Verlagsgruppe Droemer Knaur



Heimat

9783426442326
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E-Book, Droemer eBook
27.04.2017, 256 S.

ISBN: 978-3-426-44232-6
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Ein Phantomschmerz

Was unsere Sehnsucht nach Heimat mit uns macht - eine Zeit-Diagnose.
Heimat ist auch heute möglich – aber nicht durch die Beschwörung des Vergangenen, sagt der Feuilletonist, Philosoph und Publizist Christian Schüle. Er beschreibt den Verlust des Vertrauten und den Mangel an Vertrauen. Beides bestimmt die aktuelle Diskussion um den Begriff Heimat und schürt die Angst vor dem Unbekannten.
Vor dem Hintergrund von Flüchtlingskrise und Migration derzeit verändert sich Heimat so rasant, wie es Deutschland nie zuvor erlebt hat. Politische, wirtschaftliche und soziale Grenzen lösen sich mit dem Siegeszug der Globalisierung auf. Die Welt wird immer unüberschaubarer, und die Zahl derjenigen wächst, die einen Verlust an Sicherheit und Geborgenheit beklagen. Die Stichworte Globalisierung, Flüchtling und Migration sind aber nicht nur die markantesten Merkmale dieser Veränderung von Heimat, sondern sie sind mittlerweile auch zum Kampf-Begriff in Politik und Gesellschaft geworden.
„Wie können wir diese Herausforderung bestehen?“, fragt Christian Schüle in seinem politischen Essay. Er begibt sich in den deutschen Alltag und erkundet die Gefühle und Traditionen der Deutschen. Sein Resümee: Der Verlust von Heimat ist ein Phantom-Schmerz – denn die Betroffenen verklären die Vergangenheit und sind kaum bereit, die Möglichkeiten zu sehen, die Gegenwart und Zukunft bieten, um die eigene Angst zu überwinden. Welche Möglichkeiten das sind und wie wir sie zur Stärkung unserer Demokratie nutzen können, zeigt Christian Schüle in seinem Debattenbeitrag.
„Einer der besten politischen Feuilletonisten Deutschlands“ SWR über Christian Schüle

Der Autor

Christian Schüle

Portrait von Christian Schüle

Christian Schüle, geboren 1970, ist freier Autor und Publizist. Seine Essays, Feuilletons und Reportagen erscheinen u. a. in Die Zeit, mare,...

zum Autor Bücher von Christian Schüle

Pressestimmen

"Der Philosoph spürt unserer Sehnsucht nach Vertrautem und dem Mangel an Vertrauen nach."

Flair, 01.06.2017

"Christian Schüle (entwirft) ein Szenario für ein neues Heimatverständnis, mit dem sich die großen Migrations-Bewegungen unserer Zeit möglicherweise fassen und bewältigen lassen."

MDR Kultur, 13.06.2017

"Der Publizist Christian Schüle erfasst den Topos 'Heimat' mit einem panoramatischen und zugleich sehnsuchtsvoll-sicheren Blick. Inhaltlich geht es um Grenzverlust und Schutz des untersuchten Feldes wie um die Zukunft, ihre Integrität und Identitäten."

kultur-punkt.ch, 15.06.2017

"Auch wenn man Schüle nicht auf allen Denkpfaden folgen mag - sein Buch ist ein Beitrag zu einer wichtigen Debatte. Er stellte bedeutende Fragen und präsentiert auch seine Vision diner neuen "Wir-Identität", wirbt etwa für Verfassungspatriotismus statt einer wertebasierten Leitkultur."

Psychologie heute, 01.07.2017

"Pointiert, geistreich und ausgesprochen lesenswert nähert sich Christian Schüle sowohl einem Phänomen, als auch einem Problem: Der Heimat. Es lohnt sich, die Heimat unter neuen Gesichtspunkten zu sehen und lieben zu lernen."

buch-ticker.de, 22.06.2017

"Endlich ein Buch, das einem dabei hilft, die Sorgen seiner Kinder ernst zu nehmen. Obwohl der Autor Jugendpsychiater ist, pathologisiert er dabei die Probleme der Kids nicht generell. Super Leitfaden mit praktische Tipps und Beispielen."

buch-ticker.de, 22.06.2017

Lesetipps

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