Verlagsgruppe Droemer Knaur



Perfect Girl - Nur du kennst die Wahrheit

9783426443637
Erhältlich bei Ihrem Buchhändler und in diesen Formaten:
E-Book, Knaur eBook
25.01.2017, 464 S.

ISBN: 978-3-426-44363-7
Diese Ausgabe ist lieferbar
9,99
inklusive 19%
Mehrwertsteuer

Thriller

Raffinierte britische Psycho-Spannung um eine junge Pianistin mit dunkler Vergangenheit – von der Autorin des New York Times-Bestsellers „Toter Himmel“.

Niemals darf Zoes Stiefvater erfahren, was vor drei Jahren geschehen ist. Das hat ihre Mutter Maria der 18-Jährigen wieder und wieder eingetrichtert. Nichts darf die Idylle ihres perfekten neuen Lebens zerstören. Doch als die hochbegabte Pianistin Zoe gemeinsam mit ihrem Stiefbruder ein Konzert gibt, taucht im Publikum ein Mann auf, der Zoe als Mörderin beschimpft. Wenige Stunden später ist ihre Mutter tot. Und es zeigt sich, dass Zoe nicht die einzige ist, die ein dunkles Geheimnis hütet ...

In nur 24 Stunden bricht eine scheinbar heile Welt zusammen: Gilly Macmillan enthüllt ein Familiendrama in perfiden, elegant verschachtelten Häppchen, die es unmöglich machen, diesen Thriller aus der Hand zu legen.

Die Autorin

Gilly Macmillan

Portrait von Gilly Macmillan

Gilly Macmillan studierte Kunst und Kunstgeschichte in Bristol und London, arbeitete für The Burlington Magazine und verschiedene Kunstgalerien sowie...

zur Autorin Bücher von Gilly Macmillan

Video

Pressestimmen

"Raffinierter britische Psycho-Spannung um eine junge Pianistin mit dunkler Vegangenheit"

Mordsbücher (Blog), 02.02.2017

"Gilly Macmillan benutzt raffinierte Vielfalt und Vielstimmigkeit in einem Drama, das unter die Haut geht. [...] Erst Macmillans zweiter Roman: sehr gelungen."

Hellweger Anzeiger , 18.02.2017

"Unterhaltung, die so genial ist, dass es einen glatt von der Couch haut - die Thriller von Gilly Macmillan sind ein einziger Leserausch und sogar besser als jede Droge."

literaturmarkt.info, 06.03.2017

"Ein spannender Thriller."

Tulpentopf (Blog), 08.03.2017

"Unterhaltung, die so genial ist, dass es einen glatt von der Couch haut - die Thriller von Gilly Macmillan sind ein einziger Leserausch und sogar besser als jede Droge."

literaturmarkt.info, 06.03.2017

"Eine sehr spannende Familiengeschichte. Spannend aber unblutig."

Drakonias Büchewelt (Blog), 26.02.2017

"Super spannend aufgebauter Thriller mit kreativen Wendungen."

schreiblust-leselust.de, 22.04.2017

"MacMillan präsentiert eine volle Palette menschlicher Emotionen, die teilweise nicht, oder nur zu gut, nachzuvollziehen sind, je nachdem, auf welcher Seite man sich sieht oder/und von welchem Standpunkt man das betrachtet. Ein Prachtexemplar von einem Buch."

derweissedrache.de, 10.04.2017

"Gilly Macmillan liebt die leisen Töne, nicht den Knall-Effekt am Schluss, und das macht es umso nachvollziehbarer, glaubhafter. Sie beleuchtet die Figuren auf sehr dezente Weise und geht auf das zutiefst menschliche Bedürfnis nach Gerechtigkeit ein."

Süd Anzeiger, 29.03.2017

"Diesen Thriller will man nicht aus der Hand legen."

Petra, Ausgabe 5 / 2017

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Perfect Girl Nur du kennst die Wahrheit ist ein Psycho-Thriller aus der Feder der Autorin Gilly MacMillan. Zoe hat

eine dunkle Vergangenheit von der ihr Stiefvater nichts weiß. Ihre Mutter hat ihr eingeschärft das sie niemanden davon erzählen darf, um ihr zweites Leben nach dem was damals passiert ist nicht zu gefährden. Doch dann beschimpft ein Mann Zoe als Mörderin und die dunkle Vergangenheit kommt ans Licht und das zweite Leben wird nie wieder so sein wie zuvor, denn Zoes Mutter überlebt die Nacht nicht.

 

Die Autorin baut eine spannungsgeladene Atmosphäre auf, die sich immer mehr zuspitzt. Die Geschichte selber wird aus den Perspektiven der verschiedenen Akteure erzählt und lässt deren Gedanken und Gefühle die Geschichte weiter tragen. Nach und nach enthüllen sich die Ereignisse der Nacht und die ganze Tragweite wird spürbar. Der Erzählstil spielt mit dem Leser und führt ihn behutsam durch den Erzählstrang um dann am Ende mit einer überraschenden Wendung die Ereignisse auf den Gipfel zu treiben.

 

Insgesamt fand ich das Buch spannend und das Ende überraschend. Der Schreibstil ist schnörkellos und gut lesbar und die Spannung wird geschickt gehalten. Selbst bei alltäglichen Kleinigkeiten scheint immer etwas im Hintergrund zu lauern das nicht raus darf.

manu63, 16.10.2017

. Dramatische Familientragödie bis hin zum finalen Plot Twist.

