Verlagsgruppe Droemer Knaur



Schwert und Krone - Der junge Falke

9783426441350
Erhältlich bei Ihrem Buchhändler und in diesen Formaten:
E-Book, Knaur eBook
26.10.2017, 640 S.

ISBN: 978-3-426-44135-0
Diese Ausgabe ist lieferbar
8,99
inklusive 19%
Mehrwertsteuer

Roman

Das große Friedrich-Barbarossa-Epos von der Bestseller-Autorin Sabine Ebert geht weiter!
Der zweite Band der großen Mittelalter-Saga jetzt im Taschenbuch
Sommer 1147.
Gegen den Willen seines Vaters reitet der junge Friedrich von Schwaben, der als Barbarossa in die Geschichte eingehen wird, mit den Kreuzfahrern ins Heilige Land – während die Fürsten von Meißen, Sachsen und Anhalt die benachbarten Slawenstämme bekriegen.
Die zurückgelassenen Frauen aber müssen sich allein gegen Hungersnot und Angreifer behaupten.
Schwerkrank kehrt der König mit wenigen Überlebenden in sein zerstrittenes Reich zurück. Als er stirbt, kommt für den jungen Friedrich die Stunde der Entscheidung. Hilft er seinem minderjährigen Cousin auf den Thron - oder greift er selbst nach der Krone?
Die Fortsetzung des Bestsellers "Schwert und Krone. Meister der Täuschung."

Die Autorin

Sabine Ebert

Portrait von  Sabine Ebert

Sabine Ebert wurde in Aschersleben geboren, ist in Berlin aufgewachsen und studierte in Rostock Lateinamerika- und Sprachwissenschaften. In ihrer...

zur Autorin Bücher von Sabine Ebert

Weitere Teile der Reihe "Das Barbarossa-Epos"

Pressestimmen

"Dieses Epos um Machtgier und Rache, Liebe und Intrigen, Eitelkeiten und Starrköpfigkeiten [...] ist eine fesselnde Lektüre."

FreiePresse.de , 02.11.2017

"Die Perspektive wechselt ständig, die Handlungsorte erstrecken sich über die Burg Köpenick, Nürnberg und Meißen bis nach Konstantinopel. Das ist nicht nur unterhaltsam, sondern ausgesprochen lehrreich."

Sächsische Zeitung, 08.11.2017

"Ebert [...] hat sich mit 'Der junge Falke' in der Liga der großen Autoren sorgfältig recherchierter und brillant erzählter Geschichtsromane verankert. Ihre Bücher sind anschaulicher Geschichtsunterricht, gerade für Mitteldeutschland."

Leipziger Volkszeitung, 01.11.2017

"Auch in diesem Buch bemüht sich die Autorin, so nah wie möglich an den historischen Fakten zu bleiben, bei Kostümem ebenso wie bei Zitaten."

Sächsische Zeitung, 08.11.2017

"Sabine Ebert zeigt das Mittelalter von allen Seiten, verherrlicht oder beschönigt nichts und unterhält ihre Leser dabei wieder ausgezeichnet."

Nichtohnebuch.de, 01.11.2017

"Der Roman entfaltet ein grandioses, erschütterndes und schillerndes Panorama, das auf verbürgten Ereignissen beruht."

Schweriner Volkszeitung, 13.11.2017

"So muss ein historischer Roman sein. Ein süffiger, fesselnder und dramatischer Historienroman! Mit seinen relativ kurzen Kapiteln, den zahlreichen Schauplätzen und dem mächtigen Spannungsbogen liest er sich fast wie ein Thriller."

Denglers-buchkritik.de, 20.11.2017

"Historienkino der internationalen Spitzenklasse"

literaturmarkt.info (Susann Fleischer), 27.11.2017

Sabine Ebert versteht es meisterlich, die mehr als 600 Seiten des Romans zu einer spannenden Zeitreise ins Mittelalter werden zu lassen.

Diverse Tageszeitungen, 03.01.2018

"Grandioses und erschütterndes Panorama."

Bayern 2, 23.12.2017

Sabine Ebert versteht es meisterlich, die mehr als 600 Seiten des Romans zu einer spannenden Zeitreise ins Mittelalter werden zu lassen.

