Verlagsgruppe Droemer Knaur



Auf dem roten Teppich: Florian Gräfe

Der Autor im persönlichen Gespräch

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Beschreiben Sie sich mit drei Worten!
Genießer, Zukunftsoptimist, Agnostiker.
Was macht Ihnen schlechte Laune, was macht Ihnen Freude?
Ungerechtigkeit verursacht bei mir schlechte Laune.
Freude bereitet mir gemütliches Beisammensein mit Freunden.
Sie können Frühstück, Mittag- und Abendessen an drei unterschiedlichen Orten auf der Welt einnehmen – wohin führt Sie diese Reise?
Frühstück: Karibik.
Mittagessen: Berlin.
Abendessen: Tokio.
Kaffee oder Tee?
Kaffee!
Wie sieht ein perfekter Tag für Sie aus?
Ausschlafen bis Mittag, ordinäres Mittagessen bei einer Folge einer guten Sci-Fi-Serie, abends ein gutes Bier mit Freunden bei einer Runde Darts.
Woher kommen die Inspirationen zu Ihren Büchern?
Aus Büchern, Serien und Filmen, bei Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Neben der Arbeit als Schriftsteller – was wären alternative Berufe für Sie? Und warum?
Synchronsprecher. Deutschland ist in der Synchronisation von Serien und Filmen Weltspitze was die Qualität der Übersetzung sowie die Qualität der Sprecher angeht. Wenn ich irgendwo einen Sprecher oder eine Sprecherin höre, den/die ich bereits kenne, mache ich mir einen Spaß daraus, zu überlegen, woher ich ihn oder sie kenne, bis es mir endlich einfällt, auch wenn ich mich dabei nicht mehr auf den Film konzentrieren kann.
Lehrer für Deutsch und Geschichte am Gymnasium – wollte ich früher werden, hat leider nicht geklappt.
Haben Sie einen Lieblingsautor? Wer ist es und weshalb?
Eigentlich nicht. Ich lese zeitgenössische Science-Fiction quer durch die Bank.
Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?
Honor Harrington – „Auf verlorenem Posten“. Der erste Teil der Romanserie von David Weber.
Welches Buch sollte jeder einmal gelesen haben?
„Homo faber“ von Max Frisch.
Welche Person – aus Roman, Film oder dem öffentlichen Leben – würden Sie gerne treffen? Und was würden Sie zu ihm/ihr sagen?
Prof. Dr. Harald Lesch. Ich würde ihm dafür danken, dass er mir die Welt auf einfache und amüsante Weise erkärt.
- oder -
Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck und Andreas Fröhlich. Ich würde ihnen dafür danken, dass sie mich jeden Abend mit den Drei Fragezeichen ins Bett bringen.
Bei welchem historischen Ereignis wären Sie gerne Zeuge gewesen?
Bei der Mondlandung. Live. Auf dem Mond.
Wenn Sie die berühmten drei Wünsche frei hätten, wie sähen sie aus?
Vorausgesetzt ich dürfte mir nicht unendlich viele Wünsche wünschen:
1. Körperliche und geistige Gesundheit bis zum Ende
2. Antworten auf die Fragen, die die Welt im Innersten zusammenhalten: Was war vor der Entstehung des Universums? Was ist „hinter“ dem Universum? Sind wir allein im Universum? Gibt es einen Gott?
3. Einen Wunsch für den Notfall.
Was ist Ihre Lebensphilosophie?
Am Ende wird sich alles in Wohlgefallen auflösen.
Haben Sie schon das nächste Projekt im Kopf?
Ja. Und es nimmt immer mehr Form und Gestalt an.

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