Verlagsgruppe Droemer Knaur



Der Zerfall der Demokratie

9783426444979
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E-Book, Droemer eBook
29.01.2018, 352 S.

ISBN: 978-3-426-44497-9
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Wie der Populismus den Rechtsstaat bedroht

Die Demokratie droht zu scheitern. Politikverweigerung und rechtspopulistische Parteien wie AfD, FPÖ und Front National untergraben stabile Regierungen. Der Havard-Politologe Yascha Mounk legt Gründe und Mechanismen offen, die westliche liberale Rechtsstaaten – so auch die USA unter Donald Trump – erodieren lassen.

Die Demokratie steckt weltweit in einer tiefen Krise. Die Zahl der Protestwähler steigt, Populisten erstarken, traditionelle Parteiensysteme kollabieren. Der renommierte Politologe Yascha Mounk untersucht diesen alarmierenden Zustand, der zwei Muster erkennen lässt: Entweder werden wie in den USA, Ungarn, Polen und der Türkei Demagogen ins Amt gewählt, die die Rechte von Minderheiten mit Füßen treten, oder eine Regierung verschanzt sich, freiheitliche Rechte garantierend, hinter technokratischen Entscheidungen – und verliert wie in Deutschland, Großbritannien und Frankreich zunehmend an Volksnähe.
Klar und deutlich erklärt Mounk die komplexen Gründe und Mechanismen, die die Demokratie zu Fall bringen können. Er benennt Maßnahmen, um bedrohte soziale und politische Werte für die Zukunft zu retten. Dazu gehört, eine breite Koalition gegen Populisten aufzubauen, die Unabhängigkeit der Justiz und Presse zu verteidigen, die Teilhabe der Bevölkerung an politischen Prozessen zu stärken, die soziale Ungleichheit zu bekämpfen – und vor allem die persönliche Komfortzone zu verlassen, um sich im Sinne der Demokratie politisch zu engagieren.
Eine brillante und aufrüttelnde Analyse unserer politisch aufgeheizten Gegenwart.

„Mit bestechender Klarsicht legt dieses Buch dar, wie der populistische Nationalismus zunimmt und unsere Demokratie herausfordert. Wenn Sie Yascha Mounk noch nicht kennen, so sollten Sie sich seinen Namen für die Zukunft merken.“
Francis Fukuyama, Autor des Bestsellers „Das Ende der Geschichte“

„Das Erstarken des autoritären Populismus zeigt, dass wir nicht länger davon ausgehen können, dass die liberale Demokratie das politische Modell der Zukunft ist. Diesen Standpunkt vertritt Yascha Mounk in seiner ernüchternden wie scharfsinnigen Analyse unserer politischen Gegenwart. Sein brillantes Buch leistet einen unschätzbaren Beitrag zur Debatte, woran die Demokratie krankt und was wir dagegen tun können.“
Michael Sandel, Autor des Bestsellers „Was man für Geld nicht kaufen kann“

„Zu den vielen Analysen, die dem immer bedrohlicher werdenden Siegeszug der Populisten gewidmet sind, steuert Yascha Mounk eine sehr kluge Einsicht bei: Der heutige nationalistische Populismus ist deshalb so gefährlich, weil er Demokratie und Rechtsstaat gegeneinander ausspielt. Am Ende verlieren beide. Zuerst wird die Demokratie illiberal und zur Tyrannei einer aufgepeitschten Mehrheit, um früher oder später in ein autoritäres Regime umzukippen, dem sich auch der behauptete Volkswillen beugen muss. Aber Mounks Buch mündet weder in Fatalismus noch in trotzigem Optimismus, sondern in konstruktiven Vorschlägen, die jeder Diskussion und jedes Engagements wert sind.“
Andreas Zielcke, Süddeutsche Zeitung

Der Autor

Yascha Mounk

Portrait von Yascha Mounk

Yascha Mounk, 1982 in München geboren, lehrt politische Theorie und komparative Politik an der Harvard University. Sein Forschungsschwerpunkt umfasst...

zum Autor Bücher von Yascha Mounk

Pressestimmen

"Eine brillante und aufrüttelnde Analyse unserer politisch aufgeheizten Gegenwart"

Deutschlandfunk Kultur, 05.02.2018

"Der Soundtrack zur Großen Koalition"

deutschlandfunkkultur.de, 05.02.2018

Klar und deutlich erklärt Mounk die komplexen Gründe und Mechanismen, die die Demokratie zu Fall bringen können.

Deutschlandfunk Kultur, 05.02.2018

"anregender Stoff für notwendige Kontroversen in Öffentlichkeit und Wissenschaft"

hpd.de , 08.02.2018

"Yascha Mounk analysiert die Gründe für die Bedrohung der liberalen Demokratie, zugleich aber versteht er sein Buch als leidenschaftlichen Aufruf und Anleitung, 'unsere akut bedrohten Werte' effektiv und leidenschaftlich zu verteidigen."

Münchener Feuilleton, 01.02.2018

"Klar und deutlich erklärt er /= Mounk / die komplexen Gründe und Mechanismen des politischen Zerfalls."

Rupertusblatt, 11.02.2018

"(...) So ist das Buch auch ein Aufruf zum Widerstand, das hoffentlich viele Menschen mitreißt."

BUCHKULTUR Magazin, 13.02.2018

"Ein aufrüttelndes Buch für alle, die dauerhaft in einer demokratischen und freien Gesellschaft leben wollen."

NDR Kultur, 19.02.2018

"eine anschauliche Analyse der gegenwärtigen Krise der Demokratie"

Buchkultur , 15.02.2018

"gut zu lesendes Buch"

ndr.de, 19.02.2018

"alarmierendes Buch"

www.br.de, 19.02.2018

"sehr lesenswert"

Kleine Zeitung, 19.02.2018

"Yascha Mounk versteht sein Buch 'Der Zerfall der Demokratie' als Appell die persönliche Komfortzone zu verlassen."

zdf.de, 16.02.2018

"(...) Mounks Buch mündet weder in Fatalismus noch in trotzigem Optimismus, sondern in konstruktiven Vorschlägen, die jeder Diskussion und jedes Engagements wert sind."

Andreas Zielcke, Süddeutsche Zeitung, 19.2.2018

"wichtiges neues Buch"

welt.de, 20.02.2018

"aufrüttelndes Buch"

buecher-fuer-mehr-lebensfreude.blogspot.de, 26.02.2018

"anregender Stoff für notwendige Kontroversen in Öffentlichkeit wie Wissenschaft"

bnr.de, 21.02.2018

"Eien aufrüttelnde Analyse der politisch aufgeheizten Zeit."

SZ Extra

"Wir hatten vergessen, dass Volksherrschaft und Liberalismus nicht untrennbar sind. Yascha Mounk erinnert uns daran."

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 11.03.2018

"nüchterne Sachstandsbeschreibung zur Lage der Demokratie"

Das Parlament, 05.03.2018

"Mounk erläutert die komplexen Gründe für diese beängstigende Entwicklung und beschreibt die Mechanismen, die unsere Demokratie tatsächlich zu Fall bringen können."

versalia.de (Winfried Stanzick), 31.01.2018

"Mounk erklärt die komplexen Gründe und Mechansimen, die die Demokratie zu Fall bringen können."

heise.de, 29.04.2018

"Der Autor legt Gründe und Mechanismen offen, die westliche liberale Rechtsstaaten - so auch die USA unter Donald Trump erodieren lassen."

Gaggenauer Woche, 14.06.2018

"herausragendes Büchlein"

Frankfurter Neue Presse , 02.07.2018

Lesetipps

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