Verlagsgruppe Droemer Knaur



Die Gärten von Monte Spina

9783426454411
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E-Book, Droemer eBook
29.07.2019, 340 S.

ISBN: 978-3-426-45441-1
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Roman

Der großangelegte und hochemotionale Debüt-Roman von Henrike Scriverius, einer Autorin, die das Zeug hat, die deutsche Kate Morton zu werden!
Monte Spina - eine einsame Insel vor Lanzarote, sucht einen neuen Gärtner, was nicht ganz einfach ist, denn außer Stille und Einsamkeit hat die kleine Privatinsel wenig zu bieten. Doch das kommt der dreißigjährigen Gärtnerin Toni gerade recht, denn ihr Mann ist gerade bei einem Autounfall gestorben und der Sinn ihres Lebens und alle ihre Liebe mit ihm.
Weit draußen im Atlantik trifft sie auf eine karstige Landschaft und auf Menschen, die sie nicht gerade herzlich empfangen. Aber Sonne und harte Arbeit wecken neben ihren Lebensgeistern vor allem eins: ihre Neugier. Denn auf der schweigsamen Insel Monte Spina am Ende der Welt gibt es eine ganze Reihe von Merkwürdigkeiten und Geheimnissen:
Warum blieben Tonis Vorgänger immer nur wenige Wochen? Wieso ist das oberste Stockwerk des Haupthauses tabu für sie? Und was steckt hinter dem abwesenden Besitzer der Insel, dem geheimnisvollen Bror, von dem alle nur im Flüsterton sprechen?

Die Autorin

Henrike Scriverius

Portrait von  Henrike Scriverius

Henrike Scriverius ist Landschaftsarchitektin und arbeitet in einem Planungsbüro an der Duisburger Wedau. Unter ihrer Federführung entstanden...

zur Autorin Bücher von Henrike Scriverius

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Ein sehr spannendes und fesselndes Buch, Ein Garten eine Insel und ein eigenartiger Hausherr...

Nachdem die Hauptperson Toni, eine leidenschaftliche Gärtnerin, nach dem Unfall Ihres geliebten Mannes in ein tiefes Loch fiel, suchte sie sich eine Arbeit in Englands Gärten. 
Dort wurde sie dem reichen Inselbesitzer Max Bror als Gärtnerin empfohlen. 
Sie ging auf seine Insel, Monte Spina vor Lanzarote, in die Einsamkeit, um zu sich selbst zu finden und zur Ruhe zu kommen. 
Dem dort vernachlässigten Garten, verhalf sie erneut in Schönheit zu erblühen und kam mit dem eigenartigem Besitzer der Insel in Kontakt. 
Sie wollte mehr über ihn erfahren und begab sich auf Spurensuche. 
Sie erlebte unheimliche Momente und es kamen viele Fragen auf, warum verhält sich der Hausherr so herablassend und verletzend und distanziert? 
Dieser Roman ist interessant, spannend und zugleich sehr gut unterhaltend. 
Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und die Charaktere werden sehr eindrucksvoll dargestellt.

 

BiancaK, 11.09.2019

Zwischenmenschliche Unterschiede

Daran zu glauben, dass jeder Mensch auch einen guten Kern hat, möchte die Protagonistin nicht aufgeben.

Beginnend mit einem Schicksalsschlag, einen Umweg über die englischen Gärten nehmend und schließlich auf einer Privatinseln nahe der kanarischen Insel Lanzarote landen – dies ist der Lebensweg der Protagonistin, die in der Ich-Form erzählt. Die Gärten auf dieser Insel haben es ihr angetan, sie hegt und pflegt sie mit Hingabe. Dies ist eine tolle Grundlage für einen Roman mit vielen Aspekten.

Mir hat die Umsetzung gut gefallen. Neben den landschaftlichen Beschreibungen kommt das Zwischenmenschliche auf verschiedenen Ebenen nicht zu kurz. Die wenigen Bewohner der Insel sind unterschiedliche Charaktere mit einer Vergangenheit, die in langsamen Schritten aufgedeckt wird. Alle suchen die Ruhe auf der Insel, die hauptsächlich aus Felsen und einigen fruchtbaren Ecken besteht.

Der Besitzer der Insel kommt selten auf die Insel. Wenn er da ist, verteilt er hauptsächlich Kritik und unfreundliche Worte. Die Protagonistin möchte der Ursache für sein Verhalten auf die Schliche kommen und sucht nach dem Guten in ihm. Dies wird sehr anschaulich dargestellt, mit Ausführungen seiner düsteren Seite. Sehr vielschichtig und facettenreich kommen alle Charaktere zur Geltung. In diesem Roman leidet und fühlt man dank des lebhaften Erzählstils mit allen Darstellern mit. Die Naturbeschreibungen laden ein zum Träumen, man hört förmlich die Brandung rund um die Insel. Die zahlreichen, oft unerwarteten Wendungen, bauen Spannung auf.

Ein toller Debütroman, der mich hoffen lässt, dass es nicht der letzte dieser Autorin bleibt.

buecherwurm_01, 10.09.2019

Mir ist das Buch sofort aufgefallen. Ein wunderschönes Cover und schon die Leseprobe klang sehr

vielversprechend.

Das Schicksal von Toni zog mich sofort in seinen Bann. Ich konnte mich in ihren Charakter hineinversetzten und fühlte mit ihr.

Auch den Schreibstil der Autorin mochte ich sehr. Ich kam gut in die Geschichte hinein. Das Buch lässt sich angenehm und flüssig lesen. Sehr bildhaft wird hier besonders die Natur, die Stürme und das Inselleben beschrieben. Alles war beim Lesen sehr greifbar und man konnte sich die Natur und die Umgebung wunderbar vorstellen.

Die Charaktere hatten alle ihre Besonderheiten und man lernt beim Lesen alle sehr gut kennen.Einige haben Ecken und Kanten, was ihnen ein Gesicht gibt und sie authentische macht. Besonders stark fand ich den Charakter von Bror. Er bliebt sich in der ganzen Geschichte treu, war geheimnisvoll und weckte so meine Neugier.

Besonders die erste Hälfte war für mich ein Highlight. In der zweiten Hälfte habe ich den Charakter von Toni etwas verloren. Sie ist mir irgendwie entglitten.

Das Ende der Geschichte konnte dann wieder mein Herz berühren.

 

 

Claudia Scheibel, 04.09.2019

Das tolle blumige Cover hat mich sofort angesprochen. Es passt zum Schauplatz der privaten Insel in der Nähe von

Lanzarote.

Toni erhält das Angebot, als Gärtnerin auf einer einsamen Insel, die Max Bror gehört, zu arbeiten. Nach dem Unfalltod ihres Ehemannes hat sie bereits ein Jahr in England gearbeitet und versucht nun auf Monte Spina einen Neuanfang.  Der Duft von Zedernholz, Thymian und Jasmin empfängt sie. Aber die Menschen auf der Insel und der geheimnisvolle Besitzer machen es ihr nicht leicht. Warum darf das obere Stockwerk im Wohnhaus niemand betreten? Was steckt hinter der mürrischen und exzentrischen Art des Hausherrn Max Bror? Spannend, wie sich das Leben auf der Insel für Toni entwickelt. Da sind noch die anderen drei Frauen, die dort leben. Welches Geheimnis umgibt Helen, die Hausdame? Ruhige Zeiten wechseln sich ab mit sich überschlagenden Ereignissen. Und immer wieder Max Bror, der eine wichtige Rolle in diesem Roman spielt.

Durch die schöne und detailreiche Beschreibung der Insel mit ihren Bewohnern fühlt man sich in die Garten von Monte Spina versetzt und kann sich gut in Toni einfühlen. Die Geschichte ist spannend erzählt und wird dann noch sehr emotional.

Der Epilog am Ende des Buches rundet die Geschichte wunderbar und versöhnlich ab.

