Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Zersetzt

9783426437735
jetzt bestellen Jetzt bestellen
E-Book, Knaur eBook
17.03.2016, 432 S.

ISBN: 978-3-426-43773-5
Diese Ausgabe ist lieferbar
12,99
inklusive 19%
Mehrwertsteuer

True-Crime-Thriller

BKA-Rechtsmediziner Dr. Fred Abel arbeitet unter Hochdruck an einem großen Fall: Ein winziger Einstich in der Kniekehle eines Toten verrät ihm, dass einer der gefährlichsten Killer der letzten Zeit weiterhin sein Unwesen treibt. Doch bevor Abel ihn stoppen kann, wird er in heikler Mission in den osteuropäischen Pseudostaat Transnistrien geschickt. Dort soll er zwei Mordopfer identifizieren, die in Kalkfässern gelagert wurden und fast vollständig zersetzt sind. Plötzlich steht Abel im Fadenkreuz eines politischen Komplotts. Während einer mörderischen Verfolgungsjagd durch das transnistrische Grenzland muss er seine ganz besonderen Fähigkeiten einsetzen. Und gleichzeitig kämpft in Deutschland das jüngste Opfer des Psychopathen in einem Keller um sein Leben ...

Der Autor

Michael Tsokos

Portrait von Michael Tsokos

Michael Tsokos, 1967 geboren, ist Professor für Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er...

zum Autor Bücher von Michael Tsokos

Der Autor

Andreas Gößling

Portrait von Andreas Gößling

Andreas Gößling, 1958 in Gelnhausen geboren, lebt als Schriftsteller und Verleger in Berlin. Der Germanist, Politik- und Kommunikationswissenschaftler...

zum Autor Bücher von Andreas Gößling

Video

Pressestimmen

"Ein spektakulärer Thriller."

Stern CRIME, 01.04.2016

"Noch spektakulärer als im ersten Fall und wieder bestsellerverdächtig."

FÜR SIE - Buch extra , 11.04.2016

"In diesem neuen Fall von Dr. Abel (der dem aus dem ersten Buch vorgelagert ist) beweist das Autoren-Duo, dass es ganz oben an die Spitze der Thriller-Autoren gehört."

Buechertreff.de, 04.04.2016

"Poetisch und wahr, klug und bewegend: Nina George erzählt in ihrem neuen Roman 'Das Traumbuch' von den unbekannten Welten zwischen leben udn Tod, Realität und Traum - und von den kleinen Momenten, in deen sich Türen zu ganz anderen Lebenswegen öffnen. Die zu gehen wir uns nur nicht trauen."

das-anlegerportal.de, 29.03.2016

"Ein wahnsinnig actiongeladener, fesselnder Thriller mit Gruselfaktor."

Blog Die Rabenmutti, 08.04.2016

"Michael Tsokos ist nicht nur ein deutscher Rechtsmediziner und Professor an der Charité in Berlin. Nebenbei ist er auch Bestsellerautor und verwandelt wahre Kriminalfälle in spektakuläre True-Crime-Thriller."

KRIMI - das Magazin, April/Mai-Ausgabe 2016

"Mit diesem Buch beweist Michael Tsokos nun zum wiederholten Mal, dass das Leben wirklich grausamer ist als jede Fiktion."

Geisterspiegel.de, 14.04.2016

"Wie schon "Zerschunden" fesselt auch “Zersetzt” wieder mit einer neuen, packenden True-Crime-Story um den Rechtsmediziner Fred Abel."

Hallo-buch.de, 24.04.2016

"Hochspannung!"

Dresdner Morgenpost, 24.04.2016

"Spannend, interessant, fesselnd und vor allem real und dadurch ein wenig beängstigend - wer sich nicht von Haus aus allzu sehr fürchtet, dem kann ich 'Zersetzt' nur empfehlen."

Blog Canis Librum, 30.04.2016

"Der neue Tsokos-Krimi mischt gekonnt Fakten, Fantasie und Fiktion und bleibt bis zum Ende spannend."

Schweriner Volkszeitung, 25.04.2016

"Nichts ist grausamer als die Realität - kein Wunder, dass die Thriller von Michael Tsokos, Deutschlands bekanntestem Forensiker, zu den härteren auf dem Markt zählen. Es ist jedoch nicht der Schockeffekt, der seine Bücher so lesenswert macht, sondern die fesselnde Mischen aus Fakten und Fiktion."

Rhein-Neckar-Zeitung, 23.04.2016

"Hoch spannend"

IN, 28.05.2016

"Ein True-crime-Thriller aller erster Sahne!"

