Verlagsgruppe Droemer Knaur



Auf dem roten Teppich: Asta Müller

Asta Müller über ihr Leben und ihre Vorliebe für Kaffee.
Oder anders: „No heartbeat without coffee.“

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Beschreiben Sie sich mit drei Worten!

Kreative, humorvolle, (perfektionistische) Chaotin
Was macht Ihnen schlechte Laune, was macht Ihnen Freude?

Schlechte Laune: Intoleranz, Kriege, Kinder, die hungern, Machtspielchen.
Freude macht mir: Wenn ich eine Idee gelungen umgesetzt habe. Wenn die Sonne scheint, das Lachen meiner Tochter und mein Mann (das musste ich jetzt sagen).
Sie können Frühstück, Mittag- und Abendessen an drei unterschiedlichen Orten auf der Welt einnehmen – wohin führt Sie diese Reise?

Frühstück fällt aus, dafür genieße ich die Morgensonne an einem Strand auf Bali. Zu Mittag esse ich dann auf einer Safari in Afrika – Picknick mit Jeep. Abendessen am Grand Anse von Grenada Beach in der Karibik – pünktlich zum Sonnenuntergang.
Kaffee oder Tee?

Ähm, ich trinke auch Tee. Aber ohne Kaffee kann ich nicht leben. Und das meine ich wirklich so! Um es mit den Worten meiner Freundin Maria zu sagen: No heartbeat without coffee.
Wie sieht ein perfekter Tag für Sie aus?

Jeder perfekte Tag wäre anders für mich, aber einer davon könnte so aussehen: Ausschlafen, beim Aufwachen eine Runde tagträumen und dabei neue Ideen für weitere Projekte spinnen. Nach einer erfrischenden Dusche in aller Ruhe schreiben. Als Pause mit dem Rad in Hamburgs City fahren und eine Runde shoppen gehen, danach weiter schreiben. Abends auf einer Terrasse sitzen mit der Familie und Freunden essen, klönen und zum Ausklang einen spannenden Film ...
Woher kommen die Inspirationen zu Ihren Büchern?

Mich inspirieren Reisen, Menschen und das Leben um mich herum. Überall schlummern Geschichten, die nur darauf warten ausgeschmückt zu werden. Meine Fantasie gibt ihnen dann die nötige Würze.
Neben der Arbeit als Schriftsteller – was wären alternative Berufe für Sie? Und warum?

Ich habe das große Glück, dass mein ursprünglicher Beruf neben der Schreiberei auch mein zweiter Traumberuf ist. Ich bin Creative Director, zurzeit allerdings nur noch freiberuflich, um Schreiben zu können. Jahrelang habe ich in Werbeagenturen Design-Teams angeleitet und vielen Produkten einen passenden Werbeauftritt verpasst. Dieser Job bietet genau wie das Schreiben meiner Kreativität genügend Raum. Wenn ich meine Ideen nicht irgendwie rauslassen kann, würde ich sicher platzen. Bücher zu schreiben, hat allerdings einen entscheidenden Vorteil, man muss seine Ideen nicht für fremde Produkte hergeben und das ist wirklich sehr befriedigend.
Haben Sie einen Lieblingsautor? Wer ist es und weshalb?

Oh, das ändert sich immer mal wieder. Wenn ich von einem Buch begeistert bin, dann wird sofort der Autor / die Autorin mein/e Lieblingsautor/in. Es gefällt mir, wenn emotionale Geschichten leicht und locker erzählt werden, ohne dass sie ins Oberflächliche abgleiten. Eine Prise Fantasy rundet das Ganze dann für mich ab.
Einige Autorinnen, die ich über viele Bände gelesen habe, sind zum Beispiel: Patricia Briggs, Charlaine Harris, Jeaniene Frost, Karen Marie Moning (Feverserie), Karen Chance, J.R. Ward, Lara Adrian, Mary Janice Davidson. Jennifer Fallon und Jaqueline Carey.
Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?

„Rashen – Einmal Hölle und zurück“ von Michaela B. Wahl; eine humorvolle Mischung aus Romantic und Fiction.
Welches Buch sollte jeder einmal gelesen haben?

„Die Leiden des jungen Werther“ von Goethe? Doch ich denke, das sollte jedem selbst überlassen werden. Viele Bücher sind es wert gelesen zu werden, und die Geschmäcker sind so verschieden wie die Sterne am Himmel.
Gibt es ein Buch, das Sie geschenkt bekommen haben, und das für Sie eine besondere Bedeutung hat? Warum?

„Die Klavierbrücke“ von Oliver Fehn. Ich habe in einem Wettbewerb, noch bevor das Buch erschienen ist, die Leseprobe rezensiert. Ich war so berührt, dass ich darauf bestand, den Rest auch lesen zu dürfen. Als das Buch dann erschienen ist, hat mir Oliver ein Exemplar mit persönlicher Widmung geschickt. Es gibt bewegende Geschichten, die ich niemals vergesse, die Klavierbrücke ist eine davon. Noch heute bin ich mit dem Autor befreundet.
Welche Person – aus Roman, Film oder dem öffentlichen Leben – würden Sie gerne treffen? Und was würden Sie zu ihm/ihr sagen?

Jake Gyllenhaal und Heath Ledger würde ich gern eine Rolle in meinem Roman anbieten. Heath kann die ja leider nicht mehr annehmen, da er viel zu früh gestorben ist. Jake würde ich sogar heiraten, wenn ich nicht schon vergeben wäre.  Beiden würde ich gern sagen, wie sehr sie mich mit ihren Filmrollen beeindruckt haben. Allen voran der Film, in dem sie zusammenspielten: „Brokeback Mountain“.
Bei welchem historischen Ereignis wären Sie gerne Zeuge gewesen?

Ich habe es nicht so mit der Geschichte. Ich lebe eher in der Gegenwart und sehe in die Zukunft. Wenn ich mir ein zukünftiges Ereignis aussuchen dürfte, dann würde ich gern dabei sein, wenn Krankheiten wie Krebs geheilt werden können.
Wenn Sie die berühmten drei Wünsche frei hätten, wie sähen sie aus?

1. Dass meine Tochter und meine Mutter immer gesund und lebensfroh bleiben. 2. Dass ich lange genug lebe, um alle meine Ideen niederschreiben und veröffentlichen zu können. 3. Dass ich irgendwann mit meiner Familie ein Strandhaus in Kalifornien bewohne – mit eigenem Schreibpavillon versteht sich.
Was ist Ihre Lebensphilosophie?

Liebe ist Alles, ohne Liebe ist Alles nichts.
Haben Sie schon das nächste Projekt im Kopf?

Ja, nicht nur das nächste, auch schon das übernächste und überübernächste ...

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