 Ich hatte die Gelegenheit, mit Henrike Scriverius ein Gespräch zu führen:

Henrike Scriverius und ihr Mann, beide Landschaftsarchitekten haben vor vielen Jahren eine unbewohnte Insel, die sich in Privatbesitz befindet, in der Nähe von Lanzarote entdeckt. Bereits 2013 hatte sie die Idee zu einer Geschichte um diese Insel.
Als Landschaftsarchitektin konnte sie für die Insel eine wunderbare Gartenlandschaft planen und bildlich umsetzen,  in die sie die Handlung Stück für Stück wachsen ließ. Eigene Erfahrungen konnte sie für die Ausarbeitung der verschiedenen Charaktere nutzen. Ihre Lieblingsperson war jedoch Max Bror.

Die Autorin wohnt mit ihrem Mann in einem umgebauten Bauernhof mit großem Garten am Niederrhein. Als Landschaftsarchitektin arbeitet sie im Bereich Düsseldorf und Köln. Sie betonte die Hilfe für ihr Buch zur Abrundung des Romans um Toni, die sie am Ende des Buches in ihrer Danksagung erwähnt.

Auf meine Frage, ob sie nach diesem Debütroman weiterschreiben wird, erklärte sie, dass schon eine neue Idee entstanden ist.

Vielen Dank, wir freuen uns auf den nächsten Roman!

http://www.freetimeguide.de/empfehlungen/neuerscheinungen/

 

Karin Fuchssteiner www.freetimeguide.de, 01.09.2019

Gibt es einen Neuanfang?

Toni ist mit Leib und Seele Gärtnerin. Ihr Leben verändert sich von einem auf den anderen Tag. Nach dem Tod ihres Mannes Leon versucht sie einen Neuanfang, doch so ganz gelingt es ihr nicht. Als sie ein Angebot erhält, sich um das Anwesen von Maximilian Bror auf der abgeschiedenen Insel Monte Spina zu kümmern, greift sie zu und hofft auf dieser Insel wieder zu sich selbst zu finden. Doch weshalb waren ihre Vorgänger nur kurze Zeit dort beschäftigt? Auch der Eigentümer birgt ein Geheimnis. Die Neugier von Toni ist geweckt, denn sie kann sich nicht aus Dingen heraushalten.

 

Ich fühle mich hin und her gerissen von diesem Buch. Der Schreibstil von Henrike Scriverius hat mir gefallen durch Worte kann sie Bilder zaubern. Die Charaktere sind sehr eigenwillig und einsam. Auf der Insel meilenweit entfernt vom Rest der Welt finden sie Schutz und Halt. Sehr emotional wird die Lage von Toni geschildert, so dass man sich gut in ihre Situation hineinversetzen kann. Sie wirkte auf mich zu Beginn sympathisch, doch dann hätte ich sie wieder schütteln mögen wie kann man sich nur so viel Boshaftigkeit von seinem Vorgesetzten gefallen lassen. Gestört hat mich das klischeehafte Verhalten zwischen Frauen und Männern, teils fand ich es auch frauenverachtend.

 

Das wunderschöne farbenfrohe Cover und der Klappentext haben mein Interesse geweckt, doch war ich von der Geschichte etwas enttäuscht.

Renate, 27.08.2019

Wechselbad der Gefühle

Nach dem Unfalltod ihres geliebten Ehemannes steht die 30-jährige Gärtnerin Toni ganz allein da, sie hat keine weiteren Verwandten mehr und bleibt in ihrer Trauer völlig für sich. Um sich abzulenken und ihrem Leben einen neuen Anstrich zu geben, nimmt sie das Angebot des Dänen Max Bror an, dem die kleine Atlantikinsel Monte Spina gehört. Kaum auf der Insel angekommen, lässt sich Toni von der wilden und außergewöhnlichen Landschaft und seinen Bewohnern einhüllen. Nicht nur die Sonne und die körperliche Arbeit lassen die Wunden in Tonis Innerstem langsam heilen, auch die Inselgemeinschaft mit ihren unterschiedlichsten Schicksalsschlägen und Geheimnissen üben Faszination auf Toni aus. Doch der geheimnisvollste von allen ist ihr Arbeitgeber Max, der die Strippen im Hintergrund zieht. Wird sich Toni gegen ihn behaupten können?

Henrike Scriverius hat mit „Die Gärten von Monte Spina“ einen interessanten Roman vorgelegt, der so einiges an Überraschungen bereithält. Der Erzählstil ist flüssig, gefühlvoll und vor allem bildgewaltig, schon die Beschreibungen der Örtlichkeiten sind so detailliert, dass der Leser die Gärten sowie die karge und zerklüftete Landschaft direkt vor sich sehen kann und ein Gefühl dafür bekommt, dort abgeschnitten von der restlichen Welt und mutterseelenallein zu sein. Unsichtbar an der Seite von Toni darf er die Insel mit seinen vielfältigen Bewohnern entdecken und hat dabei jederzeit Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt von Toni selbst, deren Schicksal den Leser von Beginn an berührt. Geschickt lässt die Autorin die zwischenmenschlichen Beziehungen der Inselbewohner einfließen und erschafft mit Max Bror einen unnahbaren und manipulativen Eigner, der mit seinem Verhalten die Gemüter extrem spaltet und so manches männliche Klischee bedient, was dem Leser oftmals in Wut und Unverständnis geraten lässt.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich angelegt und ausgestaltet. Manche von ihnen wirken authentisch und glaubwürdig, manche von ihnen sind derart überspitzt ausgearbeitet, dass man kaum glauben kann, dass ein Mensch wirklich so sein kann. Gerade diese Wechselhaftigkeit in den Wesen der Protagonisten macht die Lektüre dieses Romans interessant. Toni ist ist eine zurückhaltende Frau, die alles erst einmal beobachtet, bevor sie den Mund aufmacht. Ihre Schmerzgrenze ist relativ hoch, sie lässt sich so einiges gefallen, man möchte sie am liebsten hart schütteln. Leider ist sie durchschaubar, was sie sehr naiv wirken lässt. Max Bror ist ein Teufel, er versteht es, die Menschen mit wenigen Worten zu verletzen, in eine Ecke zu drängen, sie nach seiner Nase tanzen zu lassen und sie zu erniedrigen. Er ist ein Widerling der Sonderklasse

Dreamworx, 27.08.2019

Ein Wechselbad der Gefühle

 

Nach dem Tod ihres Mannes zieht sich die 30jährige Toni in ihr Schneckenhaus zurück und nimmt eine Stelle als Gärtnerin in England an. Doch dann bekommt sie ein Angebot die Gärten von Monte Spina zu pflegen und zu gestalten. Monte Spina ist eine kleine Privatinsel vor Lanzarote. Dort erwartet sie Sonne und Einsamkeit. Außer ihr gibt es nur 4 Angestellte und der Besitzer kommt nur  wenige Tage im Jahr.
Alles scheint gut zu sein bis Mr. Bror zu Besuch auf seine Insel kommt und Toni ihn kennenlernt.
 

„Die Gärten von Monte Spina“ ist der Debütroman von Henrike Scriverius und ich muss sagen, selten habe ich einen so tollen und emotionalen Debütroman lesen dürfen.
Die Autorin ist Landschaftsarchitektin, was sich in der Beschreibung des Gartens von Monte Spina wiederspiegelt. Es ist einzigartig beschrieben und angelehnt an die Gärten des César Manrique auf Lanzarote.

Die Charaktere sind sehr verschieden und vielschichtig. Allen voran natürlich die Hauptperson Toni. Sie macht in diesem Buch eine sehr große Entwicklung durch. Sie war mir vom ersten Augenblick an sympathisch. So habe ich auch gleich zu Beginn des Buches mit ihr gelacht und auch gelitten als sie vom kennenlernen ihres Mannes erzählte, von seinem Unfall und seinem Tod.
Man lernt aber auch noch andere Seiten von Toni kennen.
Genauso ist es bei Mr. Bror, dem Besitzer von Monte Spina. Ein fürchterlicher aber auch interessanter Charakter. Er stellt sich über jeden, hält alle Menschen die für ihn tätig sind für seinen Besitz. Wer ihm zuwider handelt den tritt er in den Dreck wie Ungeziefer. Aber manchmal meint man so etwas wie Gefühle in ihm aufblitzen zu sehen.
Auch die anderen Bewohner der Insel waren mir sympathisch, besonders Lou, sie hat die Geschichte bereichert.

