Verlagsgruppe Droemer Knaur



Morgen ist es Liebe

9783426443972
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E-Book, Knaur eBook
25.08.2017, 305 S.

ISBN: 978-3-426-44397-2
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Roman

Das Debüt der großen neuen Unterhaltungsautorin Monika Maifeld im Paperback und ein packendes Liebesdrama- voller Romantik, Wärme und Lebensklugheit. Ein Liebesroman mit einem ganz besonderen Zauber.
Eine eisige Nacht kurz vor Weihnachten:
Die junge Ärztin Alexandra verunglückt auf dem Heimweg von einer Feier mit dem Auto. Sie wird bewusstlos und wäre dem Tode geweiht, würde ein Unbekannter sie nicht aus dem Wagen ziehen. Doch als Polizei und Sanitäter am Unglücksort eintreffen, ist der Retter nicht mehr da.
Martin Hallberg ist an jenem Abend in den winterlichen Weinberg gekommen, um sein Leben zu beenden. Diese bitterkalte Nacht kurz vor Weihnachten sollte seine letzte sein – doch da ereignete sich genau vor seinen Augen der Unfall. Die Erinnerung an die zarte, verletzte junge Frau, die er aus dem Autowrack gezogen hat, lässt ihn nun einfach nicht mehr los – und die Sorge um den Abschiedsbrief in seiner Manteltasche, der niemals in fremde Hände gelangen darf. Aber der Mantel ist zusammen mit der jungen Frau im Rettungswagen verschwunden …

Leselounge

Die Autorin

Monika Maifeld

Portrait von Monika Maifeld

Monika Maifeld ist in der Pfalz geboren und hat in Bonn und Mainz studiert. Die promovierte Naturwissenschaftlerin wohnt inzwischen mit ihrem Mann in...

zur Autorin Bücher von Monika Maifeld

Pressestimmen

"Eine moderne Romanze, die mit sympathischen Charakteren und ihrer zauberhaften Stimmung berührt."

Petra, 01.12.2017

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Der Roman von Monika maifeld ist eine gutgelungene Liebesgeschichte.

Martin Halberg will sich auf einer Bank  am Weinberg das leben nehmen. Er hatte sich bereits schonmal die Pulsadern aufgeschnitten, was aber mißlang. Jetzt sieht er nur noch einen Ausweg mit Tabletten, und dies kurz vor Weihnachten, es ist eisig kalt.
Doch dazu kommt es nicht. Die Ärztin Alexandra will über Weihnachten ihre Mutter Martha besuchen. Übrigens eine ganz reizende Person. Die Ärztin verunglückt am Weinberghang mit ihren Fahrzeug.
Martin kann sie gerade noch aus dem Auto ziehen, dann brennt das Fahrzeug.
Er verschwindet allerdings kurz bevor der Krankenwagen und die Polizei kommt.
Ein Roman mit vielen Missverständnissen, sehr sympatische Protoganisten und  am Ende ein Happy End .
Ich vergebe 5 Sterne

brigitte schreiter, 23.11.2017

„Morgen ist es Liebe“ von Monika Maifeld spielt um die Weihnachtszeit in Luxemburg und Deutschland.

Die Charaktere erscheinen überwiegend sympathisch. Doch blieben mir die Protagonisten, trotz der Einblicke in deren Gedanken- und Gefühlswelt, leider auch irgendwie etwas fremd und distanziert. Sehr gut hat mir die Einbindung des kleinen Hundes Mr. Spock gefallen, welcher seinen Namen wohl der Größe seiner Ohren zu verdanken hat.

Durch ihren flüssigen und ansprechenden Schreibstil vermittelt die Autorin durchgehend eine angenehme Wohlfühlatmosphäre.

Die Geschichte wurde originell aufgebaut. Stellenweise wirkt sie etwas konstruiert und weist ein paar Längen auf. In der Gesamtbetrachtung ergibt sich jedoch ein gefälliger und unterhaltsamer Weihnachtszeitroman.

Das hübsche Cover mit den bunten Herzballons fällt einem sofort ins Auge, es passt hervorragend zum Buchinhalt.

Fazit: Dieser Roman hat mich kurzweilig und gut unterhalten können. Eine perfekte, harmonisch-romantische Lektüre für die Zeit um Weihnachten.

Buchkatze, 07.10.2017

Bei diesem Buch kommen unweigelich romantische Gefühle auf, es spielt um die Weihnachtstage herum und passt

nicht nur deshalb ganz wunderbar in die Adventszeit, es verbreitet hoffnungsvolle Stimmung und auch die wundersame Rettung mutet nach einem schicksalshaften Wunder an.

Mit einiger Dramatik, einem Heiratsantrag und für einen Liebesroman reichlich Spannung kann man einfach nur mit den Figuren auf ihrem Weg mitfiebern. Die Autorin baut einige Spannungsmomente ein, die für unerwartete Wendungen sorgen und auch wenn Emotionen und etwas Kitsch diesen Roman zieren, es ist dennoch eine ganz wundersame Geschichte, die mich regelrecht verzaubert hat.
 
Der vermeintliche Bettler Martin, Alex gutherzige Mutter Martha und einige andere Charaktere, die zum Teil auch negativ behaftet sind, gilt es hier kennen zu lernen.


