Verlagsgruppe Droemer Knaur



Steht die Medizin an einem Wendepunkt?

Einleitung

Viele Methoden, die noch vor wenigen Jahren ignoriert wurden, weil sie als unwissenschaftlich galten, finden immer mehr Anerkennung in der modernen Heilkunde. Joachim Faulstich zeigt in seinem neuen Buch „Das Geheimnis der Heilung“, wie altes Wissen die Medizin verändert. Denn altes Wissen und moderne Wissenschaft stehen längst nicht mehr im Widerspruch zueinander. 

Ein Kind kommt zur Welt, das nach medizinischer Erkenntnis keine Chance hatte. Es überlebt, weil der Arzt dem Gefühl der Mutter vertraute.
Ein gelähmter Cellist kehrt zurück auf die Konzertbühne. Nach vier Hirnoperationen erschien das ausgeschlossen. Heute braucht er keinen Rollstuhl mehr, weil er lernte, die Kraft innerer Bilder zu nutzen.
Was hier geschah, galt noch vor wenigen Jahren als unerklärlich. Doch im Licht neuer wissenschaftlicher Forschungsergebnisse wird deutlich, dass Körper und Geist viel enger miteinander verwoben sind, als die meisten Mediziner bis heute vermuten. Neurobiologen und Hirnforscher haben in den letzten Jahren entdeckt, dass Körper, Geist und Seele in einem großen Netzwerk miteinander verbunden sind. Es ist unberechenbar, aber es strebt nach Kohärenz, nach dem Einklang. Jeder Mensch kann Einfluss darauf nehmen - für das „wie“ gibt es allerdings kein goldenes Rezept. Sicher ist jedoch eines: Uralte, „von der Zeit geprüfte“ Methoden können helfen, die tiefsten Schichten des Geistes zu erreichen und so eine Erkrankung positiv zu beeinflussen.

Die Medizin im Wandel

Joachim Faulstich nimmt den Leser mit auf eine spannende Reise bis zu den Ursprüngen der Medizin vor Zehntausenden von Jahren: damals entwickelten sich erste Vorstellungen, die sich als hilfreich für die Heilung von Erkrankungen erwiesen. Manche sind heute noch als innere Bilder wirksam. Das moderne rationale Denken hat sie keineswegs zerstört, sondern nur verdeckt. Wenn es Menschen gelingt, diese uralten Heilungsmuster zu erreichen, sind manchmal erstaunliche Veränderungen möglich, wie der Autor am Beispiel eindrucksvoller Patientengeschichten zeigt.
Immer mehr Ärzte wenden deshalb neben der modernen Medizin auch ungewöhnliche Heilungsmethoden an, die auf dieser Erkenntnis beruhen: Trancereisen zu inneren Bildern der Heilung, Handauflegen, Meditation. Unikliniken arbeiten mit Heilern zusammen, Krankenhäuser integrieren therapeutisches Berühren in den Pflegealltag, Psychologen decken neue Heilungswege auf, die das alte Wissen integrieren. Hier geht es nicht um spektakuläre Einzelerfolge, sondern um Verbesserungen für alle Patienten: Schmerzlinderung ohne Medikamente, schnellere Wundheilung, aber auch mehr Lebensqualität bei schweren, zum Teil chronischen Erkrankungen.

„Das Geheimnis der Heilung“ zeigt, dass die Mauern zwischen der konventionellen Medizin und komplementären Methoden zu wanken beginnen. In der Begegnung mit Wissenschaftlern, Ärzten, Therapeuten und Heilern wird der Beginn einer Medizin sichtbar, die es nicht mehr nötig hat, sich um jeden Preis abzugrenzen. Die moderne Heilkunst nimmt von allen Methoden das Beste, zum Wohl ihrer Patienten.

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