Der Schreibstil von  Henrike Scriverius ist sehr flüssig, unkompliziert und die Geschichte voller Emotionen.

„Die Gärten von Monte Spina“ ist eine ganz klare Leseempfehlung von mir.

 

Sylvia Hertel, 26.08.2019

Toni ist Gärtnerin. Sie hat bei einem tragischen Unfall ihren Mann verloren und findet sich von nun an nicht

mehr zu recht im Leben. Da wird ihre eine Stelle auf der einsamen Atlantikinsel Monte Spina angeboten, welche dem Dänen Max Bror gehört.

Das Cover täuscht ganz gewaltig, denn in dem Buch geht es nicht nur um die schöne Landschaft und Blumen, sondern vielmehr um die Bewohner der Insel, welche Geheimnissen hüten und Schicksalsschläge verdauen müssen.  Allem voran der gut aussehende Besitzer der Insel. Er ist hart und spielt gerne mit den Gefühlen anderer Leute. Geld Sex und Unterwerfung von allem ist hier etwas dabei. Auch Toni wird in seinen Bann gezogen. Wird er sie noch weiter in den Abgrund reißen?

Ein tolles Buch. Vor allem die Figur von Max Bror hat mir sehr gut gefallen. Düster, böse und unnahbar. Die Geschichte ist wirklich spannend geschrieben. Man kann das Buch gut in einem Rutsch durchlesen. 

Nur das Cover finde ich etwas zu lieblich, aber ansonsten absolute Leseempfehlung!
        

Lilli-Marleen, 24.08.2019

Die Entwicklung der Geschichte hat mich etwas überrascht, da ich in eine ganz andere Richtung gedacht habe. Die

Autorin hat sich hier sehr unterschiedlicher Charaktere bedient, die auch sehr unterschiedliche Gefühle bei mir ausgelöst haben. Während Protagonistin Toni auf mich sehr normal und durch ihren Verlust traurig erscheint, hätte ich Max Bror am liebsten irgendwo eingesperrt. Trotzdem sieht Toni in ihm nicht nur das Ekelpaket, als das er sich ausgibt, sondern blickt hinter die Kulissen. Genau das macht die Geschichte hier aus. Ich hätte mir noch etwas mehr Bezug auf die Gärtnerarbeit oder die Beschreibung der Fauna und Flora von Monte Spina gewünscht. Ansonsten fand ich die Geschichte richtig gut geschrieben, mit Charakteren bestückt, die in die Tiefe gehen und sehr speziell sind. Ein sehr schönes Debüt der Autorin!

Lesemone, 20.08.2019

Abstoßend und menschenverachtend - ein absoluter Reinfall

 

Toni ist eigentlich mit Leib und Seele Gärtnerin, doch nach dem Tod ihres geliebten Ehemannes erscheint ihr selbst die bunte Blumenwelt grau und schattig. Da bekommt sie ein verlockendes Angebot - sie soll auf der einsamen Kanareninsel Monte Spina für dessen Besitzer den großen Garten auf Vordermann bringen. Für Toni eine tolle Möglichkeit, endlich neu anzufangen und das Leben wieder zu genießen. Doch die Insel birgt Geheimnisse, die nicht jedem schmecken...

 

Nach Beenden dieses Buches bleibe ich mit einem bitteren Nachgeschmack und absolutem Unverständnis zurück - dieser Roman strotzt nur so vor menschenverachtenden  Dialogen und wirkt für mich als Leser daher abstoßend und grotesk. Fast habe ich das Gefühl als Leser unerwünscht zu sein, so sehr färbt der negative Grundkonsens von Max Bror auf mich ab...sein Verhalten ist niederträchtig, selbstherrlich und widerwärtig. Man fühlt sich als Eindringling in seiner Welt aus Hass, Selbstzerfleischung und Überheblichkeit. Ich frage mich die ganze Zeit über, warum seine Angestellten, Toni inbegriffen, nicht längst das Weite gesucht haben. So lässt sich freiwillig kein Mensch behandeln - die Sklaverei ist doch längst abgeschafft.  

Toni selbst ist ein absoluter Gegensatz , ein Gutmensch und völlig naiv, und geht aufgrund dessen vollkommen unter. Sie kommt nicht wirklich zum Zug, wirkt manchmal recht dümmlich und selbst die wenigen guten Szenen, die Toni mit Max hier erleben darf, werden nur einige Zeilen später durch den Hausherren wieder zunichte gemacht.

Selbst die Insel, die normalerweise mit all ihrer Blumenpracht und ihrem zauberhaften Flair den Leser begeistern soll, scheint Angst zu haben, sich in voller Schönheit zu entfalten- Brot hält die Daumenschraube so weit angezogen, dass selbst Flora und Fauna neben ihm verkümmern.

Ich frage mich die ganze Zeit, was Sinn und Zweck dieser Geschichte sein soll, finde aber leider keinen Hinweis, der mir Zugang zu diesem Roman verschaffen könnte.

Die wunderschönen Pflanzenzeichnungen zu Beginn eines jeden Kapitels lockern zwar die Seiten auf, können aber die Erzählung nicht wirklich herumreißen.

Für mich ein absoluter Reinfall, der lediglich mit ein paar guten Ausführungen zur Gartenarbeit , wenigen gefühlvollen Szenen und einem traumhaften Cover punkten kann.

 

 

katikatharinenhof, 18.08.2019

Fesselnde Mischung aus schöner Kulisse und verletzten Seelen

Durch den Unfalltod ihres Ehemannes ist Toni in ein tiefes Loch gefallen, außerdem gibt sie sich die Schuld an seinem Tod. Auf Monte Spina hofft sie, sich von der Vergangenheit befreien zu können. Sie genießt die Arbeit im Garten, es gibt einige merkwürdige Dinge vor Ort, denn das obere Stockwerk des Hauses darf sie nicht betreten. Und der Besitzer Max Bror entpuppt sich wirklich als ein menschenverachtendes Scheusal, doch irgendetwas an ihm zieht Toni wie magisch an. Sie meint, seine dunkle Seite zu verstehen und ihn vielleicht ändern zu können.

Bei diesem Roman hat mir die traumhafte Kulisse mit den Pflanzen und Landschaftbeschreibungen gut gefallen. Das Anwesen auf Monte Spina ist voller Bäume, Sträucher und blühender Blumen, dort wachsen Strelizien und Agapanthus und es ist gar nicht einfach, die Pflanzen in der kargen Erde zu pflegen. Aber noch schwieriger ist das Verhältnis zwischen Toni und ihrem Chef Bror.

Allerdings verblassen die Beschreibungen der Natur vor den Äußerlichkeiten Tonis, ihrer einfachen Kleidung und der perfekten Figur Brors. Es kommt wie man es erwartet, ihr Chef ist unverschämt, sie bietet ihm die Stirn und es entsteht zwischen beiden eine Nähe, die spürbar wird. Nicht so sehr spürbar werden allerdings die Charaktere, sie blieben mir die ganze Zeit über fremd. Ich konnte weder ihr Verhalten nachempfinden, noch hatte ich Verständnis für Toni, dass sie sich nicht auf der Stelle kündigt. Auch die Hintergründe über Bror und seine Angestellten werden nur angedeutet und man kann sich seinen Teil denken.

