Verlagsgruppe Droemer Knaur



Träume, die ich uns stehle

9783426438169
Erhältlich bei Ihrem Buchhändler und in diesen Formaten:
E-Book, Knaur eBook
26.10.2017, 400 S.

ISBN: 978-3-426-43816-9
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Roman

„Träume, die ich uns stehle" von Lily Oliver ist eine berührende Geschichte über zwei junge Menschen zwischen Traum und Wirklichkeit und über die Magie einer Liebe, die selbst die tiefsten Wunden heilen kann.

Lara kann nicht aufhören zu reden. Ein Zwang treibt die an Amnesie leidende junge Frau dazu, ihre Erinnerungslücken mit Worten zu füllen. Längst hört ihr keiner mehr zu, außer in den Therapiestunden, die sie als Patientin der Psychiatrie bekommt. Bis sie Thomas findet. Lara weiß, es ist falsch, ihre Verzweiflung über ihre Amnesie auf ihn abzuladen, denn Thomas liegt im Koma. Dennoch schleicht sie sich immer wieder zu ihm und bemerkt bald, dass er auf ihre Stimme reagiert. Lara beschließt, Thomas eine Geschichte zu erzählen: eine Liebesgeschichte zwischen ihr und ihm, die bald für beide realer wird als ihr Dasein im Krankenhaus. Ein Traum von Liebe, an den sich beide klammern und der die Kraft hätte, nicht nur Thomas aus der Dunkelheit zu holen, sondern auch Lara. Doch beide ahnen nicht, was für eine erschütternde Wahrheit in den Tiefen von Laras Geschichte auf sie wartet …

„Träume, die ich uns stehle“ ist nach „Die Tage, die ich dir verspreche“ der neue große Liebesroman von Erfolgsautorin Lily Oliver.

Die Autorin

Lily Oliver

Portrait von Lily Oliver

Als Kind wollte Lily Oliver Tierärztin werden und wurde dafür von ihrer Künstlerfamilie misstrauisch beäugt. Nach dem Studium stellte sie fest, dass...

zur Autorin Bücher von Lily Oliver

Pressestimmen

"Der Erzählstil (...) ist einzigartig. Die Sätze sind so unglaublich poetisch, Sätze, die noch lange im Kopf und im Herzen nachwirken."

Lieblingsleseplatz Blog, 26.10.2017

"Lily Oliver at so eine wundervolle emotionale Schreibweise, mit der sie sich auch dieses Mal wieder direkt in mein Herz und meine Seele geschrieben hat."

Sue Timeless Blog , 30.10.2017

"Eine stille und faszinierende Geschichte um die Liebe und das Leben."

Lesezeit (Monika Schulte), 09.11.2017

"Sehr gefühlvoll, wendungsreich und berührend."

Magischemomentefuermich.blogspot.de, 05.11.2017

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Hallo! Ich habe heute wieder einmal eine Rezension für euch!

 

Cover:

Ach, Leute. Ich liebe solche Aquarelle-Cover! Auch die Vögel finde ich passend und ich weiß nicht weshalb, aber das Cover passt auch zur Geschichte. Die Buchstaben sind herausgehoben und das zwingt einen einfach immer wieder über das Cover zu streichen. 

Kleine Anmerkung ist jedoch, dass man darauf achten sollte, dass man es nur zu Hause liest oder es in eine Buchtasche gibt, da sich das Cover sehr schnell abnutzt was sehr schade wäre! Die herausgehobene Schrift, nutzt sich dafür überhaupt nicht ab. 

 

Meine Meinung:

Wie schon gesagt, habe ich von Alana Falk schon ein Buch was mir sehr gut gefallen hat und genau so bin ich auch an dieses Buch herangegangen. 

Bei den Büchern der Autorin braucht man immer etwas Zeit um in die Geschichte hinzufinden, da sie zwar einen sehr guten, aber außergewöhnlichen Schreibstill hat. Wenn man jedoch einmal in der Geschichte drinnen ist, hält sie einen fest und man kann fast nicht mehr aufhören zu lesen. Also lasst euch bitte nicht durch den Anfang abschrecken! 

