Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Perfect Girl - Nur du kennst die Wahrheit

9783426443637
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E-Book, Knaur eBook
25.01.2017, 464 S.

ISBN: 978-3-426-44363-7
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Thriller

Raffinierte britische Psycho-Spannung um eine junge Pianistin mit dunkler Vergangenheit – von der Autorin des New York Times-Bestsellers „Toter Himmel“.

Niemals darf Zoes Stiefvater erfahren, was vor drei Jahren geschehen ist. Das hat ihre Mutter Maria der 18-Jährigen wieder und wieder eingetrichtert. Nichts darf die Idylle ihres perfekten neuen Lebens zerstören. Doch als die hochbegabte Pianistin Zoe gemeinsam mit ihrem Stiefbruder ein Konzert gibt, taucht im Publikum ein Mann auf, der Zoe als Mörderin beschimpft. Wenige Stunden später ist ihre Mutter tot. Und es zeigt sich, dass Zoe nicht die einzige ist, die ein dunkles Geheimnis hütet ...

In nur 24 Stunden bricht eine scheinbar heile Welt zusammen: Gilly Macmillan enthüllt ein Familiendrama in perfiden, elegant verschachtelten Häppchen, die es unmöglich machen, diesen Thriller aus der Hand zu legen.

Die Autorin

Gilly Macmillan

Portrait von Gilly Macmillan

Gilly Macmillan studierte Kunst und Kunstgeschichte in Bristol und London, arbeitete für The Burlington Magazine und verschiedene Kunstgalerien sowie...

zur Autorin Bücher von Gilly Macmillan

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Pressestimmen

"Raffinierter britische Psycho-Spannung um eine junge Pianistin mit dunkler Vegangenheit"

Mordsbücher (Blog), 02.02.2017

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Ein emotional fesselnder Thriller, der den Leser von der ersten Seite an packt und ihn unweigerlich in einen Strudel

unvorhersehbarer Ereignisse reißt. Ein Buch, das auch ohne viel Blut und Action gut unterhält und ein kurzweiliges Leseerlebnis verspricht.

krimine, 21.02.2017

Nach einem schweren Autounfall, an dem Zoe massgeblich beteiligt war, muss sie ihre Strafe im Jugendknast absitzen.

Danach bekommt sie eine zweite Chance, zusammen mit ihrem Stiefbruder ein Klavierkonzert in der Holy Trinity Church zu präsentieren. Dieser Moment ist für sie sehr zwiespältig.
Ihre Mutter Maria hat in Zoe schon sehr früh das musikalische Talent entdeckt und gefördert bis ja eben zu diesem verhängnisvollen Unfall. Kaum haben die beiden mit dem Konzert begonnen, taucht plötzlich der Vater der verstorbenen Schulkameradin von Zoe auf. Und wenige Stunde später ist ihre Mutter tot.

So nach gut 100 Seiten war ich überzeugt, dieses Buch ist kein Thriller, eher ein Familiendrama. In einzelnen Abschnitten, beschrieben aus der Sicht der einzelnen Personen, erfährt man so einiges über die Vergangenheit und dem Jetzt sowie deren Gefühle. Manchmal musste ich höllisch aufpassen, in welcher Zeit man sich geradewegs befindet, ist zu stark vermischt. Zoe, Lucas, Maria, Tess, mit allen hat sich die Autorin sehr stark auseinandergesetzt, über ihre Gefühle und Gedanken. Gekonnt hat sie es geschafft, eine interessante Anschauung über die Protagonisten zu erzählen aber nicht mehr. Durch das ganze Buch fehlte mir einfach die dazugehörende Spannung. Der Schreibstil ist zwar flüssig, jedoch wird vieles in verschiedener Form wiederholt. Ich hatte ab und zu das Gefühl, ich trete an Ort und es geschieht nichts.