Ich muss jedoch sagen, dass ich durch diese Diskrepanz zwischen Toni und dem bösartigen, arroganten Bror und ihrer fragwürdigen Beziehung ans Buch gefesselt wurde. Die Liebesgeschichte hat mich berührt, obwohl mich das Verhalten genervt und auch das Ende nicht wirklich zufrieden gestellt hat. Die Autorin hat eine Erzählkraft, die ich bewundert habe. Sie kann einfach schreiben, nur entwickeln sich die Charaktere nicht wirklich weiter und man begleitet zwei verwundete Seelen, die sich gegenseitig nicht heilen können.


Wer eigensinnige Charaktere mag, sich auf eine bildgewaltige Geschichte auf einer kanarischen Insel einlassen will und keinen Wohlfühlroman sucht, sollte sich dieses Debüt nicht entgehen lassen.

sommerlese, 15.08.2019

Alles andere als leichte Sommerlektüre

Das Buch "Die Gärten von Monte Spina" leuchtet einen an mit seinen bunten Pflanzen auf dem Cover.
Und genauso bunt kann man sich die Pflanzen und deren Umgebung vorstellen, wenn sie im Roman beschrieben werden. Zudem schmücken auch immer Pflanzen die Kapitelüberschriften.
Nach dem ersten Blick in den Klappentext und die Leseprobe nahm ich an, mich erwartet ein schöner, gefühlvoller, emotionaler Roman, bei dem es die Hauptfigur Antonia - von allen Toni genannt - nach einem schwerem Schicksalsschlag nach Spanien auf eine bunte Insel verschlägt, wo sie ihr Glück finden wird und dabei ein paar Geheimnisse ihrer Mitmenschen enthüllt.
Doch weit gefehlt. Der Debütroman der Autorin Henrike Scriverius ist alles andere als ein leichter Sommerroman, bei dem man einfach nur gute Stimmung bekommt. Dafür sind die Charaktere zu sehr belastet, was sich in ihren Handlungen immer und immer wieder niederschlägt. Das kann doch nicht sein, so nicht weitergehen, sind Gedanken, die aufkommen. Wie soll das denn ausgehen? 
Da hilft nur zu Ende lesen. Und das lohnt sich.

S. P., 14.08.2019

Monte Spina ist eine kleine Privatinsel die zu Lanzerote gehört. Diese Insel ist der Schauplatz für diese

spannungsgeladenen Geschichte. Toni der gerade der Ehemann verstorben ist, sucht einen Neuanfang und das Arbeitsangebot auf dieser einsamen Insel als Gärtnerin zu arbeiten, kommt ihr gerade recht. Sehr bildlich ist hier die Flora und Fauna der wunderschönen kleinen Insel beschrieben. Für Toni es nicht ganz einfach mit den wortkargen Menschen und ihrem etwas mürrischem Chef auszukommen. Irgendwie spürt sie das hier etwas nicht stimmt. Da sie aber meistens in sich gekehrt ist, kommt sie mit der Situation gut klar. Eine spannende Story die sehr anrührend, aber auch sehr geheimnisvoll ist. Toni denkt sich immer, warum sind ihre Vorgänger so schnell wieder weg? Vielleicht sind sie aber mit der Einsamkeit die auf Monte Spina herrscht nicht zurecht gekommen? Doch was ist mit dem obigen Stockwerk des Wohnhauses, was keiner betreten darf? Sehr sehr merkwürdig findet Toni das alles. Fragen über Fragen. Doch alles wird sich klären und Toni findet letztendlich wieder ins Leben zurück. Ein gelungener Debütroman in dem auch die Liebe nicht zu kurz kommt.

Fox, 09.08.2019

Unerwartet emotional!

Das Herz einer jungen Witwe zu heilen und ein blühender Garten auf einer Gesteinsinsel umringt von Salzwasser - beides scheint unmöglich, wird jedoch in diesem Buch zur Wirklichkeit. 

Ein großes Kompliment geht vorab an das tolle Cover, das mich sofort angesprochen hat. Der Schreibstil ist perfekt, da er die Dinge auf den Punkt bringt und zugleich kein Detail vergisst. Der Leser kann sich sehr gut in Toni hinein fühlen und wird dank der schönen Umschreibungen direkt in den Garten nach Monte Spina versetzt. Ich wollte selbst direkt mit der Gartenarbeit starten, als ich das Buch angefangen habe zu lesen. Die Entwicklung und Heilung von Toni ist wunderbar mit anzusehen. Dazu kommt Mr. Bror, der mürrische, undurchsichtige und exzentrische Hausherr. Während der Dialoge mit ihm musste ich oft lachen. 
Ab der Mitte wird das Buch richtig spannend und Toni kann hinter Mr. Bror's Fassade und Welt des Geldes blicken. Zum Ende hin wird das Buch noch einmal richtig emotional. Ich habe selten ein derart emotionales und tiefgründiges Buch gelesen, ich habe geweint beim Lesen. Toll finde ich, dass das Ende gut ausgearbeitet und von einem Epilog abgerundet wurde. Als Debütroman war dieses Buch sehr viel versprechend und ich freue mich auf weitere Meisterwerke der Autorin!

s_munich, 08.08.2019

Überrascht mit einer sehr dunklen Seite

Nach dem frühen Unfalltod ihres Mannes, zieht sich Toni immer mehr in sich zurück. Die junge Deutsche nimmt einen Job im Beaulieu House in England an, wo sie als Gärtnerin mehr oder weniger unabhängig und allein arbeiten kann. Doch dann bekommt sie das Angebot, den Garten auf einer kleinen Privat-Insel vor Lanzarote zu pflegen. Stille, Einsamkeit und beinah völlige Abgeschiedenheit... Doch schnell wird klar, es gibt auch eine andere Seite der traumhaft schönen Insel und zwar in Form des Besitzers, der ein paar Mal im Jahr dort aufschlägt und den jeder Angestellte fürchtet. Und auch Toni merkt schnell, das kein Gärtner lange geblieben ist.... 

*~* Achtung! Kann Spuren von Spoilern enthalten! *~*

Was für eine dunkle, kraftvolle Geschichte vor einer traumhaften Kulisse. 

Jane Eyre meets Christian Grey.

Ich mag es, wenn man mich mit interessanten Charakteren überrascht, die ich so in der Geschichte nicht vermutet hätte. Und das hat Henrike Scriverius definitiv. Ihr sperriger Charakter Bror bricht aus der Vorhersehbarkeit aus und will so gar nicht zu dem herrlichen Cover und Klappentext passen. Vielleicht auch nicht ganz zu meinem Einstiegssatz, denn Toni ist weder Waise, noch hat Bror ein "Spielzimmer" und dennoch wird mir der ein oder andere nach Beenden des Romans zustimmen. 

Der Schauplatz, eine kleine Insel vor Lanzerote, ist hervorragend gewählt und jedem Hobbygärtner geht bei der Beschreibung das Herz auf. Man sollte aber auch bereit sein, sich auf die dunkle Seite einzulassen; der gequälten Seele Brors und seinem bösartigen Charakter, der genau das Gegenteil von Toni ist. Die Autorin spielt nicht nur hier ganz geschickt mit Gegensätzen. 

Und trotz allem ist es auch eine Liebesgeschichte, auf mehreren Ebenen, die sowohl berührt als auch so manches Mal sprachlos macht. 

Henrike Scriverius hat einen großartigen Schreibstil, bildgewaltig, emotional und kraftvoll. Ihre Charaktere sind unheimlich stark, eigensinnig und nicht immer unbedingt Sympathieträger und trotzdem mag man sie...irgendwie. 

Ich hatte einen mehr oder weniger Wohlfühlroman über eine trauernde Witwe und ihre Heilung durch einen wunderschönen Garten auf einer abgeschiedenen Insel erwartet. Viel Romantik und was fürs Herz. "Die Gärten von Monte Spina" gehen irgendwann jedoch in eine etwas andere Richtung und lassen Romantik und eine cozy Atmosphäre vermissen. Aber wahrscheinlich grade deswegen hat mich der Roman nachhaltig begeistert. 

Ein tolles Debut! 

Marakkaram, 06.08.2019

Antonia Andersen ist in tiefer Trauer versunken, seitdem ihr Mann Leon bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist.