Mit diesem Roman hat die Autorin ein tolles Werk geschrieben, bei dem sie ihr Schreibtalent deutlich macht.
Es ist eine Liebesgeschichte, die das Wunder der Weihnacht in sich hat und für entspannte Lesestunden mit romantischen Gefühlen sorgt.  

sommerlese, 03.10.2017

"Morgen ist es Liebe" ist das hinreißend gelungene Debüt von Monika Maifeld. Inhaltlich geht es

um Martin, einem Anwalt, der sich nach einem schweren Schicksalsschlag keinen Ausweg mehr sieht als den Freitod. Hierfür begibt er sich eines kalten Winterabends auf den Feldweg angrenzend zu einem Weintraubenfeld und will mithilfe von Tabletten für immer einschlafen. Kurz bevor er diese einnimmt, wird er von einem herannahenden Auto mitten in der Nacht gestört. Die Fahrerin, Alexandra, verliert die Kontrolle und das Auto überschlägt sich mehrfach und fällt den Hang hinab. Martin rettet sie und verschwindet kurz danach, als er die herannahenden, rettenden Sirenen hört. Leider vergisst er dabei seinen Mantel mit dem er sie zugedeckt hatte - in dem noch ein Abschiedsbrief befindet. 

Werden sie sich noch einmal begegnen? Was geschieht mit dem Brief? 

Sowohl Martin als auch Alexandra und all die Nebencharaktere sind wirklich ausgezeichnet mit ihren kleinen, sich wiederholenden Marotten liebenswert und mit viel Feinspitzengefühl gezeichnet. 

Stilistisch auf sehr hohem Niveau - Humor auf deutschem und ebenfalls sehr hohem Niveau. Allerdings habe ich Kleinigkeiten mir während des Lesens an den Rand notiert, bei denen Maifeld nicht tief genug nachgedacht hat (vielleicht um der Romantik/dem Effekt des Dramas Willen). Das stört aber nicht großartig, denn dafür ist das Werk viel zu herzerwärmend gelungen.

Jazz, 29.09.2017

Ein Brief, eine Abkürzung und ihre (romantischen) Folgen

Manchmal, ja manchmal ist man zur falschen Zeit am falschen Ort. Und manchmal, da ist man zur richtigen Zeit eben am richtigen Ort, auch wenn dieser Ort ein kalter ist. Und dort treffen Alexandra und Martin das erste Mal aufeinander. Alexandra, die mitten im Leben steht und Martin, der seines Beenden möchte.

Alexandra und Martin sind aber nur zwei Figuren, die die Geschichte prägen. Es sind auch die Nebenfiguren, die eine wichtige Rolle spielen, auch wenn ich zuerst nicht wusste, was ich damit anfangen soll. Mir persönlich haben die Szenen mit Alexandra, Martin und/oder Martha besser gefallen als jetzt die mit Jochen Marx oder Dr. Lamppricht und vor allem Gerd. Simon und Jean-Claude hingegen haben sich gesteigert und ihre Entwicklung gefiel mir dann.

Martha, Alexandras Mutter, ist eine Klasse für sich, mit ihrem Schalk und ihren ausgefallenen Hüten. Aber es hat zu ihr gepasst.

Die Zusammenhänge ergeben nach und nach ihren Sinn und eines führt zum anderen. Immer wieder sorgte die Autorin dafür, dass es nicht langweilig wurde. Wenn es zum Beispiel um die Bekanntgabe einer richtungweisenden Information ging, dann hat prompt das Telefon geklingelt oder jemand stand vor der Tür. Innerlich habe ich immer nur „Argh“ geschrien. Es war zum Haare raufen. Allerdings gab es, hauptsächlich in der ersten Hälfte, auch langatmigere Szenen. Die zweite Hälfte hat mir viel besser gefallen, als jedes Puzzleteil so langsam seinen richtigen Platz fand.

Die Geschichte in ihrer Gesamtheit fand ich sehr interessant. Was alles passiert ist, wie alles kam wie es nun ja kam und wie sich alles aufgelöst hat. Manche Dinge waren zwar voraussehbar, die unvorhersehbaren Wendungen fallen hier aber mehr ins Gewicht.

Die Geschichte handelt über zweieinhalb ereignisreiche Wochen in der Zeit vom 21.12 bis 08.01. Weihnachtliche Stimmung kam bei mir allerdings nicht auf (im September ist mir einfach noch nicht nach Weihnachten).

Handlungsort ist hauptsächlich die Stadt Luxemburg, von der man aber leider nicht so viel gesehen hat.

Jedem Tag ist ein Kapitel zugewandt. Erzählt wird aus den unterschiedlichsten Perspektiven. Der Wechsel erfolgt oft auch fließend, so dass ich manchmal erst überlegen musste, wessen Sicht das jetzt war. Süß fand ich dabei, dass auch die Gedanken des Hundes, Mr. Spock, Eingang in die Erzählung fanden.

Auch wenn mir das Cover so gar nicht gefällt, konnte „Morgen ist es Liebe“ unterhalten und mich vor allem in der zweiten Hälfte überzeugen. Von mir gibt es hier knappe vier Sterne.

Bücherwürmchen, 24.09.2017

Ein wundervolles, warmherziges Debut einer Autorin!

 

Mich hatten das Cover und auch die Leseprobe sehr angesprochen und ich habe mich dann sehr gefreut, dass ich das Buch über Vorablesen erhalten habe - herzlichen Dank dafür!

Das Buch ist das Debut der Autorin, und auch wenn man das teilweise noch ein wenig an Schreibstil und Formulierungen merkt, so war es im gesamten doch ein beeindruckendes Erstlingswerk.

Entgegen meiner Annahme, das Martin und Alexandra im Vordergrund stehen, verläuft die Geschichte in mehreren Handlungssträngen, die sich am Ende jedoch alle zu einem großen Ganzen zusammenfinden. Mir persönlich hätte es jedoch besser gefallen, wenn die Entwicklung der Liebesgeschichte mehr hervorgehoben worden wäre, so ging sie ein wenig unter.