Zoe, jung, hübsch und hochbegabt hat eine vielversprechende Karriere als Pianistin vor sich. Mit 15 Jahren verschuldete sie den Tod von drei  Teenagern.  Das hat den Zusammenbruch ihrer Familie zufolge. Die Eltern trennen sich und Zoe muss eine Jugendhaftstrafe verbüßen. Nach ihrer Entlassung will ihre Mutter mit  Zoe an der Seite des reichen Unternehmers Chris, in einer anderen Stadt ein neues Leben beginnen.  Der neue „Vater“ darf von Zoe‘ s  Vergangenheit  nichts erfahren.  Das „zweite, neue Leben“ soll perfekt sein. Eines Abends gibt das Mädchen mit ihrem Stiefbruder Lucas ein Klavierkonzert, welches durch den Vater eines der Unfallopfer gestört wird. Ein paar Stunden später ist Maria, Zoe‘ s Mutter tot. Wer hat sie umgebracht?

Die Autorin schreibt ihren Roman in der Ich-Erzählung, jedoch aus der Sicht fast aller beteiligten Charaktere, was mich am Anfang ziemlich verwirrte, es wurden Vorkommnisse aus der Sicht einer Person geschildert die später im Buch aus der Sicht eines anderen Charakters so ähnlich noch einmal erzählt wird. Schon ganz am Anfang erfährt der Leser, dass Maria in der Nacht nach diesem schiefgelaufenen Konzert ums Leben kommt. Dennoch dauert es die Hälfte des Buches bis es tatsächlich zur Auffindung des Opfers kommt. In der zweiten Hälfte des Romans wird der Plot dann „geordneter“ die Zusammenhänge sind von da an leicht zu erfassen und ich konnte der Erzählung gut folgen und das Geschehen auch nachvollziehen. Zum Ende spitzt sich das Ganze noch einmal zu und endet in einem fulminanten ungeahnten Ende. Die Protagonistin Zoe kommt in dieser Geschichte sehr schlecht  weg,  seit ihrem Unfall, wird sie als Mörderin beschuldigt obwohl es sich herausstellt, dass es ein tragischer Unfall war. Ich hoffte vergeblich auf ihre Rehabilitierung. Der Charakter „Sam“ und sein Schicksal, ist  m. M. nach unnötig für diesen Roman. Insgesamt schaffte es Macmillan, mich mit ihrem zunehmend spannenden Plot und der am Ende überraschenden Wendung  zu überzeugen.

Meine Lieblingsfigur  in dieser Erzählung war Richard, der Onkel von Zoe, in der Zeit als sich alle Beteiligten, mehr oder weniger lethargisch in Tessa‘ s Wohnung  aufhielten, hat er sich ganz lieb um seine kleine Nichte Grace gekümmert, auch hat er in dieser Zeit keinen Tropfen Alkohol angerührt. Er ist der Charakter, der die größte Entwicklung durchmacht.

Zoe‘ s Stiefvater Chris dagegen ist  eine höchst unsympathische Figur, ein pedantischer, selbstgefälliger  Kontrollfreak, vor dem alle Angst haben, denn alle müssen sich in seinem perfektem Haus, in dieser perfekten Familie, nach

Ele, 24.04.2017

Wird die Wahrheit ans Licht kommen?

 

Bristol, Großbritannien. Zoe ist 17 und letztens aus dem Jugendarrest entlassen worden. Sie ist eine begabte Pianistin und gibt nun ihr erstes Konzert in ihrem „zweiten Leben“. Doch dann holt sie ihre Vergangenheit ein. Zoe hat in betrunkenen Zustand einen Autounfall verursacht, bei dem drei Jugendliche ums Leben kamen. Deshalb war sie im Jugendarrest. Nun taucht allerdings der Vater eines verstorbenen Jugendlichen auf und will Zoe zur Rechenschaft ziehen. Zoe verlässt den Konzertraum. Doch zu Hause geht der Horror weiter. Denn Zoe Stiefvater, Chris, weiß nichts von der Vergangenheit seiner Stieftochter. Nun kommt es ans Licht und er ist alles andere als begeistert. Als alle denken, die Lage hätte sich beruhigt und zu Bett gehen, geschieht etwas Furchtbares: Zoes Mutter ist tot.

 

Dieses Buch wird als Thriller ausgezeichnet. Ich würde es eher als spannenden Roman bezeichnet, der eine Familientragödie zum Thema hat. Die junge Zoe wird als Mörderin bezeichnet, obwohl es ein tragischer Unfall war. In diesem Roman beschreibt sie ihre Gefühle dazu und berichtet wie es im Jugendarrest war. Nun in ihrem „zweiten Leben“ geht es ihr besser auch wenn sie den Unfall niemals vergessen wird. Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, was mir sehr gut gefällt. Zunächst beschreiben sich die Charaktere selbst, so dass der Leser einen Überblick bekommt und die einzelnen Charaktere kennenlernt. Sie berichten teilweise auch über dieselbe Situation, so dass der Leser die Möglichkeit hat, diese aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beobachten. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, so dass man sie vor sich sieht und sich gut in sie hineinversetzten kann. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und leicht zu lesen. Der Handlungsaufbau ist schlüssig und nachvollziehbar. Es wird sehr viel aus der Vergangenheit berichtet, so dass der Leser bezüglich des Unfalls gut informiert ist. Dieser Roman war spannend, allerdings nicht so spannend, das sich ihn als Thriller bezeichnen würde. Vor allem das Ende war hervorsehbar. Wie gesagt ich würde ihn eher in die Kategorie tragischer Roman einordnen. Von mir erhält „Perfect Girl“ vier von fünf Sternen.

