nimmt den inhaftierten Nissl mit zu dem Besäufnis auf der Hütte, da er ihn ja schlecht alleine auf dem Revier lassen kann. Zu dumm nur, dass Wallner und Kreuthner unversehens in eine Geiselnahme geraten, deren Ende eine dramatische Geschichte offenbart, die sich in den letzten Tagen des zweiten Weltkriegs ereignet hat und "Leichen-Leo" Kreuthner seine erste Leiche beschert. Es handelt sich um ein Skellet in einer geschmückten Grabkammer - mit einer Kugel im bemützten Kopf.

Totensonntag, oder wie eine Leiche ihrem Verräter das Leben rettet...

Meine Meinung:
Wallner und Kreuthner sind zwei Charaktere, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Der frischgebackene Hauptkommissar Clemens Wallner ist pflichtbewusst, überkorrekt in der Ausübung seines Dienstes und eine durch und durch ehrliche Haut. Leo Kreuthner hingegen stammt aus einer Familie, die es mit den Gesetzen nicht so genau nimmt. Nachdem er kurzfristig auch einen Ausflug in diese Richtung unternommen hat, hat er sich dennoch für die "Guten" entschieden und ist in den Polizeidienst gewechselt. Nur hat Kreuther eine etwas andere Vorstellung von der Ausübung des Polizeiberufs... Da wird sich schon mal mit C4-Sprengstoff aus der Asservatenkammer Zutritt zu einem vermeintlichen Tatort verschafft (wohlgemerkt ohne Durchsuchungsbefehl) oder Kontakte zum Rotlichtmilieu unterhalten - natürlich einzig und allein zu dem Zweck, weil es später mal hilfreich sein könnte. Natürlich... warum auch sonst? Auch Kreuthners Methoden zur Beweismittelbeschaffung sind höchst fragwürdig - sorgen aber im Plot immer wieder für Lacher. Und eben weil die beiden - Clemens Wallner und Leo Kreuthner - so unterschiedlich sind, harmonieren sie perfekt!

Der dialektgefärbte Kriminalroman, der an den letzten Tagen im April 1945 und in den frühen 1990er Jahren in Miesbach, München und Umgebung spielt, sorgt an vielen Stellen für Lacher und die ein oder andere Träne im Auge. Da der Anlass für die Ermittlungen ein recht ernster ist, nämlich ein Mordfall in den letzten Stunden des zweiten Weltkriegs, lockern diese Pointen den Plot ordentlich auf.

Aber es geht nicht nur um Mord, Beweismittelsicherung und -sichtung - nein, auch die Romantik kommt nicht zu kurz. So ertappt Wallner, der bei seinen Großeltern aufgewachsen ist, z. B. eines Abends seinen Großvater auf frischer Tat beim fremdschnackseln. Das im Anschluss geführte Gespräch hat mich vor Lachen Tränen weinen lassen. Solche aberwitzigen Dialoge findet man oft im Buch und ich muss sagen ich hab mich in Andre
Jasmin Krieger, 06.01.2014

Auch wenn dies der 5. Band ist, der um Clemens Wallner erscheint, macht man mit diesem Buch eine Zeitreise in das Jahr
1992, wo Wallner mit 23 Jahren gerade Kommissar geworden ist.

Er und sein Kollege Leonhardt Kreuthner werden bei einer Feier auf einer Berghütte (wo Kreuthner gar nicht sein dürfte) in ein Geiseldrama verwickelt. In dem Moment, als Wallner meint, alles im Griff zu haben, stirbt der Geiselnehmer - nicht ohne Wallner vorher noch zu sagen, dass in der Gruft von Sankt Veit ein gläserner Sarg mit den Gebeinen einer toten Frau liegt. Der Geiselnehmer hält sich für ihren Tod verantwortlich. Doch erst mal müssen die Beiden den Sarg finden - und dabei viel über die Geschichte rund um den Tegernsee erfahren.

