Verlagsgruppe Droemer Knaur



Auf dem roten Teppich: Michaela Grünig

10 persönliche Fragen an die Autorin

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Beschreiben Sie sich mit drei Worten!
So im Sinne von „quadratisch, praktisch, gut“? Also gut: „verträumt, begeisterungsfähig, unorthodox“.
Was macht Ihnen schlechte Laune, was macht Ihnen Freude?
Eigentlich habe ich ganz selten schlechte Laune und dann meistens im Stau. Aber wenn meine Tochter lacht, geht für mich die Sonne auf.
Sie können Frühstück, Mittag- und Abendessen an drei unterschiedlichen Orten auf der Welt einnehmen – wohin führt Sie diese Reise?
Auch auf die Gefahr hin, dass sich das jetzt nicht so wahnsinnig glamourös anhört, aber am liebsten bliebe ich in Köln: Frühstück im gemütlichen „Café Balthasar“, einen Mittagssnack in den schicken „Rheinterrassen“ und abends auf einen Rheinischen Sauerbraten ins urige „Früh“.
Kaffee oder Tee?
Kaffee. Definitiv!!!
Wie sieht ein perfekter Tag für Sie aus?
Meine Tage sind meistens ebenso unperfekt und chaotisch wie ich selbst. Gerade deshalb liebe ich mein Leben!
Woher kommen die Inspirationen zu Ihren Büchern?
Aus meinem reichen, hochemotionalen Innenleben. : )!
Neben der Arbeit als Schriftsteller – was wären alternative Berufe für Sie? Und warum?
Reiseleiter, Journalist, Psychiater, Reitlehrer, Pop-Star, Förster… ach, die Liste ist endlos, aber gerade deswegen schreibe ich ja Bücher, damit ich all diese Alternativ-Jobs – zumindest im Kopf – ausleben kann.
Haben Sie einen Lieblingsautor? Wer ist es und weshalb?
Erich Kästner. Weil er so humorvoll, warmherzig und menschenlieb schreibt.
Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?
Ich habe gerade mal wieder meine alljährliche Lesung von „Jane Eyre“ von Charlotte Brontë abgeschlossen. Das Buch ist einfach zeitlos brillant.
Welches Buch sollte jeder einmal gelesen haben?
Die Geschmäcker sind ja unterschiedlich und ich werden mich hüten jemanden meinen aufzuzwingen, aber ich liebe Klassiker wie eben „Jane Eyre“, „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen oder „Rebecca“ von Daphne du Maurier. Oder so tolle Komödien wie „Drei Männer im Schnee“ von Erich Kästner und „Morgen heiratet mein Mann“ von Annemarie Selinko.
Welche Person – aus Roman, Film oder dem öffentlichen Leben – würden Sie gerne treffen? Und was würden Sie zu ihm/ihr sagen?
Edward Rochester aus „Jane Eyre“ (besonders wenn er so zum Niederknien schön wie in der Verfilmung mit Timothy Dalton ausschaut) und ich würde zu ihm sagen „Küss mich, Edward! Mir macht Deine verrückte Ex auf dem Dachboden überhaupt nichts aus!“
Bei welchem historischen Ereignis wären Sie gerne Zeuge gewesen?
Eigentlich finde ich die Gegenwart spannend genug. Aber ich hätte gerne mal bei Woodstock vorbeigeschaut und bei noch ein paar anderen Konzerten, die vor meiner Zeit stattfanden!
Wenn Sie die berühmten drei Wünsche frei hätten, wie sähen sie aus?
Das alles so bleibt wie es ist. (Okay, gerne mit ein paar Falten weniger im Gesicht!)
Was ist ihre Lebensphilosophie?
Et kütt wie es kütt. (Auf Hochdeutsch: Es kommt wie es kommt oder lass’ das Leben einfach auf Dich zukommen!“)
Haben Sie schon das nächste Projekt im Kopf?
Nicht nur da. Mein nächstes Manuskript ist sogar schon halb auf Papier!

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