Verlagsgruppe Droemer Knaur



Schwimmen Tote immer oben?

9783426453117
jetzt downloaden Jetzt downloaden
E-Book, Droemer eBook
28.08.2019, 176 S.

ISBN: 978-3-426-45311-7
Diese Ausgabe ist in Kürze wieder lieferbar.
12,99
inklusive 19%
Mehrwertsteuer

Die häufigsten Irrtümer über die Rechtsmedizin

"Die häufigsten Irrtümer über die Rechtsmedizin – das neue Sachbuch von Michael Tsokos, Deutschlands bekanntestem Rechtsmediziner.
Leider sind es oft Klischees, die unsere Vorstellung von der Rechtsmedizin beherrschen. Keiner weiß das besser als Michael Tsokos, der vielfache Bestseller-Autor. Er erläutert die teils groben Fehler und informiert unterhaltsam und spannend über die Mittel und Methoden der Rechtsmedizin, seine Arbeit am Seziertisch im Obduktionssaal und die neuesten Entwicklungen in der Forensik.
Die Szene aus dem Fernseh-Krimi kennt jeder: Ein Toter im Pool, auf der Wasseroberfläche auf dem Rücken treibend, mit dem Gesicht nach oben. Michael Tsokos entlarvt diese Darstellung als dramaturgischen Kniff, und erklärt, warum Ertrunkene auf den Grund sinken oder unter der Wasseroberfläche treiben, und zwar in Bauchlage, mit dem Gesicht nach unten.
Auch die anderen Irrtümer über die Rechtsmedizin, die Michael Tsokos aufklärt, sind bekannt aus Krimis aller Art. Unter anderem geht es um die Frage, wie lang es dauert, bis ein Leichnam vollständig mumifiziert ist; ob verwesende Leichen explodieren können und auf welche Weise ein Rechtsmediziner Stich- und Schnittverletzungen voneinander unterscheidet. In diesem, seinem zweiten Buch zu den Irrtümern über die Rechtsmedizin stellt Michael Tsokos auch die gängigsten Irrtümer über die Arbeit in der Rechtsmedizin richtig. Etwa dass eine virtuelle Obduktionen mit Hilfe der Computertomographie keineswegs eine klassische Obduktion ersetzen kann, dass Rechtmediziner und ermittelnde Kriminalbeamte keineswegs ein festes Team sind und dass Phantombilder keineswegs aufgrund von DNA-Analysen möglich sind.
Michael Tsokos, 1967 geboren, ist Professor für Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er das Institut für Rechtsmedizin der Charité. Seine beiden Sachbücher über spektakuläre Fälle aus der Rechtsmedizin sind Bestseller: ""Die Klaviatur des Todes"" und ""Die Zeichen des Todes""."

Der Autor

Michael Tsokos

Portrait von  Michael Tsokos

Michael Tsokos, 1967 geboren, ist Professor für Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er...

zum Autor Bücher von Michael Tsokos

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Macht Schluss mit Klischees über Rechtsmedizin

In TV Krimis sorgt die Aufklärung von Mordfällen für ein spannendes Interesse der Zuschauer. Oft fragt man sich, welche Methoden die Rechtsmediziner zur Ermittlung der Mordursache anwenden.

Michael Tsokos zeigt an 30 Beispielen, was bei den Fernsehproduktionen fälschlicherweise den Zuschauern vorgespielt wird. Er informiert über seine Arbeit am Seziertisch im Obduktionssaal und erklärt die neuesten Entwicklungen in der Forensik. Das ist hochspannend und erklärt mit reichlich Hintergrundwissen die normale Arbeitsweise eines Rechtsmediziners.

Michael Tsokos weiht seine Leser in die verschiedene Geheimnisse der Rechtsmedizin ein und macht Schluss mit manchen Klischees, die man von Filmen her kennt. Das Buch ist in kurze Kapitel gegliedert und liest sich interessant und aufschlussreich.

Wer wissen möchte, wie lange eine Leiche zur Mumifizierung benötigt oder ob verwesende Leichen explodieren können, wird hier die entsprechenden Antworten finden. Es geht um auch um ärztliche Schweigepflicht und darum, was es mit einem Scheintod auf sich hat.