Für mich war es der erste Krimi um Clemens Wallner. Da mein SuB schon eine enorme Größe hat, meide ich seit einiger Zeit neu erscheinende Reihen - oder versuche es zumindest... Doch Buchgewinne kann man natürlich nicht außer Acht lassen, insofern: Danke, Droemer-Knaur!

Der Krimi liest sich sehr flüssig und von Anfang an spannend. Während des ersten Drittels hatte ich nur eine Ahnung, wo der Zusammenhang zwischen den beiden Zeitebenen bestehen könnte. Über den Tathergang und vor allem den Täter war ich bis kurz vor der Aufklärung im unklaren und einige Details wären mir so nicht eingefallen. Dafür war ich zu lange zu sehr von "meinem" Verdächtigen überzeugt.

Clemens Wallner ist vom Charakter her kein richtiger Einzelgänger, aber auch kein Mensch, der dringend viele Menschen und eine Gesprächsflut um sich braucht. Er ist sehr bedacht, was gerade in Verbindung mit Leonhardt Kreuthner von Vorteil ist - der ist ja das genaue Gegenteil von Wallner. Die Kombination bringt die Beiden jedoch gut voran und rettet ihnen auch ab und zu die Haut.

Bei der Sprache war ich sehr froh, dass nicht alles im Dialekt geschrieben war. Manchmal waren die Wechsel ins Hochdeutsche zwar recht plötzlich, aber so konnte auch ich als im saarländischen Dialekt beheimatetet alles mindestens sinngemäß verstehen. Als Hörbuch möchte ich eines der Bücher auch mal ausprobieren, wobei ich da noch nicht sicher bin, ob das Hörverstehen auch so gut funktioniert.

Nachdem mich dieser Krimi restlos überzeugt hat, werde ich die Vorgänger bald lesen. "Totensonntag" konnte man durch den Zeitsprung innerhalb der Reihe gut ohne Vorkenntnisse lesen, sicherheitshalber werde ich die Reihe aber von vorne beginnen.

Fazit: Für Fans von Regionalkrimis klar zu empfehlen!

Reihenfolge:
1. Der Prinzessinnenmörder
2. Schafkopf
3. Karwoche
4. Schwarze Piste
5. Totensonntag
Sara Schäfer, 04.01.2014

Dies ist mein erstes Buch von Andreas Föhr und ich bin begeistert.

Thomas Nissl´s Worte werden erst nicht richtig ernst genommen - was kann dieser Kleinkriminelle auf Bewährung denn auch von einer Toten im Sarg unter der verlassenen Kapelle wissen? Sollte die ausgelassene Stimmung beim alljährlichen Austrinken auf dem Hirschberghaus die Phantasie beflügelt haben?

Nach dem tragischen Selbstmord Nissls forschen die beiden Ermittler Wallner und Kreuthner doch nach - und finden die Leiche einer Frau, die scheinbar kurz vor Kriegsende ermordet wurde.

Doch wer ist der Mörder und warum schweigt sich das halbe Dorf über Frieda Jonas aus? Woher wusste Nissl so genau über die Frau Bescheid?

Gemeinsam mit Staatsanwältin Claudia versuchen Kreuthner und Wallner dem Mörder auf die Schliche zu kommen - zum Glück gibt es neugiere Menschen wie Beck und dessen Vater, die seit Jahrzehnten Aufzeichnungen über die Menschen Ihrer Umgebung machen. Doch nach dessen Ermordung fehlen auch die Aufzeichnungen aus dem Jahre 1945.

Es erscheint, als ob sich die Geschichte Stück für Stück aufklären lässt und doch erschleicht die Ermittler ein ungutes Gefühl, als sie den vermeintlichen Mörder enttarnt haben - ein einzige Bild wendet die Ermittlungen in eine andere Richtung und führen schlussendlich zur Aufklärung.

Schön beschrieben wird die Geschichte um die einzelen Romanfiguren, die Gewissensbisse oder auch die Kaltblütigkeit einzelner, selbst Jahrzehnte nach Kriegsende.

