Verlagsgruppe Droemer Knaur



Mord in der Drachenhöhle

Einleitung

Judith Merchant und ihr packendes Debüt „Nibelungenmord“

Nibelungenmord ist Judith Merchants Krimidebüt, das im sagenumwobenen Siebengebirge spielt. Gekonnt verknüpft die 1976 geborene Autorin die märchenhafte Landschaft des Siebengebirges mit einem spannenden Mordfall, der das beschauliche Städtchen Königswinter in Aufruhr versetzt. Ausgerechnet eine Schreibkrise während ihrer Doktorarbeit hat die Germanistin Judith Merchant zum Krimischreiben geführt. „Ich wollte mich mit etwas an den Schreibtisch locken, was kurz ist und Spaß macht. Also schrieb ich einen Kurzkrimi.“ Rasch entdeckte sie ihre Lust am erzählerischen Schreiben und auf die erste folgten rasch weitere Geschichten. Als sie für ihre Kurzgeschichte Monopoly 2009 mit dem renommierten Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet wurde und Verlage wie Agenten nach einem Roman von ihr fragten, fasste Merchant den Mut, ihre Doktorarbeit abzubrechen und sich auf das Romanschreiben zu konzentrieren. Das Resultat ist Nibelungenmord – ihr packendes Romandebüt im Droemer Knaur Verlag, das von einem rätselhaften Mordfall in der Rheinstadt Königswinter am Fuße des Siebengebirges erzählt. Erste Ideen für den Krimiplot ihres Romans kamen Merchant bei einem Sonntagsspaziergang im Nachtigallental, ein urwüchsiges, märchenhaftes Tal im Siebengebirge nahe ihres Wohnortes Königswinter. Dort gibt es viele Höhlen, die als Drachenhöhlen bezeichnet werden, um auf die Sage von Siegfried dem Drachentöter anzuspielen. Merchant dachte gleich, dass „man dort wundervoll eine Leiche verstecken könnte“. Auch das Nibelungenlied und der Drache inspirierten sie zu ihrem Roman, der durchtränkt ist von der märchenhaften Atmosphäre des Siebengebirges – einer Landschaft, die auf Merchant eine „starke Wirkung“ ausübt und die „zum Geschichtenerzählen einlädt.“ Die 1976 in Bonn geborene Merchant kennt und liebt diese Gegend seit ihrer Kindheit. „Aufgewachsen bin ich in St. Augustin (bei Bonn) und war schon als Kind oft im Siebengebirge,“ erzählt die Autorin. Siebengebirge, Drachenfels, Königswinter – Merchant weiß, wovon sie schreibt und lässt das Lokalkolorit gekonnt in ihren Roman einfließen. Da sie bereits als Kind wusste, dass „ich mal etwas mit Büchern machen wollte, mit deutscher Literatur und der deutschen Sprache“ studierte sie Germanistik in Münster und Bonn und schrieb anschließend an ihrer Doktorarbeit, die sie aber inzwischen zugunsten des Romanschreibens abgebrochen hat. Sie ist als Lehrbeauftragte am Germanistischen Seminar der Uni Bonn und als Dozentin in der Erwachsenenbildung tätig. Mit ihrer Familie lebt sie in Königswinter und ist gespannt auf die Reaktionen der Königswinterer auf ihren Roman. Ob Rentnerparadies oder Touristenfalle - Merchant zeichnet ein ambivalentes Bild ihrer Stadt, die malerisch am Rhein zu Füßen des Siebengebirges und des Drachenfelses liegt. „Es wird sicher den einen oder anderen geben, der die Stadt anders dargestellt hätte als ich. Insgesamt glaube ich aber, dass der Roman auf Interesse stoßen wird.“
Wir wünschen Judith Merchant und ihrer Rheinkrimi-Serie mit Nibelungenmord, Loreley singt nicht mehr und Band 3 Rapunzelgrab viel Erfolg!

 Alexandra Plath für www.droemer-knaur.de

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