Sie hat Deutschland verlassen und arbeitet in England als Gärtnerin, als sie das Angebot erhält, den Garten einer kleinen Insel im Privatbesitz vor Lanzarote zu pflegen. Da sie in England bisher keinen Anschluss gefunden hatte, nutzt sie die Chance für einen Neuanfang, auch wenn es sich bei dem Besitzer der Insel um ein Ekel handeln soll, bei dem es bisher kein Gärtner lange ausgehalten hat. 
Auf Monte Spina angekommen, begegnet Toni zunächst nur den wenigen Angestellten, die sie ebenfalls vor dem wütenden Besitzer Max Bror, dem es keiner recht machen könne, warnen. Als dieser knapp ein halbes Jahr nach Tonis Ankunft eintrifft und er trotz ihrer Mühen jähzornig über ihre Faulheit schimpft, erfährt Toni brutal, was die anderen Inselbewohner meinten. Auf eine bizarre Weise ist sie fasziniert von dem souveränen Geschäftsmann und Menschenhasser, der in wenigen Momenten aber auch seine weiche Seite zeigt. 

Der Schauplatz des Romans ist malerisch - eine einsame kleine Insel im Atlantik, die aus einem Anwesen mit einem bisher verwahrlosten Garten voller Bäume, Sträucher und Blumen besteht, denen die raue salzige Luft nichts abhaben kann. Aufgrund des farbenprächtigen Covers und der Arbeiten von Toni hätte ich mir allerdings eine intensivere Landschaftsbeschreibung gewünscht. Dagegen nehmen die Äußerlichkeiten wie Tonis Locken, ihr Kleidungsstil oder der durchtrainierte Körper von Max Bror vergleichsweise mehr Raum ein. 
Auch die Charaktere bleiben durchweg blass. Nicht einmal Toni kam mir so nah, dass ich ihr Verhalten nachvollziehen konnte. Die Hintergründe von Max Bror und seiner Angestellten der Insel blieben darüber hinaus sehr vage. 
Die Geschichte ist lebendig erzählt und entwickelt sich alles andere als vorhersehbar, was mir prinzipiell gut gefallen hat. Allerdings war mir unbegreiflich, wie viel sich Toni von dem unfassbar arroganten, körperlich und verbal gewalttätigen Mann hat gefallen lassen und sogar immer wieder mit der Hoffnung auf ihn zuging, das Gute in ihm zu offenbaren. Toni bietet ihm ab und zu Paroli, zieht aber am Ende frustrierend oft den Kürzeren. 

Schade ist auch, dass bei keinem der Protagonisten eine wirkliche charakterliche Entwicklung feststellbar war, weshalb auch der Epilog, der zwar versöhnlich ist, dann doch überrascht und einfach zu fern vom Rest der Erzählung ist. 
Das Potenzial der Geschichte um zwei verwundete Seelen, die in der Einsamkeit und umgeben vom rauen Atlantik und bezaubernder Pflanzenwelt gemeinsam Heilung erfahren können, wurde leider nicht ausgeschöpft. 

schnäppchenjägerin, 05.08.2019

Ein sehr spannendes Buch in tollem Schreibstil! 


Toni verliert ihren Mann bei einem Autounfall und versucht sich auf einer Insel wiederzufinden und ihre Seele zu heilen. Dort trifft sie auf wundervolle Landschaft und Natur und weitere verwundete Seelen. Jeder geht auf seine Art damit um. 

Ich hatte eine etwas andere Geschichte erwartet und war dann doch an der ein oder anderen Stelle überrascht. Die Geschichte weckt verschiedenste Emotionen und bleibt bis zum Ende spannend. Im letzten Drittel hat sie mich regelrecht gepackt. 

Ein schöner Schreibstil mit tollen Charakteren und Beschreibungen. Ich mag überzeichnete Protagonisten, die polarisieren und zum Nachdenken anregen. 

Ich fühlte mich wunderbar unterhalten und kann nur eine klare Leseempfehlung abgeben. Es lohnt sich!

 

sonne, 05.08.2019

Gibt es einen Neuanfang?

Toni ist mit Leib und Seele Gärtnerin. Ihr Leben verändert sich von einem auf den anderen Tag. Nach dem Tod ihres Mannes Leon versucht sie einen Neuanfang, doch so ganz gelingt es ihr nicht. Als sie ein Angebot erhält, sich um das Anwesen von Maximilian Bror auf der abgeschiedenen Insel Monte Spina zu kümmern, greift sie zu und hofft auf dieser Insel wieder zu sich selbst zu finden. Doch weshalb waren ihre Vorgänger nur kurze Zeit dort beschäftigt? Auch der Eigentümer birgt ein Geheimnis. Die Neugier von Toni ist geweckt, denn sie kann sich nicht aus Dingen heraushalten.

 

Ich fühle mich hin und her gerissen von diesem Buch. Der Schreibstil von Henrike Scriverius hat mir gefallen durch Worte kann sie Bilder zaubern. Die Charaktere sind sehr eigenwillig und einsam. Auf der Insel meilenweit entfernt vom Rest der Welt finden sie Schutz und Halt. Sehr emotional wird die Lage von Toni geschildert, so dass man sich gut in ihre Situation hineinversetzen kann. Sie wirkte auf mich zu Beginn sympathisch, doch dann hätte ich sie wieder schütteln mögen wie kann man sich nur so viel Boshaftigkeit von seinem Vorgesetzten gefallen lassen. Gestört hat mich das klischeehafte Verhalten zwischen Frauen und Männern, teils fand ich es auch frauenverachtend.

 

Das wunderschöne farbenfrohe Cover und der Klappentext haben mein Interesse geweckt, doch war ich von der Geschichte etwas enttäuscht.

Renate, 05.08.2019

Liebesgeschichte mit Klischees aber trotzdem sehr unterhaltsam

Eigentlich mache ich um die kunterbunten Bücher eher einen Bogen, aber die Leseprobe hatte mich angesprochen und ich war überrascht von der …

 

Geschichte :   Toni eine junge Witwe und Gärtnerin vergräbt sich nach dem Unfalltod Ihres Mannes und versinkt in einem Sumpf aus grauem Nebel. Sie bewirbt sich in England und wird in einem renomierten Anwesen als Gärtnerin angestellt um zu lernen und sich weiter zu vergraben. Nur Ihre Arbeit ist ihr noch wichtig. Da bekommt sie mit Hilfe Ihrer neuen Arbeitgeberin ein Angebot , sich um den Garten auf einer vorgelagerten Insel von Lazarote , " Mone Spina " zu kümmern. Bislang seien alle Gärtner schnell weggelaufen, sei es aus Einsamkeit oder weil der Hausherr, alle vergrault hat. Nach anfänglichem weigern stellt sie sich der Aufgabe. Sie merkt schnell, warum alle Gärtner schnell wieder aufgeben.....

 

Personen und Schreibstil :  

Es war vor allem der Schreibstil, der mich bewogen hatte , eine Liebesgeschichte, die normal gar nicht mein Ding ist, eine Chance zu geben. Es ist auch der Schreibstil, der mir gut gefallen hat. Die Personen sind lebendig und , klar zum Teil etwas arg überzeichnet, aber es macht Spaß sich diesem kurzweiligen Buch hinzugeben und die Person" Toni" erweckt eine große Sympathie. Der Hausherr ist "natürlich" der Superreiche "Arsch", wie er in jedem Märchen oder in jeder Schmonzette zu finden ist, aber ab und zu blinkt ein bisschen Sympathie auf. Die Mitarbeiter auf der Insel sind ebenfalls schön gezeichnet und ich kann nicht sagen, dass es mir langweilig wurde.

