Verlagsgruppe Droemer Knaur



Auf dem roten Teppich: Carla Federico

Warum die Autorin historischer Romane manchmal gerne Mäuschen spielen würde ...

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Carla Federico liebt es, ihre Romane in exotischen Ländern spielen zu lassen. Doch sie schreibt nicht nur über diese Gegenden, am liebsten bereist sie die Länder auch selbst. Und davon profitieren ihre Leser - denn diese Reisen sind eine der stärksten Inspirationsquellen für die Autorin!

Beschreiben Sie sich mit drei Worten!

Neugierig, facettenreich, individualistisch.

Was macht Ihnen schlechte Laune, was macht Ihnen Freude?

Schlechte Laune machen mir rücksichtslose Menschen - z.B. Zugfahrer, die gefühlte Stunden brauchen, um ihren Koffer zu verstauen anstatt endlich mal die Schlange vorbei zu lassen. Freude macht mir, die Sonne auf nackter Haut zu spüren, etwas typisch Österreichisches zu essen, was ich in Frankfurt gewöhnlich nicht bekomme, oder eine meiner Lieblingsserien ganz bequem im Bett zu gucken.

Sie können Frühstück, Mittag- und Abendessen an drei unterschiedlichen Orten auf der Welt einnehmen – wohin führt Sie diese Reise?

Frühstück in einem luxuriösen Hotelzimmer. Mittagessen während einer Sightseeing-Tour an einem geschichtsträchtigen Ort. Abendessen auf einer Klippe mit Blick auf Meer und Sonne.

Kaffee oder Tee?

Eigentlich Cappuccino. Aber manchmal darf's auch ein Rooibos-Karamell sein.

Wie sieht ein perfekter Tag für Sie aus?

Lange schlafen, dann für ein paar Stunden darin aufgehen, das Tagespensum abzuarbeiten, später die Freizeit genießen, z.B. mit einer Wellness-Einheit.

Woher kommen die Inspirationen zu Ihren Büchern?

Inspiriert werde ich von Reisen, von Begegnungen mit Menschen, von Büchern, Filmen und Zeitschriften.

Neben der Arbeit als Schriftsteller – was wären alternative Berufe für Sie? Und warum?

Ich interessiere mich sehr für die Medizin – und ich kann Blut sehen. Von daher wäre ich auch gerne Ärztin geworden, am liebsten Psychiaterin. Eine Alternative dazu wäre der Hebammenberuf.

Haben Sie einen Lieblingsautor? Wer ist es und weshalb?

Ein Lieblingsautor für ein ganzes Leben ist definitiv viel zu wenig.

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?
Aufgrund der Tatsache, dass demnächst jemand in mein Leben treten wird, der jedes noch so tolle Buch in den Schatten stellt: Das „Mami-Buch“ von Katja Kessler.

Welches Buch sollte jeder einmal gelesen haben?

Eines, das ihn so fürs Lesen begeistert, dass er sein Leben lang nicht wieder damit aufhört.

Welche Person – aus Roman, Film oder dem öffentlichen Leben – würden Sie gerne treffen? Und was würden Sie zu ihm/ihr sagen?

Diversen Prominenten aus Kunst, Politik und Wirtschaft möchte ich eigentlich nichts sagen. Ich würde lieber – zum Zwecke von Charakterstudien - in ihrem Wohnzimmer Mäuschen spielen und beobachten, wie sie leben und sich privat verhalten.

Bei welchem historischen Ereignis wären Sie gerne Zeuge gewesen?

Bei all denen, über die ich in meinen Romanen schreibe. Das würde den Rechercheaufwand deutlich minimieren ;-)

Wenn Sie die berühmten drei Wünsche frei hätten, wie sähen sie aus?

Erstens: das Allerbeste für meine Tochter: Dass sie demnächst gesund zur Welt kommt und später ein selbstbestimmtes und -verwirklichtes Leben führen wird, in dem sie ihre Stärken und Talente auslebt. Zweitens: Dass ich auch weiterhin von meiner großen Leidenschaft – dem Bücherschreiben – in geistiger und materieller Hinsicht gut leben kann. Drittens: Absolute Gleichberechtigung für alle Frauen weltweit.

Was ist Ihre Lebensphilosophie?

Weniger eine Philosophie, als vielmehr einen persönlichen Erfahrungswert trifft der Satz: „Gottes Mühlen mahlen langsam, aber trefflich fein.“

Haben Sie schon das nächste Projekt im Kopf?

Nicht nur eines ;-)

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