Verlagsgruppe Droemer Knaur



Kreuzschnitt

9783426444269
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E-Book, Droemer eBook
25.08.2017, 368 S.

ISBN: 978-3-426-44426-9
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Kriminalroman

Die Krimi-Entdeckung aus Skandinavien - der neue Nesbø

Bogart Bull, Kommissar bei der Osloer Kriminalpolizei, durchlebt eine schwere Zeit, nachdem seine Frau und sein Kind bei einem Unfall ums Leben gekommen sind. Seine Chefin versetzt ihn zu Europol, wo ein mysteriöser Fall auf ihn wartet: Der schwerreiche norwegische Unternehmer und Kunstsammler Axel Krogh ist in seiner Villa in Südfrankreich ermordet aufgefunden worden - doch alle Verdächtigen haben ein wasserdichtes Alibi. Bulls einziger Anhaltspunkt ist ein Gemälde von Edvard Munch, das einen Dämon zeigt. Nichts anderes hat der Mörder aus der Villa entwendet. Bulls Ermittlungen führen ihn schnell in die Vergangenheit: zu einem grausamen, ungesühnten Verbrechen in den vierziger Jahren …

"Mit das Beste, was ich seit langer Zeit in der norwegischen Kriminalliteratur gelesen habe." Bookbloggeir/ Geir Tangen

Der Autor

Øistein Borge

Portrait von Øistein Borge

Øistein Borge, Jahrgang 1958, kommt aus der Film- und Werbebranche, wo er als Regisseur, Texter und Creative Director gearbeitet hat. Er hat sowohl in...

zum Autor Bücher von Øistein Borge

Pressestimmen

"Spannender Fall, starker Kommissar."

Morgenpost am Sonntag (Dresden), 27.08.2017

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Ein provozierter Verkehrsunfall der für eine Frau und ihre Tochter tödlich endet. Die beiden waren die Familie von Bogart Bull, sie fielen den Rachegelüsten eines von Bull überführten Täters zum Opfer. Der Ermittler wird mit dem Verlust nicht fertig, und versumpft in Selbstmitleid und Alkohol. Nach einem Aufenthalt in einer Entzugsklinik ist er "wieder da". Seine Chefin versetzt ihn zu Europol. Dadurch wird Bull in die Ermittlungen um die Ermordung des Wirtschaftsmagnaten und Kunstsammler Axel Krogh hineingezogen. Bogart Bull begibt sich auf eine Reise nach Südfrankreich. Als es noch weitere Todesopfer im Zusammenhang mit dem Tod von Krogh gibt, zeichnet sich eine Mordserie ab. Bulls Ermittlungen führen ihn zu einem grausamen und ungesühnten Verbrechen während des 2. Weltkriegs.
34 spannende Kapitel, die mit Zeit und Ortsangaben versehen sind, helfen dem Leser, sich in der Geschichte, die durch verschiedene Zeitebenen und mehrere Erzählstränge führt, zurechtzufinden. Der Krimi erscheint im auktorialen Erzählstil. Borge schafft es aufs Trefflichste, mit vielen Dialogen und klaren Worten, die Story lebendig zu erzählen und auch die verschiedenen Handlungsstränge glaubhaft zusammen zu führen. Anderssprachliche Phrasen und Eigennamen sind kursiv gedruckt und werden dadurch hervorgehoben. Schon durch den spannungsgeladenen Prolog fühlte ich mich in die Geschichte katapultiert, der Spannungsbogen war unvergleichlich hoch und ließ mich bis zur letzten Seite nicht mehr los. Im letzten Drittel klären sich die Zusammenhänge, jedoch die endgültige Auflösung war trotzdem eine Überraschung. Bis zum Schluss war ich sozusagen „auf der falschen Fährte“. Am meisten betroffen gemacht, haben mich die Kapitel, die die Geschehnisse im März 1943 beschreiben. Aufs Äußerste gespannt und fassungslos verfolgte ich die grausame, ja beinahe unerträgliche Schilderung. Atmosphärisch dicht erzählt, dennoch jederzeit nachvollziehbar ist dem Autor ein Debüt gelungen, das mich zu jeder Zeit gefesselt, fasziniert und super unterhalten hat. Gut gefallen hat mir, die Verknüpfung mit Bulls persönlichem Schicksal, ohne die Geschichte über zu strapazieren. Die Zusammenarbeit mit dem französischen Commissaire Moulin hat den Roman noch zusätzlich belebt, dazu greift Borge immer wieder auf das Privatleben der Charaktere zurück und versucht so, die Figuren dem Leser näher zu bringen. Nebenbei erfährt man Interessantes über den Fauvismus und einige seiner Vertreter. Der Epilog, „Herbst“ betitelt, könnte die Andeutung für eine Fortsetzung des Krimis sein, die ich auf keinen Fall verpassen möchte.
Eine Empfehlung für die Liebhaber tiefgängiger anspruchsvoller Norwegen-Krimis und für Leser die sich s