Nichtsdestotrotz konnte mich die Geschichte bis auf ein paar kurze Längen gut unterhalten. Sie lässt sich flüssig lesen und der Spannungsaufbau war vorhanden, und als ich mal richtig drin war, habe ich das Buch dann in einem Rutsch ausgelesen.

Es gab einige durchaus emotionale Szenen, vor allem gegen Ende, und entgegen einiger anderer Rezensionen fand ich die Handlung nicht künstlich konstruiert. Es ist eine Weihnachtsgeschichte, und da darf es auch gerne mal ein paar Irrungen und Wirrungen geben, bevor alles ein glückliches Ende findet.

Die Gedankengänge der Protagonisten wurden gut dargestellt und ich konnte mich problemlos in die einzelnen Personen einfühlen und ihr Handlungen nachvollziehen.

Fazit: Die Geschichte um Martin, Alexandra und ihre Lieben ist emotional, hat mich schmunzeln lassen (besonders wenn der Hund nicht verstand, warum er keine Kuchenkrümel abbekommt *g*), es war romantisch, traurig, warmherzig, hat mich manchmal auch zornig gemacht, und es hat mir wirklich Spaß gemacht, mit den beiden mitzubangen und Daumen zu drücken, dass sie sich endlich finden. Ich vergebe gern eine Leseempfehlung für das Debut einer Autorin, von der ich gerne noch mehr lesen möchte.

Sabine aus Ö, 18.09.2017

Ein absoluter Glückstreffer! Warmherzig und berührend ist das genau der richtige Lesestoff für die

Winter- und Weihnachtszeit. Ein tolles Debüt. unterhaltsam, gefühlvoll und niemals kitschig!

Bibliomarie, 18.09.2017

"Morgen ist es Liebe" dreht sich um die Liebesgeschichte von Martin und Alexandra, die nach vielen

Irrwegen, persönlichen Schicksalen, Missverständnissen und Verkettungen schließlich doch noch zueinander finden. Nachdem auf dem Weg zu ihrem Glück nicht nur eine Menge Hindernisse zu bewältigen sind, sondern die beiden sich auch permanent selbst im Weg stehen, ist es nicht zuletzt der Verdienst von Alexandras Mutter, dass die beiden am Ende doch noch zusammen kommen.

Kurz zur Storyline:
Der erfolgreiche Anwalt Martin retttet die beliebte Ärztin Alexandra nach ihrem Autounfall vor dem sicheren Verbrennungstod, zieht es allerdings vor sich nicht zu erkennen zu geben, da er eigentlich gerade dabei war vor seinem eigenen Leben zu fliehen und sich mit Schlaftabletten das Leben zu nehmen. Martin gibt sich nämlich die Schuld am Tod seiner Ex-Frau. Ein Irrtum, wie sich erst viel später herausstellt.
Da er sich schon beim ersten Anblick von Alexandra in sie verliebt, kann er nicht von ihr lassen und gibt seine Selbstmordpläne erstmal auf. Nachdem er Alexandra dann ein wenig gestalkt hat und eine gefühlte Ewigkeit herum druckst, ob er sich als Retter zu erkennen geben soll oder nicht, kommt es über Umwege dazu, dass Martin der Mutter von Alexandra, Martha, bei diversen Haushaltstätigkeiten zur Hand geht, sich dabei als armer Bettler ausgibt und so sogar zu einer Wohngelegenheit bei Martha kommt. In Wahrheit ist sein Motiv aber, dass er in der Nähe von Alexandra sein möchte, die die Weihnachtsfeiertage ebenfalls bei ihrer Mutter verbringt.
Während Martins Aufenthalt in Marthas Haus lernen sich die Protagonisten besser kennen und auch Alexandra kann vor sich selbst bald nicht mehr leugnen, dass sie Gefühle für Martin hat, tut das allerdings als Spinnerei ab, da eine Beziehung mit einem Bettler für sie nicht in Frage kommt.
Zu guter Letzt tauchen dann auch noch der vermeintliche Retter Simon (der sich selbstverständlich nur als solcher ausgibt um an Geld zu kommen) und Gerd, der Ex von Alexandra der sie zurückgewinnen will, auf.
Das Chaos ist perfekt und löst sich in einem mehr oder weniger kitschigen Finale auf, an dessen Ende ein relativ unrealistisches, aber zum Stil des Buchs passendes, Happy End steht.

Dieses Buch ist perfekt für einen gemütlichen verschneiten Ferientag, den man mit unanstrengender Lektüre vor dem Kamin verbringt.
Es regt nicht auf, da das Happy End von der ersten Seite an absolut vorhersehbar ist. Aus diesem Grund kann sich der/die LeserIn entspannt zurücklehnen und die diversen Ereignisse, Verkettungen, Missverständnisse und glücklichen Zufälle ohne Spannung auf sich einprasseln lassen und sich auf den Moment freuen, in dem Alexandra und Martin sich endlich in den Armen liegen dürfen.

Für meinen ganz pers&

paragraphenreiterin, 18.09.2017

Eine wunderschöne Liebesgeschichte nicht nur zur Weihnachtszeit!

Die Handlung in dem Roman „Morgen ist es Liebe“ beginnt am 21. Dezember. Die junge und sehr gut aussehende Ärztin Alexandra ist nach einer Weihnachtsfeier mit dem Auto auf dem Weg zu ihrer Mutter. Da es schon sehr spät war wollte sie eine ihr bekannte Abkürzung durch die Weinberge nehmen doch Schneeflocken behinderten die Sicht und ein Schatten irritierte sie kurz. So kam es dazu dass sie verunglückte und der Wagen Richtung Hang kippte. Der Schatten, den Alexandra kurz vorher wahrgenommen hatte, war Martin. Er war in den Weinbergen um sich umzubringen da er meinte, ein Mörder zu sein, wenn auch nicht im juristischen Sinne. Aber sein Lebensmut war dahin. Intuitiv rette er jedoch in diesem Moment die fast bewusstlose Alexandra, er zerrte sie aus dem Wagen und brachte sie in Sicherheit bevor ihr Fahrzeug in Flammen aufging.