Meine Neugier für das Buch ist gestillt, leider hat es nicht meine Erwartungen als Thriller erfüllt.  

lucyca, 15.02.2017

Zoe hat drei Jahre Jugendarrest hinter sich. Sie ist als Mörderin verurteilt, weil alle Insassen des Wagens, den

sie gefahren ist, bei einem Unfall gestorben sind. Zoe war zwar betrunken, doch niemand glaubt ihr, dass man ihr den Alkohol untergejubelt hatte. Jetzt versuchen sie und ihre Mutter, ein neues Leben aufzubauen. Deshalb darf ihr Stiefvater nie erfahren, was damals geschehen ist. Doch Zoe ist eine begnadete Pianistin und bei einem sehr wichtigen Auftritt platzt der Vater eines der Opfer in die Vorstellung. Wenige Stunden später ist Zoes Mutter tot …

 

Das Buch  beginnt mit einem Zeitungsbericht über den Unfall. Das ist eine sehr schöne Idee und zieht den Leser automatisch in die Story hinein, macht diese noch realitätsechter. Gilly MacMillan lässt mehrere der Beteiligten die Story kapitelweise aus ihrer Sicht erzählen. So bildet sich ein Gesamtbild für den Leser, das mehr zeigt, als es ein einzelner Erzähler könnte, denn so kommt mehr Wissen zusammen, auch mehr Spannung, denn jeder in diesem Thriller hat sein eigenes Geheimnis.

 

Anfangs kommen noch Zeitsprünge hinzu, damit der Leser von Zoes Vergangenheit erfahren kann, was relevant ist. Auch wenn man von Anfang an weiß, dass Zoe eine verurteilte Mörderin ist und ihre Mutter im Verlauf des Buches den Tod findet, steckt in jeder Seite enorm viel Spannung. Sympathien und Antipathien wechseln sich ab, man kommt gar nicht zur Ruhe. Kaum ein Charakter gerät nicht in Verdacht, immer wieder entwickelt man neue Theorien.

 

Die Ungerechtigkeit Zoe gegenüber hat mich das ganze Buch über gequält. Dass jeder im Leben sein Päckchen zu tragen hat und die Autorin dies in diesem Buch auch immer wieder zeigt, war eines der Hauptthemen und hat mich gleichermaßen belastet und gefesselt. Durch die relativ kurzen Kapitel, die sehr gut dosiert sind, kam nie Langeweile auf. Die einzelnen Personen sind jeweils sehr gut gezeichnet und lassen sich entsprechend gut auseinanderhalten. Es gibt auch nicht zu viele Figuren, sodass man nicht durcheinanderkommt und auch nicht nach einem Personenregister lechzt. In all der Spannung, die nicht plump, sondern sehr subtil und dadurch für mich noch wirkungsvoller ist, bleibt noch immer viel Raum für die Gefühle der Charaktere. Ängste, Sorgen, Wünsche, Probleme – alles wurde sehr stimmig in den Thriller eingebaut, sodass es unglaublich echt wirkt.

 

Ein weiteres Highlight im Buch ist das Drehbuch, das Zoes Stiefbruder Lucas geschrieben hat. Es bildet sowohl eine Art Bindeglied, als auch einen zusätzlichen Spannungsfaktor.

 

Die Wende am Ende kommt unerwartet und war zunächst ein Schock, dann aber habe ich mich damit angefreundet und bin über mich selbst erstaunt.

 

Fazit:

Wortschätzchen, 13.02.2017

beindruckender Psychothriller und Familiendrama:

An einem Winterabend ereignet sich nach einer Party ein tragischer Unfall, bei dem drei Jugendliche uns Leben kommen. Am Steuer sitzt die erst 14-jährige Zoe Guerin. Dieses Ereignis erschüttert Zoes Leben zutiefst, auch die Ehe ihrer Eltern zerbricht daran. Nach ihrer Zeit im Jugendarrest, zieht Zoe mit ihrer Mutter Maria nach Bristol, wo deren Schwester Tess lebt. Dort beginnt ihr 2.Leben mit Marias 2. Ehe und einer neuen Familie. Auf einem gemeinsamen Klavierkonzert mit ihrem Stiefbruder kommt es jedoch zu einem Eklat, Zoes Geheimnis droht ans Licht zu kommen, und am nächsten Morgen ist Zoes Muttet tot. 