Ele, 23.09.2017



Ele, 23.09.2017

Der Osloer Kriminalkommissar Bogart Bull verliert bei einem offenbar fingierten Unfall seine Frau und seine Tochter,

was ihn sehr mitnimmt. Erst nachdem sein Vater ihm die Leviten liest, begibt er sich in den Entzug und kehrt immer noch unter dem Verlust leidend zurück in den Dienst. Dort bekommt er eine neue Aufgabe, nämlich als Sonderermittler für Europol Fälle im Ausland ermodeter Norweger aufzuklären. Sein erster Fall führt ihn nach Frankreich, wo der schwerreiche Immobilienmagnat Axel Krogh in seiner Villa überfallen und ermordet wird. Sein Mörder schneidet ihm zudem ein Kreuz in seinen Rücken und stiehlt ein kleines Bild eines angeblich unbedeutenden Künstlers, obwohl deutlich lukrativere Werke an den Wänden hängen. In Rückblenden wird vom Anfang des 20. Jahrhunderts berichtet, wie Matisse, Munch und einige andere Maler in Frankreich beschließen, Maria Magdalenas Dämonen zu malen. Weitere Rückblenden führen in die Zeiten gegen Ende des 1. und 2. Weltkriegs. Wie diese Handlungsstränge zusammenhängen, sei hier nicht verraten.

 

Zunächst ist festzuhalten, dass Øistein Borge mit seinem Debüt „Kreuzschnitt“ einen spannenden und intelligenten Krimi vorlegt. Bogart Bull ist ein Protagonist, der zwar manchmal bockbeinig wirkt, was durch sein Schicksal jedoch nur zu gut nachvollziehbar ist. Zudem ist die Verflechtung der Handlungsstränge gut gelungen (zumal ja im Umstand, dass ein Norweger nach Frankreich geht, schon die erste Gemeinsamkeit vorliegt). Der Stil ist sehr gut lesbar: kein Satz- oder Wortstakkato, um vermeintlich Spannung zu erzeugen, ein paar Ausschmückungen, aber nicht zu viele, als dass man das Gefühl hätte, Borge hätte Seiten schinden wollen – intelligent, mit einzelnen Anflügen trockenen Humors.

Zebra, 22.09.2017

In dem Krimi „Kreuzschnitt“ von Oistein Borge befasst sich der Osloer Kommissar Bogart Bull mit der

Ermordung eines reichen Norwegers in Frankreich. Bull arbeitet neu für Europol, da er bei einem Autounfall Frau und Kind verloren hat. 

Der Krimi ist spannend und interessant geschrieben. Durch den stetigen Wechsel von Vergangenheit und Gegenwart ist dem Autor ein abwechslungsreicher Krimi gelungen. Dazu noch ein toller Handlungsort. 

Bogart Bull ist ein sympathischer Ermittler und interessante Persönlichkeit. Er passt super in die Geschichte hinein. Die Ermittlungen mit ihm zu erleben, hat Spaß gemacht. 

Fazit: Ein toller Krimi mit interessantem Ermittler. Gerne möchte ich mehr von Bogart Bull lesen. 

Lieschen87, 21.09.2017

Kreuzschnitt von Oistein Borge

 

Die Familie von Kommissar Bogart Bull aus Oslo wurde durch ein krankes Gehirn ausgelöscht. Als er sich nach langer Zeit aus dem schwarzen Loch wieder befreien kann, schickt ihn seine Chefin kurzerhand nach Südfrankreich zu einem seltsamen Mordfall. Ein steinreicher 90 jähriger norwegische Unternehmer, Axel Krogh, wurde auf mysteriöse Weise getötet, nichts außer einem Wandbild, das einen Dämonen abbildet, wurde entwendet. Für Kommissar Bull ein schwieriger Fall, denn der Täter hat keinerlei Spuren hinterlassen. Als kurz darauf auch die Tochter des Ermordeten auf fast identische Weise aufgefunden wird tappt Kommissar Bull im Dunkeln. Denn die Tochter war die Alleinerbin des Vermögens. Handelt es sich um eine Familientragödie, was steckt hinter den symbolischen Tatspuren? Bull macht sich auf die Fährte und dringt immer mehr in eine grausige und grausame Vergangenheit vor.

Hier ist ein Debütroman, von Oistein Borge, was ich immer spannend finde, dies mal aus Norwegen. Spannung aufbauend in den Handlungen kommt der Autor mit dem Kriminalroman recht gut an. Der Schreibstil ist ganz angenehm und flüssig, wirkt allerdings etwas veraltet, durch viele eingearbeitete Redewendungen. Zeit mäßig geht der Autor bis ins frühe 20. Jahrhundert zurück, deckt Teile der französischen Résistance ab, und vergisst auch nicht die Gräueltaten des 2. Weltkriegs in die Handlung einzubauen. Etwas viel für einen Krimi, doch gut zusammengestellt und gedanklich nachvollziehbar ausgearbeitet. Die Charaktere der „Guten“ blieben mir in den meisten Fällen etwas undeutlich. Ich bin erschüttert, was ein einzelner durch seine Perversität zerstören konnte, bis in die Gegenwart, absolut gewissenlos, skrupellos. Daher durfte ein bisschen Romantik für den angeschlagenen Kommissar natürlich nicht fehlen. Zum Schluss lässt der Autor vermuten, dass es weitergehen wird mit Kommissar Bogart Bull und seinem Erzfeind, der seine Familie zerstört hat und selbst mit dem Leben davon gekommen ist.

