Verlagsgruppe Droemer Knaur



Die Schönheit der Nacht

9783426440667
Erhältlich bei Ihrem Buchhändler und in diesen Formaten:
E-Book, Knaur eBook
26.04.2018, 320 S.

ISBN: 978-3-426-44066-7
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Roman

Vor der beeindruckenden Kulisse der bretonischen Küste lässt Bestseller-Autorin Nina George zwei Frauen sich selbst neu entdecken: ihre Wünsche und Träume, ihre Sinnlichkeit, ihr Begehren. Die angesehene Pariser Verhaltensbiologin Claire sehnt sich immer rastloser danach, zu spüren, dass sie lebt und nicht nur funktioniert. Die junge Julie wartet auf etwas, das sie innerlich in Brand steckt – auf des Lebens Rausch, auf Farben, Mut und Leidenschaft. In der glühenden Sommerhitze der Bretagne, am Ende der Welt, entdecken die beiden unterschiedlichen Frauen Lebenslust und Leidenschaft neu – und werden danach nie wieder dieselben sein.
In der "Schönheit der Nacht" erzählt Nina George, Autorin des Welt-Bestsellers „Das Lavendelzimmer“, sinnlich, intensiv und präzise von Weiblichkeit in allen Facetten: eine Geschichte vom Werden, vom Versteinern und vom Aufbrechen.

"Sie ist eine Frau, die in die Seelen der Menschen schaut." Thalia Magazin "Stories"

Die Autorin

Nina George

Portrait von Nina George

Die internationale Bestsellerautorin Nina George, geboren 1973 in Bielefeld, schreibt seit 1992 Romane, Essays, Reportagen, Kurzgeschichten und...

zur Autorin Bücher von Nina George

Lesetipps

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Das Leben! Alles mitnehmen. Nichts vergessen, nichts vermeiden, nichts verschweigen!

Claire - Verhaltenspsychologin, die jede Regung - ob die eigene oder die anderer - bis ins kleinste und absolut emotionslos analysiert.
Gegenüber:
Julie, die nur weiß, dass ihr etwas fehlt und dass ihr Feuer nicht hoch genug brennt, aber sonst eigentlich nichts.

Das Potenzial eines ganzen Lebens - eins schon halb gelebt, eins gerade erst am Anfang. Und Nina George beobachtet diese beiden Frauen nun, wie sie herausfinden, was sie eigentlich wollen, oder hätten tun sollen, jetzt tun könnten.

Ja, das hier ist ein Frauenroman. Und ich wünsche mir, dass viele, viele Männer ihn liesen, denn er zeigt so schön und gleichzeitig ungeschönt wie viele Frauen eine Frau im Leben ist. Wie hin und hergerissen wir sind, allesamt, ein ganzes Leben lang.

Was dieses Buch mir als Leser gibt? Ich traue mich kaum es auszusprechen, weil wir ja alle gelernt haben - Männer wie Frauen, die wir es über die 20 hinaus geschafft haben - dass man nicht alles haben kann.
Aber dieses Buch, das lässt dich wieder alles haben wollen. Alles. Die große Liebe, den einen Job für den du brennst, die Familie egal wie kitschig und klischee, das Gefühl nackter Füße im Sand, laue Nächte voller langer Gespräche, Träume, unerschütterliche Freundschaften, kleine Flirts und große Verbundenheit. Alles andere wäre nur ein halbes Leben und das sollte für keinen von uns genug sein.

Das Ende hat mich zerrissen. Und dann noch einmal, als ich das echte Ende auf den letzten zwei Seiten las.

Es ist sowas von an der Zeit, dass wir alle nachsichtiger mit uns selbst umgehen und endlich einfach leben!

Zudem: ein gewaltiges Kompliment an den Buchdesigner (oder das Team). Absolut gelungen!

PS: Nina George schreibt sehr poetisch, literarisch, voller Bilder und unerwarteten Vergleichen. Wer sich drauf einlässt, mit dem redet sie von Angesicht zu Angesicht. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass einigen diese Schreibe "too much" ist. Oder eben, wie bei mir, spätestens ab Seite 40 eine Sogwirkung entwickelt, die es unmöglich macht, dass Buch aus der hand zu legen.

ReadingWHV, 22.04.2018

Man muss schon Romane mögen, in denen es wenig Handlung gibt, um Gefallen an diesem neuen Buch der

Bestsellerautorin Nina George zu finden. Denn im Vordergrund stehen die Gedanken der Protagonistin Claire, einer  bekannten Pariser Verhaltensbiologin, die sich in den Sommerurlaub in ihr Haus in der Bretagne begibt. Sie ist zunehmend unzufrieden mit ihrem Leben als Frau und sinniert, philosophisch anmutend, darüber, was Weiblichkeit ausmacht. Eine Seeelenverwandte findet sie in ihrer künftigen Schwiegertochter, die noch auf der Suche nach ihrer Rolle als Frau ist. Die Sprache ist poetisch und sinnlich, fast schon überfrachtet mit Bildern und Metaphern, weshalb es wiederholten Lesens einzelner Passagen bedarf, um alles zu verstehen. Ohne das Wissen, dass das Buch aus deutscher Feder stammt, hätte ich es als typisch französisch eingeordnet. Das dürfte vermutlich an dem persönlichen Hintergrund der Autorin liegen, die auch in der Bretagne lebt, von der übrigens wunderschöne Eindrücke vermittelt werden.

nikolaus, 21.04.2018
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