Kerstin, 23.04.2017

Familiendrama

Zum Inhalt:

Als 15jährige verursachte Zoe einen Autounfall, bei dem drei Jugendliche ums Leben kamen. Die Ehe ihrer Eltern zerbrach daran, die Mutter heiratete erneut, jedoch ohne ihren Ehemann Chris von dem Vorfall in Kenntnis zu setzen. Jetzt hat Zoe den Jugendarrest hinter sich und gibt zusammen mit ihrem Stiefbruder Lucas ein Klavierkonzert, welches durch einen Opfervater rüde unterbrochen wird. Das Schicksal nimmt seinen Lauf und am nächsten Morgen wird Zoes Mutter tot aufgefunden, und die Umstände lassen auf Mord schließen.

 

Mein Eindruck:

Für mich ist dieses Buch kein Thriller, denn Spannung kommt nicht auf. Es ist ein Familiendrama in einer sehr schönen, bildhaften Sprache über unangenehme Menschen.

 

Aus verschiedenen Blickwinkeln werden die Vorkommnisse des Konzertabends und des Tages danach geschildert, außerdem gibt es über Erinnerungen und ein autobiographisches Drehbuch Einblicke in die Vergangenheit der handelnden Personen. Aber obwohl die Kapitel alle jeweils in der ersten Person geschildert werden, bleiben einem die erzählenden Menschen fremd, ihre Gefühle wirken eher aufgesetzt denn echt, jeder belügt bzw. betrügt mindestens eine andere Person – mancher auch sich selbst. So vermag man schwer Sympathien aufzubringen für das „perfekte Mädchen“, welches kaum Gedanken an die toten Jugendlichen verschwendet, sondern sich selbst als Opfer sieht und kühl ihren Verstand einsetzt, um das gewünschte Resultat zu erlangen. Aber auch der Rest handelt selbstherrlich und egozentrisch, Tode und Krankheiten – ach egal, Hauptsache uns geht’s gut und wir machen, was uns Spaß bringt. Schließlich muss man noch vorne schauen, was kümmert uns die Vergangenheit.

Diese Einstellung der Figuren zu ihren Taten und den Geschehnissen hat mir den Lesegenuss geschmälert, da ich sie abstoßend und unverständlich finde und befürchte, dass die Autorin das noch nicht einmal beabsichtigt hat.

 

Mein Fazit:

Guter Stil, fragwürdige Einstellung zum Miteinander

 

melange, 22.04.2017

Meine Meinung: 

Der Plot ist echt nicht schlecht, zog sich für mich allerdings zeitweise ein wenig. Der ständige Perspektivenwechsel führt dazu, dass man ganz schön aufpassen muss, um nicht irgendwo im Buch den Faden zu verlieren. Auf der anderen Seite hält das die Spannung hoch. Zoe und Lukas haben mkr persönlich am besten in der Story gefallen. 
Fazit: 
Trotz einiger Längen nicht schlecht.

brauneye29, 26.03.2017

Bristol. Die 17-jährige Zoe Maisey ist vorbestraft. Die hochbegabte Pianistin mit Aussicht auf eine große Karriere wurde vor 3 Jahren zu 18 Monaten Jugendarrest verurteilt, weil sie einen Autounfall verursacht hat, bei dem drei ihrer Mitschüler starben.

Nach Verbüßen der Strafe ist Zoe mit ihrer Mutter von Devon nach Bristol umgezogen. Ihre Mutter hat wieder geheiratet, allerdings ohne Chris Kennedy, dem neuen Mann an ihrer Seite, von Zoes Vergangenheit zu erzählen. Doch dann wird dieses gut gehütete Geheimnis während eines Klavierkonzerts gelüftet und wenige Stunden später ist Zoes Mutter tot…

 

Gilly Macmillan versteht es mit ihrem lockeren und angenehm zu lesenden Schreibstil ganz hervorragend, den Leser in ihren Bann zu ziehen. Schnell wird man hineingezogen in einen Strudel aus Lügen, Täuschung, Wahrheit und Geheimnissen.

 

Die eigentliche Geschichte umfasst gerade einmal 24 Stunden, wobei die Autorin die Handlung zunächst auf zwei Zeitebenen spielen lässt und zwischen den Stunden direkt nach dem Konzert und den Ereignissen am nächsten Morgen hin und her springt. In diese Geschehnisse eingebettet sind Rückblenden in die Zeit rund um den Unfall und Zoes Gefängnisaufenthalt. Außerdem gibt es Abschnitte, in denen Chris’ Vorgeschichte erzählt wird. Klingt recht verwirrend, ist es aber nicht. Man kann dem Geschehen trotz der ganzen Schlenker bestens folgen.

 

Besonders gut hat mir gefallen, dass man die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven präsentiert bekommt – der Autorin gelingt es dabei ausgezeichnet, dem Leser die Erinnerungen, Gedanken und Gefühle ihrer Akteure zu vermitteln. Man erlebt alles, was der Einzelne durchmacht, äußerst intensiv mit.

 

„Perfect Girl“ hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Eine dramatische Familiengeschichte die aufzeigt, wie schnell ein scheinbar perfektes Leben ins Wanken geraten und zerbrechen kann.

dorli, 08.03.2017

zweite chance für zoe?