 

 

Caspar, 19.09.2017

Nach dem Tod seiner Frau und seiner Tochter stürzt der bei der Osloer Polizei arbeitende Kommissar Bogart Bull

total ab. Nach einem Entzug zurück an seinem Arbeitsplatz wird er zu Europol versetzt, wo er als Verbindungsmann beim Tod von norwegischen Landsleuten im Ausland behilflich sein soll. Als der norwegische Unternehmer Axel Krogh in seiner Villa in Südfrankreich ermordet wird, reist Bull nach Frankreich, um der dortigen Polizei bei den Ermittlungen zu helfen. Einziger Anhaltspunkt ist ein verschwundenes Gemälde eines Dämons, das von Edvard Munch gemalt wurde. Die Ermittlungen führen Bull zu einem grausamen Verbrechen in der Vergangenheit, das bis heute nachwirkt.

 

Bogart Bull ist ein toller Kommissar, den ich gerne bei seinen Ermittlungen begleitet habe. Das schwere Schicksal, das ihn ereilt hat, macht ihn nahbar und lässt einen mitfühlen. Sein Auftreten den ausländischen Kollegen gegenüber und seine sympathische Art im Umgang mit den Hinterbliebenen und Zeugen heben ihn ab von den üblichen Kommissaren in nordischen Krimis. Die Ermittlungen und auch die Einblicke in die Geschehnisse vergangener Zeiten sind spannend und lassen einen den Roman zügig und gerne lesen. Zwar ahnt man als Leser schnell, was hinter dem Mord steckt, ist aber nie sicher, wer in der Gegenwart mit den vergangenen Ereignissen in Verbindung steht. So ist man bis zum Schluss gespannt auf die Auflösung des Falls.

 

Bogart Bull ist ein Kommissar, den ich gerne bei weiteren Ermittlungen begleiten möchte und auf dessen nächstes Abenteuer irgendwo in Europa ich sehr gespannt bin.

misery3103, 19.09.2017

Norwegenkrimi mit Tiefgang und authentischen Charakteren

Sehr geschickt verbindet Øistein Borge in seinem Debütroman "Kreuzschnitt" ein dunkles Kapitel der Vergangenheit mit einem Mord in der Gegenwart. Der Reiz dieses Krimis liegt aber auch in der Tiefe der Handlung und in den authentischen Charakteren.

Ein rundum gelungener skandinavischer Krimi mit Tiefgang, der sowohl den Ermittler Bull - als auch den Leser - vor ein scheinbar unlösbares Rätsel stellt.

Renken, 17.09.2017

Unfassbar traurig ist der Einstieg in diesen Kriminalroman. Aus Rache über die Verhaftung und Verurteilung eines

jungen Sexualstraftäters aus gutem Haus, tötet dieser nach Absitzen seiner Haftstrafe, die Frau und minderjährige Tochter der Osloer Kriminalkommissars Bogart Bull durch einen selbst verschuldeten Autounfall. Bogart bekämpft seine grenzenlose Trauer mit Unmengen an Alkohol, erst seine geduldige Chefin und sein Vater bringen ihn dazu sich einer Entziehungskur zu unterziehen. Sechs Monate nach dem tragischen Ereignis ist er wieder im Dienst, aber noch lange entfernt von seiner ehemals brillanten Ermittlungstätigkeit. Seine Chefin möchte ihn jetzt als Verbindungsbeamten von Europol einsetzten. Jedes Jahr kommen zwei bis drei norwegische Staatsbürger innerhalb der EU gewaltsam ums Leben. Europol Niederlande versucht ein Netzwerk aufzubauen, in dem die Ermittler des jeweiligen EU-Landes Unterstützung von Kollegen aus dem Heimatland der Opfer bekommen. Der erste Fall für Bull ist die Ermordung des Magnaten Axel Krogh. Krogh, ein sogenannter Schattenmann des norwegischen Wirtschaftslebens, steht auf der Liste der reichsten Männer ganz oben. War dies ein Motiv? Doch fehlt in der riesigen Villa über Saint- Tropez nur ein einziges kleines Bild, noch dazu von einem namenlosen Künstler.