 

Meine Meinung :

Überrascht, dass ich Lust hatte diese Geschichte zu verfolgen. Überrascht, dass es nicht permanent an jeder Ecke mit Schmalz zugekleistert wurde, konnte mich die Geschichte sehr gut unterhalten. Natürlich reden wir von einem mit vielen Klischees ausgestattetem Buch, aber irgendwie nicht ganz so überladen. Ich bin kein Softie oder vielleicht bin ich gerade auf dem Weg einer zu werden, aber die Stärke Tonis und ihre standhaften Abwehrversuche gegenüber dem Leben und ihre eigene Selbstfindung , in Verbindung mit der sehr schönen Beschreibung Ihrer Arbeit und der Pflanzenwelt, haben mir die Lust an der Arbeit mit Pflanzen bestätigt.

 

Fazit:

Ein Buch, das mich sehr gut unterhalten hat und die Seiten sind schnell an mir vorbeigeflogen, somit hat es durchaus seinen Sinn erfüllt und mir gut gefallen. Für 5 Sterne reicht es allerdings nicht, dazu ist die Geschichte mit dem erfolgreichen Unternehmer ( als männlichem Leser ) doch etwas aufgesetzt und eher in die Bezeichnung leichte Lektüre zu ordnen. Da ich keinerlei Erwartungen

Tefelz, 03.08.2019

Versteht die Autorin mehr von Pflanzen als von Menschen?

Allem voran: Um das Buch zu mögen, muss man Pflanzen mögen, mehr noch, man muss sie unabdingbar lieben, wie passionierte Gärtner es tun. Denn in diesem Roman ist die Liebe zu den Pflanzen der Wegweiser durchs Geschehen, die eigentliche Stärke des Buches.

Worum geht es: Auf der abgelegenen Insel Monte Spina, einer Privatinsel, wird ein neuer Gärtner gesucht. Für Toni, 30, deren Mann vor kurzer Zeit durch einen Autounfall gestorben war, findet das Leben nur noch hinter einem grauen Schleier statt. Sie hängt in ihrer Trauer fest. Da scheint die Aufgabe, als Gärtnerin auf dieser einsamen Insel zu arbeiten, genau richtig. Sie schuftet  hart, trifft auf seltsame Menschen, hört von dem noch seltsameren Inselbesitzer, der immer nur für wenige Wochen auftauchen soll, und je tiefer sie durch ihre Arbeit in die Pflanzenwelt der Insel eintaucht, umso mehr erwacht ihre Neugier – auf Max Bror, den bösartigen, unangenehmen Inselbesitzer, auf merkwürdige Geheimnisse, über die niemand sprechen will, aber auch auf eine neue Lebensneugier bei sich selbst.

Könnte es sein, dass die Autorin mehr von Pflanzen als von Menschen versteht? Ihre Protagonisten sind überzeichnete, klischeehafte, durchweg unsympathische Typen, deren Verhalten und Konversationen nicht nachvollziehbar und unrealistisch konstruiert wirken. Lediglich Toni in ihrem Trauergefängnis, aus dem sie Stück für Stück ausbricht, erreicht den Leser emotional. Leon, ihr verstorbener Mann, taucht in kritischen Situationen vor Tonis innerem Auge auf und fungiert wie eine Art Lebens-Souffleuse. Solche Szenen sind gelungen und getragen von einem leisen Humor. Überhaupt ist das Buch eine Sammlung von Stilbrüchen. Wunderschöne Naturschilderungen, unglaublich schöne lyrische Wortbilder wie z. B. „misstrauisch entknittern sich die Stauden“ (nach einem Sturm), wechseln sich ab mit abstoßenden, frauenfeindlichen, widerwärtigen Szenen oder unpassend-lächerlichen Schilderungen wie z. B. „Beine wie Wiener Würstchen“. Kluge Sätze wie „Alleinsein ist die kleine Schwester von Frieden“ wechseln ab mit dem nervigen sprachlosen Einheitskommentar, der wieder und wieder von der Autorin eingesetzt wird:  „Pffff…“.  

Und so bleibe ich in meinem Urteil über diesen Debütroman hin- und hergerissen zwischen wunderschön und abstoßend, zwischen gekonnt und laienhaft. Auf jeden Fall ist das Cover wunderschön gelungen.

heinoko, 03.08.2019

Das Cover ist wunderschön bunt gestaltet und stimmt gut auf die Handlung ein. Diese findet überwiegend auf

Monte Spina, einer Vulkaninsel im Privatbesitz, statt. Erzählt wird die Geschichte von Toni in der Ich-Perspektive. Die Anzahl der Personen, die in dem Roman eine Rolle spielen, ist übersichtlich. Neben Toni leben auf Monte Spina Lou, eine eher exzentrische Amerikanerin, Helen, die Hausdame der Insel, Sophia, die Köchin und Carlos, der Chauffeur. Zudem besucht an wenigen Tagen im Jahr der Eigentümer Max Bror seine Insel.

Die Sprache und der Schreibstil haben mich sehr angesprochen. Es wird sehr detailreich und tiefgehend beschrieben, so dass ein gutes Bild der Orte und Personen entsteht. Es ist sehr leicht die Bilder in seinem Kopf lebendig werden zu lassen und so ganz in die Geschichte abzutauchen. Der Autorin gelingt es auch gut Spannung aufzubauen und diese bis zum Ende der Geschichte aufrecht zu erhalten. Die Dialoge sind teils sehr schlagfertig, teils sehr emotional. Auch hier merkt man deutlich, dass Henrike Scriverius als Landschaftsarchitektin nicht nur ein Talent für wunderschöne Gärten hat, sondern auch sehr blumig und schön mit Sprache umzugehen vermag. Ein kleines Detail hat mir vom Aufbau her zudem gut gefallen: die Dialoge sind vom Blocksatz der restlichen Erzählung losgelöst und stechen deshalb schnell heraus.

Gleich zu Beginn des Romans lernen wir Toni Andersen kennen, sie ist 32 Jahre alt und hat ihre große Liebe bei einem Autounfall verloren. Die bewegende Beschreibung in den ersten Sätzen, wie sie sich danach gefühlt hat, als würde sie in einer Blase leben und mit der Welt nichts mehr zu tun haben, war für mich sehr nachvollziehbar und toll formuliert. Toni war mir zu Beginn des Romans sehr sympathisch und ihr Wunsch einen Neuanfang auf Monte Spina zu wagen, nachvollziehbar. Als dann jedoch Max Bror vorgestellt wurde und deutlich wurde, was für Spielchen er mit den Menschen um ihn herum treibt, konnte ich mich mit Toni leider nicht mehr identifizieren. Sie wurde trotz seiner Taten und Verhaltensweisen von Max in seinen Bann gezogen und das ist etwas, was ich persönlich nicht nachvollziehen kann. Trotz einiger guter Seiten gibt es nicht für alles eine Entschuldigung. Ich möchte nichts vorweg nehmen. Jedoch hat mich der Roman insgesamt mit einem eher unbehaglichen Gefühl zurück gelassen. Damit erklärt sich der Punktabzug, obwohl der Roman, wie oben beschrieben, viele Stärken hat. Es handelt sich um meinen persönlichen Geschmack und meine Überzeugungen. Mir war das alles etwas zu viel des Ganzen und nach dem Einstieg, der wirklich toll war, konnte ich mich nicht mehr mit den handelnden Personen identifizieren. Mir war Max Bror etwas zu abgründig beziehungsweise nicht ausreichend nachvollziehbar, warum er eine solche Entwicklung genommen hat.

LeLo, 02.08.2019

Allein das Cover von „Die Gärten von Monte Spina“ ist doch schon ein Hingucker ABER das war es dann

auch schon.....vorab, ich habe weitaus mehr von der Geschichte erhofft, wurde aber leider ein enttäuscht. 