Bei den meisten Sektionen muss der Tote nicht unbedingt Opfer eines Mordanschlags geworden sein, in Berlin sind das gerade einmal fünf Prozent.

Mit dem hier gewonnenen Wissen kann man in der Regel nicht viel anfangen, doch es befriedigt die Neugier von Krimifans. Reale Kriminalfälle haben normalerweise völlig banale Gründe und die Motive sind häufig von Emotionen oder räuberischer Absicht geleitet. Ganz anders wirken da die kunstvoll gestrickten Taten in Fernsehfilmen oder in Büchern. Außerdem arbeiten Polizei und Rechtsmedizin nicht gemeinsam wie man es in Filmen sehen kann.



Wer sich für Fragen der Rechtsmedizin interessiert oder die Fehler von Krimiautoren aufdecken möchte, wird hier sehr spannend und aufschlussreich informiert. Michael Tsokos ist ein Mann vom Fach und die Realität bringt oft die spannendsten Fälle ans Licht. Packend und informativ werden hier Fehler im Bereich der Rechtsmedizin aus Film und Buch aufgedeckt.
 

sommerlese, 19.09.2019

In seinem neuen Sachbuch beschäftigt sich Michael Tsokos mit häufigen Klischees und Irrtümern der

Rechtsmedizin, wie sie oft aus Fernseh-Krimis und Serien wie CSi und ähnlichen bekannt sind.

Außerdem gibt er Einblicke in die Arbeit in der Rechtsmedizin und stellt auch hier Irrtümer richtig bzw. klärt falsche Vorstellungen auf und verblüfft mit interessanten Zahlen und Fakten.

 

Für mich war dies das erste Sachbuch, das ich von Michael Tsokos zu diesem Thema gelesen habe.

Da ich leidenschaftlich gerne Krimis und Krimi-Serien im Fernsehen schaue, hat mich natürlich interessiert, welche Irrtümer hier aufgeklärt bzw. richtig gestellt werden.

Jetzt nach der Lektüre weiß ich, dass sich Krimi- und Drehbuchautoren vielerlei Kniffe bedienen, um die Dramaturgie zu steigern.

 

Mit insgesamt 30 solcher Irrtümer beschäftigt sich Michael Tsokos in diesem Buch.

Da geht es um Wasserleichen und ob diese tatsächlich immer auf dem Rücken an der Wasseroberfläche treiben, um den Unterschied von Stich- und Schnittverletzungen sowie dem Unterschied zwischen Ein- und Ausschussverletzung, mumifizierte Leichname oder ob der Polizeiermittler und der Rechtsmediziner tatsächlich ein festes Team sind, ähnlich Boerne und Thiel aus dem beliebten Münster-Tatort.

 

„Wir sind nicht der viel zitierte »Anwalt der Toten« oder »Detektiv in Weiß«, aber wir wissen alles, können alles, und kommen doch leider immer zu spät…

(Zitat, Seite 24)

 

Tsokos gibt aber auch interessante Einblicke in die tägliche Arbeit im Obduktionssaal, erklärt neue Entwicklungen in der Rechtsmedizin und Forensik und erläutert den Respekt vor den Verstorbenen, den er bei seiner Arbeit nie aus den Augen verliert.

Es gibt eine Menge medizinische Details zu Todesursachen und auch das Mysterium Scheintod macht Tsokos zum Thema.

 

Als das erklärt er sehr informativ, sogar unterhaltsam und vor allem so, dass jeder Laie es verstehen und nachvollziehen kann.

Das hat mir außerordentlich gut gefallen und Lektüre trotz des eher tragischen Themas zum Vergnügen gemacht.

Die einzelnen Kapitel sind mit Zeichnungen zum jeweiligen Thema versehen, die nicht nur gut gelungen sind sondern auch viel schwarzen Humor zeigen. Das ist eine wunderbare Ergänzung, die das ganze Buch auflockert.

 

Dieses Buch sollten Krimi-, Thriller und Drehbuchautoren gelesen haben, denn dann würden viele Fehler nicht entstehen, auch wenn sie vielleicht aus dramaturgischen Gründen trotzdem gemacht würden.

Tsokos zieht bei seinen Erläuterungen auch imme

Fanti2412, 10.09.2019
↑ nach oben