„Kreuzschnitt“ ist ein vielschichtiger komplexer Krimi, der raffiniert, drei sehr verschiedenen Zeitebenen am selben Ort miteinander verbindet.
Borge beginnt mit der Gegenwart in Norwegen und einem ziemlichen Hammer, der zugegebenermaßen schwer zu ertragen ist. Die Trauer seines Protagonisten ist fast mit den Händen greifbar. Seine Alkoholsucht vielleicht verwerflich und trotzdem nachvollziehbar. Der weitere Verlauf ist für Fans der Kriminalliteratur vorhersehbar, der Kommissar reist nach Südfrankreich und beginnt hier eine Zusammenarbeit mit seinen französischen Kollegen. Erfrischend hierbei ist die angenehme Tatsache, dass es nicht zu Grabenkämpfen zwischen den Ermittlern kommt, sondern der französische Kommissar als recht sympathisch und souverän dargestellt wird.
Dann gibt es einen ersten Schnitt und man befindet sich immer noch in Südfrankreich allerdings in der illustren Gesellschaft von Matisse, Derain und ihren Mitstreitern, auf dem Höhepunkt des Fauvismus, zu denen sich(dem Autor sei Dank) auch ein Edvard Munch gesellt.
Dramatische und ergreifende Szenen spielen sich auf der dritten Zeitebene statt. Südfrankreich während des zweiten Weltkrieges und die Rolle der französischen Widerstandskämpfer.
Aus all diesen, im ersten Moment scheinbar unzusammenhängenden Erzählsträngen, wird ein wirklich fesselnder Roman mit Crime- Effekt.
„Kreuzschnitt“ war für mich ein immens aufwühlender, ergreifender, abwechslungsreicher und span

anyways, 15.09.2017

Die Geschichte beginnt mit einem schweren Schicksalsschlag für den Osloer Ermittler Bogart Bull. Seine Ehefrau

und seine Tochter werden absichtlich bei einem Autounfall getötet. Den Täter hatte Bull ins Gefängnis gebracht und somit dessen Leben ruiniert. Nun war er auf Rache aus und hat Bull das Liebste genommen, was sein Leben noch lebenswert machte. Bull versinkt danach im Drogen- und Alkoholsumpf. Bogart schafft es und kann nach einem halben Jahr wieder seinen Job annehmen. Doch er bekommt eine spezielle Aufgabe zugeteilt: Sollten im Ausland Norweger eines nicht natürlichen Todes sterben, soll ein Ermittler aus dessen Heimatland mit vor Ort sein und ermitteln. Wie es so sein soll, führt Bull der erste Mord eines Norwegers nach Frankreich. Hier wurde der reiche Unternehmer Axel Krogh bestialisch ermordet. Bull kommt somit aus seinem Trott heraus und kann sich voll und ganz seiner neuen Aufgabe widmen. Die Story hat der Autor sehr vielschichtig, spannend und extrem brutal angelegt. 

Die Rückblicke in die Jahre 1906, 1918 und 1943 haben mich zuerst etwas verwirrt, da ich mich vollkommen aus den aktuellen Geschehnissen des Jahres 2014 gerissen fühlte. Aber so nach und nach wurde mir klar, das alles irgendwie zusammenhängen muss. Leider fand ich diese Kapitel oftmals zu lang und zu ausschweifend, da habe ich manchmal quer gelesen. Hier beschäftigt sich die Geschichte mit dem 2. Weltkrieg und den Widerstandskämpfern in Frankreich.

Was mir sehr gut gefallen hat ist der Charakter von Bogart Bull. Ein Mann der sich zu benehmen weiß, der selbst mit den neuen Kollegen im Ausland respektvoll umgeht und nicht so daherkommt, als wäre er allwissend. Er hat zwar viel erlebt und durchgemacht, aber so langsam merkt er auch, dass das Leben weitergeht. Die Geschichte ist gut zu lesen, alles kann man sich bildlich vorstellen und Øistein Borge hat das Ende so aussehen lassen, das ich auf alle Fälle anmerken kann, das es bestimmt weitergehen wird. 

Dem Autor ist es gelungen mich spannend zu unterhalten, gleichzeitig ging aber auch die emotionale Ebene von Bogart Bull nicht ganz verloren. Ein besonderer Mix der passte und mich rundum zufriedenstelle.

 

Miss Norge, 12.09.2017

In Sainte Maxime an der Cote d´Azur wird der millionenschwere Bauunternehmer Axel Krogh auf grausame Weise

ermordet. Mit dem Fall wird der 42jährige norwegische Kriminalkommissar Bogart Bull im Rahmen einer Interpol-Ermittlung beauftragt.

Bull ist ein vom Schicksal hart getroffener Mann. Ein Serienmörder, den er einst fasste und der zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt wurde, rächte sich nach seiner Entlassung, indem er Bull´s Frau und Tochter tötete. Bull ließ sich daraufhin völlig fallen und wurde zum Alkoholiker. Doch kurz bevor er endgültig vor die Hunde ging, rappelte er sich wieder auf, machte einen Entzug und bekommt nun beruflich eine neue Chance.

Im Laufe der Mordermittlungen um Axel Krogh wird der Fall immer prekärer, und bald wird klar, dass der Schlüssel zur Tat und zum Täter weit in der Vergangenheit zurückliegt und im Zusammenhang mit Ereignissen im 2. Weltkrieg steht...

