Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Auf dem roten Teppich: Miriam Covi

10 persönliche Fragen an die Autorin

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Beschreiben Sie sich mit drei Worten!
Schüchtern, verträumt, ungeduldig
Was macht Ihnen schlechte Laune, was macht Ihnen Freude?
Schlechte Laune bereiten mir die zahlreichen Schlaglöcher, Hundehaufen und zugeparkten Fußgängerüberwege in Rom, die das tägliche Kinderwagenschieben zum Hindernislauf machen.
Gute Laune bereitet mir der Inhalt des Kinderwagens: Ein zahnloses Lächeln meines Babys und ich vergesse, warum ich mich gerade über den Zustand der Gehwege aufgeregt habe. Freude bereitet mir auch ein gemütlicher Abend auf dem Sofa mit meinem Mann und einem guten Film. Und, natürlich: das Schreiben. Wenn die Ideen nur so sprudeln und die Geschichte sich quasi von selbst schreibt, ist das pure Glück.
Sie können Frühstück, Mittag- und Abendessen an drei unterschiedlichen Orten auf der Welt einnehmen – wohin führt Sie diese Reise?
Frühstück bei meinen Eltern in Ostwestfalen. Da ich momentan nicht in Deutschland lebe, habe ich immer Sehnsucht nach den beiden – und nach deutschen Brötchen. Mittagessen in New York – hier findet man einfach alles, egal, ob man Lust auf Sushi, Steak oder Salat hat. Ein Einkaufsbummel muss danach sein, quasi als Verdauungsspaziergang! Abendessen in Halifax, der Hauptstadt der kanadischen Provinz Nova Scotia. Am Hafen setze ich mich in ein Restaurant mit Blick aufs Wasser und esse gegrillte Jakobsmuscheln.
Kaffee oder Tee?
Da ich derzeit in Rom wohne, definitiv Cappuccino!
Wie sieht ein perfekter Tag für Sie aus?
Mein Mann muss nicht ins Büro, wir haben keine Pläne, verbringen den Tag mit unserem Baby, ganz ohne Verpflichtungen. Absolut perfekt wird dieser Tag, wenn ich noch Zeit fürs Schreiben finde und hinterher das befriedigende Gefühl habe, dass das Geschriebene gut geworden ist.
Woher kommen die Inspirationen zu Ihren Büchern?
Die kommen überall her. Filme inspirieren mich oft, natürlich andere Bücher, aber auch die verschiedensten Orte, von der überfüllten Großstadt bis zum einsamen Strand. Und Musik. Bei manchen Liedern entstehen sofort Szenen in meinem Kopf.
Neben der Arbeit als Schriftsteller – was wären alternative Berufe für Sie? Und warum?
Mein „richtiger“ Beruf ist Fremdsprachenassistentin. Aber ich würde auch gerne ein Bed & Breakfast in Kanada eröffnen. Wo ich, wenn wenig los wäre, sitzen und schreiben würde.
Haben Sie einen Lieblingsautor? Wer ist es und weshalb?
Ich liebe Bücher der unterschiedlichsten Autoren. Da wären zum Beispiel die Krimis von Elizabeth George, Chick-Lit von Kristan Higgins und Paige Toon, die Klassiker von Jane Austen, und, und, und... Englische Romane lese ich am liebsten im Original.
Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?
„Die Mütter-Mafia“ von Kerstin Gier. Die richtige Lektüre, wenn man zwischen Windeln und Spucktüchern mal herzlich lachen möchte.
Welches Buch sollte jeder einmal gelesen haben?
Es gab schon so viele Bücher, die ich Freunden mit den Worten „Das musst du unbedingt lesen!“ ans Herz gelegt habe. Darunter waren „Der Schwarm“ von Frank Schätzing, „This is where I leave you“ (auf Deutsch: „Sieben verdammt lange Tage“) von Jonathan Tropper, Frau Kinkels  „Götterdämmerung“ und „Jane Eyre“ von Charlotte Brontë.
Welche Person – aus Roman, Film oder dem öffentlichen Leben – würden Sie gerne treffen? Und was würden Sie zu ihm/ihr sagen?
Ich würde gerne Jane Austen treffen und mit ihr über Mr. Darcy sprechen.
Bei welchem historischen Ereignis wären Sie gerne Zeuge gewesen?
Ich habe einige Jahre in Berlin gelebt, die Stadt aber erst nach dem Mauerfall kennen gelernt. Am 9. November 1989 wäre ich gerne bereits dort gewesen, um diese einmalige Stimmung live zu erleben.
Wenn Sie die berühmten drei Wünsche frei hätten, wie sähen sie aus?
Gesundheit für meine Lieben und mich
Mindestens noch ein Baby
Einen Bestseller schreiben.
Was ist Ihre Lebensphilosophie?
Sei dankbar für die schönen Dinge in deinem Leben.
Haben Sie schon das nächste Projekt im Kopf?
Nicht nur eins!

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