Lara ist eine sehr außergewöhnliche Person, da sie an einer Krankheit namens Amnesie leidet, sich selbst jedoch nicht dessen bewusst ist und dadurch jedem erzählt, dass man sie nicht heilen kann. Fand ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte sehr interessant und vorallem weshalb sie an der Krankheit hat, ist sehr spannend. Man weiß eigentlich nie was jetzt die Wahrheit ist und was Lara sich aufgrund ihres fehlenden Gedächtnisses ausdenkt. Dadurch ist es auch sehr wichtig, dass die Autorin in der 1. Person schreibt, da einem sonst sehr viel vorweg genommen wird. 

Auch aus Thomas Sicht sind Kapitel verfasst. Die sind jedoch sehr kurz und zeigen die Geschichten die Lara erzählt, aus seiner Perspektive. Auch die fand ich sehr gut, da sie die Erzählung einfach noch einmal von einer anderen Seite beleuchtet und man dadurch auch Thomas besser kennen lernt und was er durchmachen musste. 

Der Spannungsbogen hat mir wirklich gut gefallen und das Thema des Romanes hat mich auch sehr angesprochen, aber auch wirklich traurig gemacht, was für eine tolle Ausführung spricht. Die Auflösung war meiner Meinung perfekt, da man sie nicht erwartet, aber trotzdem zur Geschichte passt und einem wirklich nahe echt, weshalb ich wirklich lange geweint habe. 

 

Fazit:

Insgesamt war dieser Roman. Total romantisch, herzergreifend und spannend, aber auch Gleichzeitig wirklich berührend und traurig. Ich kann einfach nicht weniger als 5 von 5 Sternen geben und werde mir ihre anderen Romane möglichst bald versuchen zu zu lägen. 

Damit verabschiede ich mich für diesen Post von euch.&nbs

fairiesbookworld, 03.12.2017

Eine atemberaubende Geschichte mit viel Gefühl

 

"Träume, die ich uns stehle" ist nun das zweite Buch, das ich aus der Feder der Autorin Liliy Oliver, die uns allen auch als Alina Falk bekannt ist, lese. Und diese poetische Geschichte hat mich - wie auch schon das erste Buch "Die Tage, die ich dir verspreche" - bis tief in die Seele berührt.

Der Inhalt: Nach einem schweren Unfall kann sich Lara an nichts mehr erinnern. Sie weiß nicht, wer sie ist und woher sie kommt. Und vor allen Dingen, was hatte sie mitten in der Nacht im Pyjama auf der Straße zu suchen. Im Krankenhaus hört ihr keiner zu, außer Martin, bei dem sie ihre Therapiestunden hat. Doch dann sieht sie Thomas, der auf der Intensivstatin im Koma liegt. Und endlich findet sie jemanden, der ihr zuhört. Sie beginnt ihre Erinnerungen zu sortieren und beginnt Thomas eine Geschichte zu erzählen. Daraus wird bald eine Liebesgeschichte zwischen ihr und ihm. Doch ist dies eine Liebe, die nie gelebt werden kann oder findet Thomas den Weg zurück in diese Welt?

Ich habe dieses bewegende und berührende Buch mit einem weinenden Auge geschlossen und bin immer noch ganz versunken in die Welt von Lara und Thomas. Die Autorin erzählt die Geschichte aus der Sicht von Lara und aus Thomas Sicht. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich Lara am Bett von Thomas sitzen. Sie ist abgetaucht in eine andere Welt. Mich haben Laras Erzählungen wirklich sehr berührt. Ich empfinde für sie Bewunderung. Sie ist hier in der Psychatrie, stellt sich ihrer Krankheit - was ja wirklich nicht leicht ist - und versucht, sich aus dem dunklen Sog zu befreien. Ihr Therapeut Martin ist wirklich einzigartig. Und Lara ist eine Kämpferin. Und dann ist da Thomas, der im Koma liegt. Wenn Thomas zu erzählen anfängt, hatte ich oft ein Gänsehautfeeling. Ich habe mich versucht, in ihn hinein zu versetzen. Er lebt ja im Moment in einer Zwischenwelt und der Kampf ans Tageslicht ist ganz schön hart. Lara und Thomas geben sich gegenseitig sehr viel. Mich hat die Geschichte von Anfang an in ihren Bann gezogen, beim Lesen war ich überrascht über manche Neuigkeiten und am Ende habe ich mir gewünscht, dass Laras und Thomas tiefe Wunden heilen.