Der Thriller ist sehr gut erzählt. Man bekommt immer mal wieder einen Einblick in das Trauma, das Bogart Bull durch den Tod seiner Liebsten durchmacht, aber im Vordergrund stehen natürlich die schrecklichen Geschehnisse, die zur Tötung des Bauunternehmers führten, der übrigens nicht die einzige Leiche in der Geschichte bleibt.  Die Rückblicke in die SS-Vergangenheit sind schwere Kost und an Schrecklichkeit kaum zu überbieten. Dafür braucht man starke Nerven, und manchmal ist man dann ganz froh, wenn wieder ein Zeitsprung kommt und Bull mit seinem Team weiterermittelt.

Im letzten Drittel nähert man sich der Auflösung. Die fand ich stellenweise etwas weit hergeholt. Das hat meinem Lesegenuss aber keinen Abbruch getan. Ich kann das Buch unbedingt empfehlen!

Peti, 09.09.2017

Ein erstklassiger Kriminalroman, der mich total begeistert hat.

Der Titel und das Cover passen super zum Inhalt.

Der Schreibstil läd zum flüssigen Lesen ein und ich konnte diesen Krimi kaum aus der Hand legen, da der Spannungsaufbau genial gemacht ist. Die Spannung begann gleich am Anfang und blieb konstannt, bis zum Ende.

Dadurch, dass es einen Wechsel von der heutigen Zeit, in die Vergangenheit gab, war es, als würde man zwei Krimis nebeneinander her lesen und dies machte den Roman noch spannender.  

Auch Bogart Bull die Hauptperson dieses Krimis, der Kommissar bei der Osloer Kriminalpolizei ist, hat mir sehr gut gefallen, da er ein normaler Mensch ist, der auch die Höhen und Tiefen des Lebens erfahren muss.  

Am Ende fügen sich die zwei Teile zu einem meisterhaften Ende.

Nighti, 09.09.2017

Ein super Auftakt einer hoffentlich neuen Serie um den Kommissar Bogart Bull. Bull mal wieder ein etwas verschrobener

skandinavischer Ermittler der mir jedoch durchaus sympathisch ist. Nach dem Tod seiner Familie wird er zu Europol versetzt und soll international ermitteln, wenn norwegische Staatsbürger im Ausland betroffen sind. In diesem Buch geht es um den rätselhaften Tot eines norwegischen Geschäftsmanns. Natürlich stellt sich die erste Frage, wer sind die Erben und wer hätte ein Vorteil von dem Tod. Aber hier geht es um was anderes, wir werden zwischendurch in die Vergangenheit katapultiert und ganz langsam kommen wir dem 2. Weltkrieg und der Lösung des Verbrechens näher.

Eine interessante Geschichte, die mich sehr gefesselt hat. Die Seiten lesen sich nur so weg, aufgrund des sehr guten Schreibstils. Zwischendurch fand ich die Sprünge in die Vergangenheit etwas zu langatmig aber zur Aufklärung des Falles erforderlich. Und das Ende ist so schön gestaltet, dass ich bald auf die Fortsetzung hoffe.

Lese-Bienchen, 09.09.2017

Bogart Bull, Kommissar aus Oslo, befindet sich in einer schweren Lebenskrise. Aus Rache an ihm werden seine Frau und

Tochter bei einem Autounfall getötet. Nach einer Alkoholphase findet er ganz langsam ins Leben zurück und wird zu Europol versetzt, um bei der Aufklärung von Tötungsverbrechen an Norwegern im Ausland mitzuwirken. Der erste Fall kommt schnell. Axel Krogh, schwer reicher Unternehmer, wird in Frankreich ermordet.
Bull wird von seinem französischen Kollegen erstaunlich freundlich aufgenommen. Beide versuchen zunächst, das Umfeld von Axel Krogh zu verstehen. Und kaum sind die Ermittlungen aufgenommen, wird auch noch Kroghs Tochter umgebracht. Die Ermittlungen scheinen festzustecken, als Bull persönlich in den Fall verstrickt wird.
Zwei Erzählstränge finden nun nach und nach zusammen. Da ist zum einen ein schweres Verbrechen im 2. Weltkrieg, zum anderen die Unternehmerfamilie Krogh. Man ahnt, das beides zusammen hängt. Die Auflösung ist in der Form jedoch überraschend.
Das Buch besticht durch eine klare Sprache und sehr authentische Figuren. Die Neugier auf weitere Fälle wächst mit jeder Seite.

Leseclau, 06.09.2017

Schicksalsschlag

Bogart Bull, Kommissar der Osloer Kriminalpolizei, muss sich mit seinem Schicksal auseinander setzen. Seine Frau und seine kleine Tochter wurden bei einem Autounfall tödlich verletzt. Bull sucht zunächst Zuflucht im Alkohol und kann sich nur langsam in die Gegenwart zurück arbeiten. Seine Chefin bietet ihn einen neuen Job an: er soll Europol unterstützen, wenn im internationalen Raum ein Norweger unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt.