So nahm die Geschichte ihren Lauf und der Leser begleitet Alexandra, ihre Mutter, Martin, den plötzlich auftauchenden Ex-Freund von Alexandra und weitere Personen bis zum 08. Januar (doch der Leser erfährt im Epilog auch noch wie es nach dem 08. Januar weiterging).

Die Autorin Monika Maifeld hat mit diesem Roman eine gefühlvolle und spannende Liebesgeschichte herausgebracht welche mich sehr gefesselt hat. Mit ihrem Schreibstil beschreibt sie die Personen und Situationen so gut dass man sich nicht nur Marthas Hüte und den kleinen Hund Mr. Spock bildlich vorstellen kann. Situationen wie zum Beispiel der Salsa Tanz oder Alexandra in ihrem tollen schwarzen Abendkleid mit dem schwarten Tuch als Turban gebunden hatte ich spontan als Bild vor den Augen. Irgendwie ist man als Leser in dieser Geschichte auch als Zuschauer dabei.

Das Cover ist sehr gut gelungen, es strahlt viel Liebe aus.

marilou, 16.09.2017

Ein wunderschönes Weihnachtsmärchen

 

"Morgen ist es Liebe" ist ein äußerst gelungener Debütroman aus der Feder der Autorin Monika Maifeld. Sie entführt uns ihrer berührenden Gescichte nach Luxemburg. Und hier lernen wir wirklich ganz besondere Menschen kennen, deren Geschichte mich wirklich sehr berührt hat.

Wir befinden uns in einer kalten Winternacht kurz vor Weihnachten den tief verschneiten Weinbergen in Luxenburg. Hierher ist Martin gekommen, um sich das Leben zu nehmen. Doch anscheinend hat das Schicksal anderes mit ihm vor. Denn ausgerechnet in dieser Nacht verunglückt in den Weinbergen eine junge Ärztin, die sich auf dem Weg nach Hause befindet. Und hätte sie nicht ein Unbekannter aus dem Fahrzeug gezogen, hätte sie diesen Unfall wohl nicht überlebt. Doch als der Krankenwagen und die Polizei am Unfallort eintrifft, ist der unbekannte Retter verschwunden. Doch Martin lässt die junge Frau nicht mehr los und dann ist da noch sein Abschiedbrief, der sich in seinem Mantel befindet, der zusammen mit Alexandra im Rettungswagen verschwunden ist.

Besser kann ein Debüt überhaupt nicht sein. Der Schreibstil der Autorin hat mich sofort begeistert. Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich in dieser kalten Nacht auf dem Weinberg, beobachte aus der Ferne Martin, der seinen Kummer und Schmerz nicht mehr ertragen kann und sich zu diesem letzten Schritt entschlossen hat. Und dann da Alexandra. Eine sympathische junge Ärztin, die ihr Schicksal genau an diesem Abend durch den Weinberg geführt hat. Man kann sich wirklich alles bildlich vorstellen. Die Hilflosigkeit und der Schmerz von Martin ist spürbar. Und dann ist da Alexandras Mutter mit ihrer Herzenswärme, die auch das Gute in den Menschen sieht. In dieser Geschichte kommen so viele Emotionen hoch. Hier ist sowohl Wut, Trauer, Hoffnungslosigkeit und dann auch wieder Mut, Zuversicht und vor allem Liebe zu spüren. Und in Sachen Liebe hat es Alexandra ja wirklich nicht leicht, vor allem als ein guter Freund aus Studientagen wieder bei ihr auftaucht. In dieser Geschichte gibt es vo viele wunderbare Menschen, die man einfach ins Herz schließen muss.

Ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühl-Weihnachtswunder- Buch, das mir unterhaltsame und vergnügliche Lesestunden beschert hat. Das Cover drückt für mich auch Lebensfreude aus. Selbsverständlich vergebe ich für dieses Traumbuch 5 Sterne und freue mich schon auf die nächste Geschichte der Autorin.

zauberblume, 16.09.2017

Handlung (Klappentext, finde ich dieses Mal sehr gelungen): Eine eisige Nacht kurz vor Weihnachten: Die junge

Ärztin Alexandra verunglückt auf dem Heimweg von einer Feier mit dem Auto. Sie wird bewusstlos und wäre dem Tode geweiht, würde ein Unbekannter sie nicht aus dem Wagen ziehen. Doch als Polizei und Sanitäter am Unglücksort eintreffen, ist der Retter nicht mehr da. Martin Hallberg ist an jenem Abend in den winterlichen Weinberg gekommen, um sein Leben zu beenden. Diese bitterkalte Nacht kurz vor Weihnachten sollte seine letzte sein – doch da ereignete sich genau vor seinen Augen der Unfall. Die Erinnerung an die zarte, verletzte junge Frau, die er aus dem Autowrack gezogen hat, lässt ihn nun einfach nicht mehr los – und die Sorge um den Abschiedsbrief in seiner Manteltasche, der niemals in fremde Hände gelangen darf. Aber der Mantel ist zusammen mit der jungen Frau im Rettungswagen verschwunden … 

Besonderes am Schreibstil: Die Kapitel des Romans sind in Tage aufgeteilt und beschreiben aus verschiedenen Perspektiven, was bei der erzählenden Person an diesem Tag passiert ist. Die Geschichte spielt rund um die Weihnachs- und Silvesterzeit und zieht sich daher nur um die zwei Wochen, aber keine Sorge, innerhalb eines Tages gibt es immer wieder Abschnitte, sodass das Lesen auch leicht pausiert werden kann. Besonders gefallen haben mir die verschiedenen Perspektiven. Dadurch lernt man nicht nur eine Seite der Geschehnisse kennen, sondern gleich viele verschiedene mehr. 