Lebensart im Norden

"Starke Nerven brauchen die Leser, die sich 'Zersetzt' von Michael Tsokos und Andreas Gößling vornehmen."

dpa, 06.05.2016

"Wenn man zu einem True-Crime-Thriller von Michael Tsokos greift, weiß man, was man geboten bekommt: Authentische Fälle, viel Spannung und lebensechte Figuren. 'Zersetzt' ist nichts für schwache Nerven. Ein Thriller wie ein Peitschenschlag!"

Denglers-buchktitik.de, Alex Dengler, 16.05.2016

"Tsokos und sein Co-Autor Andreas Gößling erzählen die Geschichte mit großem Realismus und ständig anhaltendem Spannungsbogen."

Recklinghäuser Zeitung, 25.05.2016

"Tsokos und sein Co-Autor Andreas Gößling erzählen die Geschichte mit großem Realismus und ständig anhaltendem Spannungsbogen."

Hessisch-Niedersächsisch Allgemeine, 06.06.2016

"'Zersetzt' ist großartig, authentisch und von grausamer Realität - ein Pageturner,der im Genre 'True-Crime-Thriller' neue Maßstäbe setzt. Ein Roman für diejenigen, die die menschlichen Abgründe fürchte und dennoch faszinierend finden. Perfekte Unterhaltung auf allerhöchstem Niveau."

unser-luebeck.de, 20.04.2016

"Ein temporeicher Mix aus Polit- und Psychothriller"

Augsburger Allgemeine, 11.06.2016

"Nichts für 'Warmduscher'"

Leseleidenschaft (Blog), 06.08.2016

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

„Zersetzt“ ist der zweite Band aus der True-Crime-Reihe, der zeitlich jedoch zehn Monate vor dem ersten

Band „Zerschunden“ spielt. Dies tut der Spannung zwar keinen Abbruch und man benötigt keinerlei Vorwissen, um den Roman verstehen zu können, ist aber vielleicht nicht unbedingt jedermanns Sache. Ich persönlich bin eher ein Freund von chronologischen Reihenfolgen. Der Roman besteht aus mehreren Handlungssträngen, die in den recht kurz gehaltenen Kapiteln jedoch durch den Ort, das Datum und die Uhrzeit gut voneinander zu unterscheiden sind.

Noch während Rechtsmediziner Dr. Fred Abel bei einem Opfer auf seinem Seziertisch einen winzig kleinen Stich in der Kniekehle feststellt und sich an einen nicht gelösten Fall erinnert, wird er vom Innenministerium nach Transnistrien geschickt. Der transnistrische Präsident möchte von Abel zwei Leichen obduziert haben, die in ungelöschtem Kalk gefunden wurden. Unter Aufsicht des osteuropäischen Geheimdienstes soll Abel herausfinden, ob es sich um die beiden Söhne eines Oligarchen handeln könnte.

Kein ungefährliches Unterfangen für Abel. Die beiden Männer wurden schwer gefoltert, bevor sie einen grausamen Tod starben. Abel, der den Osteuropäern nicht traut, steckt plötzlich mitten in einem politischen Komplott und muss fliehen - quer durch das transnistrische Grenzland, seine Verfolger sind ihm dicht auf den Fersen. Zur gleichen Zeit kämpft in Deutschland ein junges Mädchen in einem Kellerverlies um sein Leben …

Für „Zersetzt“ braucht man als Leser starke Nerven, denn Michael Tsokos und Andreas Gössling sparen nicht mit ausführlichen Beschreibungen brutaler und blutiger Szenen. In den unterschiedlichen Handlungssträngen wird aus Sicht der Opfer geschrieben. Der Leser erfährt genauestens (und noch vor Fred Abel), was zum Beispiel die beiden Männer durchmachen mussten, bevor ihr Leben im ungelöschten Kalk ein Ende fand. Auch die Szenen im Kellerverlies schildern sehr detailliert, was der Psychopath mit seinem Opfer zu tun gedenkt. Zartbesaitete greifen besser nicht zu diesem Thriller. Was den Gedanken nicht unbedingt erträglicher macht, ist die Tatsache, dass viel von dem, was die Autoren beschreiben, sich im tatsächlichen Leben so oder so ähnlich zugetragen hat. Die Welt ist ein grausamer Ort.