Das Buch hat mir mal wieder gezeigt, dass man auch manchmal zu einem Buch greifen sollte, was einem auf den ersten Blick vielleicht nicht so in das eigene "Beuteschema" fällt - hier lohnt es sich auf alle Fälle!
Solisanne, 24.12.2013

Andreas Föhrs fünfter Band handelt von einem Fall von Kommissar Clemens Wallner und Polizeiobermeister Leo Kreuthner
aus dem Jahr 1992. Es geht um die Geschehnisse im Mai 1945 kurz vor Kriegsende im Tegernseer Tal. Eine Tote wird im Jahr 1992 in einem prunkvoll verzierten Glassarg in einer versteckten Gruft der Kapelle St. Veit gefunden.

Die Geschichte springt zwischen 1945 und 1992, und nach und nach verknüpfen sich die Geschehnisse der beiden Jahre miteinander und ergeben immer mehr Sinn. Die Ermittlungen finden auf sehr unkonventionelle Weise statt, so dass die ganze Geschichte von Anfang bis zum Schluss mit jeder Menge Humor gewürzt ist.

Natürlich wird der Fall am Ende aufgeklärt, aber es ergeben sich einige bis dahin unerwartete Wendungen, so dass der Krimi ein überraschendes Ende nimmt.

"Totensonntag" von Andreas Föhr ein toller Krimi , der ein ernstes Thema beinhaltet und doch gleichzeitig so humorvoll ist, dass man oft und unerwartet schallend lachen muss. Alles in allem ein absolut empfehlenswertes Buch! Hätte ich es nicht gelesen, hätte ich etwas verpasst!
Doro H., 13.12.2013

Totensonntag erzählt Kommissar Wallners allerersten Fall. Im Herbst 1992 ist Clemens Wallner frischgebackener
Kriminalkommissar – und er reicht weit in die Vergangenheit zurück. Anschaulich beschreibt Andreas Föhr was sich in den letzten Tagen des 2. Weltkriegs grausames ereignet hat. Eine todtraurige Geschichte, sehr einfühlsam erzählt.

Aber es wäre nicht Andreas Föhr, wenn es nicht auch humorvolle Passagen gäbe. Kollege Leonhardt Kreuthner und seine Verwandtschaft sind ja an sich schon saukomisch. Zusammen mit Staatsanwältin Claudia Lukas wird daraus ein „Duo Infernale“ – inklusive versehentlicher Sprengung eines ganzen Hauses … zum Totlachen!

Ein ebenso überraschender wie stimmiger Schluss runden die spannende Geschichte ab.

Fazit:
Eine wirklich gelungene Mischung – spannend, todtraurig und irre witzig zugleich.
Monika Albert, 10.12.2013

Ein zünftiger Bayernkrimi ist „Totensonntag“ von Andreas Föhr.
Clemens Wallner, frisch von der Polizeischule und Leonhardt Kreuthner, dessen Ermittlungsmethoden oftmals fragwürdig sind, arbeiten zusammen bei der Kripo Miesbach. Als die beiden auf die Leiche der jungen Frau Frieda Jonas stoßen, ahnen sie noch nicht, dass ihre Ermittlungen in die Zeit des Kriegsendes 1945 zurückgehen werden. Doch die Nachforschungen von Wallner und Kreuthner werden durch das Schweigen der Dorfbewohner von Dürnbach, wo die Tote gefunden wurde, erheblich verzögert. Als dann auch noch ein wichtiger Zeuge tot aufgefunden wird, ist den Ermittlern klar, dass nicht nur der Mörder selbst, sondern ganz Dürnbach in die Sache verstrickt ist.

Der Schauplatz der Geschichte ist das Tegernseer Tal im bayrischen Voralpenland. Passend dazu stattet der Autor Andreas Föhr einige Haupt- und Nebenfiguren mit einem bayerischen Dialekt aus und lässt die Akteure typisch bayrisch lässig auftreten. Besonders gefallen hat mir die Zusammensetzung des gesetzestreuen Wallner und seinem nicht immer ganz orthodox agierenden Kollegen Kreuthner.
Insgesamt ein gut lesbarer Krimi, der zwischen den Schauplätzen 1945 und 1992 wechselt. Natürlich führen beide Handlungsstränge am Ende zu einem schlüssigen Finale zusammen.