Meine Meinung zu den Charakteren: Für die Hauptcharaktere kann ich nur schwärmen, sie sind mir so unglaublich sympathisch. Martin kann mich mit seinem aufrichtigen Herzen für sich begeistern und erwärmt mein Herz somit. Bei Alexandra kann ich gar nicht genau benennen, warum ich sie so sehr mag. Es liegt einfach an ihrem eigensinnigen Charakter, der sie einzigartig und liebenswert macht. Und dann gab es auch noch Matha, die Mutter von Alexandra, die mir mit ihrer fröhlichen Art immer ein Grinsen ins Gesicht zaubern konnte. Jedenfalls sind mir diese Drei sehr ans Herz gewachsen und es tat weh, sie am Ende des Buches loszulassen. 

Meine Gesamtbewertung: Von der ersten Seite an hat mich dieser Roman beeindruckt und ich wurde in seinen Bann gezogen, das passiert mir nicht oft. Jedes Mal, wenn ich den Roman aufgeschlagen hatte, konnte ich förmlich nicht mehr aufhören zu lesen und ich wollte es auch nicht, denn die Geschichte blieb spannend und unterhaltsam bis zum Ende. Selten habe ich so liebenswerte Charaktere kennenlernen dürfen, daher möchte ich eine klare Leseempfehlung auszusprechen und zähle diesen Roman zu meinen Jahreshighlights. 

Mein Fazit ganz kurz: Ein gefühlvoller Roman, der mich absolut von sich überzeugen konnte!

Gül, 14.09.2017

Inhalt:

Alexandra, eine junge Ärztin verunglückt auf dem Heimweg von einer Weihnachtsfeier auf einem Schleichweg in einem Weinberg an der deutsch-luxemburgischen Grenze. Sie wird bei dem Unfall bewusstlos, ihr Auto stürzt den Weinberg hinab und fängt schließlich Feuer. Ein Todesurteil für sie, wäre nicht gerade zur selben Zeit Martin im Weinberg gewesen, der dort seinem Leben mit einer Überdosis Tabletten ein Ende setzen wollte. Martin rettet Alexandra kurz bevor der Wagen Feuer fängt aus dem Auto und ihr somit das Leben. Er kümmert sich um die Verletzte, legt ihr seinen Mantel um und verschwindet noch bevor die Rettungskräfte den Unfallort erreichen. Bevor Alexandra mit ihrem Wagen durch den Weinberg fuhr, hat Martin noch schnell einen Abschiedsbrief für seine Angehörigen verfasst. Dieser Brief steckte in der Seitentasche seines Mantels der nun mit der verletzten Alexandra auf dem Weg ins Krankenhaus ist. Martin lässt die Erinnerung an Alexandra nicht los und auch dieser Brief darf niemals seine Empfänger erreichen.

Meine Meinung:
Der Roman hat mich kurzweilig unterhalten und mir immer mal wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Die Geschichte hat mich berührt und ich habe von der ersten bis zur letzten Seite mitgefiebert. Zwar ist die Handlung in einigen Bereichen recht vorhersehbar, doch das hat meine Leselust nicht beeinträchtigt. Die Geschichte geht ans Herz und ist plausibel und nachvollziehbar beschrieben. Auch der Titel und der wunderschön gestaltete Buchumschlag passen perfekt in mein positives Gesamtbild. Und tatsächlich, wie angekündigt hatte dieser Roman auch für mich einen ganz besonderen Zauber.
       

Simone Schließmann, 13.09.2017

(Vor)Weihnachtszeit, eine Zeit zum Träumen! Lohnt sich!

Ansprechendes, wenn auch nicht zu auffälliges Cover.
Auf den zweiten Blick eine sehr schöne Darstellung eines Paares in Herbst-Winter-Landschaft mit Herzluftballons.

Die Inhaltsangabe verspricht nicht zu wenig. Gerne wäre man Alexandra und ärgert sich über die vielen "verpatzten" Gelegenheiten Martins. Lacht und weint mit Martha. Und auch alle anderen Charaktere schließt man entweder in sein Herz oder muss überzeugt werden, dass sie doch ganz nett sind. OK, bei einem ist das wirklich eine Herausforderung. Bis kurz vor Ende bleibt es schleierhaft, warum Martin denn nun ein Mörder ist. Langsam erst werden alle Details bekannt. Genau die richtige Dosierung um es nicht langweilig werden zu lassen. Aber auch nicht zu "schmalzig". Und wer unbedingt eine Tiefe finden will, der kann dies auch (mehrfach). Wer einfach nur mal (wieder) träumen möchte, ist hier genau richtig. 

Frage/Hinweis:
Seite 226 Zeile 10 von unten ist das Absicht L ächeln
Seite 243 Teile 8 von oben ... als sie seine Hand unter seiner hervorzog...

Angelika bekennende Buchsüchtige, 11.09.2017

Dr. Alexandra Novak ist kurz vor Weihnachten mit ihrem Auto auf dem Weg zu ihrer Mutter, als sie einen Unfall hat.

Sie droht im Auto eingeschlossen zu verbrennen. Martin Hallberg, der eigentlich in der Nacht geplant hatte Selbstmord zu begehen,rettet die junge Frau aus ihrem Wagen. Der Abschiedsbrief an seine Familie steckte schon geschrieben in seinem Mantel, den er nach der Rettung Alexandra überlässt. Und genau diesen Brief will er zurück und nähert sich Alexandra , die mittlerweile zur Genesung bei ihrer Mutter lebt.