Ich finde zwar, dass viele Handlungsstränge einen Thriller beleben, in diesem Fall jedoch hätte mindestens jeder Handlungsstrang ein eigenes Buch verdient gehabt. Es war alles ein wenig zu überladen – vor allen Dingen, weil alle Handlungsstränge auch noch gleich spannend waren. Nur das, was eigentlich sonst üblicherweise bei Thrillern mit mehreren Handlungssträngen passiert, hat mir hier gefehlt: dass am Ende die losen Fäden irgendwie zu
goat, 02.11.2016

Dies ist bereits der zweite Fall, in dem der Rechtsmediziner Fred Abel  seinen Job machen darf. Man muss

aber „Zerschunden“ nicht gelesen haben um mit „Zersetzt“ klar zu kommen. Die Protagonisten werden auch hier ausreichend beschrieben. Beide Teile sind in sich abgeschlossen.

Auch in diesem Teil geht es wieder sehr direkt und blutig einher, daher ist auch dieses Buch ganz sicher nichts für „Warmduscher“ !

Man merkt auch diesmal das Michael Tsokos schon weiss von was er schreibt. Als Rechtsmediziner erlebt er bestimmt sehr viel und nichts ist erschreckender als die Realität.

Der Schreibstil ist flüssig und man ist als Leser bereits mit den ersten Seiten mitten drin. Die Kapitel sind eher kurz und daher möchte man doch immer noch schnell ein weiteres lesen  Mir hat hierbei besonders gut gefallen, das die Kapitel aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben sind. Auch wenn dies nicht immer einfach ist, kann man doch gut umschalten und die jeweilige Sicht der Personen auf sich wirken lassen. Aber wie gesagt, es geht hier wirklich blutig und heftig her. Ich habe bei der einen oder anderen Szene echt eine Pause machen müssen, obwohl ich sonst eher zu der „harten“ Fraktion gehöre…

Eigentlich besteht der Thriller aus drei einzelnen Geschichten, die aber doch miteinander verwoben sind.

Abel wird in den  osteuropäischen Pseudostaat Transnistrien geschickt. Dort soll er zwei männlicher Leichen identifizieren…Leider steht Abel dann sehr schnell mitten in einem politischen Komplott. Mir war es dann zeitweise ein wenig zu viel, wie Abel da versucht seine Haut zu retten. Aber gut, ein Thriller darf, muss und soll für mich auch nicht wirklich nur authentisch daher kommen 

Aber auch in Deutschland geht das morden in Abel Abwesenheit weiter. Waterboarding, eine Foltermethode die grausamer nicht sein könnte.

Der dritte Handlungsstrang beschäftigt sich mit einer jungen Frau, die in einem Keller um ihr Leben kämpft. Besonders diese Kapitel sind mehr als eindringlich.

Rasant, grausam und blutig sind für mich die Stichworte zu diesem Buch.

Ich bin schon sehr gespannt auf den dritten Teil, der eventuell schon Anfang 2017 erscheinen wird.

Buecher Loewe, 06.08.2016

Als Rechtsmediziner hat man oftmals schon sehr kranke Fälle auf dem Tisch, von kranken Menschen ausgeführt.

Sowas mag man sich eigentlich gar nicht vorstellen, doch der Autor dieses Buches hat ein sehr genaues Bild davon, denn er selbst ist Rechtsmediziner und die Story rund um Abel auch nicht ganz frei erfunden. Er selbst hat dies in abgewandelter Form so erlebt.

BKA-Rechtsmediziner Fred Abel arbeitet an einem großen Fall. Einer der gefährlichsten Killer der letzten Zeit treibt noch immer sein Unwesen - das erkennt Abel an einem Einstich in der Kniekehle des Opfers. Bevor Abel ihn aber stoppen kann, muss er in den osteuropäischen Pseudostaat Transnistrien und dort zwei Mordopfer identifizieren. Diese wurden in Kalkfässern gelagert und wurden fast vollständig zersetzt. Auf einmal bekommt Abel es aber auch noch mit der dortigen Politik zu tun und wird verfolgt. Gleichzeit kämpft in Deutschland ein Opfer in einem fensterlosen Kellerraum um das nackte Überleben...
Fabelhaft spinnt der Autor hier wieder zwei gemeingefährliche Fälle ineinander - Abel hat es richtig mit etwas zu tun. Es muss gesagt werden, dass der zweite Band der Trilogie noch vor dem ersten spielt, es aber keine Rolle spielt, da man die auch getrennt lesen könnte. Wer den ersten gelesen hat, kennt den sympathischen Rechtsmediziner Abel und kann sich auch gut in ihn hineinversetzen. Von der Handlung muss hier nicht mehr viel gesagt werden, ohne zuviel zu verraten - die Kapitel sind aufgeteilt in die Ermittlungsstränge von Abel und aus der Sicht des Opfers im Kellerraum sowie auch des Mörders, der es gefangen hält.