 

Zoe ist eine hochbegabte Pianistin. Sie hat aber ein düsteres Geheimnis, dass auf keinen Fall der neue Mann ihrer Mutter und dessen Sohn erfahren dürfen. Als Zoe 15 Jahre alt ist, baut sie in betrunkenem Zustand einen Unfall, beidem ihre beste Freundin und zwei weitere Klassenkameraden sterben. Um nach dem Freiheitsentzug ihrer Tochter ein neues Leben aufzubauen, verlässt Zoe´s Mutter ihren Mann und zieht mit Zoe weg. In der neuen Stadt lernt sie Chris kennen und sie heiraten. Chris hat einen Sohn der genau wie Zoe ein begabter Pianist ist. Bei einem Konzert der beiden, erscheint der Vater von Amelie, die damals mit im Auto saß und gestorben ist. Zoe und ihre Mutter fliehen in ihr neues Zuhause. Als auch die beiden Männer nach hause kommen, erfahren die beiden dann was früher passiert ist. In dieser Nacht stirbt Zoe´s Mutter.

Ein sehr spannendes Buch über ein Mädchen, dass einen Fehler gemacht hat und das mit dessen folgen leben muss. Am Anfang des Buches springt man immer zischen Sonntagabend (nach dem Konzert) und Montag (nächster Tag) hin und her. Erst nachdem Zoe´s Mutter gestorben ist, bleibt man im hier und jetzt. Es war spannend und flüssig geschrieben, es war sehr leicht zu verstehen und ich konnte mich gut in Zoe hineinversetzten. Man konnte sehr gut nachvollziehen wie Zoe damals wie auch heute darunter gelitten hat. Ich habe sehr gehofft, dass für sie zum Schluss trotzdem noch alles gut wird. Das Buch ist sehr zum empfehlen.

dru07, 07.03.2017

Auf dem Rückweg von einer Party kommen an einem Winterabend drei Jugendliche ums Leben. Die Fahrerin des Wagens,

Zoe Guerin, ist zum Unfallzeitpunkt erst 14 Jahre alt. Obwohl sie es bestreitet, Alkohol getrunken zu haben, fällt der Alkoholtest positiv aus. Sie verbüßt ihre Strafe im Jugendarrest und währenddessen geht die Ehe ihrer Eltern in die Brüche. Nun, drei Jahre später hat Zoes Mutter Maria einen neuen Lebensgefährten und zusammen mit dessen Sohn Lucas wohnt die Patchworkfamilie in Bristol. Zoe trägt nun den Nachnamen Maisey, weil Mutter und Tochter alles daran setzen, dass niemand sie mit diesem Unfall in Verbindung bringt. Als Zoe, die eine begabte Pianistin ist, eines Abends zusammen mit ihrem Stiefbruder ein Konzert gibt, steht plötzlich ein Mann aus dem Publikum auf und beginnt Zoe wüst zu beschimpfen. Es stellt sich heraus, dass es der Vater eines der ehemaligen Unfallopfer ist. Das Kartenhaus fällt in sich zusammen und die Vergangenheit hat die beiden Frauen wieder eingeholt. Nur Stunden später ist Zoes Mutter tot …

Mir hat „Perfect girl“ ganz gut gefallen. Als Thriller jedoch würde ich den Roman nicht unbedingt betiteln, denn dafür ist mir einfach zu wenig Spannung vorhanden. Gilly Macmillan lässt ihre Protagonisten die Geschichte aus ihrer Sicht erzählen. Und es sind nicht wenige, die etwas zu sagen haben. Zu Wort kommen Zoe selbst, ihr Strafverteidiger, Zoes Tante Tessa und ihr Onkel Richard. Die Schilderungen lassen sich sehr flüssig lesen und auch der Schreibstil der Autorin hat mir zugesagt. Meiner Meinung nach werden viele Romane jedoch aus Werbezwecken künstlich aufgebauscht. „Perfect Girl“ hat das aber nicht nötig. Es handelt sich hier zwar nicht um einen Thriller, entwickelt aber nichtsdestotrotz seinen eigenen Charme und kann als Familienroman durchaus mithalten. Wer jedoch einen Thriller erwartet, wird eher enttäuscht sein.

Das Ende war für mich jetzt keine große Überraschung – eher, dass es so schnell abgehandelt wurde. Der Titelzusatz „Nur Du kennst die Wahrheit“ ist somit auch nur Mittel zum Zweck, um den Verkauf des Buches anzukurbeln. Spätestens nach 100 Seiten hat jeder Leser zumindest eine leise Ahnung, wohin die Reise geht.

Gilly Macmillan hat mich mit ihrem Roman sehr gut unterhalten und ich würde auch ihr nächstes Werk gerne wieder lesen. Von mir gibt es vier Sterne.

goat, 05.03.2017

In " Perfect Girl - Nur du kennst die Wahrheit" wird sich gleich mehrerer Klischees