Die Geschichte spielt kurz vor und nach Weihnachten und zieht sich vom 21. Dezember bis 7. Januar. Die Tage und Datumsangaben sind denn auch gleich die Kapitelüberschriften . Los geht's also 3 Tage vor Heiligabend und diese Zeit ist im Buch sehr stimmungsvoll und mit viel Schnee beschrieben.Einen melancholischen, traurigen und schweren Touch bringt der geplante Selbstmord von Martin Hallberg rein , wobei die Gründe dafür das ganze Buch über im Dunklen liegen und hervorragend gemacht sind um mit Spannung weiterlesen zu lassen. Und genau um diese Spannung war ich froh, denn ansonsten ist die Story doch etwas vorhersehbar.Vor allem die Liebesgeschichte ist eigentlich von Beginn weg absehbar. Zwei Protagonisten verlieben sich nach einigem ermüdendem Hin und her ineinander …dass die beiden sich kriegen, ist seit Seite 3 an klar.

Als eine Bereicherung empfand ich die kursiv geschriebenen Gedanken der Figuren, die immer wieder mal eingebaut wurden. Sehr unterhaltsam wenn man als Leser sieht was die Personen denken…und wenn Mr. Spock ,der Hund zum Zuge kommt, wirds witzig.

Weniger zufrieden war ich mit der Charakterisierung der Figuren. Vor allem Alexandra agiert mal hü  und mal hopp und ihre Launen und Wünsche ändern sich wie bei einer pubertierenden Jugendlichen. Meiner Meinung nach ist diese Figur etwas zu wenig überzeugend charakterisiert. Auf einer Seite die taffe Ärztin, auf der anderen Seite ähnelt sie einem Ritterfräulein von anno dazumal ,das fast in Ohnmacht fällt ,weil ein Mann sie auf seinen Armen die Treppe rauf trägt.

Die eingeflochtenen Themen wie Arbeitslosigkeit und Folgen für die Ehefrau und die Kinder sowie die dunkle Seite des Sensations-Journalismus sind gut und authentisch geschrieben . 

Die Dialoge waren mit zeitweise etwas zu hölzern und willkürlich. Immer wieder habe ich mich gefragt :Warum sagt er/sie das nun ? Die Worte wurden in den Mund gelegt um den Fortlauf der Handlung sicher zu stellen.

Der Schreibstil ist teilweise etwas unausgereift und holperig …doch da es sich um ein Debüt handelt drücke ich hier ein Auge zu in der Hoffnung, dass der nächste Roman flüssiger wird.

Trotz diesen Kritikpunkten hat mich das Buch gut unterhalten !

 

 

Igela, 11.09.2017


Martin, von nicht näher erläuterten Schuldgefühlen geplagt, ist im Begriff sich inmitten eines Weinberges mithilfe von Schlaftabletten das Leben zu nehmen, als er Zeuge eines Autounfalles wird.
Er zieht die verletzte Fahrerin aus dem Wagen, kurz bevor dieser in Flammen aufgeht. Als Feuerwehr und Notarzt sich der Unfallstelle nähern verschwindet er ungesehen. Sein kurz vorher geschriebener Abschiedsbrief steckt jedoch noch in der Tasche seines Mantels, mit dem er die Fahrerin zugedeckt hatte.
Alexandra ist nach einer Weihnachtsfeier auf dem Weg zu ihrer Mutter Martha, als ihr Auto von der Straße abkommt und sich überschlägt. Nur durch die schnelle Hilfe eines Fremden überlebt sie den Unfall, an den sie sich nur bruchstückhaft erinnern kann.
Als Alexandra sich von den Folgen dieses Unglückes bei Martha erholen will taucht Martin auf um sich irgendwie den Brief zurückzuholen, denn er will jetzt doch weiterleben.
Er gibt sich jedoch nicht als ihr Retter zu erkennen, sondern bietet erstmal nur Martha seine Hilfe beim Schnee schaufeln an.
Und Martha lädt ihn, ganz in der Weihnachtstradition, zum Essen ein....

"Morgen ist es Liebe" ist ein wunderbares kleines Wintermärchen.
Die Protagonisten sind unglaublich sympathisch und emotional gezeichnet, ihre jeweiligen Gedanken und ihre Gefühlswelt werden sehr schön und gut nachvollziehbar beschrieben.
Besonders angetan war ich von Martha. Sie ist eine warmherzige und liebenswerte ältere Dame, die ich von Anfang an ins Herz geschlossen hatte.
Als kleiner "Nebencharakter" muss unbedingt Hund Mr. Spock erwähnt werden!
Natürlich ist ein Happy-End hier vorprogrammiert, aber auf dem Weg dahin gibt es sowohl vorhersehbare, als auch überraschende Wendungen.
Der Schreibstil ist toll. Es wird abwechselnd aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten erzählt und so lebt man hautnah in der Geschichte mit.
"Morgen ist es Liebe" ist eine romantische Liebesgeschichte für Frauen, die sich nicht nur in der (Vor-)weihnachtszeit wunderschön lesen lässt.
Ich habe das Buch in 2 Tagen gelesen und mit einem Lächeln beendet. Es ist vielleicht ein kleines bißchen kitschig, aber einfach schön!

Katjuschka, 06.09.2017

Schicksalhafte Fügung

Eigentlich bin ich kein großer Fan von Liebesromanen, doch der Debütroman von Monika Maifeld hat mich schnell in den Bann gezogen.

