Verlagsgruppe Droemer Knaur



Eiskalt & perfide: Bernard Miniers Schwarzer Schmetterling

Einleitung

"Rasant wie 'Das Schweigen der Lämmer', aber noch verblüffender." Petra

Ein eisiger Winter in den Pyrenäen, ein abgeschiedenes Dorf und eine hermetisch abgeriegelte psychiatrische Anstalt – vor dieser Kulisse inszeniert der Franzose Bernard Minier seinen atemberaubend spannenden Thriller Schwarzer Schmetterling. Ziehen Sie sich warm an, denn dieser Psychothriller wird Ihnen das Blut in den Adern gefrieren lassen!

Saint-Martin-de-Comminges: Ein Dorf in einem abgelegenen Tal der französischen Pyrenäen, das im Winter nur selten die Sonne sieht. Im Dezember versinkt das Dorf im grauen Schneematsch, hohe Schneehaufen säumen die Straßen und der Nebel verstärkt die eisige Kälte.

"Das Gebirge wirkte wie feindliches Territorium ... Keinerlei Vegetation mehr, nur noch mannshohe Eiswände am Straßenrand und ein gleißendes Nordlicht."

In der Nähe dieses trostlosen und abgeschiedenen Ortes befindet sich das berühmte Institut Wargnier, eine psychiatrische Anstalt mit Hochsicherheitstrakt, die extrem gefährliche Serienmörder und Sexualstraftäter aus ganz Europa verwahrt. Hierhin ist die junge Psychologin Diane Berg unterwegs; hier soll die Schweizerin für ein Jahr arbeiten. Doch bereits bei der Anfahrt in diese unwirtliche Gegend und beim ersten Anblick der grauen Mauern des Instituts überkommen Diane erste Zweifel:

"Sie wollten diese Typen von der Außenwelt isolieren. Sie haben sie an dem abgelegensten und trostlosesten Ort, den sie finden konnte, eingesperrt. Wenn ich dieses Tal anschaue, bekomme ich eine Gänsehaut."

Zur gleichen Zeit wird auch Commandant Servaz von der Kriminalpolizei von Toulouse nach Saint-Martin gerufen. Bei dem in 2000 Meter Höhe gelegenen Wasserkraftwerk haben Arbeiter eine verstörende Entdeckung gemacht: An der Bergstation der Seilbahn hängt ein grauenvoll inszenierter Pferdekadaver – wie ein riesiger, bedrohlich schwarzer Schmetterling hebt sich der Kadaver von den schnee- und blutbedeckten Felsen ab. Da es sich bei dem Tier um das Lieblingspferd des Multimilliardärs Eric Lombards handelt, setzt die Staatsanwaltschaft alle Hebel in Bewegung, um die wahnsinnige Tat aufzuklären. Am Tatort werden DNA-Spuren des hochintelligenten Serienmörders Julian Hirtmann gefunden. Doch dieser sitzt seit Jahren im Hochsicherheitstrakt des nahe gelegenen Institut Wargnier. Wie konnte der gefährlichste Serientäter Europas am Tatort seine Spuren hinterlassen, obwohl er nie seine Zelle verlassen hat?

"Der Wahn breitete sich epidemisch aus."

Noch während Commandant Servaz und seine Kollegen versuchen, das Rätsel um den schwarzen Schmetterling zu lösen, kommt es in Saint-Martin zu einem weiteren brutalen Mord: ein Mann, nur mit Stiefeln und einem schwarzen Cape bekleidet, wird erhängt unter einer Brücke gefunden, seine Augenlider sind umgestülpt und auf den Wangen angetackert - ein weiteres Werk des Wahns und des Todes. Und wieder wird die DNA des Psychopathen Hirtmann am Tatort gefunden.

"Credo quia absurdum est - Ich glaube es, weil es absurd ist. "

Angesichts dieser kaltblütig inszenierten Mordserie ermittelt Servaz auf Hochtouren und befindet sich bald am Rand seiner psychischen Belastbarkeit. Er stößt auf ein dunkles Geheimnis, das Saint-Martin und dieses trostlose Tal wie ein düsterer Schleier umgibt.

Alexandra Plath für www.droemer-knaur.de

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