Verlagsgruppe Droemer Knaur



Auf dem roten Teppich: Kerstin Hohlfeld

Die Autorin im persönlichen Gespräch

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Beschreiben Sie sich mit drei Worten!
Ehrlich, freundlich, offen.
Was macht Ihnen schlechte Laune, was macht Ihnen Freude?
Ich mag Hektik nicht und wenn ich das Gefühl habe, vor mir liegt ein Berg Arbeit und sonst nichts.
Freude macht mir, wenn ich die Dinge in Ruhe nacheinander erledigen kann, wenn ich Zeit für meine Familie und meine Freunde habe.
Sie können Frühstück, Mittag- und Abendessen an drei unterschiedlichen Orten auf der Welt einnehmen – wohin führt Sie diese Reise?
Frühstück in Berlin, Mittagessen in London, Abendessen in Bangkok.
Kaffee oder Tee?
Ganz klar Kaffee.
Wie sieht ein perfekter Tag für Sie aus?
Bis um 7.30 Uhr schlafen, gemütlich mit meiner Familie frühstücken, ein Spaziergang, dann schreiben, lesen, abends Freunde treffen, vielleicht zusammen kochen, manchmal ausgehen, manchmal einfach nur Zeit haben, um zu lesen bis in die Nacht.
Woher kommen die Inspirationen zu Ihren Büchern?
Die liegen auf der Straße, die hör ich von Menschen, die mir begegnen, die sammele ich im Urlaub auf und die entspringen meiner blühenden Fantasie.
Neben der Arbeit als Schriftsteller – was wären alternative Berufe für Sie? Und warum?
Ich liebe Tiere und deshalb könnte ich mir vorstellen, einen Tiergnadenhof aufzubauen, in dem Tiere ein friedliches Leben ohne Ausbeutung führen können.
Haben Sie einen Lieblingsautor? Wer ist es und weshalb?
Ich mag alle Autoren, die mich mit ihren Geschichten an die Hand nehmen, deren Figuren lebendig sind und die mir erlauben, für ein paar Stunden in eine andere Welt einzutauchen.
Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?
Lucinda Riley „Die Mitternachtsrose“.
Welches Buch sollte jeder einmal gelesen haben?
Da gibt es sicher viele. Wenn ich mich für eins entscheiden müsste, würde ich „Ditte Menschenkind“ nennen von Martin Andersen Nexö. Das hat mich nachhaltig berührt.
Gibt es ein Buch, das Sie geschenkt bekommen haben, und das für Sie eine besondere Bedeutung hat? Warum?
Ich mag besonders die Bücher meiner Kollegen und Kolleginnen, die mit persönlicher Widmung versehen in meinem Bücherschrank stehen.
Bei welchem historischen Ereignis wären Sie gerne Zeuge gewesen?
Ich war beim allergrößten Ereignis Zeuge und dafür bin ich ewig dankbar: der Fall der Mauer 1989.
Was ist Ihre Lebensphilosophie?
Nicht still stehen, sondern sich stets weiterentwickeln.
Haben Sie schon das nächste Projekt im Kopf?
Auf jeden Fall. Und das nächste und übernächste auch. : )

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