In Südfrankreich wird der norwegische Unternehmer und Kunstsammler Axel Krogh grausam hingerichtet. Das einzige was der Täter mitnahm, ist ein Gemälde eines Damöns von Edvard Munch. Mit seinem neuen französischen Partner Jean Moulin, übernimmt Bull seinen ersten internationalen Fall und findet die Lösung in der Vergangenheit, die grausamer nicht sein könnte…

Das Cover ist zweifarbig geteilt und wirkt recht düster.
Der Schreibstil des Romans ist flüssig und man ist bereits von den ersten Seiten an gefesselt.

Der Hauptprotagonist Bull wird sehr gut beschrieben. Man bekommt sofort einen Zugang zu ihm und fühlt durch seinen Schicksalsschlag mit ihm mit. Er wirkt richtig menschlich. Auch seine Gedankengänge und Handlungen sind gut nachvollziehbar. Man kann ihn eigentlich nur mögen.
Auch sein französischer Partner Jean Moulin passt gut in das Gesamtbild und die beiden werden ein gutes eingeübtes Team.
An sich sind alle Personen sehr gut ausgearbeitet und stimmig.

Die Geschichte wird aus drei Zeitsträngen erzählt – zunächst die Gegenwart (2014), indem der Mord geschehen ist. Dann gibt es eine kleine Episode aus 1906, in dem das Gemälde entstanden ist und dann einen Zeitstrang, die die Geschehnisse im 2. Weltkrieg erzählen.

Man kann anhand der Episoden darauf schließen, dass die Vergangenheit etwas mit dem gegenwärtigen Mord zu tun hat. Der Autor schummelt immer kleinere Details mit hinein, die kaum auffallen und aber später zur Auflösung beitragen.

Die Geschichte ist komplex, wird am Ende sehr gut aufgeklärt und ist im Ganzen rund. Auch wird ein Ausblick gezeigt, indem man wahrscheinlich auf eine Fortsetzung um den Kommissar schließen kann.

Den Autor werde ich mir merken und freue mich auf weitere Abenteuer von Kommissar Bogart Bull.

Greiner Janine, 05.09.2017

Ein gelungener Start einer neuen skandinavischen Krimireihe

"Kreuzschnitt“ von Oisten Borge ist ein spannender Kriminalroman, wie ihn nur Skandinavier schreiben können. Eine Geschichte, die den Leser in die Vergangenheit und in der Zeit der aktuellen Handlung durch mehrere Länder Europas führt.

Mit der Figur des Europol-Ermittlers Bogart Bull ist Oisten Borge eine stimmige Figur gelungen, man kann als Leser Bulls Persönlichkeit und Gedankengänge gut nachvollziehen. Bull zeigt eine sehr gute Kombinationsgabe, Spürsinn, aber der Autor erlaubt ihm auch, Fehler zu machen, lässt seine Gedankengänge Umwege machen, wodurch er glaubwürdig bleibt. Zwischen Bull und seinem Partner in diesem Fall, dem ebenfalls sehr erfahrenen und kompetenten Hauptkommissar Jean Moulin, stimmt die Chemie, sie sind ein Team.  

Die Handlung auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen, 1943 und 2014, mit einer zusätzlichen kurzen Episode im Jahr 1906, ist sehr gut und übersichtlich durch entsprechende Kapitel mit Zeitangaben gegliedert. Dies erlaubt dem Leser, gedanklich allen Erklärungen und Hinweisen zu folgen, ohne dass die Handlungsbögen unterbrochen werden.  Dadurch bleibt die Spannung dieses beeindruckenden Kriminalromans von der ersten bis zur letzten Seite erhalten.

Das Erstlingswerk des norwegischen Regisseurs und Texters überzeugt auch sprachlich und lässt gespannt auf die nächsten Einsätze von Bogart Bull warten.

Ein Kriminalroman für Freunde der skandinavischen Kriminalliteratur, in diesem Fall mit zwei zusätzlichen Pluspunkten: mehrere Schauplätze und mehrere Zeitebenen.

Magicsunset, 04.09.2017

DEM DÄMON AUF DER SPUR

Das Buch von Øistein Borge wird als die Krimi-Entdeckung aus Skandinavien beworben. Ich kann dem nur voll und ganz zustimmen. Ja, „Kreuzschnitt“ ist ein spannender norwegischer Krimi, dessen Handlung zum größten Teil in Südfrankreich an der Côte d´Azur spielt.

In 35 Kapiteln verbindet Øistein Borge Zeitebenen, Handlungsstränge, Personen, bei denen ich mir die Frage stellte, wie soll das alles jemals in eine Geschichte, in ein Ergebnis münden? Doch der Autor schreibt das so fesselnd, dass ich die Seiten regelrecht verschlungen habe.