Ruhr Nachrichten , 03.01.2018

"Noch dynamischer, noch dramatischer und noch authentischer: Der zweite Band der großen Mittealter-Saga [...] verdichtet deutsche Geschichte zu einem wirklich mitreißenden Lese-Abenteuer."

Westfalenpost, 27.01.2018

"Eine überaus düstere, für die meisten Akteure brutal fremdbestimmte Epoche wird in Sabines Eberts berührendem Roman-Epos unmittelbar lebendig."

, 29.01.2018

"369 Seiten Lesevergnügen erwarten die historisch interessierte Leseratte."

Stadtgespräch, 01.02.2018

"Ein grandioses und erschütterndes Panorama"

SachsenSonntag, 10.02.2018

"sensibel erzählt, aktionsreich, sehr lebendig und fein menschelnd."

Generalanzeiger Magdeburg, 21.03.2018

"ein facettenreiches und farbenprächtiges Geschichtskino in 3D und Dolby Sourround, sensibel erzählt, aktionsreich, sehr lebendig und fein menschelnd."

General-Anzeiger Magedburg, 14.03.2018

Sabine Eberts sind "wunderbare Zeitbilder (...), deren Lektüre die Freude auf weitere Fortsetzunen schürt."

Kultur Report , 01.06.2018

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

1147

Im deutschen Reich ruft König Konrad zu einem Kreuzzug ins Heilige Land auf. Jedoch reisen nicht alle Fürsten mit, gleichzeitig findet auch der Wendenkreuzzug statt, geplant von östlichen Fürsten, bei dem slawische Gebiete im Osten erobert werden sollen und die Bewohner dem richtigen Glauben zugeführt werden sollen.

Doch bevor der Aufbruch stattfindet, werden Ehen geschlossen, die strategisch lange geplant wurden und den Adelshäusern helfen sollen, Verbündete zu schaffen. So wird zum Beispiel Friedrich von Staufen , später bekannt durch seinen Beinamen Barbarossa, mit Adela von Vohburg verheiratet, obwohl er gegen die Ehe erhebliche Einwände hat.

Durch die Kreuzzüge ziehen in vielen Teilen des Reichs fast alle Männer in den Krieg, zurückgelassen werden die Frauen mit ihren Kindern und ältere Herren, die für den Krieg schon zu alt sind. Die Daheimgebliebenen müssen sich in dieser Zeit nicht nur Sorgen um ihre Verwandten und Freunde machen, sondern gleichzeitig auch vor Hungersnöten, Angriffen und Missernten.

 

Meinung:

Es hat mir große Freude bereitet, in die Welt des Buches einzutauchen und mich einfach fallenzulassen und den Inhalt zu genießen. Das Buch konnte mich vollkommen überzeugen, was wohl besonders daran lag, dass deutlich wurde, wie viel Mühe sich die Autorin gegeben hat, um alles zu recherchieren. Bei jedem historischen Inhalt hatte ich das Gefühl, dass alles Hand und Fuß hatte und konnte mir sehr gut vorstellen, dass die Ereignisse genau so stattgefunden haben könnten. Dadurch hat es mir nicht nur große Freude bereitet, das Buch zu lesen, sondern ich hatte auch das Gefühl, das Wissen richtig aufzunehmen und auch zu verinnerlichen.

Als ich das Buch geöffnet habe, sind mir sofort kleine Details aufgefallen, die mir gut gefallen. Es gibt mehrere Karten (Buchumschlag, sowie am Anfang des Romans), u.a. in Farbe, die Handlungen, Wege und Reisen viel lebendiger erscheinen lassen und Entfernungen lassen sich dadurch auch einfacher beurteilen.

Passend dazu gibt es am Anfang des Romans ein Personenverzeichnis, in dem besonders deutlich wird, wie viele historisch verbürgte Personen in dem Roman auftauchen. Auch am Ende des Romans gibt es hierzu noch einige Stammtafeln der Adelsgeschlechter, die die verwandtschaftlichen Verhältnisse verbildlichen.

Ich stelle es mir sehr schwierig vor, historische Personen für einen Leser nicht nur lebendig werden zu lassen, sondern ihnen auch gerecht zu werden. Dies ist der Autorin perfekt gelungen, ich fand die Schilderungen der Personen sehr eindrucksvoll und lebendig. Des weiteren kann man sich durch Handlungen und Dialoge gut ein Bild der Protagonisten machen.

