Verlagsgruppe Droemer Knaur



Auf dem roten Teppich: Ben Berkeley

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Beschreiben Sie sich mit drei Worten!

Neugierig. Optimistisch. Vielseitig.

Was macht Ihnen schlechte Laune, was macht Ihnen Freude?

Intoleranz, ein Bier am Strand.

Sie können Frühstück, Mittag- und Abendessen an drei unterschiedlichen Orten auf der Welt einnehmen - wohin führt diese Reise?

Morgens: Croque Monsieur und Kaffee in Saint-Germain, mittags: ein Mondfischburger in Paia auf Maui und abends Erdbeerrippchen, Steak und Calamari im Traif in Brooklyn.

Kaffee der Tee?

Beides.

Wie sieht ein perfekter Tag für Sie aus?

Aufstehen in Brooklyn: Sonne, Stadt und doch ein Dorf. Mit der Sonne fliegen. Sonnenuntergang zu Hause, dann zu Arigato. Zwischendurch wie aus dem Nichts acht Seiten geschrieben und gute Gespräche geführt.

Woher kommen die Inspirationen zu Ihren Büchern?

Inspiration heißt vor allem, die Augen offen zu halten.

Neben der Arbeit als Schriftsteller - was wären alternative Berufe für Sie? Und warum?

Koch (fände ich toll, für mich aber viel zu stressig), Barkeeper (fände ich cool, bin ich aber nicht cool genug für), Seelsorger (fände ich erfüllend, bin ich aber zu schwach für), Forensischer Psychologe (okay, das ginge).

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?

Die globale Überwachung von Glenn Greenwald.

Welches Buch sollte jeder einmal gelesen haben?

Macbeth.

Gibt es ein Buch, das Sie geschenkt bekommen haben und das eine besondere Bedeutung für Sie hat?

Das muss wohl die unendliche Geschichte sein, die ich größtenteils nachts und mit einer Taschenlampe bewaffnet unter der Bettdecke gelesen habe. In der Schule kannte das keiner, weil alle nur englisch sprachen. Ich bin überzeugt, Michael Endes Buch ist einer der Gründe, warum ich heute schreibe.

Welche Person – aus Roman, Film oder dem öffentlichen Leben – würden Sie gerne treffen? Und was würden Sie zu ihm/ihr sagen?

Barack Obama. Meine Frage wäre: What happened?

Bei welchem historischen Ereignis wären Sie gerne Zeuge gewesen?

Beim Fall der Berliner Mauer 1989.

Wenn Sie die berühmten drei Wünsche frei hätten, wie sähen die aus?

Aha, Sie wollen mich aufs Glatteis führen. Wollen wir doch mal sehen.

Wunsch 1: Ich wünsche mir, dass alle Wünscheregeln aufgehoben werden.

Wunsch 2: Ich wünsche mir eine unendliche Anzahl von Wünschen.

Wunsch 3: Ich wünsche mir, dass mir niemals ein schlechter Wunsch erfüllt wird.

Was ist Ihre Lebensphilosophie?

Good Karma.

Haben Sie schon das nächste Projekt im Kopf?

Das stand schon, als ich noch an »Haus der tausend Augen« geschrieben habe.

 

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