Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Entdecken Sie das Schicksal mit S.G. Browne!

10.10.2011

„A terrific comic novel.” The Washington Post

Wussten Sie, dass Gott gerne E-Mails schreibt, Glück unter dem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom leidet und Karma ein echtes Alkoholproblem hat? Nein? Dann nehmen Sie Schicksal in die Hand und entdecken Sie mit S.G. Browne das Leben einmal von einer ganz anderen Seite!

Sergio ist alles andere als ein normaler Mann, denn Sergio ist über zweihundertfünfzigtausend Jahre alt, unsterblich und niemand geringeres als Schicksal. Er kann in seinem Menschenanzug unsichtbar und in Sekunden schnelle die Welt bereisen und hat seit ein paar tausend Jahren eine Affäre mit Bestimmung, doch auch mit zahlreichen sterblichen Frauen wie Kleopatra, Marie Antoinette oder Queen Elizabeth hatte er schon One-Night-Stands. Seine besten Freunde sind Karma, Völlerei und Faulheit und auch mit Tod, Teddy genannt, verband ihn einst eine innige Freundschaft, bis sie sich wegen Kolumbus in die Haare gerieten.

83% der menschlichen Bevölkerung sind leicht durchschaubare Gewohnheitstiere

So aufregend sein Leben in der Vergangenheit auch gewesen sein mag, mittlerweile hat Sergio die Nase voll von seinem Job als Schicksal. Er ist frustriert, dass das Leben seiner Menschen stets im Unglück endet: "... so vielversprechend das Schicksal auch ist, dass ich meinen Menschen bei der Geburt zuteile – Chef eines Filmstudios, Ersatzquarterback in der National Football League, Gouverneur von Kalifornien ... Der Großteil von ihnen vermasselt es. Immer." Sergio hat keine Lust mehr, die "Ewigkeit damit zu verbringen, sich mit Kinderschändern, Kaufsüchtigen und über fünfeinhalb Milliarden anderen Versagern" zu beschäftigen, denn heute erfüllen nur noch drei von zehn Menschen ihr "optimales Schicksal." Was kann man angesichts einer solch unbefriedigenden Sisyphus-Arbeit auch erwarten?

Gott ist ein Kontrollfreak

Am liebsten würde Sergio alles hinschmeißen, doch Jerry, wie alle Unsterblichen Gott nennen, braucht Sergio, denn "ohne Schicksal und Bestimmung hätten die Menschen kein Ziel, ... keinen Grund mehr für ihre Existenz." Und so macht Sergio weiter, teilt den Menschen ihr Schicksal mit dem "Automatischen-Schicksalsgenerator-Programm" zu, gibt Quoten ein und setzt Erfolgsparameter.

Regel Nummer 1: Emotional auf Abstand bleiben

Doch dann trifft Sergio auf Sara und verliebt sich Hals über Kopf. Von Glücksgefühlen beflügelt, beginnt er, in das Schicksal der Menschen einzugreifen und verstößt damit gegen Jerrys Regel Nummer eins: "Emotional auf Abstand bleiben." Sergios Beziehung zu Sara ist nicht nur verboten, ihre Gefühle füreinander bringen das gesamte kosmische Gleichgewicht durcheinander, denn Sara wandelt auf dem Pfad von Bestimmung und ist zu Höherem berufen. Zu spät realisiert Sergio: "Ohne es zu wollen, habe ich in die Leben von mehreren Millionen Menschen eingegriffen ... Und ich frage mich, ob ich damit durchkommen werde?" Mit einem allmächtigen und allwissenden Chef wie Jerry erübrigt sich diese Frage allerdings schnell und Sergios Schicksal nimmt seinen Lauf ...

Die wichtigsten Charaktere im Überblick

Sergio/Schicksal:

Dem genervten Ich-Erzähler hängt sein Job zum Halse raus. Er ist frustriert, dass das Leben seiner Menschen stets im Unglück endet und er es immer nur mit Versagern zu tun hat. Er schaut voller Neid und Verachtung auf Bestimmung, mit der ihn seit rund zweihundertfünfzigtausend Jahren eine besondere Beziehung verbindet – eine langjährige Freundschaft mit Extras. Seine besten Freunde sind Faulheit, Völlerei und Karma. Er verliebt sich in die Sterbliche Sara Griffen und bricht damit Jerrys oberstes Gebot.

