Verlagsgruppe Droemer Knaur



Tipp des Lektorats im Mai: Güle güle Süperland

02.05.2011

Stefanie Hess lädt Sie ein auf eine wunderbar skürrile Reise ins Süperland

Die besten Geschichten schreibt bekanntlich das Leben selbst. Und deshalb ist man als Sachbuchlektorin abgesehen von aktuellen Themen und Debatten immer auf der Suche nach außergewöhnlichen Lebensgeschichten, die beeindrucken, berühren und inspirieren. Mit viel Glück stößt man dabei auf Autoren, die nicht nur Interessantes erlebt haben, sondern auch hervorragend unterhalten können. So wie Hülya Özkan, die von ihren „skürrilen“ Erfahrungen im Süperland Türkei erzählt. Schon die Idee zu diesem Buch hatte es mir angetan. Und je mehr ich über Hülya Özkans schrecklich nette türkische Familie las, desto größer wurde meine Begeisterung.

„Güle Güle Süperland“ ist mein persönliches Lieblingsbuch im Mai. Es ist urkomisch und gleichzeitig bewegend. Es zeigt, dass Klischees nicht immer stimmen, manchmal aber sehr witzig sein können. Und es erzählt Geschichten, die sich ein Autor nicht ausdenken, sondern nur selbst erleben kann. „Güle Güle Süperland“ erzählt von den heiteren und manchmal auch bitteren Momenten des Lebens zwischen zwei Kulturen. Es nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die Türkei, aber auch in die Bundesrepublik der 60er Jahre, die für Hülya Özkans Familie und viele andere Gastarbeiter zur neuen Heimat wurde. Ein Buch, das einen erfrischend neuen Blick auf das vieldiskutierte Thema Integration wirft, und dem vor allem eines gelingt: dem Leser von der ersten Seite an ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.

Überzeugen Sie sich selbst! Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Ihre Stefanie Hess

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Die Autorin

Hülya Özkan

Portrait von  Hülya Özkan

Hülya Özkan kam Mitte der sechziger Jahre als Kind türkischer Gastarbeiter nach Deutschland. Während ihre Eltern später wieder in die Türkei zurückkehrten, entschied sie sich zu bleiben.

zur Autorin

Das Buch

„Güle güle Süperland!“

Friedrich Ani – Süden

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