Für mich ist dieses atemberaubende Buch ein absolutes Lesehighlight. Das Cover gefällt mir auch sehr gut. Es verbreitet ein Gefühl von Hoffnung. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich auf das nächste Buch der Autorin.

zauberblume, 25.11.2017

Die Schreibweise der Autorin ist in diesem Roman sehr ruhig, fließend und fesselnd. Sie versteht es

Gefühle zu projizieren, Lösungen einzubauen und gleichzeitig eine Geschichte zu spinnen, welche in so verschiedene Richtungen hätte gehen können.

Lara ist eine gezeichnete Frau, welche leider bei einem Unfall ihr Gedächtnis verloren hat. Sie kann immer nur Bruchstücke greifen, was dafür sorgt das sie nur sehr schwierig zurück ins Hier und Jetzt findet. Dazu ist ebenso wenig hilfreich, dass sie eine Krankheit hat die scheinbar keiner richtig erklären kann und welche dafür sorgt, dass sie Probleme hat mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Als sie auf den Komapatienten Thomas trifft, ändert sich ihre Sichtweise und wir erleben gemeinsam mit ihr was passiert, wenn man sich auf etwas einlässt und kämpft.

Thomas scheint ein willensstarker, manchmal auch sturer, aber trotz allem liebenswürdiger und freundlicher Zeitgenosse zu sein. Wir erleben ihn nur aus Geschichten und aus seinem Teil der Geschichte, welchen er leider im Koma verbringt. Trotz allem lernt man ihn Stück für Stück näher kennen und ich konnte gar nicht anders als ihn ins Herz zu schließen.

Erzählt wird die Geschichte größtenteils aus der Sicht von Lara, welche versucht gesund zu werden und gleichzeitig es sich zur Aufgabe gemacht hat Thomas zu helfen. Ab und an können wir aber auch in Thomas Sichtweise hineinfinden, denn trotz dass er im Koma liegt versteht er Lara Bruchstückhaft und versucht zusammen mit ihr zu kämpfen, auch wenn er selber nicht ganz versteht wo er überhaupt ist und wieso Lara soweit weg zu sein scheint.

Die Umsetzung dieser Liebesgeschichte hat die Autorin sehr emotionsgeladen, nachvollziehbar und unvorhersehbar aufgebaut. Ich wurde an das Buch gefesselt, habe anhand der aufgezeigten Situationen und Erklärungen immer mehr in die Materie gefunden und die Krankheiten und Probleme verstanden. Oftmals wurde von Beginn an schon Krümel gelegt, welche man erst zum Schluss hin so wirklich versteht, wahrnimmt und dabei habe ich mich mehr als einmal gefragt, wie sensibel doch tatsächlich Therapeuten sein müssen um alles greifen zu können.

Die Autorin schafft es die Umsetzung sehr real zu gestalten. Auch wenn ich die Krankheiten selber nicht ganz greifen kann, wurden sie mir einfach, nachvollziehbar und gefühlvoll wiedergegeben. Ich konnte mich teilweise hineinversetzen und gemeinsam mit den Protagonisten gegen die Verzweiflung ankämpfen.

In Ihrem Roman geht es tatsächlich um die Selbstfindung, Vertrauen, die Hoffnung auf eine Besserung und das gemeinsame Kämpfen. Alles führt in diesem Fall noch zu einer sehr zarten Liebe, die berührt und dafür sorgt, dass man am liebsten noch weiter lesen möchte.

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Ruby-Celtic, 18.11.2017

Dieses Buch hat mich berührt, aufgewühlt, traurig gemacht, nachdenklich gestimmt...

Träume die ich uns stehle wird aus zwei Ich-Perspektiven erzählt. Hauptsächlich aus Laras Sicht aber ab und an auch aus Thomas‘ Sicht, der im Koma liegt und sich gar nicht mitteilen kann. So erfährt man viel über die Gedanken und Gefühle der beiden Protagonisten. Diese Passagen sind so eindrucksvoll beschrieben, dass ich all ihre Emotionen fühlen konnte. Ich habe mit ihnen gelitten und gehofft. Ich hatte Angst, Zweifel, Hoffnung und ich hab geweint - richtig viel geweint! Die Autorin hat so einen wundervollen Schreibstil, mit dem sie mich mitten ins Herz getroffen hat.