bedient. Alkohol am Steuer ist eine Straftat und da Zoe dadurch mehrere Menschen mit in den Tod gerissen hat, wird sie zu Jugendarrest verknackt. Natürlich kann dadurch niemand von seiner Schuld befreit werden und Zoe wird rasch mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Niemand kann sich ein neues Leben aufbauen, ohne damit rechnen zu müssen trotz neuer Umgebung und neuem Namen unerkannt zu bleiben. Es wurmt mich etwas, dass das neue Leben auf Lügen aufgebaut wurde. Lügen haben immer kurze Beine und dies muss auch Zoes Mutter erkennen, die für ihre Lügen mit dem Leben bezahlt.  
Besonders gut hat mir der Spannungsbogen gefallen, der sich erst nach und nach aufbaut. Das Drehbuch, welches Lucas schreibt, tut sein übriges, um mich wirklich zu fesseln. Auch er bewahrt ein Geheimnis, welches wiederum ein echtes Klischee beinhaltet. Der geplante Neuanfang geht gewaltig in die Hose und Lucas und Zoe müssen Entscheidungen treffen, die nicht nur ihr Leben betreffen, sondern auch ihre Schwester Grace mit einschließt.  
Wer einen blutigen Thriller erwartet, wird maßlos enttäuscht sein. Wer sich aber dennoch auf " Perfect Girl - Nur du kennst die Wahrheit" einlässt, wird einen Thriller lesen, der sich von Seite zu Seite mehr und mehr entwickelt. Die unterschiedlichen Eindrücke der Protagonisten sind intensiv und spannend und geben dem Thriller den gewissen Kick. Es fiel mir leicht, mich komplett auf die doch recht komplexe Handlung einzulassen. Es ist keine Schönmalerei, sondern ein echtes Drama letztendlich. Das, was Zoes Mutter mit ihrer Verschwiegenheit erreichen wollte, endet mit ihrem Tod, für den ein Schuldiger / eine Schuldige gefunden werden muss. Es ist ein Ende, mit dem ich nicht rechnete, welches mich aber zufrieden gestellt hat.  
Gleich zu Beginn tauchen wir ein in die Geschehnisse von damals, als Zoe den Unfall verursacht hat. Durch die Blume gibt uns der Autor zu verstehen, dass Cola, die komisch schmeckt vielleicht besser nicht getrunken werden sollte, damit junge Mädchen Herr ihrer Sinne bleiben können, denn letztendlich ist Zoe diejenige, die einen Unfall mit Todesfolge zu verantworten hat. Mich macht dies leicht wütend, denn ganz allein hat sie dieses Unglück nicht zu verantwortlichen, aber vor Gericht wird alles so gedreht und gewendet, dass sie als Alleinschuldige angeklagt und verurteilt wird. Mich hat dieser Wink mit dem Zaunpfahl sehr zum Nachdenken gebracht. 
Ich möchte gerne eine  Leseempfehlung geben, an einen Thriller, der zwar letztendlich eher ein Familiendrama ist, aber dennoch einiges an Spannung bieten konnte. Interessante Protagonisten und eine Tragödie, die untermauert ist mit leisen Zwisc
Mel.E, 05.03.2017

Ein Familientragödie - Kein Thriller

Ich möchte meine Rezension damit beginnen, dass „Perfect Girl“ auf keinen Fall ein Thriller ist. Nach der Definition wird bei einem Thriller eine spannende Handlung erzeugt, die nicht nur in kurzen Passagen präsent ist, sondern während des gesamten Geschehens, über den gesamten Roman. Man erwartet als Leser dabei einen kontinuierlichen Wechsel zwischen Anspannung und Erlösung. Das vermisste ich völlig.
Die Geschichte, die sich in der Hauptsache um den Unfall dreht, den Zoe als 15jährige verschuldete, bezeichne ich als Familientragödie mit unabsehbaren Folgen.

So beginnt die Geschichte:
Zoe Masey und Lucas Kennedy, zwei hochbegabte Teenager geben ein Klavierkonzert zugunsten des Vereins für familiäre Trauerbegleitung. Es ist das erste Konzert nach der Haftentlassung des jungen Mädchens. Urplötzlich endet der Vortrag in der Kirche durch das wutentbrannte, laute Auftreten des Vaters einer tödlich Verunfallten. Das Unheil nimmt seinen Lauf. Nur wenig später ist Maria tot.

Wie konnte es dazu kommen?
Der Auslöser war unzweifelhaft Zoes Unfall unter Alkoholeinfluss, bei dem drei Teenager starben. Sie bekennt sich schuldig, kommt ins Gefängnis und wird in ihrem „ersten Leben“ als Mörderin gebrandmarkt. Maria trennt sich von Philip und beginnt mit Chris und dessen Sohn Lucas das „zweite Leben“. Dabei verschweigt sie die Vergangenheit.
Im Haus des Stiefvaters herrscht eine beklemmende, künstliche Atmosphäre, nur seine Meinung zählt und er will perfekte Menschen um sich haben. Maria hat sich immer unter Kontrolle, ist unterwürfig, verstellt sich, ist nicht mehr die Mum, die Zoe kennt. Sie tut alles für das neue, zweite perfekte Leben, zu dem noch Baby Grace gehört.
Zoe hatte aus dem Gerichtsprozess und der Zeit im Jugendgefängnis gelernt, dass sie mit der Wahrheit nicht weiterkam.
Der Titel des Romans wurde paßgenau auf Zoe zugeschnitten. Sie kennt die Wahrheit, aber die nutzte ihr nichts. Sie bekam nie die Gelegenheit das Drama außerhalb des Gerichtssaals aus ihrer Sicht zu erzählen. „Ich verzeihe dir“ – diese Worte hätte sie gern gehört. Wie wird sie sich verhalten? Hat sie ihre Lehren gezogen? Bekommt sie eine Chance auf ein „drittes Leben“?

Fazit:
Gilly Macmillan erzählt in kurzen Kapiteln aus verschiedenen Perspektiven. Im wesentlichen aus der Sicht von Zoe, ihrer Tante Tessa und deren Liebhaber Sam. Wenig Erzählerpotential erhalten Tessas Ehemann Richard und der Stiefbruder von Zoe, Lucas. Überhaupt nicht zu Wort kommen Chris, der Stiefvater und Maria, die Mutter sowie Philip, der Vater Zoes.
Es sind nur zwei Tage, in denen alles passiert, ein Sonntag und ein Montag.