In diesem Thriller wird das Geschehen in kurzen Kapiteln aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Dabei wird schnell klar, dass in dieser Familie hinter der glänzenden Fassade einige Geheimnisse lauern. Aufgrund der sehr persönlichen Schilderungen ist der Leser sehr nah dran an der Handlung. Dieser Thriller ist etwas besonderes, denn er dreht sich nicht um besonders psychopathische oder grausame Taten, sondern spielt raffiniert nicht nur mit den Gefühlen der Charaktere sondern auch mit denen der Leser. Wonach bemisst sich Schuld? Wäre ich selber fähig zu vergeben? Wiesehr lassen wir und von Vorurteilen und oberflächlichen Eindrücken leiten? Abgesehen von den Rückblenden findet das Geschehen in einer sehr kurzen Zeitspanne und einem sehr eingeschränkten Raum statt und erinnert damit ein wenig an ein Kammerspiel. Umso intensiver sind die Erlebnisse für einzelnen Personen und die zum Teil dramatischen Folgen für ihre weitere Zukunft. Das Buch hat mich inhaltlich und sprachlich sehr beeindruckt, der Spannungsbogen ist durchgehend hoch, ich mochte das Buch kaum aus der Hand legen. Dies wird ganz sicher nicht mein letztes Buch von Gilly Macmillan gewesen sein.

mrs-lucky, 12.02.2017

Im Mittelpunkt steht die Jugendliche Zoe Maisey, talentierte Pianistin, hochintelligent. Einige Jahre zuvor verschuldete sie bei einem Autounfall den Tod dreier Teenager und wurde zu neun Monaten Jugendarrest verurteilt. Daran zerbrach ihre Familie. Ihre Mutter hat erneut geheiratet, das Familienidyll in Zoes „Zweitem Leben“  scheint perfekt. Die Vergangenheit wurde immer totgeschwiegen. Ein Konzert soll Zoes Karriere wieder anschieben, entpuppt sich aber als Fiasko – der Vater eines der getöteten Teenager bedroht Zoe vor dem Publikum, ihre Mutter ist in derselben Nacht tot.

 

Die Geschichte erstreckt sich über nur 24 Stunden, abgesehen von den wiederkehrenden Rückblenden auf Zoes frühere Tat und ihre Therapiegespräche in der Arrestanstalt. Demgemäß wird fast schon minutiös und sehr geballt von den tragischen Ereignissen beim und nach dem Konzert erzählt. Im Vordergrund steht natürlich die Frage, wer Zoes Mutter getötet hat. Sie ist gekonnt eingebettet in die Schilderungen, welche Auswirkungen ihr Tod auf eine ohnehin schon zerbrechliche Familie hat. Erzählt wird nicht nur durch einen Haupterzähler, sondern abwechselnd aus der Perspektive einer ganzen Reihe von Personen – Zoes, ihrer Tante, deren Ehemanns, ihres Stiefbruders und ihres Anwalts. Geschickt kommt dadurch nach und nach zu Tage, dass jede dieser Personen ein Geheimnis  birgt. Es werden Themen angesprochen wie häusliche Gewalt, Untreue, Missbrauch. Die Aufklärung des Todes von Zoes Mutter birgt eine interessante Lösung.

 

Dieser Psychothriller erhält von mir eine klare Leseempfehlung.

nikolaus, 12.02.2017

Wow......hier scheint es sich mal wieder um einen wirklichen Thriller zu handeln. Schlaflose Nächte sind

vorprogrammiert, aber nicht weil man nicht schlafen kann, sondern weil man nicht aufhören kann zu lesen. Ich liebe Thriller mit Suchtpotential, auch wenn ich dann morgens mit Ringen unter den Augen, meinen Kollegen wieder von meiner neuesten Errungenschaft erzählen muss
vöglein, 09.02.2017

habe mir extra die Leseprobe heruntergeladen und bin recht angetan vom Schreibstil und der sich schon aufbauenden

Spannung in diesen wenigen Seiten. Ein Buch, was ich wohl gern weiterlesen würde. Allerdings die Lösung zur aktuellen Gewinnfrage war darin nicht zu finden, wie soll man das nun beantworten?

BirgitKing, 07.02.2017

Vor drei Jahren hat Zoe einen Unfall verursacht, bei dem drei Jugendliche starben. Sie hat ihre Strafe dafür

abgesessen. Um das alles hinter sich zu lassen, zog sie danach mit ihrer Mutter nach Bristol. Ihre Mutter hat wieder eine Beziehung. Sie hat Zoe immer wieder beschworen, Chris nichts von der Vergangenheit zu erzählen. Doch als Zoe mit ihrem Stiefbruder ein Konzert gibt, stört ein Mann, der Zoe als Mörderin bezeichnet. Kurz darauf ist ihre Mutter tot.

Hat Zoes Vergangenheit etwas mit dem Tod der Mutter zu tun?

Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. In vielen kurzen Kapiteln wird aus unterschiedlichen Perspektiven geschildert, was geschehen ist. Dabei werden auch die Zeiten ständig gewechselt. Daran gewöhnt man sich aber schnell.

Dabei sind die Charaktere sehr gut gezeichnet, man konnte ihre Gedanken und Handlungen ohne Weiteres nachvollziehen. Jeder hat seine Geheimnisse und muss mit seinen Abgründen leben.

Nach und nach setzt sich das Bild zusammen um das, was in der Vergangenheit geschehen ist. Ich habe erwartet, dass es irgendwann einen Knalleffekt gibt, aber das war nicht so. Es zeigt sich eine dramatische Geschichte um Zoe und ihre Familie, aber mir fehlte der Thrill. Auch war mir recht früh klar, wer für den Tod von Maria verantwortlich ist.

Obwohl das Buch nicht das geliefert hat, was ich erwartet habe, war es durchaus spannend und brachte immer wieder überraschende Wendungen.

Obwohl für mich kein Thriller, ein durchaus interessantes Buch.

leseratte1310, 07.02.2017

… einer von den Denk-Thrillern

Zoe und ihr Stiefbruder Lucas geben ein Klavierkonzert. Für Zoe soll es der letzte, der endgültige Schritt in ein neues Leben sein, von dem einige Menschen ihres unmittelbaren Umfeldes gar nicht wissen, dass sie ihn begeht. Vor einigen Jahren verschuldete Zoe im Alter von 14 Jahren einen Autounfall, bei dem drei Teenager starben. Sie überlebte und hat eine Jugendstrafe verbüßt. Gemeinsam mit ihrer Mutter Maria hat Zoe ihr altes Zuhause in Devon und ihre Vergangenheit hinter sich gelassen. Maria ist mittlerweile mit IT-Spezialist Chris verheiratet, hat mit ihm ein weiteres Kind bekommen und lebt ein vollständig anderes Leben in Bristol, in der Nähe ihrer Schwester Tessa und ihrem Mann Richard. Weil die Welt immer kleiner ist, als man denkt, taucht bei Zoes „Comeback“ ein Schatten der Vergangenheit auf, vollkommen paralysiert muss sie das Konzert abbrechen und kehrt mit ihrer Mutter nach Hause zurück, verunsichert und mit der Gewissheit, dass sie beide nun ihrem zweiten Leben, das erste erklären müssen…

 „Perfect Girl“ ist ein unblutiger Thriller. Keine grausamen Verbrechen, kein soziopathischer Serienkiller, keine Ermittlungsarbeit, keine atemlose Action - nichts von alledem. Die Handlung umfasst insgesamt nur 24 Stunden (Epilog ausgenommen).

Dabei habe ich das Buch stets als hochspannend empfunden, unterstützt durch die Gliederung in viele kurze bis sehr kurze Kapitel aus ständig wechselnder Perspektive, nicht aufgebläht, sondern unheimlich informationsreich und unheimlich fesselnd.

 Selten habe ich über einen Thriller, bzw. über sein Ende so lange nachdenken müssen. Ich stelle mir immer wieder verschiedenste Fragen, angefangen von der tatsächlichen Wahrscheinlichkeit, die jemals bestand, das „zweite Leben“ zu führen und den entscheidendsten Protagonisten des Umfeldes das „erste Leben“ zu verschweigen. Welche Chance besteht, das dritte Leben zu führen, wenn es auf mit einer Lüge beginnt, von der (zu) viele Menschen wissen? Gipfelnd selbstverständlich  in der fundamentalen Frage des Endes: ist das gerecht? Was ist falsch und was richtig? Kann man etwas Grundfalsches tun, mit der Begründung Schaden von anderen abzuwehren und dafür jemanden einem Schicksal ausliefern, dass er in dieser Härte nicht verdient hat, obwohl er selbstverständlich nicht „“der Gute ist?  An dieser Frage kaue ich seit Stunden herum, und letztendlich muss sie jeder Leser für sich entscheiden. Mit meinem Verständnis von Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit kommt es nicht überein – und zum Glück ist das für das Buch vollkommen unerheblich. Alleine die Tatsache, dass die Autorin es schafft, (einen Teil) ihrer Leserschaft diese Gewissenfrage mit auf den Weg zu gebe

Änni, 05.02.2017

Dieser psychologisch packende Thriller muss gelesen werden.

Bücherschatzfinderin, 04.02.2017
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