Verlagsgruppe Droemer Knaur



Darkness - Pendergast reloaded

Einleitung

Die US-Autoren Douglas Preston und Lincoln Child sind mit ihrem genialen New Yorker FBI-Agenten Aloysius Pendergast unerhört erfolgreich. In Darkness. Wettlauf mit der Zeit jagt Aloysius Pendergast einer wertvollen tibetischen Reliquie hinterher – und muss die 2.500 Passagiere des Luxusliners Britannia retten.

Alles zurück auf Null: Nach dem Alptraum mit seinem Bruder will Aloysius Pendergast vom Fedral Bureau of Investigation einfach nur zu Ruhe kommen und seinen Seelenfrieden finden. Zusammen mit seinem Mündel, der uralten und zugleich blutjungen Constance Greene, die durch die vergangenen Ereignisse ebenfalls gebeutelt ist, reist er nach Tibet. Nahe der umstrittenen Grenze zu Nepal, in dem Kloster Gsalrig Chongg, finden die Beiden Unterschlupf. Der heilige Ort zählt zu den ganz wenigen in Tibet, die den Verwüstungen der chinesischen Invasion entronnen sind. Anders als die zahllosen Klöster, religiösen Gebäude und tausende Mönche, die der chinesischen Armee zum Opfer gefallen sind.

Der Lama des Klosters erzählt Aloysius Pendergast von dem schweren Verlust, den das Kloster erlitten hat: Den Mönchen wurde eine Reliquie gestohlen, das so genannte Agozyen. Es war der bedeutendste Kultgegenstand im Kloster, vielleicht in ganz Tibet. Er wurde in einer fest verschlossenen Gruft aufbewahrt. Pendergasts Ruf scheint ihm vorausgeeilt zu sein, denn Lama Thubten bittet ihn, „das Recht wiederherzustellen und Licht in das Dunkel zu bringen“. Es müsse alles sehr schnell gehen, denn der Mönch weiß, dass die tausend Jahre alte Reliquie in den falschen Händen zur gefährlichen Waffe werden kann. Was Pendergast über sie erfährt, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren.

Von Tibet über Venedig nach London auf die Britannia

Da es ausgeschlossen werden kann, dass einer der Mönche das Schloss zur Gruft aufgeknackt hat, fällt der Verdacht auf einen Fremden, der kurz vor dem Diebstahl im Kloster weilte: ein amerikanischer Bergsteiger. Er soll der einzige Überlebende einer Expedition zum Dhaulagiri gewesen sein. Jener Jordan Ambrose war mehr tot als lebendig, als er in Gsalrig Chongg eintraf. Stimmt seine Geschichte? Und was will er mit dem Agozyen?

Pendergasts Spürnase führt ihn und die schöne Constance nach Europa, zunächst nach Venedig, dann nach London. Dort liegt die Britannia, das größte Passagierschiff der Welt, mit 2.500 Menschen an Bord. Befindet sich der Räuber ebenfalls auf dem Luxusliner? In letzter Sekunde geht Aloysius mit seinem Mündel an Bord. Man bezieht die Tudor-Suite zu 50.000 Pfund. Doch erprobte Preston-Child-Leser ahnen es schon: Für die beiden Amerikaner wird dies gewiss keine lustige Seefahrt, und Mr. Pendergast muss all seine x-trilliarden grauen Zellen bemühen, um des Rätsels Lösung herbeizuführen.

Während die Passagiere im Art-déco-Ambiente an ihren Champagnergläsern aus venezianischem Kristall nippen und vornehm parlieren, passieren im grummelnden Bauch des Schiffes Dinge. Und so entwickelt sich die dekadente Jungfernfahrt der Britannia zum Höllentrip für alle Anwesenden ...

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