Hennie, 01.03.2017

Zoe hat gerade ein Konzert mit ihrem Stiefbruder gegeben. Es sollte der fulminante Beginn ihres neuen Lebens sein,

nachdem sie 18 Monate im Jugendarrest verbracht hat. Zoe hat an ihrem fünfzehnten Geburtstag einen tödlichen Autounfall verursacht, drei ihrer Freunde starben. Doch es geht etwas schief an diesem Abend. Der Vater eines getöteten Mädchens erscheint bei dem Konzert und stellt sie zur Rede, der Abend eskaliert. Am nächsten Morgen wird Zoes Mutter tot aufgefunden….

Aus der Sicht von mehreren Mitgliedern der Familie wird die Geschichte von Zoe vor und nach dem Unfall geschildert und langsam auf die Umstände, die zum Tod ihrer Mutter geführt haben, hingearbeitet. Zu Anfang scheint es ein wenig unspektakulär und die Geschichte kommt nur langsam in die Gänge, weil viele Gedanken von den verschiedenen Personen wiederholt aufgegriffen werden. Sukzessive zieht das Tempo dann aber an und die Autorin bringt geschickt eine zusätzliche Komponente ins Spiel, die am Ende den Atem doch noch stocken lässt.

Sehr raffiniert aufgebaut, hat mir gut gefallen.
 

sylviemarie, 27.02.2017

Ein emotional fesselnder Thriller, der den Leser von der ersten Seite an packt und ihn unweigerlich in einen Strudel

unvorhersehbarer Ereignisse reißt. Ein Buch, das auch ohne viel Blut und Action gut unterhält und ein kurzweiliges Leseerlebnis verspricht.

krimine, 21.02.2017

Nach einem schweren Autounfall, an dem Zoe massgeblich beteiligt war, muss sie ihre Strafe im Jugendknast absitzen.

Danach bekommt sie eine zweite Chance, zusammen mit ihrem Stiefbruder ein Klavierkonzert in der Holy Trinity Church zu präsentieren. Dieser Moment ist für sie sehr zwiespältig.
Ihre Mutter Maria hat in Zoe schon sehr früh das musikalische Talent entdeckt und gefördert bis ja eben zu diesem verhängnisvollen Unfall. Kaum haben die beiden mit dem Konzert begonnen, taucht plötzlich der Vater der verstorbenen Schulkameradin von Zoe auf. Und wenige Stunde später ist ihre Mutter tot.

So nach gut 100 Seiten war ich überzeugt, dieses Buch ist kein Thriller, eher ein Familiendrama. In einzelnen Abschnitten, beschrieben aus der Sicht der einzelnen Personen, erfährt man so einiges über die Vergangenheit und dem Jetzt sowie deren Gefühle. Manchmal musste ich höllisch aufpassen, in welcher Zeit man sich geradewegs befindet, ist zu stark vermischt. Zoe, Lucas, Maria, Tess, mit allen hat sich die Autorin sehr stark auseinandergesetzt, über ihre Gefühle und Gedanken. Gekonnt hat sie es geschafft, eine interessante Anschauung über die Protagonisten zu erzählen aber nicht mehr. Durch das ganze Buch fehlte mir einfach die dazugehörende Spannung. Der Schreibstil ist zwar flüssig, jedoch wird vieles in verschiedener Form wiederholt. Ich hatte ab und zu das Gefühl, ich trete an Ort und es geschieht nichts.

Meine Neugier für das Buch ist gestillt, leider hat es nicht meine Erwartungen als Thriller erfüllt.  

lucyca, 15.02.2017

Zoe hat drei Jahre Jugendarrest hinter sich. Sie ist als Mörderin verurteilt, weil alle Insassen des Wagens, den

sie gefahren ist, bei einem Unfall gestorben sind. Zoe war zwar betrunken, doch niemand glaubt ihr, dass man ihr den Alkohol untergejubelt hatte. Jetzt versuchen sie und ihre Mutter, ein neues Leben aufzubauen. Deshalb darf ihr Stiefvater nie erfahren, was damals geschehen ist. Doch Zoe ist eine begnadete Pianistin und bei einem sehr wichtigen Auftritt platzt der Vater eines der Opfer in die Vorstellung. Wenige Stunden später ist Zoes Mutter tot …

 

Das Buch  beginnt mit einem Zeitungsbericht über den Unfall. Das ist eine sehr schöne Idee und zieht den Leser automatisch in die Story hinein, macht diese noch realitätsechter. Gilly MacMillan lässt mehrere der Beteiligten die Story kapitelweise aus ihrer Sicht erzählen. So bildet sich ein Gesamtbild für den Leser, das mehr zeigt, als es ein einzelner Erzähler könnte, denn so kommt mehr Wissen zusammen, auch mehr Spannung, denn jeder in diesem Thriller hat sein eigenes Geheimnis.

 

Anfangs kommen noch Zeitsprünge hinzu, damit der Leser von Zoes Vergangenheit erfahren kann, was relevant ist. Auch wenn man von Anfang an weiß, dass Zoe eine verurteilte Mörderin ist und ihre Mutter im Verlauf des Buches den Tod findet, steckt in jeder Seite enorm viel Spannung. Sympathien und Antipathien wechseln sich ab, man kommt gar nicht zur Ruhe. Kaum ein Charakter gerät nicht in Verdacht, immer wieder entwickelt man neue Theorien.