Toni wird auf den ersten Seiten vorgestellt. Ihr Sprachstil ist einfach, teilweise fasst ein wenig plump. Ihre Geschichte um Leon klingt furchtbar traurig aber auch ein wenig kitschig. Was mich gerade am Anfang der Geschichte genervt hat, ist die ständige innere Stimme von Leon bei Toni. Er meldet sich imaginär immer zu Wort wo Toni nicht weiter kommt. Leider hat sie überhaupt keinen festen Charakter und weiß nicht was sie will. Ebenfalls gestört hat mich ihre Art sich für alles erklären/rechtfertigen zu müssen. Meine Güte...das ging durch das ganze Buch weg so. Ab der Hälfte wird dann endlich Leon‘s Stimme weniger und wir Leser haben Toni endlich mal für uns. Aber die Insel? Die Gärten? Auch davon haben wir leider recht wenig. Sie werden zwar beschrieben aber nicht so wie das Cover/der Titel es ankündigt bzw. wie man es vermuten könnte. Diese Art der Erzählung bleibt leider sehr langweilig und bildlos. Ich habe mich nicht auf die Kanaren hinträumen können....ein nächster Kritikpunkt ist der Besitzer der Insel. Er ist einfach nur furchtbar und scheint überhaupt keinen Anstand oder ähnliches zu besitzen...Natürlich kann man solche Charaktere einbauen aber als Lückenfüller muss man sie nicht haben.

Ohne zu viel zu spoilern: es war überhaupt nicht mein Buch, nicht meine Protagonisten. Das habe ich wirklich sehr selten aber ich habe dann das letzte Drittel des Buches nur noch quer gelesen. Die Geschichte fesselt überhaupt nicht, bringt keine Kanaren-Stimmung auf, wir dürfen nicht detailliert in Tonis Seelenleben blicken und deshalb bleibt sie für mich unnahbar und kalt. Und die Gärten haben mich auch kein bisschen beeindruckt. 

Die Geschichte hat so viel Potential und gerade die Protagonisten hätten es verdient das sie mehr leben dürften.

Schade, aber hierfür gibt es keine Leseempfehlung von mir.

Syltliebhaber, 01.08.2019

Toni Anderson ist Gärtnerin und geht vollkommen auf in ihrem Beruf. Bei einem Auftrag in den Sommerferien

begegnet sie Leon. Sie verlieben sich und heiraten bald. Als Leon nach ein paar Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt, fällt Toni in ein tiefes Loch. Als sie das Angebot bekommt, auf einer einsamen Privatinsel im Atlantik als Gärtnerin zu arbeiten, muss sie trotz allem lange überlegen, denn die Vorgänger haben es selten länger als sechs Monate auf Monte Spina ausgehalten. Der Besitzer der Insel, der Milliardär Max Bror, ist selten dort. Nur seine vier Angestellten halten die Stellung. Toni geht in ihrer Aufgabe auf, keiner redet ihr in ihre Arbeit rein. Bis, ja bis Max Bror auf der Insel erscheint und alles ist anders.
Ein Roman, der auch viel Spannung beinhaltet, läßt einen von der ersten bis zur letzte Zeile nicht wieder los.

brigitte brunotte, 01.08.2019

Die Geschichte hat mich von Anfang an in seine Fänge gezogen. Toni ist mir sofort ans Herz gewachsen und ich war

mitten in der Thematik drin. Neugierde, Fassungslosigkeit, Wut, Spannung und etwas Herzschmerz führen durch den leicht zu lesenden Roman. Die Autorin beschreibt gekonnt die einzelnen Plätze uns Szenen für genaue Vorstellungen, regt zum Nachdenken und Innehalten an – was mir besonders gefällt. Der Chef der Insel ist etwas speziell, hat für mich ein bisschen was von Shades of Grey, aber das macht den Roman gerade interessant. Eine undurchschaubare Person mit vielen Fassetten. Klar entspricht das nicht unbedingt der Realität, aber dafür ist es ja ein Roman.

Gelungene Cover und Kapitelgestaltung.

Für mich ein gelungenes Debüt, das mit einer nichtalltäglichen Geschichte punktet.

Line, 01.08.2019

          Klappentext:

Monte Spina - eine einsame Insel vor Lanzarote, sucht einen neuen Gärtner, was nicht ganz einfach ist, denn außer Stille und Einsamkeit hat die kleine Privatinsel wenig zu bieten. Doch das kommt der dreißigjährigen Gärtnerin Toni gerade recht, denn ihr Mann ist gerade bei einem Autounfall gestorben und der Sinn ihres Lebens und alle ihre Liebe mit ihm.
Weit draußen im Atlantik trifft sie auf eine karstige Landschaft und auf Menschen, die sie nicht gerade herzlich empfangen. Aber Sonne und harte Arbeit wecken neben ihren Lebensgeistern vor allem eins: ihre Neugier. Denn auf der schweigsamen Insel Monte Spina am Ende der Welt gibt es eine ganze Reihe von Merkwürdigkeiten und Geheimnissen:
Warum blieben Tonis Vorgänger immer nur wenige Wochen? Wieso ist das oberste Stockwerk des Haupthauses tabu für sie? Und was steckt hinter dem abwesenden Besitzer der Insel, dem geheimnisvollen Bror, von dem alle nur im Flüsterton sprechen?

Meinung:
Dieser Klappentext stellt das Buch nicht ganz richtig da, er klingt nach Kate Morton oder Judith Lennox und ähnliche Schriftstellerinnen. Das Cover ist wunderschön, passt zum Klappentext und stellt die schönen Seiten des Buchs heraus.
In diesem Buch trifft das helle Licht der Insel auf dunkle, teilweise grausame Verhaltensweisen der Bewohner, ein schöner Garten ist Umgebung für Selbsthass und Zerstörung. 
Das Buch hat mich sehr berührt denn die bösen Szenen haben dazu gehört wie das Salz in der Suppe. Vor allem, sie waren nicht einfach so dahin geschrieben, weil sie eben passten, sondern sie  rundeten die Charaktere ab, erklärten was passieren kann, wenn es einen schlimmen Bruch im Leben gibt, besonders wenn er in der Kindheit passiert.

 

 


        

wiechmann8052, 01.08.2019

Ein Buch kann spannend sein auch ohne Mord und Totschlag

Dies ist eines jener Bücher. Es hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Vielleicht auch weil ich keinen Garten habe und mit Müh und Not Geranien und Lavendel in den Balkonkästen ziehe. Aber ich habe Gärtner immer bewundert. Ich finde es wunderbar, wie sie es verstehen, was Pflanzen brauchen, wie man Pflanzen zum Gedeihen und Blühen bringt. Wir begegnen in diesem Buch einer solchen Gärtnerin. Toni Andersen, hält auch nach Jahren seit seinem Tod, immer noch Zwiesprache mit ihrem verstorbenen Mann, Leon. Als sie das Angebot erhält, für einen reichen Mann den Garten auf einer Insel zu bestellen, willigt sie ein. Die ganze Insel im Atlantik vor Lanzarote ist nun ihr Garten. Sie legt sich mächtig ins Zeug, bringt alles zum Blühen und Gedeihen. Langsam taucht sie aus ihrer selbstgewählten Einsamkeit auf, geht auf die anderen Bewohner der Insel zu, alles Angestellte von Max Bror. Als sie schließlich ihren Arbeitgeber kennen lernt, ist es Hass auf den ersten Blick. Der sich dann, nach mehreren Blicken und ebenso vielen Konfrontationen in Liebe verwandelt. Wie diese Auseinandersetzungen verlaufen, wie sie beide daraus hervorgehen, ein Stückchen siegreich, ein Stückchen geläutert, ein Stückchen einsichtiger, das macht das Buch so interessant. Die Liebesgeschichte zwischen Toni und Max bleibt unerfüllt, und doch geht das Buch gut aus, zumindest für Toni. Aber Max hat sein Schicksal selbst gewählt, das geht in Ordnung so.