Schon nach den ersten Seiten wird deutlich, dass das Hauptaugenmerk des Romans auf der Geschi

MarySophie, 15.04.2018

Zunächst möchte ich etwas zur Ausstattung des Hardcover Bandes schreiben. 

Die Umschlaggestaltung ist passend und höchstwertig verarbeitet, mit goldener Farbe bedruckt und liegt hervorragend in der Hand. Auch das Innenleben ist toll: Farbiges Kartenmaterial und außerordentlich umfangreiches Zusatzmaterial machen aus diesem Band zumindest auf den ersten Blick ein Meisterwerk. Die Schrift ist ausreichend groß, um angenehm lesbar zu sein. Der Verlag hat damit seinen Teil der Arbeit mit einer 1 mit Stern absolviert.
Doch was den eingefleischten Historien-Fan viel mehr interessieren dürfte, ist der Inhalt. Nun möchte ich vornewegschicken, dass ich in den vergangenen Jahren viele vergleichbare Bücher von Eberts Kolleginnen und Kollegen gelesen habe und vielfach abbrechen musste, weil die Gewaltdarstellungen nicht nur explizit, sonder teils sogar exzessiv anmuteten und ich so etwas gar nicht schätze. Gleiches gilt für Sexszenen. Von vielen Referenzwerken kenne ich also nur die ersten zehn Seiten. Andere hingegen haben sich in den geschichtlichen Details dermaßen verzettelt, dass mir schlichtweg nach 200 Seiten die Lust abhandenkam, weiterzulesen.
Eine erste erfreuliche Erkenntnis im vorliegenden Werk der Kollegin Ebert ist: Ihr Buch gehört in keine der zwei Kategorien. Thematisch geht es um einen zweiteiligen Kreuzzug, der einerseits gegen die Wenden und andererseits ins »Heilige Land« geführt wurde. Dass es dabei zu grausamen Ereignissen kam, weiß jedermann aus dem Geschichtsunterricht. Doch sind diese Grausamkeiten nicht der Handlungsträger im Roman, nein, Frau Ebert versucht, ein detailliertes Psychogramm der damaligen Machtgefüge zu zeichnen. Natürlich muss sie dennoch die wahren Ereignisse schildern und diese bestanden nun einmal nicht aus Schmetterlingen und Regenbögen. 
Die einzelnen Fürsten und Könige werden durch die anschaulichen Beschreibungen zu schlüssigen Personen, für die man nach und nach ein gutes Gefühl bekommt. Dabei bedient sie sich einer modernen Sprache – aktueller, als man es vielleicht erwarten würde – und macht den Roman dadurch leicht lesbar. Ein Geschichtsprofessor mag sich daran stoßen, aber wir dürfen dabei eines nicht vergessen: es handelt sich hier um einfache Unterhaltungsliteratur. Diesen Spagat zwischen dem anspruchsvollen Thema und der unbedarften Leserschaft vermag Frau Ebert in Perfektion zu meistern. Doch es gibt eine Sache, die mir besonders positiv auffiel: Zu keiner Zeit wird die grausame Schuld der katholischen Kirche am Leid vieler tausender von Menschen beschönigt, nein, es wird durchweg klargestellt, dass das Machtstreben dieser Institution hinter der Gräueltaten der damaligen Zeit stand. Gerade in dieser Empfindung hat mich der Roman mitgenommen und zum Nachdenken angeregt.
Insofern möchte
Andreas Artur Reichelt, 21.12.2017

 

Friedrich von Schwaben, der später als *BARBAROSSA* in die Geschichte eingeht,  wird von Sabine Ebert in ihrem erstklassig recherchierten Roman als einer der vielen Protagonisten lebhaft und als Mensch mit vielen positiven und auch negativen Charaktereigenschaften dargestellt.

 Die Autorin hält sich allerdings  streng an verbürgte Tatsachen und verpackt dieses immense Geschichtswissen in eine spannend und nie langweilig zu lesende Geschichte, deren Protagonisten sie Leben, Vielfalt und Charisma eingehaucht hat.    

