Verlagsgruppe Droemer Knaur



Blutwette

9783426443118
Erhältlich bei Ihrem Buchhändler und in diesen Formaten:
E-Book, Knaur eBook
15.08.2018, 400 S.

ISBN: 978-3-426-44311-8
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Julia Durants neuer Fall

Der neue spannende Kriminalroman vom Bestseller-Garanten Andreas Franz/Daniel Holbe und der 18. Fall für die Frankfurter Kommissarin Julia Durant!
Frankfurt heute: Ein Sportler hat Selbstmord begangen. Scheinbar genoss er einen tadellosen Ruf, doch hinter der glänzenden Fassade tut sich nach seinem Ableben ein Abgrund auf: Drogen, Glücksspiel, hohe Schulden und eine bevorstehende Trennung. Julia Durant möchte diesen neuen Erkenntnissen auf den Grund gehen, doch ständig werden ihr Steine in den Weg gelegt.
Durch Zufall stößt sie auf einen Mord, der Jahre zuvor an einer Südeuropäerin begangen wurde, bei der Sein und äußerer Schein auch weit auseinanderzuklaffen schienen.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Toten? Und was hat die beiden verbunden?
Kriminelle Spannung pur!

Der Autor

Daniel Holbe

Portrait von  Daniel Holbe

Daniel Holbe, Jahrgang 1976, lebt mit seiner Familie im oberhessischen Vogelsbergkreis. Insbesondere Krimis rund um Frankfurt und Hessen faszinieren...

zum Autor Bücher von Daniel Holbe

Weitere Teile der Reihe "Julia Durant ermittelt"

Pressestimmen

"eine gute, lesenwerte Geschichte von Daniel Holbe"

Krimi Couch.de , 13.10.2018

Lesetipps

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Mit Julia Durant schuf Andreas Franz eine starke Kommissarin. Nach seinem Tod trat Daniel Holbe dessen Erbe an und

führt die Reihe nun mehr fort, sodass die Frankfurter Polizistin hier schon in ihrem 18. Fall ermittelt. Mit dabei wie immer: ihre bewährtes Team.

Da ich Franz‘ Krimis sehr gern gelesen habe, freue ich mich immer wieder auf einen neuen Fall der Durant. Doch muss ich auch feststellen, dass Holbes Romane nicht an das Original heranreichen.

Im Gegensatz zu den vorherigen Roman brauchte es dieses Mal einige Zeit, bis ich mich in den Fall hineingefunden hatte: Er beginnt zwar, wie gewohnt, mit einem Todesfall, dann werden aber erst einmal verschiedene Szenen und Vorkommnisse geschildert, die im Laufe des Romans nicht unbedingt eine tragende Rolle spielen. Die vielen losen Fäden verwirren beim Lesen eher, als dass sie Spannung erzeugen, und werden am Ende nicht alle befriedigend miteinander verknüpft.  Erst ab etwa der Hälfte des Romans steigt der Spannungsbogen allmählich an, jedoch kam ich trotz allem beim Lesen nicht so richtig in den Flow. Einige Ungereimtheiten während der Ermittlungen, warum z.B. Kullmer so vehement auf seinen Undercover-Einsatz beharrt, oder was das Steine in den Weg-Legen von oberster Stelle jetzt wirklich zu bedeuten hat, blieben mir bis zuletzt unklar. Gerade bei Letzterem habe ich den Eindruck, als wollte Holbe einfach noch etwas Skandalträchtiges und Publikumswirksames in die Handlung einbauen. Verschwörungstheoretiker gibt es allerdings, meiner Meinung nach, schon genügend in diesem Land.

Wenn es um Julia Durants privates Schicksal geht, das sich durch alle Bände hindurchzieht, kommt es beim Lesen immer wieder zu Doppelungen, auch werden Details aus ihrem Umfeld geschildert, die für die Handlung an sich keine Rolle spielen, sodass das Lesen zwischendurch recht langatmig erscheint. Natürlich müssen Hintergründe offengelegt werden, damit auch Neueinsteiger/innen in eine Reihe befriedigt werden, doch ist es hier einfach des Guten zu viel. Da hilft es auch nicht, dass sich den Leser/innen immer wieder neue Spuren auftun, in Sackgassen enden und überraschende Wendungen angebracht werden.

Die Charaktere werden detailliert dargestellt und erweisen sich als wandlungs- sowie lernfähig.  Besonders Dina hat mich am Ende doch überrascht und hinterlässt bei mir einen zwiespältigen Eindruck.

Der Grundtenor des Buches ist derselbe wie immer: Die Welt ist voller Grausamkeiten, doch gibt es Menschen, die diesen nach bestem Wissen und Gewissen entgegentreten und nicht aufgeben, auch wenn der Kampf endlos erscheint: Grund zur Hoffnung gibt es also allemal, ohne dass die Welt rosarot gemalt wird. Dieses ist eine Botschaft, die mir an diesen Büchern sehr gut gefällt.

Trotz der Kritik kann ich das Buch guten Gewissens zur Lektüre weiterempfe

Elisabeth, 30.12.2018
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