Der Rechtsanwalt Martin Hallberg ist vor einer Schuld geflohen. Das Leben als Bettler hat ihn nicht geholfen, sich davon zu befreien. Nun sitzt er hoch über der Mosel in den Weinbergen auf der Bank nahe einer kleinen Kapelle und will sein Leben beenden. Er schreibt noch einen Abschiedsbrief an seine Geschwister und steckt den Brief in seine Manteltasche.

Die Ärztin Alexandra Novak will nach einer Weihnachtsfeier mit Kollegen zu ihrer Mutter fahren, wo sie die Weihnachtstage gemeinsam mit ihr verbringen will. Sie nimmt eine Abkürzung durch die schneebedeckten Weinberge, gerät mit ihrem Wagen ins Schleudern und überschlägt sich. Martin Hallberg, der den Unfall beobachtet hat, versucht sie aus dem Wagen zu ziehen, doch das Gurtschloss klemmt und so beschließt er mit Gott ein Bündnis einzugehen, wenn er die junge Frau retten kann, wird er auf seinen Freitod verzichten. Durch sein Gezerre sprang das Schloss auf und er konnte die Frau in letzter Sekunde aus dem Wagenfenster ziehen, bevor es zu brennen anfing. Als Hilfe naht, verschwindet Martin schnell und lässt seinen Mantel, den er Alexandra wegen der Kälte umgelegt hat, mit dem Brief zurück. Die Sorgen um die junge Frau und um den Abschiedsbrief lassen ihn nicht los.

Der Debütroman von Monika Maifeld ist sehr berührend mit viel Fingerspitzengefühl geschrieben, denn nichts wirkt kitschig. Die Geschichte umfasst einen Zeitraum vom 21. Dezember bis zum 8. Januar. Durch die wechselnden Perspektiven kann man sich gut in Martin, Alexandra und Martha hinein versetzen. Sie waren sehr gut beschrieben und ihre Handlungen waren nachvollziehbar. Alle hatten ihr Päckchen zu tragen und wirkten daher nicht realitätsfremd. Zu Beginn war mir natürlich klar, dass es ein Happy End geben wird, doch bis dahin gab es noch einige Verwicklungen.

Mit dem Roman habe ich angenehme Lesestunden verbracht und denke, dass es der ideale Roman für kalte Wintertage ist, der das Herz erwärmen lässt.

 

Renate, 06.09.2017

Ein Weihnachtsengel und ganz viel Liebe - eine wunderschöne Wintergeschichte

Vielen Dank zunächst an Vorablesen und den Droemer-Knaur Verlag, durch die ich den Debütroman "Morgen ist es Liebe" von Monika Maifeld vorablesen durfte.
Bereits das Cover sprach mich sehr an -  das verliebte Paar das warm eingepackt händchenhaltend durch die Winterlandschaft stolziert und die Liebe in den Himmel steigen lässt. Auch der Klappentext und dann erst noch die Leseprobe deuteten mir bereits eine wundervolle Geschichte um Liebe, Glück und Winterstimmung an.

Und ich wurde definitiv von meinen Erwartungen nicht enttäuscht. 424 gefühlsvollen Seiten lang durfte ich Zeuge werden, wie sich die Internistin Alexandra und der "Bettler" bzw. Rechtsanwalt Martin zunächst gegenseitig das Leben retten und schließlich ein Wintermärchen wahr wird. Die Autorin hat ein großes Gespür für diese Geschichte, hat unterschiedliche Handlungsstränge sehr geschickt ineinander fließen lassen und trotz der vielen Seiten war die Handlung zu keiner Zeit träge oder gar langweilig. Auch wenn man schon lange vorher weiß wie die Geschichte enden wird ist es doch wunderschön den Weg der beiden Hauptprotagonisten zu verfolgen und mit Ihnen gemeinsam dem Ziel entgegen zu fiebern.

Ob Alexandra, die Ärztin die mitten im Leben steht und doch in Ihrem Gefühlsleben einsam ist oder der charmante Martin, der sich - ohne wirklich Schuld zu sein - ein tiefe Seelenlast auferlegt hat: Beide Protagonisten sind mir sehr sympathisch und zeigen mir deutlich, wie schnell sich ein Leben von einen auf den anderen Moment ändern kann. Ob zum Guten oder zum Schlechten.

Ein wunderschöner Winterroman, eine tolle Weihnachtsgeschichte, ein liebender Weihnachtsengel. Eigentlich erscheint der Roman mit Veröffentlichungsdatum 01.09.2017 zu früh von der Jahreszeit her. Aber egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter - so eine Liebesgeschichte geht einem doch immer zu Herzen und von Liebe kann man bekanntlich nie genug bekommen. Da mir die Geschichte wirklich sehr gut gefallen hat vergebe ich sehr gerne 5 glänzende und funkelnde Sterne und empfehle das Buch mit ganzem Herzen jedem, der romantische Bücher genau so liebt wie ich.
       

MargitP83, 06.09.2017

Ein Buch, das ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Man kann es nur als Schicksal bezeichnen, dass sich Alexandra

und Martin in dieser Nacht zwei Tage vor Weihnachten gegenseitig das Leben retten. Diese Begegnung verändert das Leben der beiden und ihrer Umgebung. Wer ein gutes Buch für die Vorweihnachtszeit sucht ist hier genau richtig. Auch die vielen eingeflochtenen Nebengeschichten sind passend, das Buch ist flüssig geschrieben, ich war völlig in den Bann gezogen ...Vielen Dank für dieses Lesevergnügen.

Eva71271, 05.09.2017

Durch den gewählten ansprechenden Stil wird es ein leicht zu lesender Roman.

Martin ist verzweifelt, sein Leben ist aus der Bahn geglitten. Auch wenn das Buch mit einem Mann beginnt, der seinen Suizid beginnt, hat man eher eine Art Roman vor sich, der wie eine wärmende Decke wirkt. Dazu trägt auch die weihnachtliche Stimmung bei!
Die Handlung wechselt zu der Ärztin Alexandra Novak.
Ich mochte beide Figuren auf Anhieb.
Dann kommt der Unfall, bei dem Martin zum Retter wird.