Bestimmung:

Die rothaarige Nymphomanin ist ein echter Hingucker. Sie ist Sergios Gegenpart und liebt ihre Klienten, denn sie hat es nur mit Gewinnern zu tun. Mit ihrem Daueroptimismus und ihrer Euphorie geht sie Sergio zwar gehörig auf den Sack, verführt ihn aber immer wieder zu Noncontact-Sex und anderen Extras. Ihr Verhältnis wird durch Sergios Beziehung mit Sara schwer belastet, denn sie kann ihre Finger einfach nicht aus dem Spiel lassen.

Sara Griffen:

Sterblich und unwiderstehlich: Sara ist Sergios große Liebe. Die schöne New Yorker Immobilienmaklerin hat eine besondere Ausstrahlung, die wildfremde Menschen auf der Straße zum Lächeln bringt. Sara wandelt auf dem Pfad von Bestimmung und ist zu Höherem berufen.

Faulheit:

Der Hasch rauchende Narkoleptiker liebt Videospiele, schaut zu viel fern, bewegt sich nie, hat sich seit Woodstock nicht mehr gewaschen und trägt immer dasselbe Sex-Pistols-T-Shirt. Der apathische und unmotivierte Abhänger ist kein besonders anregender Zeitgenosse, zählt aber mit Völlerei zu Sergios engsten Freunden.

Völlerei:

Der zwanghafte Fresssack leidet unter Laktoseintoleranz, liebt Cremekuchen-Wettessen und sabotiert Weight-Watchers-Konferenzen. Mit seinen zweihundert Kilo lässt er zwischen den Mahlzeiten nie mehr als eine Viertelstunde verstreichen. Seine Rülpser lösen bei Menschen plötzliche Fresssucht mit anschließender Bulimie aus. Leicht an seinen weiten Hawaiihemden und ausgeleierten Jogginghosen zu erkennen.

Karma:

Der Alkoholiker ist einer der ältesten Freunde Sergios. Seine Lieblingsbeschäftigungen sind Besuche beim Münchner Oktoberfest und Bar-Hopping am St. Patrick’s Day in Dublin. Wenn er betrunken ist, wird er unangenehm laut und widerwärtig und bringt Sergio häufig in die peinlichsten Situationen.

Teddy/Tod:

Der weißhaarige Snob trägt gefärbte Kontaktlinsen, lebt in einem Kellerappartment und leidet an Nekrophobie – er hat Angst vor Leichen. Es gab eine Zeit, da waren Teddy und Sergio unzertrennlich: Sie feierten miteinander, als Rom brannte; raubten und plünderten mit den Wikingern; ritten Seite an Seite mit Dschingis Khan. Doch vor fünfhundert Jahren haben sie sich wegen Kolumbus zerstritten und seitdem ist ihr Verhältnis unterkühlt und geschäftsmäßig.

Glück:

Die schimmernde Erscheinung mit dem strahlenden Lächeln hat das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom. Sie ist wie eine Honigbiene, fliegt von Mensch zu Mensch, bestäubt ihn mit Glück und schwirrt wieder davon. Sie macht gern Urlaub in Las Vegas und Monaco und ist in Spielhallen, auf Rennbahnen und bei Sportwettkämpfen ein häufig gesehener Gast.

Jerry/Gott:

Die alles wissende und alles könnende Gottheit. Der Kontrollfreak sitzt in seinem gläsernen Büro und hält sein Universum am Laufen. Er ist machtbesessen aber überarbeitet und warnt Sergio eindringlich: "Verarsch mich nicht. Verdammt noch mal, ich bin der Schöpfer. Ich bin nicht erst während der letzten Eiszeit geboren worden."

Alexandra Plath für www.droemer-knaur.de

Der Autor

S. G. Browne

Portrait von S. G. Browne

Scott G. Browne wurde in Arizona geboren und wuchs in der Nähe von San Francisco auf.

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Das Buch

Schicksal!

Friedrich Ani – Süden

Das Glück leidet unter dem Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom, der Tod fühlt sich unverstanden ... und das Schicksal?

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