Da dies mein erster Krimi vom Autor Andreas Föhr war, kann ich leider keine Vergleiche zu seinen früheren Werken ziehen. Meine Meinung bezieht sich also ausschließlich auf dieses Buch und ist vollkommen unvoreingenommen.
Steffi Lerchner, 09.12.2013

Ich bin total begeistert, sehr spannendes Buch bis zur letzten Minute.
Was mir sehr gut an dem Buch gefällt, ist dass man vom Jahr 1945 zurück ins Jahr 1992 befördert wird. Zu keiner Minute hätte ich gedacht dass der Herr Lukas der Mörder der jungen Frida Jonas ist, das hat mich total erstaunt. Ich hätte allerdings sehr gerne gewusst wie es mit der Claudia und dem Herrn Wallner in Punkto Beziehung weiter gegangen wäre, doch das werde ich wahrscheinlich nitcht erfahren.
Das Buch jedenfalls finde ich sehr empfehlenswert, und werde mir mit Sicherheit auch noch weitere Bücher von Andreas Föhr zulegen.
Tania Davelli, 08.12.2013

"Totensonntag" - ein Buch, das ich nur empfehlen kann. Es ist sehr passend - gerade in dieser dunklen und trüben
Jahreszeit, in der man sich (ich zumindest) auch gern mal mit ernsteren Themen beschäftigt.

Der frisch zum Kommissar beförderte Wallner, der dazu noch seinen Idealen nachhängt und pflichtbewusst bis ins Mark ist, ermittelt gemeinsam mit seinem Kollegen Kreuthner, der gern "unorthodox" vorgeht und Gesetze außer Acht lässt, an einem Mordfall, der sich in den letzten Kriegstagen 1945 ereignet hat.

Gerade dieser Wechsel zwischen der Handlung 1992 und der Vergangenheit ist das, was dieses Buch für mich ausmacht. Mehrmals habe ich mich selbst gefragt: wie hättest du in den Jahren 1933 bis 1945 gehandelt?

Ich fand dieses Buch sehr, sehr interessant, gerade weil es von dem Krimi-Allerlei abweicht und Wissenswertes bietet.

Daher kann ich es nur wärmstens empfehlen.

Sabine Sternberg, 07.12.2013

Für mich als waschechte Bayerin, aufgewachsen in einer Kleinstadt und als Vater selbst ein Kommissar, kommt dieses Buch
definitiv in in meine persönliche TOP 10 Listen des Jahres 2013. Es ist mein erstes Buch dieses Autors und zum Glück naht Weihnachten, denn ganz oben auf meinem "Wunschzettel" werden nun noch alle weiteren Bücher von Andreas Föhr mit seinem Kommissar Clemens Wallner an oberster Stelle stehen. Doch erst einmal ein paar Zeilen zum Buch selbst:

Es beginnt mit einem erschütternden 1.Kapitel das mich tief in das nahende Ende der Nazizeit versetzt. 80 Jüdinnen und politische Gefangene werden 1945 in einer beschlagnahmten Scheune einquartiert, während die Amerikaner immer näher rücken und die SS-Leute noch die letzten Momente ihrer quälenden Macht geniessen. Nach Jahren der Gefangenschaft nutzt Frieda schliesslich die Gunst der Stunde und flieht in panischer Angst vor Hauptscharführer Kieling. Kurze tragische Kapitel wechseln sich ab mit dem Jahr 1992, als der frischgebackene Kommissar Wallner erste Erfahrungen in Miesbach sammelt. Sein Kollege Kreuthner ist dagegen ein echter Hallodri der es trotz seines Berufes mit dem Gesetz nicht immer alles bierernst nimmt. Deshalb kommt es auch zu einem tragischen Vorfall, bei dem die Sprache auf eine verstecke weibliche Leiche in ein mit Edelsteinen besetzten Sarg kommt. Da es sich offensichtlich um Mord handelt beginnt Wallner, angetrieben durch die fesche Staatsanwältin Claudia die auch noch Tochter des hiesigen Polizeichefs ist, in der Vergangenheit zu rühren.