Da ich selbst im Freundeskreis jemanden habe, der im Koma lag, beschäftigt mich schon lang die Frage, wie es wohl ist, wenn man im Koma liegt. Was man wirklich mitbekommt. Ob es so sein kann, wie Lily Oliver es hier beschreibt? Da sich das ganze im Krankenhaus abspielt, erfährt man viel über den Krankenhausalltag – aus verschiedenen Sichten und auch mit medizinischen Fachausdrücken, aber ohne dass es störend wirkt.

Die Geschichte ist so eindrucksvoll und emotional geschrieben, dass ich darin gefangen war und oft gar nicht mehr realisiert habe, dass Lara und Thomas all das gar nicht wirklich miteinander erleben, sondern sie bei ihm am Bett sitzt und ihm die Geschichten erzählt

Mein Fazit:Ein wundervolles Buch, das berührt, zum Nachdenken anregt und einem lange in Erinnerung bleiben wird. 

Die Zeilenflüsterin, 10.11.2017

Emotional, aufwühlend, spannend und mit einem Schreibstil, der direkt ins Herz geht. Ein ruhiges Buch mit ganz

viel Kraft und ernstem Hintergrund

Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll bei dieser Rezension, ob ich die richtigen Worte finde, die das beschreiben können, was ich beim Lesen dieses Buches empfunden habe.

Die Geschichte verläuft in zwei Erzählperspektiven - der von Lara und der von Thomas. Obwohl die Schilderungen aus Thomas´ Sicht nicht so zahlreich und auch nicht so ausführlich sind, habe ich doch immer wieder schon darauf gewartet, das nächste Mal von ihm zu lesen - denn seine Sicht der Ereignisse erfolgt mithilfe seiner Gedanken und Gefühle im Koma - es zeigt, dass Komapatienten oft sehr viel mehr von ihrer Umgebung mitbekommen, als man glauben würde, doch Lara dringt irgendwie zu ihm durch, ihre Erzählungen verweben sich mit seinen Gedanken und Erinnerungen.

Lara hingegen erzählt und spricht, um ihre Erinnerungslücken zu füllen - je mehr sie vergessen hat, je mehr sie sich nicht erinnern will, umso schneller und lauter spricht sie. Man erfährt in Bruchstücken von ihrer Vergangenheit, und das Sprechen mit Thomas hilft ihr, sich darauf zu konzentrieren, ihre Worte in sich zu behalten. 

Ich muss gestehen, ich habe etwa 150 Seiten gebraucht, um in die Geschichte so richtig hineinzufinden, denn anfangs ist es etwas verwirrend - weil sich Laras und Thomas´ Gedanken mit der Gegenwart vermischen, weil ich manchmal nicht immer gleich wusste, was Erzählung und was Erinnerung ist. Doch dann hat mich die Handlung so richtig gepackt - sie verläuft dann immer mehr in der Gegenwart, und langsam erfährt man von Laras Vergangenheit, was mit ihr passiert ist und auch, wie sie versucht, ihren unkontrollierten Redeschwall unter Kontrolle zu bringen.

Lara mochte ich unheimlich gerne. Machte sie anfangs noch den Eindruck eines unsicheren jungen Mädchens auf mich, entwickelt sie sich im Lauf  der Geschichte unheimlich weiter. Sie lernt, ihre Krankheit in Griff zu bekommen, und vor allem lernt sie, ihre Vergangenheit zu bewältigen.

Die Szenen, in denen sie bei Thomas ist, haben mich unheimlich berührt - man spürt mit, wie sehr er auf sie anspricht und wie sie ihm hilft, langsam an die Oberfläche zu kommen.

Das Buch hat gegen Ende einen Twist in der Handlung, den ich absolut nicht erwartet hatte, und der es dann so richtig spannend gemacht hat.

Es gibt einzige Szenen, bei denen ich Taschentücher gebraucht habe. Vor allem der Epilog hat mich sehr berührt, und er hat das Buch einfach perfekt beendet.

Fazit: Die Autorin hat es geschafft, nach "Die Tage, die ich dir verspreche" ein weiteres Buch vorzulegen, das fesselt und den Leser nicht loslässt. Es ist emotional, aufwühlend, spannend und mit einem Schr

Sabine aus Ö - Lesen und Träumen, 06.11.2017
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