Verlagsgruppe Droemer Knaur



Auf dem roten Teppich: L. U. Ulder

Der Autor im persönlichen Gespräch

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Beschreiben Sie sich mit drei Worten!
Optimistisch, charmant, nachtragend.
Was macht Ihnen schlechte Laune, was macht Ihnen Freude?
Schlechte Laune: Unverschämte oder unfreundliche Leute.
Gute Laune: Da gibt es viele Dinge, Sonne, gutes Essen, ein guter Rotwein, Frau 3 (das ist der Hund) hört ausnahmsweise mal aufs Wort und und und.
Sie können Frühstück, Mittag- und Abendessen an drei unterschiedlichen Orten auf der Welt einnehmen – wohin führt Sie diese Reise?
Als bekennender Italienfan:
Frühstück in Tremosine mit Blick hinunter auf den Gardasee.
Mittags unter schattenspendenden Bäumenin der Toskana.
Abendessen in Rom, oberhalb der Spanischen Treppe.
Kaffee oder Tee?
Kaffee, schwarz.
Wie sieht ein perfekter Tag für Sie aus?
Auch da gibt es verschiedene Varianten: Ein schöner Tag am Meer, oder ein Tag ohne Termine und Verpflichtungen, die Seele baumelt.
Woher kommen die Inspirationen zu Ihren Büchern?
Die sind schwupps einfach da, Reflexionen aus der täglichen Arbeit, Zeitungsberichten, Fernsehen. Manchmal in den absurdesten Situationen, meistens natürlich dann, wenn kein Stift zur Hand ist.
Neben der Arbeit als Schriftsteller – was wären alternative Berufe für Sie? Und warum?
Mit der Möglichkeit, mich neben meinem Beruf auch noch als Autor betätigen zu können, habe ich mir schon einen Traum erfüllt. Aber wenn nach so etwas wie einem Kleine-Jungen-Traum gefragt wird, dann würde der Beruf als Profisegler den Spaßfaktor noch toppen.
Haben Sie einen Lieblingsautor? Wer ist es und weshalb?
Da gibt es viele, vielleicht Tolkien wegen seiner unbändigen Fantasie, Harry Mulisch wegen seiner Detailverliebtheit, Thomas Harris in den ersten Lecter-Bänden wegen seiner Art, Spannung zu erzeugen.
Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?
„Oben ist es still“ von Gerbrand Bakker.
Welches Buch sollte jeder einmal gelesen haben?
Kann ich nicht.
Es gibt so viele schlaue Menschen, die noch viel mehr schlaue Bücher geschrieben haben.
Welche Person – aus Roman, Film oder dem öffentlichen Leben – würden Sie gerne treffen? Und was würden Sie zu ihm/ihr sagen?
Leonardo da Vinci. Ich würde ihn fragen, was er sich denn nun ganz genau bei seinem „Abendmahl“ gedacht hat.
Bei welchem historischen Ereignis wären Sie gerne Zeuge gewesen?
Den Fall der Mauer haben wir nur vom Fernsehen aus erlebt, weil meine Frau hochschwanger war. Wir, oder besser gesagt ich habe mich mit ihr nicht ins Getümmel nach Berlin getraut.
Wenn Sie die berühmten drei Wünsche frei hätten, wie sähen sie aus?
1. Gesundheit für meine Lieben
2. Aufmerksamkeit und ewiges Leben für meine Romanfiguren
3. Nochmal drei Wünsche für die trivialen Dinge des Lebens.
Was ist Ihre Lebensphilosophie?
Das Ziel nicht aus den Augen verlieren. Dazu passt eine Zeile von Jupiter Jones: „Es ist deine Zeit, musst nur dran glauben.“
Haben Sie schon das nächste Projekt im Kopf?
Aber ja, das Geschichtenerfindungszentrum ist ein Perpetuum Mobile.

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