Nicht nur die diversen bayrischen Dialoge sonder auch die teils heftigen Vorkommnisse brachten mich unzählige Male zum Schmunzeln. Aus eigener Erfahrung muss ich sagen, es könnte sich alles wirklich so zugetragen haben, denn in meiner Kindheit habe ich selbst am Rande teilweise haarsträubende Sachen miterleben dürfen. Hut ab vor dem Autor, der mir die Vergangenheit mit Schwarzbrennerei bis Löschung aus der Flensburger Kartei wieder sehr nahe gebracht hat!
Sabine Stauffer, 04.12.2013

Die Geschichte spielt einmal in der Vergangenheit 1945 und dann im Jahre 1992. Wallner wurde gerade frisch befördert
als Kommissar und ermittelt mit seinem Kollegen Kreuthner.

Beiden Charactere könnten nicht unterschiedlicher sein. Wallner der Pflichtbewußte ehrliche Kommissar und Kreuthner der so über das Ziel rausschießt das es schon gänzlich unrealistisch ist z. b. welcher Beamte nimmt seinen Gefangenen aus der Zelle damit er gemütlich auf einer Berghütte sich betrinken kann oder hat Sprengstoff dabei um sich an einer Sprengung einer Eingangstür zu versuchen.

Zwar waren diese Patzer recht lustig zu lesen, nur eben gänzlich an den Haaren herbeigezogen.

Wallner macht aber seine Sache gut und schafft es den Cold Case, der mit einer Geiselnahme begann, zu lösen.

Das Buch ist alles in allem sehr lesenswert und läßt sich auch ohne Probleme locker und flüßig lesen. Genau das richtige für ein verregnetes Wochenende auf dem Sofa.
Michaela Ladek, 27.11.2013

Als fünfter Band der Serie erschienen ist es gleichzeitig der erste Fall für Wallner und Kreuthner. Die Geschichte
führt weit in die Vergangenheit und spielt in drei Zeitzonen. 1939, 1945 und 1992. Geschickte Verstrickungen aus alten und neuen Fällen mit Betrug und Mord machen ein herrliches Lesevergnügen aus. Man lernt dabei, daß nicht alles so einfach ist wie es scheint und es Gründe geben kann, Dinge auf bestimmte Art und Weise, wenn auch nicht rechtmäßig, zu tun.
Melanie Truhoel, 21.11.2013

Nachdem ich von "Der Prinzessinnenmörder" begeistert war, habe ich mich sehr auf "Totensonntag" gefreut und bin etwas
enttäuscht.
Kommissar Kreuthner soll den mehrfach vorbestraften Thomas Nissl in seiner Arrestzelle bewachen, geht aber statt dessen lieber mit ihm auf Sauftour. Aus Angst für längere Zeit hinter Gitter zu wandern begeht Nissl auf dem Rückweg Selbstmord. Zuvor hat er aber noch von einem Sarg unter einer Kapelle erzählt.
Als die Beamten der Geschichte auf den Grund gehen, finden sie dort die Leiche einer jungen Frau, die in den letzten Kriegstagen erschossen wurde.
Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Zum einen 1992 während der Ermittlungen, und zum anderen 1945 in den letzten Kriegstagen.
Richtig fesseln konnte mich nur die Erzählung aus der Vergangenheit. Man konnte die Angst der Gefangenen förmlich spüren.
Die Ermittlungen und was sich Kreuthner dabei gedacht hat, waren zum Teil so überzogen das es schon kitschig wurde. So ein Kommissar würde im wirklichen Polizeidienst keine Woche arbeiten dürfen. Seine Eskapaden haben mich zwar hin und wieder schmunzeln lassen, dies gehört für mich aber nicht in einen Kriminalroman.
Einzig der junge Kommissar Wallner ist ein ernst zu nehmender Ermittler.
Hätte mich der Handlungsstrang um die letzten Kriegstage nicht so gefesselt und berührt, hätte ich das Buch wahrscheinlich zur Seite gelegt.

