Verlagsgruppe Droemer Knaur



Auf dem roten Teppich: Jan Philipp Albrecht

Der Autor im persönlichen Gespräch

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Beschreiben Sie sich in drei Worten!
Engagiert, kritisch, politisch.
Was macht Ihnen schlechte Laune, was macht Ihnen Freude?
Ich bekomme schlechte Laune von Unrecht und freue mich über diejenigen, die es nicht hinnehmen wollen.
Sie können Frühstück, Mittag- und Abendessen an drei unterschiedlichen Orten auf der Welt einnehmen – wohin führt Sie diese Reise?
Ausgedehntes Frühstück am Strand in Tel Aviv, Mittagessen bei meinen Großeltern in der Provence und Abendessen am Hamburger Elbstrand mit Blick auf die Schiffe. Das schöne Leben.
Kaffee oder Tee?
Milchkaffee am Morgen und Kräutertee am Abend.
Wie sieht ein perfekter Tag für Sie aus?
Der perfekte Tag hat genügend Zeit für spontane Einfälle, als Abgeordneter muss ich diese Zeit allerdings langfristig planen.
Woher kommen die Inspirationen zu Ihren Büchern?
Ich bin fast täglich auf Reisen durch Europa, erlebe ständig neue Menschen und Perspektiven. All diese Eindrücke beschäftigen mich und geben mir immer neue Anregungen. Und manchmal finde ich dann die Zeit, sie in Worte zu fassen.
Neben der Arbeit als Schriftsteller – was wären alternative Berufe für Sie? Und warum?
Ich schreibe gerne, deshalb war mein eigentlicher Berufswunsch Journalist, den ich lange Zeit verfolgte. Bis ich an Politik und Recht so viel Interesse fand, dass ich mich als Abgeordneter zur Wahl stellte. Eine Berufung auf Zeit. Das Schreiben ist und bleibt eine Leidenschaft, zu der ich immer wieder zurückkehre.
Haben Sie einen Lieblingsautor? Wer ist es und weshalb?
Bereits nach dem Erscheinen ihres ersten Romans „Adler und Engel“ habe ich die Bücher von Juli Zeh verschlungen. Für mich verbindet sie gute Geschichten einzigartig mit Philosophie und Recht. Sie schafft es, die Herausforderungen unserer Zeit in Erzählungen zu verstecken – unter anderem auch den Verlust an Selbstbestimmung durch das Sammeln von persönlichen Daten.
Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?
„The Snowden Files“ von Luke Harding.
Welches Buch sollte jeder einmal gelesen haben?
„Le Petit Prince“ von Antoine de Saint-Exupéry.
Welche Person würden Sie gerne treffen? Was würden Sie zu ihm/ihr sagen?
Ich würde gerne mal Justin Biber treffen und ihm sagen, dass er eine Verantwortung trägt, die jungen Menschen von heute für die politischen Herausforderungen von morgen zu begeistern.
Bei welchem historischen Ereignis wären Sie gerne Zeuge gewesen?
Bei der französischen Revolution von 1789.
Wenn sie die berühmten drei Wünsche frei hätten, wie sähen sie aus?
Na wie wohl? Weltfrieden, Glück und nochmal drei Freiwünsche!
Was ist ihre Lebensphilosophie?
Geschichte wird gemacht, es geht voran.
Haben Sie schon das nächste Projekt im Kopf?
Ein Buch über das Europaparlament, denn das wird noch immer komplett unterschätzt.

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