Verlagsgruppe Droemer Knaur



Auf dem roten Teppich: Cornelia Zogg

Die Autorin von "Dämonenherz" über Fisch zum Frühstück

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Beschreiben Sie sich mit drei Worten!
Lustig, kreativ, laut
Was macht Ihnen schlechte Laune, was macht Ihnen Freude?
Schlechte Laune: Mein Wecker
Gute Laune: Essen. Essen ist super!
Sie können Frühstück, Mittag- und Abendessen an drei unterschiedlichen Orten auf der Welt einnehmen – wohin führt Sie diese Reise?
Frühstück in Japan mit Reis und Fisch und Suppe und allem was dazu gehört. Mittagessen irgendwo in einem netten Restaurant an der Mittelmeerküste mit frischem Fisch und der salzigen Meeresbrise. Abendessen in einem Pub in Irland bei Irish Stew und einem Pint Guinness.
Kaffee oder Tee?
Kaffee
Wie sieht ein perfekter Tag für Sie aus?
Erst einmal kann ich ausschlafen (aber nicht zu lange, damit ich noch etwas vom Tag habe). Danach kümmere ich mich um meine Tiere, gehe ausreiten und koche mir etwas Kleines zu Mittag. Den Nachmittag verbringe ich vor  meinem Laptop und schreibe und schreibe und schreibe… und den Abend verbringe ich entweder mit Computerspielen oder mit Freunden oder beidem in Kombination.
Woher kommen die Inspirationen zu Ihren Büchern?
Bestimmte Musik ruft bei mir automatisch Bilder hervor und manchmal werden daraus Figuren und Geschichten. Manchmal sehe ich auch etwas in der Natur oder im Alltag und daraus entsteht eine Idee, die sich dann von selbst weiter spinnt – so lange, bis es mich so in den Fingern juckt, dass ich die Geschichte einfach niederschreiben muss. Da führt dann kein Weg dran vorbei.
Neben der Arbeit als Schriftsteller – was wären alternative Berufe für Sie? Und warum?
Ich liebe Tiere über alles. Ich denke es wäre eine schöne Arbeit, etwas in dem Bereich zu tun und zu helfen. Sei es als Pflegerin oder Trainerin.
Haben Sie einen Lieblingsautor? Wer ist es und weshalb?
Ehrlich gesagt habe ich keinen Lieblingsautor. Ich habe eher Autoren und Autorinnen, die mich geprägt haben. Darunter die Bücher von Wolfgang Hohlbein, durch dessen Roman "Märchenmond" ich erst selber angefangen habe zu schreiben. Marion Zimmer Bradley mit ihrem Talent für starke Figuren und große Geschichten. Jane Austen für ihren Wortwitz und ihre unterhaltsame und doch gefühlvolle Art zu schreiben.
Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?
Bret Easton Ellis "American Psycho"
Welches Buch sollte jeder einmal gelesen haben?
Dante "Die göttliche Komödie"
Gibt es ein Buch, das Sie geschenkt bekommen haben, und das für Sie eine besondere Bedeutung hat?
Warum? Lustigerweise schenkt man mir sehr selten Bücher – daher nein.
Welche Person – aus Roman, Film oder dem öffentlichen Leben – würden Sie gerne treffen?
Und was würden Sie zu ihm/ihr sagen? Jane Austen. Ich wüsste nicht, was ich sie fragen würde, aber ich denke, sie hätte viel zu erzählen und könnte mir das eine oder andere beibringen.
Bei welchem historischen Ereignis wären Sie gerne Zeuge gewesen?
Der Fall von Troja. Ich hätte gern all die Geschichten live miterlebt, die man sich nun - Jahrtausende später - noch immer erzählt.
Wenn Sie die berühmten drei Wünsche frei hätten, wie sähen sie aus?
Mein erster Wunsch wäre eine gute Gesundheit für mich und alle die mir nahe stehen (total klassisch). Mein zweiter Wunsch wäre, dass mir für die ganze Dauer meines langen und gesunden Lebens die Ideen für neue Geschichten nie ausgehen. Und den dritten Wunsch würde ich mir vermutlich für harte Zeiten sparen. Sozusagen der Back-up-Wunsch auf der hohen Kante. Vielleicht kann ich ja doch irgendwann mal unendlichen Reichtum gebrauchen…
Was ist Ihre Lebensphilosophie?
Alles passiert zu seiner Zeit und aus einem bestimmten Grund.
Haben Sie schon das nächste Projekt im Kopf?
Nicht nur eines. Ich habe so viele Ideen – mir reicht kaum die Zeit, sie alle auszuarbeiten. Aber das ist ein gutes Zeichen und ich freue mich und bin gespannt, was noch alles kommt.

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