Ute Hessberger, 19.11.2013

Zum Inhalt:

Der 23 Jahre alte Kriminalkommissar Wallner feiert mit Freunden und Bekannten auf einer Berghütte. Da stößt der obdachlose Thomas Nissl dazu und berichtet von einer Toten in einem gläsernen Sarg. Dieser Sarg soll mit Diamanten besetzt sein und unter einer alten Kirche auf einem Soldatenfriedhof der Amerikaner sein. Nissl, weiß dass er ins Gefängnis soll und dreht plötzlich durch. Nimmt ein Gewehr, schießt dem Wirt ins Bein und verlangt nach einen Fluchtfahrzeug, das unten an der Talstation auf ihn warten soll. Kommissar Wallner soll das Fluchtauto fahren und Nissl über die Grenze bringen. Als beide in der Gondel talabwärts fahren, springt Nissl plötzlich aus der Gondel. Wallner findet ihn anschließend im Schnee. Nissl gesteht, dass er die Frau im Sarg auf dem Gewissen hat und stirbt.

Was war damals geschehen? Wallner ermittelt.



Meine Meinung:

Der Krimi wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Zum Einen 1945, zu Zeiten der SS und Menschenverfolgung. Zum Anderen 1992 in Bad Wiessee. Beide Handlungsstränge sind klar und deutlich beschrieben und laufen am Ende natürlich zusammen. Die einzelnen Charakteren sind sehr gut beschrieben, so dass man sich als Leser sofort in die Gedankengänge der Protagonisten einfühlen kann. Auch die Örtlichkeiten und Zeitsprünge lassen keine Zweifel aufkommen. Spannung, gepaart mit Humor und geschichtlichen Einlagen lassen dieses Buch zum Lesevergnügen werden.

Für mich ein 5 Sterne Buch!
Diana Jacoby, 16.11.2013

Die schwarze Piste hat mich schon sehr neugierig gemacht und war sehr gut geschrieben. Die Leseprobe des neuen Titels
"Totensonntag" hört sich ebenfalls wieder sehr vielversprechend an. Bin wirklich gespannt...
Jens Hunsche, 22.10.2013

Das Buch ist sehr fesselnd und mich neugierig auf mehr gemacht

Elke maaß, 21.10.2013

Die Darstellung der Situation des Gefangenentrupps regt die Fantasie an und durch die klare Schreibweise spürt man fast
die Kälte, Hoffnung und Angst der Betroffenen.
Die Situationdarstellung Jahrzehnte später ist lebendig und authentisch wiedergegeben. Typisch Mundart und so wie es das Leben spielt. Es macht neugierig auf den weiteren Werdegang und die Zusammenhänge der beiden Lebensabschnitte.
Schreibstil regt an und ist flüssig.
Ute Eichler, 21.10.2013

Bisher habe ich von diesem Autor noch gar kein Buch gelesen. Die Leseprobe hat mich aber sehr neugierig gemacht!

Anja Hubrich, 21.10.2013

Nach "Schwarze Piste" ein neuer Krimi, den man sofort weiterlesen möchte. Lokalkolorit, Spannung, ein starkes Buch!

U. Roskamp, 20.10.2013

Bajuwarisch trinkfest geht es zu Beginn los, aber das Vorwort gemahnt den Leser, mehr als nur alkoholisierten Polizisten
zu begegnen, die sich im Höchstfall um einen alternden, allseits als harmlos bekannten Einbrecher zu kümmern.
Die Frage ist nur, was haben die eingangs genannte junge Frau und der SS-Mann mit der Jetztzeit zu tun.
Kreppche, 20.10.2013

Bisher habe ich noch kein Buch von Andreas Föhr gelesen, aber die Leseprobe hat mein Interesse geweckt. Der Schreibstil
ist angenehm, Spannung kommt auf und dies alles gewürzt mit einer Prise Humor.

Renate, 20.10.2013

es ist mein zweites Buch von Andreas Föhr und ich sage nur "HAMMER".Wollte es gar nicht zur Seite legen.Spannung pur.