 

Die Ungerechtigkeit Zoe gegenüber hat mich das ganze Buch über gequält. Dass jeder im Leben sein Päckchen zu tragen hat und die Autorin dies in diesem Buch auch immer wieder zeigt, war eines der Hauptthemen und hat mich gleichermaßen belastet und gefesselt. Durch die relativ kurzen Kapitel, die sehr gut dosiert sind, kam nie Langeweile auf. Die einzelnen Personen sind jeweils sehr gut gezeichnet und lassen sich entsprechend gut auseinanderhalten. Es gibt auch nicht zu viele Figuren, sodass man nicht durcheinanderkommt und auch nicht nach einem Personenregister lechzt. In all der Spannung, die nicht plump, sondern sehr subtil und dadurch für mich noch wirkungsvoller ist, bleibt noch immer viel Raum für die Gefühle der Charaktere. Ängste, Sorgen, Wünsche, Probleme – alles wurde sehr stimmig in den Thriller eingebaut, sodass es unglaublich echt wirkt.

 

Ein weiteres Highlight im Buch ist das Drehbuch, das Zoes Stiefbruder Lucas geschrieben hat. Es bildet sowohl eine Art Bindeglied, als auch einen zusätzlichen Spannungsfaktor.

 

Die Wende am Ende kommt unerwartet und war zunächst ein Schock, dann aber habe ich mich damit angefreundet und bin über mich selbst erstaunt.

 

Fazit:

Wortschätzchen, 13.02.2017

beindruckender Psychothriller und Familiendrama:

An einem Winterabend ereignet sich nach einer Party ein tragischer Unfall, bei dem drei Jugendliche uns Leben kommen. Am Steuer sitzt die erst 14-jährige Zoe Guerin. Dieses Ereignis erschüttert Zoes Leben zutiefst, auch die Ehe ihrer Eltern zerbricht daran. Nach ihrer Zeit im Jugendarrest, zieht Zoe mit ihrer Mutter Maria nach Bristol, wo deren Schwester Tess lebt. Dort beginnt ihr 2.Leben mit Marias 2. Ehe und einer neuen Familie. Auf einem gemeinsamen Klavierkonzert mit ihrem Stiefbruder kommt es jedoch zu einem Eklat, Zoes Geheimnis droht ans Licht zu kommen, und am nächsten Morgen ist Zoes Muttet tot. 

In diesem Thriller wird das Geschehen in kurzen Kapiteln aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Dabei wird schnell klar, dass in dieser Familie hinter der glänzenden Fassade einige Geheimnisse lauern. Aufgrund der sehr persönlichen Schilderungen ist der Leser sehr nah dran an der Handlung. Dieser Thriller ist etwas besonderes, denn er dreht sich nicht um besonders psychopathische oder grausame Taten, sondern spielt raffiniert nicht nur mit den Gefühlen der Charaktere sondern auch mit denen der Leser. Wonach bemisst sich Schuld? Wäre ich selber fähig zu vergeben? Wiesehr lassen wir und von Vorurteilen und oberflächlichen Eindrücken leiten? Abgesehen von den Rückblenden findet das Geschehen in einer sehr kurzen Zeitspanne und einem sehr eingeschränkten Raum statt und erinnert damit ein wenig an ein Kammerspiel. Umso intensiver sind die Erlebnisse für einzelnen Personen und die zum Teil dramatischen Folgen für ihre weitere Zukunft. Das Buch hat mich inhaltlich und sprachlich sehr beeindruckt, der Spannungsbogen ist durchgehend hoch, ich mochte das Buch kaum aus der Hand legen. Dies wird ganz sicher nicht mein letztes Buch von Gilly Macmillan gewesen sein.

mrs-lucky, 12.02.2017

Im Mittelpunkt steht die Jugendliche Zoe Maisey, talentierte Pianistin, hochintelligent. Einige Jahre zuvor verschuldete sie bei einem Autounfall den Tod dreier Teenager und wurde zu neun Monaten Jugendarrest verurteilt. Daran zerbrach ihre Familie. Ihre Mutter hat erneut geheiratet, das Familienidyll in Zoes „Zweitem Leben“  scheint perfekt. Die Vergangenheit wurde immer totgeschwiegen. Ein Konzert soll Zoes Karriere wieder anschieben, entpuppt sich aber als Fiasko – der Vater eines der getöteten Teenager bedroht Zoe vor dem Publikum, ihre Mutter ist in derselben Nacht tot.

 

Die Geschichte erstreckt sich über nur 24 Stunden, abgesehen von den wiederkehrenden Rückblenden auf Zoes frühere Tat und ihre Therapiegespräche in der Arrestanstalt. Demgemäß wird fast schon minutiös und sehr geballt von den tragischen Ereignissen beim und nach dem Konzert erzählt. Im Vordergrund steht natürlich die Frage, wer Zoes Mutter getötet hat. Sie ist gekonnt eingebettet in die Schilderungen, welche Auswirkungen ihr Tod auf eine ohnehin schon zerbrechliche Familie hat. Erzählt wird nicht nur durch einen Haupterzähler, sondern abwechselnd aus der Perspektive einer ganzen Reihe von Personen – Zoes, ihrer Tante, deren Ehemanns, ihres Stiefbruders und ihres Anwalts. Geschickt kommt dadurch nach und nach zu Tage, dass jede dieser Personen ein Geheimnis  birgt. Es werden Themen angesprochen wie häusliche Gewalt, Untreue, Missbrauch. Die Aufklärung des Todes von Zoes Mutter birgt eine interessante Lösung.

 

Dieser Psychothriller erhält von mir eine klare Leseempfehlung.

nikolaus, 12.02.2017

Wow......hier scheint es sich mal wieder um einen wirklichen Thriller zu handeln. Schlaflose Nächte sind

vorprogrammiert, aber nicht weil man nicht schlafen kann, sondern weil man nicht aufhören kann zu lesen. Ich liebe Thriller mit Suchtpotential, auch wenn ich dann morgens mit Ringen unter den Augen, meinen Kollegen wieder von meiner neuesten Errungenschaft erzählen muss
vöglein, 09.02.2017

habe mir extra die Leseprobe heruntergeladen und bin recht angetan vom Schreibstil und der sich schon aufbauenden

Spannung in diesen wenigen Seiten. Ein Buch, was ich wohl gern weiterlesen würde. Allerdings die Lösung zur aktuellen Gewinnfrage war darin nicht zu finden, wie soll man das nun beantworten?

