Verlagsgruppe Droemer Knaur



Auf dem roten Teppich: Silke Neumayer

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Silke Neumayer hat viele spannende Projekte im Kopf. Zusammen mit Monika Bittl hat sie darüber geschrieben, warum man sich auch mit Partner oft vorkommt, als lebte man ein Leben als Alleinerziehende - mit viel Witz und viel Wahrheit.

Beschreiben Sie sich mit drei Worten!
Ich bin ich.
Was macht Ihnen schlechte Laune, was macht Ihnen Freude?
Schlechter Service macht schlechte Laune, aber wenn Menschen gute Laune haben und das auch ausstrahlen steckt mich das an.
Sie können Frühstück, Mittag- und Abendessen an drei unterschiedlichen Orten auf der Welt einnehmen – wohin führt Sie diese Reise?
Frühstück in London. Mittagessen in Sydney. Abendessen auf Bali.
Kaffee oder Tee?
Erst grüner Tee mit Honig und Zitrone - dann Milchkaffee.
Wie sieht ein perfekter Tag für Sie aus?
Hauptsache, die Sonne scheint, für den Rest ist man jeden Tag selbst verantwortlich.
Woher kommen die Inspirationen zu Ihren Büchern?
Ich glaube, man erfindet keine Geschichten. Die Geschichten finden die zu ihnen passenden Autoren, wenn sie bereit sind, erzählt zu werden.
Neben der Arbeit als Schriftsteller – was wären alternative Berufe für Sie? Und warum?
Irgendwas mit Pferden. Was mit Mode. Was mit Malen. Was mit Reisen. Und manchmal wäre ich auch gerne Ärztin, aber nur in einer TV-Serie, da sieht man immer gut aus und muss kein echtes Blut sehen.
Haben Sie einen Lieblingsautor? Wer ist es und weshalb?
Ich habe ganz viele Lieblingsautoren und freue mich immer wenn ich ein neues Buch finde, bei dem ich mich schon in die ersten paar Sätze verliebe.
Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?
Der Zwerg im Kopf von Christine Nöstlinger. Les ich zurzeit jeden Abend vor.
Welches Buch sollte jeder einmal gelesen haben?
Keine Ahnung, aber ich glaube, jeder sollte lesen können und es ist erschreckend wie viele Menschen in Deutschland und der Welt das leider nicht können
Welche Person – aus Roman, Film oder dem öffentlichen Leben – würden Sie gerne treffen? Und was würden Sie zu ihm/ihr sagen?
Im Buchbereich ist es Rhett Butler und ich würde ihm sagen, vergiss Scarlett, nimm mich - Scarlett braucht über dreihundert (spannende) Seiten um rauszufinden, wen sie wirklich liebt. Und im realen Leben - auch wenn es fast schon ein Klischee ist - würde ich gern den Dalai Lama treffen und ihn fragen, ob er weiss, warum wir hier sind.
Bei welchem historischen Ereignis wären Sie gerne Zeuge gewesen?
Ich wäre gerne bei einer Rede von Sokrates dabei gewesen.
Wenn Sie die berühmten drei Wünsche frei hätten, wie sähen sie aus?
Neben dem Weltfrieden und dem hundertprozentigem Umstieg auf erneuerbare Energien? 1. Natürlich erstmal noch eine Million weitere Wünsche frei haben 2. Dass meine Familie gesund und glücklich ist. 3. Ein eigenes Pferd
Was ist Ihre Lebensphilosophie?
Wann, wenn nicht jetzt?
Haben Sie schon das nächste Projekt im Kopf?
Ich habe jede Menge Projekte im Kopf. Als ich ernsthaft angefangen habe mit dem Schreiben, dachte ich nach dem ersten Drehbuch: „So, das war's jetzt. Das war der Höhepunkt meiner Schaffenskarriere. Mir fällt nie nie nie wieder was ein.“ Jetzt hab ich komischerweise jede Menge Ideen und Projekte. Und ich habe erkannt, dass eine Idee zu haben nur der allererste und oft der kleinste Schritt ist. Man muss die Idee in die Realität - in ein Buch, einen Film, ein Bild etc. umsetzen - und das ist oft das Schwierigste. Daran scheitern viel mehr Leute als daran, keine Ideen zu haben.

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