Silke Waschk, 20.10.2013

Auf den Ausgang des Buches bin ich sehr gespannt!!

Waltraud Krenn, 20.10.2013

Diesen Autor kannte ich bisher zwar nicht, kann aber sagen das ich sicherlich mehr von ihm lesen möchte. Der Auftakt
von Totensonntag liest sich flüssig und spannend. Was ich bisher lesen konnte hat mir ausnehmend gut gefallen.
Nefertari, 19.10.2013

Die wenigen Zeilen haben bereits mein Interesse geweckt und ich würde gerne sofort weiterlesen.Zudem ist mir die Region
von Urlaubsreisen bekannt und da ist für mich der Reiz noch mal höher.
Sabine Brand - Greve, 19.10.2013

Die Beschreibung liest sich wirklich sehr spannend und man möchte am Liebsten das Buch jetzt sofort Lesen. Der Autor
sagt mir leider auch nichts, wird jetzt aber in meiner "Merkliste" aufgenommen.
Christina Gagel, 19.10.2013

Die Inhaltsangabe liest sich sehr spannend und vielversprechend. Man bekommt sofort Lust auf mehr.

Sigrid Vondraschek, 18.10.2013

Ich kenne den Autor nicht. Bin aber auf die Fortsetzung des Romans gespannt...

Doris Rütz-Weber, 18.10.2013

Kenne den Autor bisher noch nicht, finde die Leseprobe aber sehr vielversprechend und spannend. Bin auf den Rest sehr
gespannt!
Stefanie Sweers, 18.10.2013

Andreas Föhr ist einer meine Lieblingsschriftsteller. Ich bin gespannt auf seinen neuen Titel. Die Leseprobe verspricht
Spannung.
Tilly Drescher, 18.10.2013

Ich kenne Kreuthner und Wallner bereits aus "Schwarze Piste" und war gespannt auf ein weiteres Buch von Andreas Föhr.
Jetzt ist es gar eine Leseprobe des "ersten Falles" und die verspricht ebenfalls ein spannendes, wie amüsantes als auch kluges Buch. Ich muss unedingt wissen, wie es weiter geht!
Barbara Schneegans, 18.10.2013

Die Leseprobe ist interessant ausgewählt. Ich könnte mit beiden Schauplätzen als Lektüre leben. Neugierig auf die
Verbindung zwischen den fast 5 Jahrzehnten auseinander liegenden Geschichten bin ich auf jeden Fall. Der Schreibstil des Autors gefällt mir. Fazit: Update der Merkliste





Michael Meyer, 18.10.2013

Habe die Leseprobe gelesen. ich muss sagen ist echt toll geschrieben und wenn man sie gelesen hat will man wissen wie es
weitergeht.
Der Autor schreibt nicht langweilig. Wenn das Buch auf den Markt kommt werde ich es mir gleich als E-Book zulegen.
Kerstin schäfer, 18.10.2013

Eine spannende Leseprobe und ein Cover das die Neugier weckt

Melanie Max, 18.10.2013

Am Anfang war ich skeptisch, ob ein weit nach dem 2. Weltkrieg geborener Schriftsteller den Spannungsbogen hin bekommen
kann... nach den ersten zehn Seiten der Leseprobe kann ich sagen: Ja, er kann... man fühlt sich in die unsägliche Zeit versetzt... Atmosphärisch dicht.
Christoph Waller, 18.10.2013

Kommissar Wallners allererster Fall im Herbst 1992.
Interessant und geheimnisvoll, spannend geschrieben.
buchleserin, 18.10.2013

Schon das Cover erzeugt Griuseln und Neugier. Ja dieses Buch wünsche ich mir.

Sibylle Krug, 18.10.2013

Für mich sehr interessant: zeitgeschichtliche Einbeziehung der Geschehnisse;
werde ich höchstwahrscheinlich erwerben oder mir schenken lassen
Angela Koose, 18.10.2013

Fängt geheimnsivoll an; interessant Charaktere

Helmut Frank, 18.10.2013
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