Auf jeder Seite des Buches schlägt uns die Liebe entgegen. Die Liebe zur Natur, zu dieser kargen und wilden Insel, die Toni in einen blühenden Garten verwandelt, di Liebe zu den Pflanzen und Blumen die Toni so schön für ihre Pflege und Zuwendung danken, die Liebe und Sympathie zu den Mitmenschen, die Liebe und Treue zu unerreichbaren Menschen, sei es weil sie schon tot sind oder immer unerreichbar waren, und schließlich die Liebe zwischen Toni und Max, so unerfüllt sie auch letztendlich bleibt, es ist Liebe die nicht in Hass und Bitterkeit endet sondern in leiser Wehmut.

Das Buch liest sich leicht und flüssig, die Dialoge wirken natürlich, weder gestelzt noch erzwungen. Der verbale Schlagabtausch ist an manchen Stellen witzig und sehr charmant, so z.B. erklärt Lou sie würde auch hart arbeiten, ebenso wie Toni: „… Ich steh auf harte Arbeit. Vor allem an mir selbst“ (S. 45) und meint aber ihre vielen kosmetischen Anwendungen. An anderen Stellen sind die Dialoge bedeutungsschwer und subtil-vielschichtig, wie die Gespräche zwischen Toni und der Hausdame Helen oder zwischen Toni und Max.

Ein gelungenes Titelbild, Meer, Pflanzen, Schmetterlinge und eine kleine Eidechse (wer hat sie schon entdeckt?) runden das Buch ab, laden dazu ein, in der Buchhandlung zu verweilen, zuzugreif

kleine hexe, 01.08.2019

Ist es das Paradies ?

Ein Wunderschönes Cover, das den Inhalt nicht verrät, eine wahnsinnige Spannung baut sich plötzlich und unvorhersehbar auf, deren Inhalt mir nicht gefällt, aber sehr gut formuliert ist, Toni und Lou eine ungleiche Freundschaft, Max und Peter zwei Freunde seit der Kindheit und welche Rolle spielt Helen, die Hausdame dabei ?
Seiten voller Wärme, Licht und Geborgenheit, Seiten voller Angst, Hass, Gier, Leidenschaft, keine menschliche Regung ist der Autorin fremd, detailliert schildert sie die Facetten des menschlichen Seins.
Und mittendrin Toni, die an ihre Grenzen kommt, körperlich und gefühlsmäßig...Wer wird das Spiel gewinnen, Peter, Max, Toni, Helen, und all die anderen oder bekommt jede/r was sie/er verdient... ein auf und ab der Gefühle beim Lesen... Ein Wunderschönes Cover, das den Inhalt nicht verrät, eine wahnsinnige Spannung baut sich plötzlich und unvorhersehbar auf, deren Inhalt mir nicht gefällt, aber sehr gut formuliert ist, Toni und Lou eine ungleiche Freundschaft, Max und Peter zwei Freunde seit der Kindheit und welche Rolle spielt Helen, die Hausdame dabei ?
Seiten voller Wärme, Licht und Geborgenheit, Seiten voller Angst, Hass, Gier, Leidenschaft, keine menschliche Regung ist der Autorin fremd, detailliert schildert sie die Facetten des menschlichen Seins.
Und mittendrin Toni, die an ihre Grenzen kommt, körperlich und gefühlsmäßig...Wer wird das Spiel gewinnen, Peter, Max, Toni, Helen, und all die anderen oder bekommt jede/r was sie/er verdient... ein auf und ab der Gefühle beim Lesen... Ein Wunderschönes Cover, das den Inhalt nicht verrät, eine wahnsinnige Spannung baut sich plötzlich und unvorhersehbar auf, deren Inhalt mir nicht gefällt, aber sehr gut formuliert ist, Toni und Lou eine ungleiche Freundschaft, Max und Peter zwei Freunde seit der Kindheit und welche Rolle spielt Helen, die Hausdame dabei ?
Seiten voller Wärme, Licht und Geborgenheit, Seiten voller Angst, Hass, Gier, Leidenschaft, keine menschliche Regung ist der Autorin fremd, detailliert schildert sie die Facetten des menschlichen Seins.
Und mittendrin Toni, die an ihre Grenzen kommt, körperlich und gefühlsmäßig...Wer wird das Spiel gewinnen, Peter, Max, Toni, Helen, und all die anderen oder bekommt jede/r was sie/er verdient... ein auf und ab der Gefühle beim Lesen...

Leselust64, 31.07.2019

Toni hat jung ihr Mann verloren und ihr geht es verständlicher Weise nicht gut. Sie bekommt eine Stelle

angeboten auf Monte Spina, eine kleine Insel vor Lanzarote und nimmt sie an. Sie da weg wo zuviele Errinnerungen liegen. Als Gärtnerin hat sie hier vieles zu tun in mitte der Natur. Aber wer ist Mr. Bror, Ihr Chef und warum habe alle andere Angestellten Angst für Ihm?

Eine tolle Geschichte mit viel Gefühl, Natur, Sonne und Sturm. Henrike Screverius schreibt wie Autoren als Jojo Moyes, Lucinda Riley und andere. Die Geschicht ist toll aufgebaut, hat viele Überrasschungen und lässt sich nicht weglegen. Ich habe es sehr genossen und hoffe das Frau Scriverius noch viele Bücher schreiben wird.

MoniqueH, 30.07.2019

Ein tiefgründiger Roman, wenn auch manches klischeehaft herüber kommt. Mir haben besonders die

Landschaftsbeschreibungen gefallen, da merkt man die Autorin ist vom Fach und hat Ahnung. Die Charaktere hätten etwas besser ausgearbeitet werden können, obwohl die Emotionen bezüglich deren Handelns bei mir oft ganz schön gewaltig waren. Mitfühlen kann man. Ich hoffe von Henrike Scrivenius noch mehr zu lesen.

SiWel, 30.07.2019

Das Cover hat mich schon Beginn an fasziniert und genau das soll es sicherlich auch bewirken. Die Farben und die

Darstellungen werden so gekonnt ineinander verarbeitet, dass ich beim Lesen immer und immer wieder einen Blick darauf werfen musste. Ebenso verhält es sich mit der Haptik, denn der Titel wurde hervorgehoben und schließt somit den Kreis.
Der Schreibstil der Autorin, die mit diesem Buch ihren Debütroman veröffentlicht hat, ist super eingängig. Die Tiefgründigkeit, die hier beinhaltet ist, lässt einen immer mal wieder innehalten und reflektieren. Somit kann man dieses Buch zwar nicht "in einem Rutsch" schnell mal durchlesen, aber, das kommt mir sehr entgegen. Ich möchte nämlich keine seichte Literatur, sondern Bücher, die mir zu denken geben und mich obendrein unterhalten. Dies schafft Henrike Scriverius hier einwandfrei.
Das Lokalkolorith ist hervorragend umgesetzt und macht richtig Lust, dorthin zu reisen und dieses Naturspektakel zu erleben.
Die Charaktere werden mit all ihren Ecken und Kanten vortrefflich dargestellt. So konnte ich mich als Leserin prima in deren Reaktionen hineinversetzen. Da war ich mittendrin und nicht nur dabei.

Mein Fazit: gelungener Debütroman, der auf Nachfolger hoffen lässt

Gudrun, 29.07.2019

Das Buch ist ein schöner stimmungsreicher Roman. Die trauernde und depressive Kate ist sehr stark

herausgearbeitet. Die Gartenszenen sind wunderschön beschrieben und regen das Kopfkino an. Die beschriebene Story ist unglaubwürdig und wenig konkret. Schade, daraus hätte mehr werden können. Der Versuch der Darstellung der verschiedenen Facetten des menschlichen Miteinanders ist nur bedingt gelungen. Max Bror bekommt nicht recht Form. Auch werden einige Vorurteile ausgiebig bedient. Der plötzliche Schicksalsschlag rettet nichts, sondern versucht noch eine Kehrtwende, aber dann kommt schnell das Ende und alles wird gut. Da es sich um das Debüt handelt, hoffe ich auf Steigerung, denn das Können vorhanden ist, was den Gartenszenen gut entnommen werden kann. Das Buch ist gut geschrieben und lässt sich leicht und flüssig lesen.

Sibylle Meyer, 18.07.2019
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