Es sind vier Zeiten, die beschrieben werden: 1906, 1918, 1943 und 2014. Vollkommen unerwartet wird der Leser plötzlich aus der Gegenwart zurückversetzt in eine andere Zeitebene. Es ist das Jahr 1906 und wir treffen auf berühmte Malerpersönlichkeiten wie Henri Matisse, Edvard Munch, Kees van Dongen, André Derain, Georges Rouault und Othon Friesz. Sie gelten heute zu den Malern des Fauvismus, der klassischen Moderne. Nur der Jüngste unter ihnen, Santiago Gaillard, ist fiktiv. Sie kommen aus einer Laune heraus überein, dass jeder ein kleines Dämonenbild malt und diese sieben Originale zusammen bei Santiago verbleiben. So weit, so gut.Im Jahre 1943 schließlich befinden wir uns mitten im Krieg, in der Zeit des französischen Widerstandes gegen die Deutschen. Blutige Kapitel voller Grausamkeit, Brutalität und schändlicher Verbrechen. Nichts für zartbesaitete Gemüter! Doch Borge berichtet von der Realität. Wiederum Zahnräder im Fortgang des Geschehens sind Santiago Gaillard, einer der vielen Maquisards und sein Sohn gleichen Namens, aber Tigo genannt, ein Junge noch. Die Zeiträume wechseln ständig und mit Bull und dem französischen Kommissar Moulin ist man mittendrin, aber trotzdem steigt man nicht dahinter. Spuren führen ins Leere oder in die Irre. Die Schauplätze wechseln, doch auch, wenn man eins und eins zusammenzählt, die Fälle wollen erst einmal nicht zusammenpassen.

Mein Fazit:

„Kreuzschnitt“ ist für mich kein x-beliebiger 0815-Krimi, sondern bekommt von mir das Prädikat: „besonders wertvoll“. Die dynamische Handlung mit bewegenden und schrecklichen Momenten ist durch überraschende Wendungen gekennzeichnet. Die Charaktere finde ich meisterhaft und vor allem realistisch dargestellt. Ich konnte sie mir uneingeschränkt vorstellen. Kommissar Bull ist zwar vom Schicksal arg gebeutelt, aber wie er sowohl mit den französischen Kollegen als auch ansonsten mit den Menschen umgeht, gefällt mir sehr. Eine Fortsetzung mit ihm wünsche ich mir, Herr Borge! Das Cover paßt, hat aber mit der modernistischen Villa des Axel Krogh (ausgeführt durch den norwegischen Architekten Sverre Fehn) nichts

Hennie, 02.09.2017

Spannender Norwegen Krimi

Kommissar Bogart Bull von der Kriminalpolizei Oslo hat nach dem Tod seiner Frau und seiner Tochter eine schwere Zeit durchlebt.
Er suchte vergessen im Alkohol bis sein Vater ihn zur Vernunft brachte.
Jetzt ist er nach einem Entzug wieder einsatzbereit.
Seine Chefin gibt ihm die Chance Europol zu unterstützen, denn ein norwegischer Geschäftsmann ist in Südfrankreich ermordet worden.
Die Ermittlungen führen Bull weit zurück bis in den 2. Weltkrieg.

Kreuzschnitt von Øistein Borge ist ein spannender norwegischer Krimi der zum größten Teil in Südfrankreich spielt.
Zu Beginn des Buches wird der Kommissar näher vorgestellt. Man erfährt vom Tod seiner Frau und seiner Tochter und von der schweren Zeit danach.
Jetzt ist er wieder bereit zum Dienst auch wenn er den Verlust immer noch nicht verwunden hat.
Seine Chefin meint es gut mit Bull und versetzt ihn zu Europol wo er auch gleich nach Südfrankreich reisen muss um an einem Fall mitzuarbeiten.
Der Autor hat mit Bogart Bull einen Ermittler erschaffen der einen großen Schicksalsschlag erlitten hat, dem Alkohol verfallen war und sich jetzt versucht sein Leben wieder in den Griff zu bekommen.
Gerade das macht ihn so sympathisch.
Der Fall ist recht spannend, ein norwegischer Geschäftsmann wurde in seiner Villa ermordet und die Leiche wurde geschändet. Gestohlen wurde, trotz zahlreicher Kunstschätze nur ein kleines, unbedeutendes Bild.
Ein zweiter Handlungsstrang führt in die Vergangenheit. Erst ins Jahr 1906 zu einer Gruppe von jungen Malern und der Erstehung des Bildes. Dann in das Jahr 1943 als die Deutschen nach Frankreich kamen und es besetzten.
Diese Rückblenden in die Vergangenheit fand ich etwas störend auch wenn klar war, dass die Geschehnisse für den Fall und die Ermittlungen relevant sind, was sich am Ende auch bestätigte.
Vielleicht hätte man die Rückblenden etwas kürzer fassen sollen, dann wäre der Lesefluß nicht ins Stocken geraden.
Kreuzschnitt ist ein spannender Krimi mit einem sympathischen Kommissar von dem ich gerne mehr lesen würde.

Sylvia Hertel, 31.08.2017

Der siebte Dämon

Øistein Borge geht gleich in medias res: Oslo, im Oktober 2013: Kommissar Bogart Bulls Frau und Tochter sterben bei einem Autounfall. Richard Torp, den Bull hinter Gitter gebracht hatte, wollte sich rächen. Zitat: „Du hast mein Leben zerstört. Jetzt habe ich deins zerstört.“ Bull sucht Trost im Alkohol.

