Verlagsgruppe Droemer Knaur



Der Augensammler

Einleitung

Der Bestseller-Autor schreibt für das Kino im Kopf

Sie möchten endlich mal wieder ins Kino gehen, aber das Popcornrascheln stört Sie immer? Ihr liebster Platz außen links war nicht mehr frei? Es regnet in Strömen oder der Babysitter hatte leider keine Zeit? Bleiben Sie zuhause, machen Sie es sich auf dem Sofa bequem, klappen Sie den „Augensammler auf – und machen Sie sich auf eine lange Nacht gefasst!

Der Thriller von Sebastian Fitzek ist nichts für schwache Nerven. Er ist auch nichts für Freunde der leichten Spannung mit Lokalkolorit. Obwohl der Thriller in Berlin spielt, trinkt hier niemand Berliner Weiße oder kauft Schrippen beim Bäcker. Nein, hier spielt ein Mörder ein ganz perfides Spiel, so simpel wie einfach: Verstecken. Er hat die Kinder, er versteckt sie, und wenn die Eltern sie nicht innerhalb der erlaubten Zeit finden – ist es zu spät. Sein Plan ist einfach und seine Gnadenlosigkeit von grausamer Klarheit. Hier rechnet einer mit den Eltern ab und erwischt sie an ihrer schwachsten Stelle. Ein grausamer Rachefeldzug, dessen Logik und Konsequenz für Alexander Zorbach, den selbst ernannten Ermittler, immer schwerer zu durchschauen wird.

„Es könnte alles so einfach sein, ist es aber nicht!“

Leicht ist eigentlich nichts im Leben von Alexander Zorbas. Seit einem misslungenen Einsatz steht Zorbach vor dem Scherbenhaufen seines Lebens. Den Dienst bei der Polizei musste er aus persönlichen Gründen quittieren. Jetzt ist er Polizeireporter und benutzt seine alten Kontakte, um nicht nur über die Fälle zu schreiben, sondern zu ermitteln. Nicht immer zur Freude seiner ehemaligen Kollegen und seiner Noch-Ehefrau, aber gelernt ist gelernt. Der Job – ein Surrogat seiner eigentlichen Berufung. Seine Nerven – blank. Die Ehe – kurz vor dem Aus. Und seine Zuständigkeit als Vater? Er muss sich selbst ein Ungenügend geben. Er hat keine Zeit, mit seinem Sohn zu spielen – aber das Spiel gegen den Mörder nimmt an. Und wenn er schon seinem eigenen Sohn immer wieder Versprechen gibt, die er in schöner Regelmäßigkeit bricht, dieses Spiel will er gewinnen.

Den Wettlauf gegen die Zeit, das allmähliche Verstehen, wie dieser brutale Mörder tickt, das hat Sebastian Fitzek in einen Thriller gepackt, dessen Brutalität weniger aus dem besteht, was Fitzek beschreibt als aus den tiefsten Ängsten, die wir haben. Und gerade wenn man denkt, jetzt hat man die Regeln verstanden, dann ist doch alles wieder anders. Der Höhepunkt, auf den alles zuläuft, ist ebenso überraschend wie logisch. Eigentlich … Der Augensammler ist „2 in 1“. Ein Pageturner der Extraklasse und Kino im Kopf! Lesen. Luft anhalten. Aufatmen. Oder nicht?

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