Weitere sympathische Figuren sind Martha, Alexandras Mutter und ihr quirliger Hund Mr.Spock.

Doch nicht nur Martin, alle Figuren sind ein wenig in einer Lebenskrise.
Martha ist jüngst verwitwet und jetzt sehr alleine.
Alexandra fragt sich nach dem Unfall, ob sie ihr Leben ändern muss.
Nicht nur sie fragen sich, wer ihr Retter war, auch Polizei und Presse spüren dem Fall nach.
Der Polizist Jean-Claude und ein skrupelloser Reporter werden Teil der Handlung. Sie bedienen jedoch Klischeevorstellungen und haben mir vergleichsweise etwas weniger als die anderen gefallen.

Der Autorin gelingt es gut, die Emotionen ihrer Figuren herauszuarbeiten. Die Leichtigkeit dabei ist vielleicht die größte Stärke des Romans.
Erstaunlich ist aber auch, dass die vermeintlichen Nebenfiguren einen großen Anteil im Roman bekommen, insbesondere Martha, und dass das so gut funktioniert.
Eine kleine Schwäche sehe ich darin, dass manche Passagen zu ausführlich erzählt werden.

Morgen ist es Liebe ist ein Wohlfühlroman, der auch noch in der Weihnachtszeit angesiedelt ist. Das liest sich selbst bei +29°C draußen erfrischend.
Weiterhin prägt der Schauplatz Luxemburg, wo die Autorin lebt, den Roman.

Monika Maifeld ist wirklich eine Neuentdeckung.

yellowdog, 28.08.2017

Faszinierende Liebesgeschichte

Morgen ist es Liebe von Monika Maifeld ist eine schöne kurzweilige Liebesgeschichte.
Die Autorin besticht durch ihren spritzigen fesselnden Schreibstil.

Der Roman fängt mit den Worten „Heute ist es kalt genug um zu sterben“ an, und das kurz vor Weihnachten, das hat mich erst einmal erschrecken lassen.
Martin Halberg will sich bei einer kleinen Kapelle auf einem Weinberg das Leben nehmen. Er wird gestört, denn die Ärztin Alexandra Novak verunglückt in der Nähe mit ihrem Auto. Martin ist gezwungen sie zu retten, denn das Auto droht in Flammen auszubrechen. Um sie vor dem Schnee und der Kälte zu schützen, deckt er sie mit seinem Mantel zu. Dumm nur das er seinen Abschiedsbrief darin hat. Bevor Krankenwagen und Feuerwehr eintreffen verschwindet er.

Eine besonders liebenswürdige Nebenfigur ist Alexandras Mutter Martha. Durch die bildhaften Beschreibungen sehe ich sie mit ihren Hüten und ihrem Hund Mr. Spock genau vor mir.
Als Alexandra aus dem Krankenhaus entlassen wird, will Martin sich zu erkennen geben und seinen Mantel mit dem Brief wieder haben. Aber bei der quirligen aufgeregten Martha kommt er einfach nicht zu Wort.
Dann ist da noch den Kommissar Jean-Claude, dem seine Laune Martha an seinem Bart ablesen kann, witzige Idee.

Es kommt zu vielen Missverständnissen, die und die oft ulkigen Situationen machen den Roman aus.

Der Roman hat ernste und witzige Ansätze, die durch die gute Mischung bestechen.
Ein gut lesbarer Roman der Laune macht.
Die Autorin muss ich im Auge behalten. 

Egni, 28.08.2017

Das Cover ist dezent und einfach gehalten aber dennoch sehr ansprechend, es erinnert mich etwas an einen Comic bzw.

einen Zeichentrick – finde ich irgendwie süß :-) Die Inhaltsangabe macht Lust auf die Geschichte und beides zusammen betrachtet verspricht einem gefühlvollen Roman.

Jedes Kapitel ist mit einer Datumsangabe versehen, wodurch man sich leicht in der Geschichte zu Recht findet. Der Roman spielt zwischen Ende Dezember und Anfang Jänner.

Der Einstieg mit Martin ist irgendwie sehr traurig. Man lernt ihn kennen und erfährt Andeutungen zu seinem bisherigen Leben. Die genauen Begebenheiten erkundet man allerdings erst nach und nach und lernt ihn so immer besser kennen.

Es geht dann abwechselnd zwischen ihm und Alexandra, der anderen Hauptfigur weiter. Alexandra erscheint mir im Gegensatz zu Martin, distanziert, abweisend und eher gefühlslos (anstatt gefühlsbetont wie Martin) zu sein. Dieser Eindruck verschwindet erst mit der Zeit (dazu sind allerdings eine Seiten bzw. Kapitel notwendig) wenn man Alexandra im Laufe der Erzählung besser kennen lernt.

Martha, Alexandras Mutter, musste ich ins Herz schließen - sie war schlicht und ergreifend herrlich :-) 

FazitMonika Maifeld hat einen Roman mit vielen Emotionen und zwei starken Hauptfiguren geschaffen. Außerdem finde ich Luxemburg mit Schneefall zu Weihnachten als Handlungsort mal eine gelungene Abwechslung. Die Geschichte um Alexandra und Martin ließ mich zwischendurch an ein modernes Märchen denken. Allerdings waren mir einige Szenen zu langatmig und obwohl mich der Roman gefesselt hat wollte der 'richtige' Funken leider auch bis zum Ende nicht ganz überspringen weswegen ich einen Stern abziehen muss.

vicky_1990, 16.08.2017
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