Sie zeigt die Intrigen und Bemühungen der Mächtigen auf, wie zum Beispiel von Heinrich dem Löwen, Albrecht dem Bären und Konrad von Wettin, dem Aufruf zum Kreuzzug in das heilige Land  zu entgehen.  Sie wenden sich einfach den Gebieten im Osten zu. Und wieder hält der christliche Glaube her und zwar nach dem Motto * Tod oder Taufe* ! Geschickt  werden die Wenden und slawischen Volksstämme im Osten mit roher Gewalt von diesen drei einflussreichen Anführern der Ritterschaft  zum christlichen Glauben bekehrt. 

Sabine Ebert zeigt uns in ihrem Buch einen spannenden Blick auf dieses Geschehen und wir nehmen manch bitteres Schicksal einzelner Protagonisten zur Kenntnis. Vor jedem Kapitel hat  sie in der Überschrift die teilnehmenden Personen und Orte aufgeführt. Das empfand ich als sehr angenehm, denn sonst verliert man als Leser doch schnell die Übersicht.

Auch die Not der einfachen Menschen in ihrem Leben als Bauern, Handwerker oder auch als Gesetzlose dieser Zeit  werden packend und einprägsam aufgezeigt. Hunger, Gewalt, Krieg und religiöser Fanatismus prägen alle Gesellschaftsschichten, oft geschickt verbergend, dass es auch oft um rein wirtschaftliche Faktoren in den Auseinandersetzungen  ging.

Die Autorin hat auch den Frauen aller Stände ein Gesicht gegeben und für sie eine * Lanze gebrochen*, im wahren Sinn dieser Worte, denn es ist eine Redewendung aus dem Mittelalter und beschreibt wer mutig, stark und kräftig war im alltäglichen Kampf um das Überleben. Frauen waren ohne den Schutz des Ehemannes oder männlicher Verwandter Menschen zweiter Klasse  und wurden zum Beispiel schon als zwölfjährige Mädchen zwangsverheiratet. Sie starben oft an Komplikationen durch zu frühe Geburten im Kindbett.

 

Zurück zum Kreuzzug von König Konrad und seinen Rittern in das heilige Land. Friedrich von Schwaben macht sich bei dieser Aktion einen Namen und Freunde , die er später gut nutzt um dem wohl an Malaria erkranktem König Konrad und seinem 10 jährigen Mitregenten Heinrich Berengar die Krone streitig zu machen.

Der Kreuzzug endet kläglich mit dem Verlust der fast gesamten Ritterschaft . Jerusalem wird nie erreicht, sondern

Angela Busch, 03.12.2017

Deus lo vult - Gott will es!

... damit rief der Papst 1095 zum ersten Jerusalem-Kreuzzug auf und auch 1147 werden die deutschen Ritter mit diesem Leitspruch aufgefordert, ins Heilige Land zu ziehen.

Aber will ER wirklich diesen Kreuzzug? Will er, dass die Ritter ihre Frauen und Haushalte ohne Schutz und ausreichend Mittel mehr oder weniger auf sich allein gestellt zurücklassen? Um neue Gebiete zu erobern und Ungläubige zu bekehren? Will ER das? Oder geht es den Mächtigen nur darum, ihre Gebiete zu erweitern und ihre Machtbereiche auszudehnen?!
Ist es gottgewollt, dass alten Männern minderjährige Frauen gegeben werden, die bei der Geburt des ersten Kindes sterben und auch noch froh sind, dass ihre Leiden jetzt wenigstens ein Ende haben?!

Kaum ein Autor schreibt so mitreißend und fesselnd über unsere Geschichte wie Sabine Ebert. Bei ihr sind auch Könige und Kaiser menschlich, wird deren Versagen genau so spannend geschildert wie ihre Siege. Ich war wieder mittendrin im Geschehen und habe aufmerksam die politischen Ränkespiele verfolgt. Zudem bewundere ich wie sie es immer wieder schafft, auch den fast ausschließlich rechtlosen Frauen dieser Zeit eine Stimme zu geben, ihre Stärken darzustellen.
Für echte Fans gibt es ein Wiederlesen mit Protagonisten Personen aus dem ersten Band „Schwert und Krone - Meister der Täuschung und der Hebammen-Saga.

Sabine Ebert zeigt das Mittelalter von allen Seiten, verherrlicht oder beschönigt nichts und unterhält ihre Leser dabei wieder ausgezeichnet. Sie räumt mit Illusionen auf, zeigt politische Winkelzüge und macht Geschichte lebendig.

 

hasirasi2, 04.11.2017
↑ nach oben