BirgitKing, 07.02.2017

Vor drei Jahren hat Zoe einen Unfall verursacht, bei dem drei Jugendliche starben. Sie hat ihre Strafe dafür

abgesessen. Um das alles hinter sich zu lassen, zog sie danach mit ihrer Mutter nach Bristol. Ihre Mutter hat wieder eine Beziehung. Sie hat Zoe immer wieder beschworen, Chris nichts von der Vergangenheit zu erzählen. Doch als Zoe mit ihrem Stiefbruder ein Konzert gibt, stört ein Mann, der Zoe als Mörderin bezeichnet. Kurz darauf ist ihre Mutter tot.

Hat Zoes Vergangenheit etwas mit dem Tod der Mutter zu tun?

Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. In vielen kurzen Kapiteln wird aus unterschiedlichen Perspektiven geschildert, was geschehen ist. Dabei werden auch die Zeiten ständig gewechselt. Daran gewöhnt man sich aber schnell.

Dabei sind die Charaktere sehr gut gezeichnet, man konnte ihre Gedanken und Handlungen ohne Weiteres nachvollziehen. Jeder hat seine Geheimnisse und muss mit seinen Abgründen leben.

Nach und nach setzt sich das Bild zusammen um das, was in der Vergangenheit geschehen ist. Ich habe erwartet, dass es irgendwann einen Knalleffekt gibt, aber das war nicht so. Es zeigt sich eine dramatische Geschichte um Zoe und ihre Familie, aber mir fehlte der Thrill. Auch war mir recht früh klar, wer für den Tod von Maria verantwortlich ist.

Obwohl das Buch nicht das geliefert hat, was ich erwartet habe, war es durchaus spannend und brachte immer wieder überraschende Wendungen.

Obwohl für mich kein Thriller, ein durchaus interessantes Buch.

leseratte1310, 07.02.2017

… einer von den Denk-Thrillern

Zoe und ihr Stiefbruder Lucas geben ein Klavierkonzert. Für Zoe soll es der letzte, der endgültige Schritt in ein neues Leben sein, von dem einige Menschen ihres unmittelbaren Umfeldes gar nicht wissen, dass sie ihn begeht. Vor einigen Jahren verschuldete Zoe im Alter von 14 Jahren einen Autounfall, bei dem drei Teenager starben. Sie überlebte und hat eine Jugendstrafe verbüßt. Gemeinsam mit ihrer Mutter Maria hat Zoe ihr altes Zuhause in Devon und ihre Vergangenheit hinter sich gelassen. Maria ist mittlerweile mit IT-Spezialist Chris verheiratet, hat mit ihm ein weiteres Kind bekommen und lebt ein vollständig anderes Leben in Bristol, in der Nähe ihrer Schwester Tessa und ihrem Mann Richard. Weil die Welt immer kleiner ist, als man denkt, taucht bei Zoes „Comeback“ ein Schatten der Vergangenheit auf, vollkommen paralysiert muss sie das Konzert abbrechen und kehrt mit ihrer Mutter nach Hause zurück, verunsichert und mit der Gewissheit, dass sie beide nun ihrem zweiten Leben, das erste erklären müssen…

 „Perfect Girl“ ist ein unblutiger Thriller. Keine grausamen Verbrechen, kein soziopathischer Serienkiller, keine Ermittlungsarbeit, keine atemlose Action - nichts von alledem. Die Handlung umfasst insgesamt nur 24 Stunden (Epilog ausgenommen).

Dabei habe ich das Buch stets als hochspannend empfunden, unterstützt durch die Gliederung in viele kurze bis sehr kurze Kapitel aus ständig wechselnder Perspektive, nicht aufgebläht, sondern unheimlich informationsreich und unheimlich fesselnd.

 Selten habe ich über einen Thriller, bzw. über sein Ende so lange nachdenken müssen. Ich stelle mir immer wieder verschiedenste Fragen, angefangen von der tatsächlichen Wahrscheinlichkeit, die jemals bestand, das „zweite Leben“ zu führen und den entscheidendsten Protagonisten des Umfeldes das „erste Leben“ zu verschweigen. Welche Chance besteht, das dritte Leben zu führen, wenn es auf mit einer Lüge beginnt, von der (zu) viele Menschen wissen? Gipfelnd selbstverständlich  in der fundamentalen Frage des Endes: ist das gerecht? Was ist falsch und was richtig? Kann man etwas Grundfalsches tun, mit der Begründung Schaden von anderen abzuwehren und dafür jemanden einem Schicksal ausliefern, dass er in dieser Härte nicht verdient hat, obwohl er selbstverständlich nicht „“der Gute ist?  An dieser Frage kaue ich seit Stunden herum, und letztendlich muss sie jeder Leser für sich entscheiden. Mit meinem Verständnis von Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit kommt es nicht überein – und zum Glück ist das für das Buch vollkommen unerheblich. Alleine die Tatsache, dass die Autorin es schafft, (einen Teil) ihrer Leserschaft diese Gewissenfrage mit auf den Weg zu gebe

Änni, 05.02.2017

Dieser psychologisch packende Thriller muss gelesen werden.

Bücherschatzfinderin, 04.02.2017
↑ nach oben