Wer gerne Rechtsmedizinthriller liest, wird hier über die Spannung begeistert sein. Auch etwas Politthriller fließt mit hinein. Der Autor selbst hat einen wunderbar flüssigen Schreibstil, so dass man nirgendwo hackt und einfach weiterlesen kann, was bei der Spannung auch ohne Mühe geht. Man trifft viele der Personen wieder, die man im ersten Band gelesen hat, aber auch neue. Angst, dass es langweilig wird, weil der zweite Teil vor dem ersten spielt, muss man nicht haben, denn man merkt es der Geschichte kaum an. Man könnte also auch erst mit dem zweiten Teil beginnen, unabhängig voneinander lesen.

Auch hier wird wieder nicht gespart mit blutigen Details, wer also schwache Nerven hat, lässt es lieber sein. Wer aber gern richtig spannende Thrillerlektüre liest und wem so etwas nichts ausmacht, dem sei das Buch wärmstens empfohlen! Den dritten Teil kann ich selbst kaum abwarten und der Autor hat in mir einen sehr großen Fan!

Bücherparadies, 21.06.2016

Oh ja, ich war wirklich gespannt auf dieses Buch! Von Michael Tsokos hatte ich schon mindestens ein Buch gelesen,

seine Art und Weise wie er schreibt finde ich ganz gut, von daher bin ich davon ausgegangen, dass es auch hier so sein wird. Den Vorgängerroman "Zerschunden" habe ich allerdings nicht gelesen sondern Fälle aus der Rechtsmedizin.

Die Geschichte klang für mich soweit interessant und nachvollziehbar - und das war sie im Gesamten dann auch, obwohl hier ja dreierlei Fälle mehr oder weniger zusammen kommen im Buch. Zu Beginn eines jeden Kapitels erfährt man erst kurz wo man sich gerade befindet, so wird eben immer mal wieder die Lokalität gewechselt, die Überschrift dient somit der Orientierung in welchem Fall man gerade ist. Das fand ich durchaus gut gemacht muss ich sagen.

Der Schreibstil hat mir auch wirklich gut gefallen, Michael Tsokos schreibt spannend und macht sicher keine einfache, leichte Literatur, man kann alles aber dennoch ganz gut nachvollziehen. So gibt es immer mal wieder Fachbegriffe, die aber direkt auch erklärt werden. Das fachliche Wissen finde ich also wieder toll eingebracht und ebenso super erklärt, ich war hinsichtlich der ersten Todesursache erst schon kurz davor nachzulesen, wie diese nun genau zu verstehen ist, bis er es dann erklärt - will heißen: er hat es super geschafft, mich so in seinen Bann zu ziehen, dass ich einfach weiter lesen wollte.

Der Inhalt ist teilweise schon heftig, so fand ich manche Schilderungen schon wirklich brutal - und allein die Vorstellung an gewisse Dinge (ich möchte hier nichts vorweg nehmen!) fand ich ziemlich krass... durchweg spannend war die Geschichte aber absolut, so dass es mir echt schwergefallen ist das Buch mal aus der Hand zu legen. Die verschiedenen Charaktere (die ich hier nicht alle vorstelle, es sind einige!) fand ich gut gewählt und dargestellt, man hat hier ja wirklich die unterschiedlichsten Menschen, die im Buch vorkommen. (und umk... nun ja, lassen wir das...) 
Fälle die mit dem Geheimdienst etc. zu tun haben sind ja normalerweise nicht unbedingt mein Fall, hier fand ich das aber wirklich gut verpackt alles, so dass es mich wirklich interessiert hat, wie die Geschichte von statten geht. Einzig und allein eine Wendung in der Geschichte fand ich ein bißchen übertrieben, hier waren dann Längen für mich vorhanden, alles nicht mehr soooo spannend wie zuvor, was sich aber später wieder geben sollte.
Entsprechend ziehe ich einen Stern ab. Vergebe aber 4 von 5 Sternen und spreche eine klare Empfehlung für diesen wirklich spannenden Thriller aus. 

evafl, 14.06.2016

Die absolute Spannung setzt sich fort! Obwohl in der Zeit zurück, kann man den 2. Band gut an Bd. 1

anschließen. Die einfließenden  Informationen sind wieder sehr interessant und sachlich, absolut authentisch. Die Spannung wird durch die drei verwobenen Fälle und stetigen Ortswechsel noch gesteigert. Aber wieder nichts für schwache Nerven.

Freue mich schon auf Bd. 3 "Zerbrochen"

Birdy, 11.05.2016

Super spannend,man kann es kaum erwarten das Buch indem Händen zu halten !

Erol53, 07.04.2016

Boah!!! Wieder mal Spannung pur garantiert!