Ein halbes Jahr später: In einem weiteren Handlungsstrang, der in Südfrankreich verortet ist, lernen wir den Immobilentycoon Axel Krogh kennen. Er wird in seiner Villa überfallen und brutal ermordet, während seine Tochter und ihr Ehemann mit seinem Teilhaber nebst Gattin zum Essen sind.

Auf Kroghs Rücken hat der Täter ein mysteriöses Kreuz hinterlassen. Außerdem ist ein Gemälde verschwunden, das einen Dämon zeigt und mit einer sieben signiert ist. Bull, der inzwischen nur noch Cola trinkt, soll im Auftrag von Europol ermitteln.

Weitere Menschen sterben. Wer ist der Täter und wo liegt das Motiv? Die Spuren führen Bull in die Vergangenheit: zu einem grausamen, ungesühnten Verbrechen in den vierziger Jahren…

Es geht um Rache und Gerechtigkeit. Zudem hat Øistein Borge eine Thematik gewählt, die nicht schon x-fach kriminalliterarisch abgearbeitet wurde. Selbst wenn der Leser der Polizei immer einen Schritt voraus ist, wird dennoch Spannung aufgebaut - und gehalten.

Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. Bogart Bull, was für ein cooler Name(!), und sein französischer Kollege Jean Moulin sind mir sofort ans Herz gewachsen.

Der Autor hat nicht nur bestens recherchiert, sondern auch eine hochkomplexe Geschichte geschrieben, die sich zudem flott lesen lässt. Man merkt gleich, dass Øistein Borge ein Profi ist, der das Schreiben gelernt hat. Mit Gesellschaftskritik spart der Autor nicht. Auch der Humor kommt nicht zu kurz.

Dass Øistein Borge im Finale nochmal richtig Gas gibt, steigert das Lesevergnügen. Denn einige Überraschungen gegen Ende des Krimis hält der Autor für seine Leser noch bereit.

Fazit: Spannendes und atmosphärisches Debüt. Starker Stoff. So muss Krimi!

 

Susanne, 31.08.2017

Cover: Das Cover des Buches ist mystisch gestaltet und lädt dazu ein, den Klappentext zu lesen. Es wird sogleich

deutlich, dass es sich um einen Kriminalroman handelt. Es würde mich auch im Buchladen reizen den Klappentext zu lesen.

Geschichte: In dem Buch begleiten wir Bogart Bull, der durch einen tragischen provozierten Unfall eines durch ihn verurteilten Verbrechers seine Frau und Tochter durch einen Autounfall verloren hat. In dieser schweren Zeit wird er durch Europol versetzt und soll den Tod des schwedischen Kunstsammlers Axel Krogh in Südfrankreich aufdecken. Nicht nur er, sondern auch seine Tochter und sein Bruder werden kaltblütig ermordet. Immer wieder tauchen alte Geschichtsstränge auf, die sich in den aktuellen Fall verstricken und nach und nach wird der Kreis der Verdächtigten kleiner…

Schreibstil: Der Schreibstil ist klar und flüssig. Der Protagonist Bogart Bull, seine Gefühle und sein Leben werden dem Leser sehr ausführlich beschrieben und man kann sich gut in seine Rolle hineinversetzen. Auch die Schilderungen der Landschaft und Umgebung waren überzeugend und man konnte sie sich sehr gut vorstellen. Alles in allem konnte ich das Buch so runterlesen und wollte es nicht mehr aus den Händen geben.

Gesamteindruck: Ich habe ziemlich schnell Gefallen an dem Buch und an dem Protagonist Bogart Bull gefunden. Daher kam es auch, dass ich das Buch innerhalb von zwei Tagen nahezu verschlungen habe und unbedingt wissen wollte, wer der Täter war. Dabei finde ich es toll, dass sich der Spannungsbogen nach und nach aufgebaut hat und bis zum Ende erhalten blieb. Nachdem die Morde an Alex und Axel Krogh gelöst wurden, habe ich mich gefragt, was die letzten 50 Seiten noch passieren wird. Dies wurde jedoch umgehend deutlich und ich finde es sehr gelungen, dass alle vorgestellten Charaktere in die Geschichte eingebunden wurden und die Beziehungen nach und nach deutlich wurden.  Auch die Idee, „alte“ Fällte von Bull mit in die Geschichte einzuarbeiten, finde ich sehr gut. Da es sich hier um Band 1 handelt, bin ich gespannt, wie es um Bull weitergeht..

Ich lese sehr gerne Krimis und dies war seit langer Zeit wirklich mal wieder ein guter Roman. Alles in allem würde ich dem Buch vier Sterne vergeben. Der Kriminalroman versteht es, den Spannungsbogen langsam aufzubauen und viele verschiedene Handlungsstränge geschickt ineinander zu verschlingen. Daher gebe ich eine klare Leseempfehlung für alle Krimifans!

Tomki08, 28.08.2017
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