Verlagsgruppe Droemer Knaur



Nacht der Diebe

9783426444245
Erhältlich bei Ihrem Buchhändler und in diesen Formaten:
E-Book, Knaur eBook
26.02.2018, 352 S.

ISBN: 978-3-426-44424-5
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Roman

2016 in Leipzig mit dem Indie Autor-Preis ausgezeichnet, erscheint Hanna Kuhlmanns viel beachtetes Debüt nun auch als Taschenbuch:

Shivari wurde vom Gott des Wassers dazu auserwählt, sein Erbe anzutreten – und dank dieser neuen Fähigkeiten gelingt es Shivari schnell, innerhalb der Diebesgilde der Stadt Vesontonio aufzusteigen. Doch die Welt der Götter ist im Umbruch, und auf den eigensinnigen jungen Dieb warten weitaus größere Aufgaben, als die Herrschaftsinsignien aus dem Palast zu stehlen. Und dann ist da noch Fuchs, ein junger Adliger, der mehr Gefallen an einem Leben als Meisterdieb denn als künftiger Fürst findet, und Shivaris Weg immer wieder kreuzt …

Preisgekrönte, klassische Fantasy mit einem originellen Twist.

Leselounge

Die Autorin

Hanna Kuhlmann

Portrait von Hanna Kuhlmann

Hanna Kuhlmann, Jahrgang 1992, war schon immer eine leidenschaftliche Verfasserin von Geschichten, egal ob als Gedicht, Kurzgeschichte oder Roman....

zur Autorin Bücher von Hanna Kuhlmann

Pressestimmen

"Das große erzählte Abenteuer fesselt den Leser an die Seiten, unterhält packend und liefert ein fulminantes Finale - ein Debüt, das Appetit auf mehr macht."

phantastiknews.de (Carsten Kurh), 28.04.2018

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Meine Meinung

Cover und Titel: Das Cover ist zwar etwas dunkel, sieht aber ansonsten einfach hammermässig aus. Die dezenten Farben harmonieren perfekt und der Schriftzug passt ebenso ins Bild.

 

Der Titel klingt sehr gut, allerdings hätte ich vielleicht etwas gewählt, was nicht ganz so auf «Diebe» fokussiert ist, denn obwohl das ein wichtiger Teil der Geschichte ist, ist es aus meiner Sicht nicht der Hauptbestandteil der Geschichte und hat bei mir falsche Vorstellungen geweckt. Trotzdem passt er natürlich zu Shivari und vielleicht ist es eine gute Sache, dass er nicht allzu viel verrät.

 

Schreibstil: Die Geschichte wird auf mehreren Ebenen gleichzeitig erzählt. Wenn es vor allem und Shivari geht, dann wird aus der Ich-Perspektive erzählt, wenn es allerdings um andere Personen geht oder erzählt wird wie etwas aus ihrer Sicht passiert ist, dann ist das in der dritten Person geschrieben. Am Anfang war das für mich etwas verwirrend, weil ich noch nie ein Buch gelesen habe, das so erzählt wird, aber als ich mich daran gewöhnt hatte, musste ich doch eingestehen, dass es das Lesen sehr spannend und irgendwie auch vielseitig macht, denn diese Art des Erzählens schafft viele neue Möglichkeiten.

 

Inhalt: Hanna Kuhlmann hat in ihrem Fantasyroman eine komplett neue Welt geschaffen. Dabei finde ich es vor allem super, dass sie nicht einfach andere Arten von Magie übernommen hat, sondern für ihre Geschichte eine gänzlich neue erfunden hat.

 

Die Geschichte konnte mir durchgehend mitreissen, Spannung und Nervenkitzel kommen auch  nicht zu kurz.

 

Charaktere: Hanna Kuhlmann hat nicht nur sehr interessante, sondern auch facettenreiche Charaktere erschaffen. In dem Buch treffen viele ganz verschiedene Personen aufeinander und zwar vom Stand gesehen, aber auch von den Persönlichkeiten her. Das macht die Geschichte fast ein bisschen explosiv, denn man weiss nie, wie sie aufeinander reagieren werden.

 

Gerade eben, weil die Geschichte nicht nur aus der Ich-Perspektive erzählt, lernt man auch die Nebencharaktere genau kennen. Ich finde es schön, dass die Autorin nicht so auf Shivari als Protagonistin fokussiert ist, auch wenn sie eine wundervolle Persönlichkeit ist und man sie einfach ins Herz schliessen muss, sondern auch den neben Charakteren wichtige Rollen zuspricht.

 

 

Fazit

Eine unglaublich spannende Geschichte. Zwar von der Idee her eher klassisch, aber mit ein vielen interessanten Wendungen gespickt. Facettenreiche Charaktere und eine spannende, neue Welt mit neuen Formen der Magie runden das Ganze ab.

 

 

Bewertung

⭐⭐⭐⭐⭐/5

Helen Schär, 15.04.2018

Der junge Dieb Shivari schlägt sich in Vesontonio mit kleineren Diebstählen mehr recht als schlecht durch.

Um in eine Band aufgenommen zu werden, muss er einen besonders schwierigen Coup durchführen, der natürlich in die Hose geht. Shivari wird sehr schwer verletzt, aber bekommt unerwartet Hilfe vom dem Wassergot Junicus. Dieser übergibt ihm seinen Funken, damit Shavari sein Nachfolger wird. Nun findet sich Shavari in einer Situation wieder, die sein ganzen Leben verändert wird. Plötzlich hat er es mit verschwundenen Adelssöhnen, Schattengeistern und anderen Göttern zu tun und muss sich hier seinen Platz erkämpfen.

 

Ich muss gestehen, dass ich keine Ahnung hatte, was mich hier bei diesem Buch erwarten wird. Das Cover ist zwar sehr schön, sagt aber nicht viel über die Handlung aus. Ich würde sehr positiv überrascht. Die Autorin entführt uns hier in eine Welt voller Magie und fantastischer Charaktere. Als Hauptfigur kann man Shivari bezeichnen, wobei die Handlung nicht ausschließlich aus seiner Sicht erzählt wird. Aber wenn die Autorin aus seiner Sicht erzählt, macht sie das in der Ich-Perspektive und bei allen anderen Personen in der dritten Person. Neben Shivari spielen viele andere Charaktere eine Rolle, was das ganze sehr interessant macht. Jeder dieser Charaktere hat ein kleines oder größeres Geheimnis, das erst im Laufe der Handlung ans Licht kommt. So wird man als Leser immer wieder überrascht. Neben Shivari spielt Fuchs eine wichtige Rolle. Fuchs ist ein verschollener Adelssohn, der jetzt als Meisterdieb in Vesontonio sein Unwesen treibt. So lernen sich die beiden auch kennen und freunden sich an. Die Freundschaft der beiden spielt eine wichtige Rolle, aber auch Shivaris Entwicklung vom Dieb zum Wassergott steht sehr im Mittelpunkt der Handlung. Die Autorin hat sich hier einiges einfallen lassen und hält den Leser in Atem.

Es gibt sogar eine Liebesgeschichte, aber hier kann ich nichts zu sagen, sonst verrate ich zu viel.

Mich konnte dieses Buch völlig in den Bann ziehen und ich spreche eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl aus.

Letanna, 14.04.2018
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