Daß es wirklich Realität ist, darf man sich eigentlich gar nicht vorstellen.

Diesen dritten Band MUSS ich nun unbedingt auch lesen!

Momo, 06.04.2016

Bei Michael Tsokos habe ich das Gefühl, dass er ganz genau weiß, worüber er da schreibt. Und das ist

noch mal eine Spur spannender, nervenaufreibender, als es Thriller ansonsten sind! Wenn irgendwo "True-Crime-Thriller" draufsteht, bin ich gefangen! Ich freu mich drauf!

NiliBine70, 06.04.2016

Ein spannender zweiter Teil, der auch unabhängig vom ersten gelesen werden kann! Spannende Fälle die Dr.

Fred Abel wieder zu lösen hat, die in einem hohem Erzähltempo und  mit gelungenem Spannungsbogen erzählt werden. Klare Leseempfehlung für die Freunde des Thrillers bzw. True-Crime-Thrillers! 

KruemelGizmo, 05.04.2016

In diesem neuen Fall von Dr. Abel (der dem aus dem ersten Buch vorgelagert ist) beweist das Autoren-Duo, dass es ganz

oben an die Spitze der Thriller-Autoren gehört. Ich mag ja Vergleiche wie „für Leser von xy“ eigentlich gar nicht, bin aber dennoch geneigt, dieses Buch allen Cody McFadien-Fans zu empfehlen: wirklich brutale Szenen, nervenaufreibende Spannung und im Hinterkopf immer das Wissen, dass Tsokos hier auf seine eigenen Fälle und ein bisschen auch auf seine Person zurückgreift. Dieses Wissen ist vor allem dann entscheidend, wenn man kurzzeitig geneigt ist, Dr. Fred Abel in die Kategorie Superheld zu stopfen, weil er auf der Flucht in Transnistrien auf Feldjäger-Erfahrungen zurückgreifen kann. Liest man das Nachwort, erfährt man, dass Michael Tsokos selbst genau über diese Ausbildung verfügt. Er weiß also, worüber er hier schreibt.

Apropos Transnistrien: vorher nie gehört und wieder was dazu gelernt. Diesen Pseudostaat gibt es wirklich und Andreas Gößling war zu Recherche-Zwecken sogar dort – auch das sind also keine Hirngespinste.

Die Handlung selbst hätte anderen Autoren vielleicht für zwei Thriller gereicht, aber gerade durch die beiden parallelen Handlungen wird eine ungeheure Spannung erzeugt.  Während Abel in Transnistrien unter haarsträubenden Bedingungen obduziert, kämpft Jana in einem Kellerloch ums Überleben.  Sobald die Handlung umspringt, ist man sofort wieder am Ort des Geschehens und dieser Szenenwechsel wirkte auf mich überhaupt nicht störend.  Im Gegenteil: es war ein zusätzliches Spannungselement, an welchem Ort es weitergehen wird. 

Einzige winzige Kleinigkeit, die mir negativ aufgefallen ist: die ständige Wiederholung der Formulierung „er murmelte in sein Diktiergerät“. Der Leser hat eigentlich schon nach dem ersten Mal verstanden, dass Abel nicht laut und deutlich für alle verständlich seine Beobachtungen weitergibt. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau und führt auch nicht zu „Sternchenabzug“.

Es sei gesagt, dass Freunde eher ruhigerer Fälle (á la Kathy Reichs zum Beispiel, um im Feld der Rechtsmedizin zu bleiben) von diesem Buch lieber die Finger lassen sollten. Es geht streckenweise wirklich sehr hart zur Sache.

Ich ärgere mich jetzt ein bisschen, dass ich beim ersten Buch schon 5 Sterne vergeben habe, denn so kann ich mich – im Gegensatz zu den Autoren – leider nicht mehr steigern. Es gibt auch für diesen Fall von Fred Abel die volle Sternezahl.  Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Fall meines inzwischen unangefochtenen Lieblings-Rechtsmediziners.

Fazit:
Die Realität ist härter als alles, was wir uns ausdenken könnten. True-Crime-Thriller sind nichts für schwache

roeschen09, 04.04.2016

Zersetzt, ein Thriller mit Hochspannungs-Garantie!
Eine vielversprechende Leseprobe, bei der drei Schauplätze vorgestellt und mehrere Verbrechen äußerst präzise präsentiert werden. Eine junge Frau muss in einem Keller vermutlich ein längeres Martyrium über sich ergehen lassen und zwei Brüder aus reichen Hause in Russland werden entführt. Ganz toll, wie die Spannung aufgebaut wird - bitte mehr!
Lesezeit, 25.02.2016
↑ nach oben